24. Oktober 2008
B- und A-Mädels beim gemeinsamen Kinoevent
Am Freitag, den 24. Oktober trafen sich 35 Mädels mit 3 Müttern und einem Physio, um das auf gar keinen Fall zu verpassende Ereignis des Jahres miteinander zu verbringen. Die weltweite Premiere des High School Musical 3! Ganz pünktlich standen sie alle vor dem Kino und stürmten mit Popcorn und Getränken bewaffnet den Kinosaal. Es wurde geplappert und gekichert und als „ER“ (für die Nichtwissenden: Troy) verschwitzt und in Großaufnahme auf der Leinwand erschien, waren die Mädels nicht mehr zu halten. Die nächsten 90 Minuten vergingen mit lachen, singen, Tränchen vergießen und einfach genießen. Es war mal wieder ein klasse Erlebnis mit den Mädels auch wenn Ruben im Nachhinein zugab keine Ahnung gehabt zu haben worauf er sich da einließ. Aber er gab zu jetzt besser überblicken zu können, was unsere Mädels so beschäftigt. Ihr solltet ihn mal fragen, was er denn mitbekommen hat – vor und nach seinem Schläfchen. Wenn die Hallensaison nur halb so harmonisch abläuft wie dieser Nachmittag werden wir einiges mit den Mädels erreichen. Micky
16. September 2008
A-Mädchen Finale beim RRK oder auch: „weil wir Knackärsche haben“
Es ist mal wieder ein Freitag vor einem Finale und in der Korianderstrasse kommt es zum Stau, da eine Gruppe von unermüdlichen Mädels in der Villa Lorenz einfällt. Alles ist vorbereitet und nach einem kurzen aber lautem Hallo trabt die Gruppe fröhlich schnatternd ab Richtung Nahrungsquelle. Zum Glück ist so früh noch nicht soviel los, denn als wir einfallen, versteht man in dem kleinen Restaurant sein eigenes Wort nicht mehr. Nachdem die nötigen Kohlenhydrate inhaliert wurden und der kleine Eisladen auf der gegenüberliegenden Seite überfallen wurde, diverse Autos aus Jux und Tollerei zum Anhalten gezwungen wurden, trabt die Truppe wieder zurück. Nun heißt es sich doch mal eine halbe Stunde konzentrieren und das kriegen die Mädels auch super hin. Nach Videobesprechung mit Frank und Mannschaftssitzung mit Nicki dürfen endlich die Marshmallows aufgepickt und ins Feuer gehalten werden. Ab und zu muss eins der Mädels zu Frank vor die Videokamera und das Ergebnis sehen wir nachdem Nicki (Einstein) ihre Frisur wieder gerichtet hat. Frank hat alle Mädels gefragt, warum wir morgen Hessenmeister werden und die Antwort von Mimi lag ganz klar vorne (s.o.). Jetzt wurde es langsam Zeit in der Falle zu verschwinden und nach noch einem bisschen Quatschen herrschte auch schnell Ruhe. Nächster Morgen – 8.30 Uhr – alles ratzt. Also musste doch der Wecktrupp ran und Ruben, Frank, Steffen, Nicki und ich schubsen die Mädels aus den Schlafsäcken. Frühstück, Anziehen, Teambuilding und als große Überraschung hat Frank bis morgens um 1.00 Uhr für die Mädels ihre ersten eigenen Autogrammkarten entworfen und ausgedruckt. Jetzt kann doch eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Also machen wir uns – mal wieder im strömenden Regen - auf den Weg nach Rüsselsheim. Die Vorbereitung läuft gut und pünktlich zum Anpfiff stehen die Mädels in den Startlöchern. Die ersten 10 Minuten sieht das richtig gut aus, aber anders als im Safospiel bringen wir uns durch kleine Individualfehler immer wieder in Bedrängnis. Nach einer kurzen Ecke bekommt Kathrin auf der Linie stehend den Ball in Hüfthöhe ab und die Schiedsrichterin entscheidet wieder auf Ecke. Wozu gibt es denn die Regel, dass der Ball nur in Bretthöhe gespielt werden darf? Der Ball wäre aus dem Schusskreis geführt worden. Und wozu ist dann die gestrichelte Linie um den Schusskreis drum rum? Egal – das Ding sitzt und wir liegen 0:1 hinten. Hätte Caro´s Ball nach einem tollen Angriff nicht um Millimeter das Tor verfehlt, hätte das Ganze nochmal anders ausgesehen. Aber zu allem Überfluss wird uns auch noch ein Vorteil weggepfiffen und bevor wir den Freischlag am gegnerischen Schusskreis ausführen können, pfeifen die Zwei zur Halbzeit. Häh??? In der Pause sind die Mädels aber erstaunlich gut drauf und wollen sich so schnell nicht geschlagen geben. Leider fangen wir nach 10 Minuten das 0:2 und laufen die ganze Zeit dem Rückstand hinterher, der auch der Endstand ist. Unsere Mädels lassen zwar im ersten Moment ein bisschen die Köpfe hängen, aber nach der Siegerehrung und dem Foto im Tor lachen die ersten schon wieder. Dieses Stückchen sind uns die Rüsselsheimer in diesem Jahr eben immer voraus und ich finde, das kann man auch neidlos anerkennen. Schließlich spielen die Mädels richtig schönes Hockey. Leider mussten wir die Truppe noch zum Auslaufen nötigen, denn fast alle spielen morgen WJB und Mädchen B. War aber auch schnell geschafft und kurze Zeit später waren wir schon wieder auf dem Heimweg. Bei einem Gläschen Sekt in der Lorenzschen Küche sah alles schon nicht mehr so schlimm aus und die Eltern und Mädels (ohne Sekt!) freuten sich über die erfolgreiche Saison. So – nun folgt ein Päuschen, das wir aber nutzen wollen, um weiter an einigen Dingen zu arbeiten, die wir schon angestupst haben, die aber durchaus noch verbessert werden können, bevor wir am 2. November mit der Hallensaison starten.
Micky
9. September 2008
A-Mädchen Halbfinale gegen Safo
Der Schock saß erst mal tief – Nike hatte sich Donnerstag beim Eckentraining ein Band im Sprunggelenk gerissen. Uns Trainern war klar, dass wir die Köpfe heute erst mal wieder hochkriegen mussten. Wenn wir aber in der Lage waren, diese Stimmungsumwandlung zu unseren Gunsten zu nutzen, könnten wir erfolgreich sein. Treffen mal wieder in der Villa Lorenz und Vernichten diverser frischer Brötchen im Rosistil oder aber auch gerne mit Schinken. Nach fröhlichem Einquatschen übernahm Frank das Thema Teamkommunikation und Video, Nicki die Mannschaftssitzung und ich war mal wieder fürs Teambuilding zuständig. Nach 3 Stunden intensivster Vorbereitung trollten wir uns Richtung Club. Einige waren echt aufgeregt, aber heute hieß es für Nike kämpfen und da wollten alle an einem Strang ziehen. Nachdem die Mädels ihre Sprints hinter sich hatten, kümmerte ich mich um meinen Keeper Megan und sie war heute richtig gut drauf. Das Selbstvertrauen glänzte nur so in ihren Augen und ich war mir ganz sicher, dass Yannick heute ganz feste an sie dachte und immer wieder „Pinguinrutscher“ flüsterte. Im strömenden Regen ging es nach Gesichtskontrolle!!! durch offizielle Schiedsrichter ganz pünktlich los. Und unsere Mädels legten gleich richtig los. Aber auch die Safos hatten nicht vor hier irgendetwas zu verschenken und leisteten Gegenwehr. Das Spiel wogte hin und her. Keine Mannschaft war bereit auch nur einen Meter zu verschenken. Nach einer schönen Vorlage von Lene hüpfte der Ball von Ames Schläger ins Tor. Und die Mädels jubelten nicht!!!!Warum auch immer!!!!Aber der andere Schieri zeigte Tor an und so hörten wir den Doppelpfiff!Puh – daran müssen wir noch arbeiten. Safo gab sich nicht geschlagen und startete 2 – 3 schöne Angriffe und kurz vor Schluss der ersten Halbzeit kam er – der Pinguinrutscher – und Megan holte ein unglaubliches Ding unten aus der Ecke. Halbzeit Sieht ja mittlerweile doch schon ein bisschen lustig aus, wenn man sieht, wer sich in der Pause alles um unsere Mädels kümmert. Frank kam von seinem Videoturm, Ruben kümmerte sich um Schmerzen und Nicki und ich bauten die Mädels nochmal auf, gaben Tipps und Ideen ins Mittelfeld. Wenn man glaubte, meine Mädels hatten schon alles gezeigt, wurde nun aufgedreht. Megan und Lene machten das Spiel ihres Lebens. Da wurde geackert und immer wieder geholfen. Die Abwehr um Jule stand, spielte sehr schöne Seitenwechsel und die Stürmer versuchten Meter zu machen. Im Mittelfeld wurden die Angriffe immer wieder abgefangen und an die Stürmer weitergegeben. Nach einem Solo von Sophie, die leider am gegnerischen Keeper hängenblieb, war Megan zur Stelle und hämmerte das Ding einfach halbhoch mitten ins Tor! 2:0! Ich weiß nicht, wie sie das machte (vielleicht schickte Nike gedanklich all ihre Kraft zu ihrer Freundin), aber jetzt drehte Megan nochmal richtig auf, legte ein unglaubliches Solo hin und versenkte den Ball links unten im langen Eck!!!!!!!! So ein Tor habe ich in der Altersklasse noch nie gesehen! Natürlich hingen jetzt die Köpfe des Safo-Mädels, aber meine waren jetzt so im Rausch, dass alles klappte und Madeleine nach schöner Vorarbeit von Caro sogar noch das 4:0 schoss. Was für ein tolles Spiel und was für ein tolles Gefühl, wenn alles so richtig klappt. Nach einer kurzen Duschpause trafen wir uns alle im Feinkost Feickert zum Chad De – Abend und ließen das ganze Spiel noch mal an uns vorbei laufen. Der Endspielgegner nächsten Samstag heißt natürlich mal wieder RRK – na auf denn Mädels!!!!!
Micky
9. September 2008
A-Mädchen gegen Tec Darmstadt
Unser letztes Rundenspiel und wieder ein Heimspiel. Eigentlich spielen wir ja nicht so gerne innerhalb der Woche, da die Mädels meistens ganz schon platt sind. Dieses Spiel musste aber wegen des Konficamps verlegt werden. Zum Glück hatten die Darmstädter zugestimmt, aber da kein Wochenende mehr frei war, mussten wir eben heute ran. Auch für die anderen Trainer sind solche Wochenspiele unangenehm – schließlich klauen wir ihre Trainingszeit. Harriet und Ame flitzten als letzte auf den Platz, die beiden hatten noch bis 17.00 Uhr Russisch. Aber dann war das Team komplett und nach kurzer Sitzung und Besprechung ging es los. Auch die Darmstädter hatten noch nicht allzu viele Federn in der Saison gelassen und meine Mädels kannten einige aus dem Kadertraining. Respekt war angesagt und so wurde das ganze erst mal vorsichtig angegangen. Mitte der 1.HZ verlängerte Megan eine Ecke zum 1:0, aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten und so gingen wir 1:1 in die Pause. Aber auch das sind Dinge, die Ruben uns beigebracht hat und mit den richtigen Worten gestärkt starteten unsere Mädels in die 2. Hälfte. Ein Angriff nach dem anderen wurde gefahren und es klappte vieles. Das wiederum führt dazu, dass man noch mehr ausprobiert, noch mehr mit- und füreinander kämpft und, wenn das alles greift, Erfolg hat. Nach einem schnell ausgeführten Freischlag von Nike stand Ame wieder mal richtig und hielt den Schläger hin. 2:1. Das gab Aufwind. Nach einer weiteren Ecke erhöhte Megan auf 3:1 und nach einem Quietschie-Zusammenspiel von Caro und Nike erhöhten wir sogar auf 4:1. Das war wieder der Klassiker – man spielt sich wie in einen Rausch und dann klappt alles. Auch wenn das Ergebnis jetzt vielleicht ein bisschen hoch ausgefallen war, die Mädels konnten richtig stolz auf sich sein. Mittlerweile hat sich ergeben, dass unser Halbfinalgegner wieder Safo ist. Das Spiel findet am Samstag, den 13. September im Club statt – drückt uns die Daumen!
Micky
9. September 2008
A-Mädchen gegen Safo
Unser vorletztes Rundenspiel war dran und trainingsmäßig waren wir optimal vorbereitet. Es sind dann eher Kleinigkeiten, die den Ablauf stören wie z.B. Verschlafen oder kurzfristiges Absagen – 15 Minuten nach Treffpunktzeit. Aber zum Glück haben wir ja unsere Quietschies, die mit großer Begeisterung dabei sind und deren Eltern es möglich machen, die Kids innerhalb von 10 Minuten in den Club zu fliegen. Mal wieder lieben Dank an Carolina und Tully. Unser Gegner heute war sehr ernst zu nehmen – schließlich hatten die Safos auch nur gegen RRK verloren. Die Mädels starteten sehr konzentriert, bekamen aber auch gleich einiges an Gegenwehr zu spüren. Mit einem Glückstreffer in der 18. Minute schoss Sophie uns 1:0 nach vorne und ebenso gingen wir in die Halbzeitpause. Entspannt ist etwas anderes, aber wir Trainer versuchten Ruhe und Selbstbewusstsein zu vermitteln uns so starteten die Mädels gut in die 2.HZ. Das Spiel war echt spannend – einige schöne Szenen auf beiden Seiten und wenn Valle nach ihrem Solo das Ding rein gemacht hätte, wären wir bestimmt nochmal ins Schwimmen geraten. So aber atmeten wir durch und drehten nochmal richtig auf. Nike erhöhte in der 54. Minute zum 2:0 und das sollte dann auch der Endstand. Waren wir in den letzten Jahren oftmals am Ende der 2. HZ aus konditionellen Gründen ins Schlingern geraten, merkt man den Mädels jetzt an, dass immer noch genug Sauerstoff im Kopf ist, um überlegt weiterzuspielen. Das macht uns Trainern Spaß und Euch natürlich auch – und es bringt den Erfolg. Donnerstag müssen wir nochmal gegen Tec ran. Aufgrund der guten Saison sind wir aber schon im Halbfinale am 6.9. – nur der Gegner steht noch nicht fest.
Micky
A-Mädchen in Kronberg am 19.6.2008
Nachdem wir gestern unser letztes B-Mädchenspiel hinter uns gebracht hatten, mussten heute die A-Mädchen nochmal ran. Irgendwie steckte in diesem Spiel der Wurm drin. Nicht nur, dass wir an einem Donnerstag, an dem die deutsche Nationalmannschaft um 20.30 Uhr ein Spiel bei der EM hatte, das alle Mädels gerne sehen wollten um 19.00 Uhr in Kronberg spielen mussten, nein – Nicki konnte heute nicht – Megan und Vicky hatten auch abgesagt und mittags rief zu allem Übel auch noch Lene an , dass sie krank ist. Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Carolina und Amelie, die ohne zu zucken innerhalb von 15 Minuten bereit waren, uns zu helfen. Simon hatte sich gestern schon bereit erklärt, die Mädels und mich zu unterstützen und so standen wir zum Abfahrttermin in der Korianderstrasse und es kam, wie es kommen musste, die Mädels kamen, aber keiner der Eltern wollte fahren. Wie immer waren Benneks die ersten, die halfen und zum Glück erklärte sich Madeleines Mutter mit großem Bus auch noch bereit mit uns zu fahren. Als wir in Kronberg um 18.00 Uhr ankamen, wurden gerade erst die Linien geweißt und wir fragten uns schon, ob wir etwas nicht mitbekommen hatten. Aber gegen 18.30 Uhr trudelten die Kronbergerinnen ein und es konnte schnell losgehen, denn auch sie wollten das Fußballspiel sehen. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde das ein richtiges Kampfspiel wie das eben auf dem Naturrasen so ist. Unsere Mädels ackerten und kämpften mit dem ungewohnten Boden und der ungewohnten Ruppigkeit der Kronbergerinnen. Mehr als einmal sah ich schon Löcher im Kopf, da der Schläger wie beim Golf durch geschwungen wurde. Nach wunderschöner Vorarbeit von Nike, schoss Carolina relativ schnell das 1:0, das aber auch relativ schnell wieder ausgeglichen wurde, ehe Tessa mit Riesenglück den Ball zum 2:1 über die Linie murmelte. Nach kurzer Halbzeitpause ging es dann tapfer weiter und Tessa und Carolina erhöhten auf 4:1. Ich war ganz überrascht wie gut die Mädels den Kampf und Untergrund annahmen und man hatte fast das Gefühl, dass es ihnen ein bisschen Spaß machte. Kronberg verkürzte kurz vor Schluss noch auf 2:4, aber das war es dann auch. Simon und ich schenkten den Mädels das Auslaufen, erinnerten sie nur nochmal daran, dass es nicht so gut ist 6 Wochen auf der Coach zu sitzen und schickten alle vor den Fernseher zur EM und zum Anfeuern. Auch die Großen haben sich ihre Pause verdient und müssen sich erst wieder zum Leistungscamp quälen lassen, wo sie dann hoffentlich fröhlich alle auftauchen.
Micky
Samstag, 7. Juni in Rüsselsheim
Mädchen A Meisterschaft
Da war es mal wieder – das von allen am meisten gefürchtete Spiel der Saison. Da das Training am Donnerstag nicht besonders gut gelaufen war und sich auf Seiten der Mädels ein bisschen Unmut breit machte, war ich heute unsicher, ob das der ideale Tag war um gegen den vermeintlich stärksten Gegner anzutreten. Nicki und ich hatten heute wirklich die 14 stärksten Mädels nominiert und hofften, dass sie sich zusammenraufen und ein gutes Spiel abliefern würden. Wir kamen bei strahlendem Sonnenschein beim RRK an (eigentlich völlig irrelevant – nur für später interessant) und trollten uns erstmal in eine Kabine. Die Mannschaftssitzung lief gut, Nicki fand genau die richtige Ansprache und raus ging es auf den Platz. Nach einem vernünftigen Aufwärmprogramm ging es dann auch schon los. Die Mädels hielten richtig gut mit und man konnte schon sehen, dass seit Mannheim einiges passiert war. Leider passierte dann ein doofes Tor und wir lagen 0:1 zur Hz zurück. Mittlerweile war es wirklich richtig schwarz am Himmel geworden und es grummelte gewaltig. Nach einer kurzen Pause kämpften ging es dann auch schon weiter. Beide Mannschaften kämpften richtig fair und es war ein tolles A-Mädchenspiel. Mitte der 2. HZ fiel leider noch ein Tor gegen uns, aber die Mädels spielten tapfer weiter. Mittlerweile goss es in Strömen und der Platz stand schon bald richtig unter Wasser. Nach einem Freischlag am Kreis, rutschte Lene der klitschnasse Schläger ab und sie erwischte Nike am Knie. Der Schiri unterbrach das Spiel und machte mich darauf aufmerksam, dass es hinter mir blitzte, woraufhin wir das Spiel unterbrachen. Aber es regnete unaufhörlich und da nur noch 8 Minuten zu spielen waren und keine Besserung abzusehen war, pfiffen wir wieder an. Der Platz stand jetzt aber so unter Wasser, das sich große Pfützen gebildet hatten und so pfiffen wir das Spiel 4 Minuten vor Schluss ab. Wir haben zwar 0:2 verloren, ich fand aber, dass das Spiel von einigen Kindern das Beste gewesen ist, das sie in dieser Saison gespielt haben. Die Teamleistung stimmte und darauf lässt sich aufbauen.
Micky
Samstag, den 31. Mai bei der Eintracht
Mädchen A Meisterschaft
Mehr Glück als Verstand
Manchmal sagt man ja, dass das Quäntchen Glück gefehlt hat, heute war uns aber wirklich die Glücksfee Bei strahlendem Sonnenschein und fast ein bisschen zu viel Hitze machten wir uns heute Mittag auf den Weg zur Eintracht. Da Kathrin und Sophie auf Klassenfahrt waren, mussten wir auf 2 Stammspieler verzichten. Der Rest war aber fit und guter Dinge. Ich sitze hier wirklich und weiß gar nicht so recht wie ich das beschreiben soll. Eigentlich war es ein ganz gutes Spiel, aber irgendwie war es die ganze Zeit über so „unrund“. Es lief nicht richtig – die Mädels liefen für die Hitze viel zu viel mit dem Ball anstatt einfach den Ball laufen zu lassen. Und ich glaube, was mich am meisten störte, war, dass all das, was wir in letzter Zeit ohne Ende geübt hatten, so überhaupt nicht umgesetzt wurde. Ganz einfache Dinge wie bitte nicht mit dem Ball in die liegende Vorhand zu rennen usw. Man könnte schon fast ein Tonband aufnehmen und das beim Spiel einfach ablaufen lassen – Nicki und ich sagen immer und immer wieder das Gleiche. In der ersten HZ schoss Megan uns 1:0 in Führung, die aber in der 2.HZ 5 Minuten vor Schluss von der Eintracht ausgeglichen wurde. Die Uhr tickte und ich wurde schon ein bisschen nervös als Madeleine wirklich mit dem Schlusspfiff den Ball doch noch ins gegnerische Tor kullerte. Das ist einfach zu wenig um oben mitspielen zu wollen – wir müssen echt noch viel tun!
Micky
Samstag, 26.April in Höchst
Das Grauen nennt sich Schotterplatz
Als Nicki und ich hörten, dass die A´s in Höchst eventuell auf Schotter spielen müssen, nahm ich Kontakt zu Sanne (Höchst Trainerin) auf und bot an, dass wir bei uns auf dem Kunstrasen spielen können. Die scheinen das aber als Heimvorteil zu verstehen und wollten gar nicht tauschen. So blieb uns nichts anderes übrig als die Mädels zu bitten irgendwelche alten Schläger mitzubringen und sich mental auf Staublunge einzustellen. Und wie das eben dann so ist, schien an diesem Tag auch noch die Sonne und der Platz staubte schon beim Hinsehen. Aber da mussten wir durch. So brauchten wir denn auch 10 Minuten Platzgewöhnung bis Nike den ersten von zwei 7-Metern verwandelte und uns 1:0 in Führung schoss. Das Ganze war ein Spiel auf ein Tor und Megan in unserem Tor war so verzweifelt, dass sie anfing im Staub des Schusskreises Kunstwerke zu malen. Nach 2 Treffern von Meggi und je einem von Tessa und Nike stand es zur HZ 5:0. Kurze Pause und Seitenwechsel, was für Megan bedeutet, wieder neuen Platz zum Malen zu haben. Wir schossen noch 4 Tore (Meggi, Nike, Nike (7M) und Jule ) und gewannen somit 9:0. Nach einem ganz entspannten Auslaufen trudelten wir alle wieder nach Hause und waren einfach froh, das hinter uns gebracht zu haben.
Micky
Samstag, den 19. April gegen TGS Vorwärts im Nerotal
Mädchen A Meisterschaft
Da hatten wir ja nun einiges zu Verarbeiten vom letzten Wochenende und wir hofften, dass uns das in 3 anstrengenden Trainingseinheiten gelungen war. Der Kader für das erste Spiel war Mittwoch nominiert worden und wir hatten keinen krankheitsbedingten Ausfall. Im strömenden Regen trafen wir uns im Nerotal und nach einer kurzen Mannschaftssitzung in der warmen Kabine schubsten wir die Mädels raus in den Regen und in ihr erstes A-Mädchen-Meisterschaftsspiel.
Und tatsächlich – die Mädels haben alles umgesetzt und ein richtig schönes Spiel gemacht. Natürlich ist Vorwärts nicht der RRK, aber für unsere Mädels war ein leichterer Gegner Balsam für die Seele.
Von der ersten Minute an drückten sie den Gegner in seine Hälfte, spielten schöne Varianten über rechts und harmonierten richtig gut. Natürlich gab es hier und da Fehler, wurde nicht schnell genug hinten rum gewechselt, ungenaue Pässe gespielt oder sich auf der linken Seite festgedaddelt. Aber im Großen und Ganzen war das soviel besser als letzte Woche, dass Nicki und ich ganz zufrieden mit unseren Mädels sein konnten.
Wir gewannen 12:0, wobei Vicky, unser neu ernannter Knipser, 5 x im Nachschuss erfolgreich war, Megan 3 Tore und Jule und Nike je 2 Tore beisteuerten. Das war erstmal ein gelungener Saisonauftakt. Nächste Woche müssen wir nach Höchst. Hoffentlich nicht auf diesen Schotter-Hartplatz, denn das hat ja wirklich gar nichts mit Hockey zu tun.
Micky und Nicki
Vorbereitungsturnier A-Mädchen in Mannheim
Da Nicki und ich uns ja vorgenommen hatten, mit allen Mädels diese Saison zu spielen, wir aber natürlich einen Stammkader festlegen mussten, fuhren wir an diesem Samstag zu nachtschlafender Zeit nach Mannheim. Mit uns alle Mädels des Jahrgangs, die fit waren. In Zahlen: 21! Und das ohne Jule und Nike, die wegen schwerer Halsentzündungen nicht mitspielen konnten.
Das erste Spiel hatten wir gegen Mannheim und verloren mal locker 0:9. Eine etwas andere Erfahrung für meine erfolgsverwöhnten Mädels. Nicki und ich ließen aber gar nicht zu, dass die Köpfe lange hingen und versuchten in einer Mannschaftssitzung Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Wir verloren zwar das zweite Spiel gegen Düsseldorf auch wieder haushoch (0:7), aber es waren Ansätze von Besserungen zu sehen.
Nach vernünftigem Auslaufen sprangen die Mädels unter die Dusche und feuerten anschließend noch bei strahlendem Sonnenschein unsere Jungs an.
Wir waren gegen 18.30 Uhr wieder in Wiesbaden und starteten direkt durch zu unserer mittlerweile Stammpizzeria. Die Mädels hatten einen Riesenhunger und als das Essen dann auf dem Tisch stand, wurde es auch wesentlich stiller.
Wieder zu Hause wurden erstmal Betten aufgebaut und mit einer abschließenden Mannschaftssitzung ließen wir den Hockeyteil des Tages ausklingen. In einer ganz entspannten und offenen Wahl wählten die Mädels Lene zu ihrem Kapitän und Torwart-Megan zum Stellvertreter und im Anschluss sahen wir noch DSDS und spielten ein paar Runden Tabu. Um 0.30 Uhr fielen dann doch den ersten die Augen zu und es herrschte relativ schnell Ruhe.
Dafür schliefen sie aber lange und nachdem alle reichlich Nutellatoast intus hatten, fuhren wir wieder nach Mannheim. Der erste Gegner heute morgen war Rüsselsheim. Na prima - nach den Päckchen, die wir gestern einstecken mussten. Die Mädels machten das aber klasse und der neu ernannte Kapitän führte die Mannschaft mit positiven, aber klaren Worten. Wir verloren 0:4 und Nicki und ich waren schon einigermaßen zufrieden. An so einem Wochenende zeigt sich relativ schnell, wer das Tempo lange gehen kann und wer noch ein bisschen Zeit und Trainingseinheiten braucht. Im letzten Spiel mussten wir nochmal gegen Düsseldorf ran. Nach dem gestrigen 0:7 schafften wir heute im strömenden Regen ein 1:4, wobei Sophie das von mit gewünschte Tor nach einem schönen Solo beisteuerte.
Auf dem Heimweg machten wir einen McD – Stopp, räumten mein Wohnzimmer leer und nachdem ich den Bus wieder in den Club gestellt hatte, konnten wir das Wochenende erstmal wegpacken.
Aber ganz ehrlich : so etwas gehört eben auch dazu. Wir haben alle viel spielen lassen und viel ausprobiert. Nächsten Samstag geht die Meisterschaftsrunde los mit einem Heimspiel gegen TGS Vorwärts. Mal sehen wie unsere Mädels sich da anstellen.
Micky und Nicki
Zwischenrunde Mädchen A, 9. 12. in Hadamar
Eigentlich war alles klar, die Mädchen mussten gegen Limburg und Hanau gewinnen, Rüsselsheim ist sowieso außen vor. Doch es kam alles anders. Das 1. Spiel gegen Limburg brachte sie total aus dem Konzept. Die Limburgerinnen rückten massiv auf das Tor, es war eine Verteidigungsschlacht und es gab kaum Chancen zum Konter. Limburg entschied das Spiel 3:1 für sich. Die erwartete Niederlage gegen Rüsselsheim war dann doch deprimierend, denn unsere Mädchen unterlagen 0:13. Es macht keinen Spaß gegen eine solche Mannschaft zu spielen, die aus Topp-Spielerinnen aus ganz Hessen zusammengesetzt ist. An dieser Stelle ein Kompliment an Limburg. Sie setzten Rüsselsheim ganz schön zu und gingen sogar sensationell in Führung. Das Spiel endete jedoch 1:7 für den RRK. Unser letztes Spiel gegen Hanau war ausgeglichen, aber trotzdem haben wir verloren. Schade.
Gisela
Mädchen A2 am 9. 12. in Frankfurt
Es war wieder mühsam eine Mannschaft auf die beine zu stellen, 6 waren es dann nach vielen Telefonaten, als ich schon auf dem Weg zum Treffpunkt erfuhr, dass Amelie und Miriam wahrscheinlich ausfallen. Miriam kam dann doch, so fuhr ich dann mir 5 Spielerinnen nach Bensheim, mit der Hoffnung, Amelie würde noch nachgeliefert, wenn es ihr besser ginge. Und tatsächlich pünktlich zum Spielbeginn war sie da. Kelsey gab heute ihr Debut im Tor und mit Laurena, Cosima, Juliane und den Zwillingen hatte ich wenigstens keine Anfängerinnen dabei. Und das gefürchtete Debakel blieb aus. Hatte ich noch beim Einspielen, wenig motivierend gesagt: "Ecken braucht ihr nicht üben, wir bekommen keine!" (Es ist mein Hang zum Realismus). Prompt hatten wir drei Ecken gegen die Eintracht. Wir wehrten uns gut, Kelsey im Tor war eine positive Überraschung und das 0:2 gegen die Eintracht war keine Schande. Gegen die guten Safo-Mädchen habe ich strikte Manndeckung verordnet, die gute Kondition voraussetzt, besonders für die Mittelspielerin. Laurena begriff ihre Position auch eher offensiv. Also Laurena fehlte manchmal hinten. Dass Safo gegen uns auch nur 3 Tore gelangen, wie gegen stärkere Mannschaften, sah ich als Erfolg. Im letzten Gegner, THC Höchst, sehe ich keine allzu schwere Aufgabe. Leider spielt Cosima immer mal wieder aus der rechten Abwehr den Diagonalball nach links. Höchst sagt „Danke“ und schießt das 1:0. Trotz vieler Chancen gehen wir mit diesem Ergebnis in die Pause. In der 2. Hälfte berennen wir das Höchster Tor: Ecke, Pfostenschuss, 100 Chancen, leider resultiert daraus nur Laurenas Ausgleichtor.
Die Mädchen haben sich ganz toll geschlagen und ich bin froh, dass ich nicht die Flinte ins Korn geworfen habe und mit 5 Spielerinnen losgefahren bin.
Gruß Rosi
Mädchen A2 in Frankfurt am 24. 11. 07
Heute warteten in Frankfurt am 2. Spieltag die „Brocken“ auf die Mädchen. An der Aufstellung hat sich nicht viel geändert, was positiv zu sehen ist, wir wollten ja dazu kommen, dass eine richtige Mannschaft entsteht und wir nicht mit Verlegenheitslösungen operieren müssen. Schade, dass Laurena wieder absagte, es fehlte auch heute wieder an Torschützen.
Im ersten Spiel gegen Tabellenführer SaFo hatte die Abwehr soviel zu tun, dass kaum verwertbare Bälle den Sturm erreichten. Das 0:3 geht in Ordnung.
Gegen Vorwärts wäre mehr drin gewesen, nachdem Myriam den Ausgleich (1:1) erzielt hatte, hatten wir noch mehrere gute Szenen im Schusskreis, allerdings ohne Torerfolg. Das Zusammenspiel im Sturm muss besser werden. Ein Konter, etwas Unaufmerksamkeit ergaben dann doch noch ein 1:2. Schade.
Dann gegen 80 II mussten wir leider auf Juliane verzichten, die zu einer Geburtstags- Einladung entschwand. Sie fehlte uns sehr in der Abwehr, war sie doch die stärkste Spielerin gewesen.- Klara, heute neu in der Mannschaft, konnte sie nicht gleichwertig ersetzen. Robert und mir war es ein Rätsel, wie der Ball beim 1. Tor der 80er ins Tor gelangte. Alle waren zur Stelle, auch Anna im Tor stand richtig, doch das Tornetz wackelte. Das 2. Tor: ein verlorener Zweikampf unmittelbar vor der Torfrau. Juliane fehlte an allen Ecken und Enden, als dann Harriet frustriert in den Sturm wechselte fielen Tor 3 und 4. Wir überstehen mehrere Ecken gegen uns und beenden dann doch mit 0:6. Ich kann zwar verstehen, das Anna die Lust am Torhüter-Dasein verloren hat, doch wo ist die Alternative?
Mädchen AII am 11.11.07 in Frankfurt
Nach den traurigen Erfahrungen mit den 2. A-Mädchen in der Feldsaison, soll es in der Hallensaison besser laufen. Wir brauchen einen festen Stamm, auf dem man sich verlassen kann und mit dem man bei jedem Turnier rechnen kann. Von den zunächst Nominierten fiel Laurena aus und Kathrin wurde zur Torfrau bei den A I Mädchen umfunktioniert. Auch die A II hatte ein Torwartproblem, das wurde mit Anna M. gelöst.Ich fuhr dann mit Juliane, Harriet, Leonie, Amelie, Myriam, Leonie, Cosima und Anna nach Frankfurt. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Mädchen gut verstehen, was ja auch wichtig ist. Gegen Bensheim war die 1. Halbzeit ziemlich chaotisch und wir lagen 0:2 zurück, als Nicki kam. Sie hat der Abwehr mehr Sicherheit verliehen und es blieb bei 0:2. Bensheim ist eine 1. Mannschaft und so geht das Ergebnis in Ordnung. Die ungeübte Anna im Tor machte ihre Sache recht ordentlich. Im 2. und letzten Spiel ging es gegen Darmstadt II. Schnell lagen wir 0:1 im Rückstand, doch dank Cosima, Amelie und Leonie drehten wir es zu einem 3:1 um. Nichts mit entspannt zurücklegen, jetzt war wieder Darmstadt dran: 3:3. Doch Leonie schaffte das Siegtor zum 4:3 und avancierte zur Torschützenkönigin. Sie schießtt zwar keine Hammertore (wie auch bei dem Leichtgewicht), aber immer ziemlich raffinierte Dinger.
Mädchen AI in Rüsselsheim am 11.11.2007
Von den A II Mädchen kommend, gönnte ich mir noch einen Abstecher nach Rüsselsheim zu den 1. A-Mädchen. Zunächst einmal haben wir Glück, dass wir heute mit der ungeübten Kathrin im Tor zwei leichte Gegner haben. Gegen Limburg (2:0) und gegen Rüsselsheim II (3:0) wurde Kathrin kaum gefordert. Vicky und Lene teilten sich in die Tore. Das schönste Tor schoss allerdings B-Mädchen Megan. Nicki hat für die A I die beiden B-Mädchen Megan und Sophie nominiert, wodurch sich eininge A-Mädchen zurückgesetzt fühlen. Nicki setzt auf Erfolg und auf den größeren Einsatzwillen der B-Mädchen. Im letzten Spiel dann gegen Frankfurt 80, immer ein unmittelbarer Konkurrent auf den 2. Platz in Hessen. Abstimmungsprobleme in der Abwehr resultierten in einem 1:4. Wenn dann Theresa kapiert hat, was Nicki von ihr will, klappt es beim nächsten Mal besser

