WJB am 25./26.Oktober in Essen
Eigentlich war die Fahrtzeit nur kurz. Die Autobahn war frei und trocken und Essen ganz schnell erreicht. Das eigentliche Problem begann, als wir feststellen mussten, das die Autobahnausfahrt die uns das Navi vorgab komplett gesperrt war und letztendlich auch die Straße, die zur Jugendherberge führte. Wir irrten also buchstäblich quer durch Wald und Wiese, bis Schließlich ein SOS-Anruf bei Moritz uns zum Ziel führte. Ein Haus mitten im Wald, abseits jeglicher Stadt. Sofort bekamen wir ein Abendessen, was durchaus genießbar war. Für den Abend hatte Moritz ein tolles Programm zusammengestellt. Alles unter dem Oberbegriff „Teambuilding“. Es war super und die Mädels haben begeistert mitgemacht. Ehe wir uns versahen, war es weit nach Mitternacht.
Am nächsten Morgen fuhren wir dann nach Essen in die Halle. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und alle waren sehr nett. Da es sich um ein Vorbereitungsturnier handelte, hatte Moritz Taktik und Mannschaftsaufstellung immer wieder geändert und vieles ausprobiert. Die Mädels haben von den 6 Spielen 5 gewonnen und waren auf der Heimfahrt müde und zufrieden.
Spiel gegen Limburg
So., 7. 9. Weibliche Jugend B1
Große Erwartungen waren auf das letzte Gruppenspiel der WJB I gegen Limburg gesetzt. Moritz wollte seinen Tabellenplatz verbessern, um im Halbfinale Rüsselsheim zu entgehen. Dafür musste ein Sieg her. Es fehlten ihm allerdings 2 wichtige Spielerinnen: Vicki Reese und Juliane, so bekam Vicki Hesse ihren 1. Einsatz bei der WJB. Es ließ sich gut an, unsere Mädchen dominierten und gingen mit 2:0,Tore von Sophie und Oli, in die Pause. Nach der Pause ein völlig anderes Bild, es war der Wurm drin, unsere Abwehr plötzlich ein unsortierte Haufen. So war es nur logisch, dass den Limburgern der Ausgleich gelang. Immerhin, unsere Mädchen bäumten sich jetzt auf, endlich ein erfolgreicher Flankenlauf von Theresa und Oli verwandelt mit der Aggi. Doch wieder lassen sie sich hinten rein drängen und kassieren erneut den Ausgleich. Das Spiel wird wieder offener, auf beiden Seiten gibt es noch Torchancen, doch es bleibt beim 3:3. Moritz und seine Mädchen lassen die Köpfe hängen. Das Zeil Deutsche Vorrunde ist jetzt weit weg, man muss das Unmögliche in Angriff nehmen: Rüsselsheim im Halbfinale zu schlagen.
WJB Meisterschaft bei 80
Moritz fährt mit der Weiblichen Jugend B1 zum 3x verlegten Spiel nach Frankfurt 80. Mit Müh' und Not bekommt er eine Mannschaft zusammen. Besonders ärgert ihn, dass die Humboldt-Schule ihre erfolgreichen Sportler ehrt, zu denen die Hockeyspielerinnen gehören. Er meint, ohne den WTHC hätten sie auch keine, die sie ehren können.. So reicht es nur zum 3:6, Moritz ist nicht zufrieden, weil nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.
Hallensaison 2007/08
Seit drei Wochen ist nun die Hallensaison für „meine“ weibliche Jugend B beendet. Ich stecke schon mitten in der Planung der Feldsaison und mache mir über Turniere, Champions Trophy und Trainingszeiten Gedanken. Da fällt mein Blick auf eine DVD, die neben mir liegt: „wJB – Endrunde – Halle 07/08“ und alles fällt mir wieder ein…
Die Saison begann schleppend. Nach den tollen Erfolgen im Herbst war es schwer den gewachsenen Ansprüchen zu genügen. Auf dem Feld hatten wir sehr destruktiv in der eigenen Hälfte gestanden und auf Fehler des Gegners gelauert. Nun hatte ich das Ziel, dass meine Mädels auch mal „richtig“ mitspielen.
Die Vorrunde fand in Hanau statt und gleich im ersten Spiel gab es eine kleine Enttäuschung: Nur 2:2 gegen Limburg. Wir spielten ein gutes Hockey und hatten bestimmt 10(!) Torchancen, doch irgendwie wollte der Ball nicht rein. Das 2. Spiel war noch unglücklicher! Wir schossen zwar 4 schöne Tore, aber Hanau traf 5 Mal. Und einige dieser Tore waren richtige Geschenke an die Hanauerinnen. Zum Schluss ging es noch gegen die starke Eintracht Frankfurt. Zur Halbzeit stand es schon 0:6 gegen uns, doch in der 2. Hälfte spielten wir besser und konnten das Ergebnis etwas verschönern: 4:8 der Endstand! Mein primäres Ziel für die Saison war das Erreichen des Halbfinales, was nun (Tabellenletzter mit nur einem Punkt) in weite Ferne gerückt war. Der Glanz des Herbstes war nun endgültig verflogen.
Um die Stimmung zu heben und die mannschaftliche Geschlossenheit zu verbessern, machten wir ein Teamevent. Vom Kurhaus ging es über den Leberberg und Thomaestraße bis ins Nerotal. Auf dem Weg mussten viele Aufgaben gemeistert werde, um sich Stück für Stück das Mittagessen zu erspielen. Für Montagsmaler gab es die Nudeln, für den Sitzkreis die Soße, usw… Am Ende stürmten wir Trischlers Küche und kochten gemeinsam. An dieser Stelle nochmals vielen Dank!
Als Letzter der Vorrunde fuhren wir als Außenseiter zur Zwischenrunde, wo wir uns mit Rüsselsheim, Hanau und Darmstadt um den Einzug ins Halbfinale „batteln“ sollten. Zur Vorbereitung war ich mit einigen wJBs zu einem Freundschaftsturnier in Mainz. Die Ergebnisse waren zwar nicht berauschend, aber wir haben uns –vor allem in der Abwehr- „individuell weiterentwickelt“! Doch nun zur Zwischenrunde: Im ersten Spiel stand uns Hanau gegenüber. Dies war die Chance zur Revanche, doch so richtig sollte es auch dieses Mal nicht klappen. Mit einem 2:2 hatten wir jedoch die Chance auf das Halbfinale gewahrt. In unserem 2. Spiel haben wir Darmstadt mit 2:1 niedergerungen und uns endlich unseren ersten Sieg in der Hallensaison eingefahren. Im letzten Spiel gegen RRK ging es um das Torverhältnis: Rüsselsheim hatte Hanau mit 11:0 geschlagen. Hanau spielte aber noch gegen Darmstadt. Also: Je weniger wir Tore kassieren, desto höher muss Hanau gegen Darmstadt gewinnen. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Wir spielten sehr defensiv und diszipliniert. Der RRK hatte nur wenig Platz zum Kombinieren und unsere Eckenabwehr war sehr gut! (An dieser Stelle nochmals Dank an Anna!!!!). Trotzdem stand es zur Halbzeit schon 0:5 und als anfangs der Halbzeit schnell noch 2 Tore fielen hatte ich schon ein bisschen Angst. Doch meine Mädels fighteten richtig, standen super eng an den Gegnern und ließen sich in den restlichen 12 Minuten nur noch einmal überwinden. Am Ende hieß es 0:8 und Hanau war gezwungen mit 4 Toren Vorsprung gegen Darmstadt zu gewinnen. Nun hieß es also Daumen drücken und es scheint geholfen zu haben: Hanau gewann nur mit 1:0 und somit standen wir im Halbfinale (1. Saisonziel erfüllt). Und da der Gegner Eintracht hieß, hatten wir auch gleichzeitig das 2. Saisonziel erfüllt (im Halbfinale nicht gegen den RRK spielen müssen).
Der Dezember ist traditionell eher besinnlich und so fuhren wir zum „Jahresabschlussturnier“ nach Alzey. Mit dem 2. Platz war ich zufrieden, da wir über weite Strecken ein gutes Hockey gespielt haben. Auch die geheime Evaluation des Trainers fiel größtenteils positiv aus (Danke Mädelz!). Zum Abschluss haben wir bei Winklers Plätzchen gebacken. Fazit: Sie waren sehr bunt und etwas hart!
Am Samstag, den 26. Januar 2008 war es dann soweit: Endrunde in Rüsselsheim! Die Halle war voll, da die Endrunde gemeinsam mit der männlichen Jugend B durchgeführt wurde, und es war eine richtig gute Stimmung. Im Halbfinale gegen Eintracht übernahmen wir von Anfang an die Initiative und spielten ein tolles und extrem spannendes Spiel. Es ging schnell hin und her und beide Mannschaften hatten eine Vielzahl von Chancen. Das Wichtigste im Überblick:
• 3. Minute: Fabienne fängt an der linken Bande den Ball ab, Vicky schnappt sich die Kugel, passt nach rechts zu Oli und diese schießt flach ins lange Eck – 1:0!!!
• 6. Minute: Ecke: Tessi gibt rein, Oli stoppt, Nike legt ab und Vicky trifft – 2:0!!!
• Halbzeit
• 16. Minute: Ball geht an unserer linken Bande durch, Schuss, Tor – 2:1
• 18. Minute: Ecke für uns, Schuss, die Verteidigerin liegt auf der Linie und spielt den Ball, aber es gibt keinen Siebenmeter.
• 25. Minute: Abschlag Eintracht, Vicky drängt perfekt an und provoziert den Rückpass, welchen Oli abfängt und dann den TW auszockt – 3:1!!!
• 24. Minute: Chaos in unserem Kreis, eine „Weiße“ bekommt den Ball und erzielt das 3:2
• Eintracht wirft nun alles nach vorne!
• 26. Minute: Ecke für Eintracht, die Mädels auf der Linie bekommen den flachen Ball nicht und es steht 3:3
• 27. Minute: Wieder Ecke für die Eintracht, Tessi holt den Ball mit dem Fuß raus – Siebenmeter! Die Schützen schießt links am Tor vorbei, Aggi wäre aber auch in der richtigen Ecke gewesen!
• 10 Sekunden vor Schluss: Tessi schießt den Ball hoch aus dem Schusskreis und trifft einen süßen Hanauer am Knie! – Ecke gegen – Sirene ertönt!
• 1. Schlussecke gegen: Vicky läuft die Ecke ab, aber Schlägerschlagen.
• 2. Schlussecke gegen: Eintracht trifft den Pfosten, danach wieder Schlägerschlagen.
• 3. Schlussecke gegen: Eintracht trifft, aber von außerhalb des Schusskreises – Verlängerung! – Meine Nerven sind am Ende!
• Beginn der 1. Verlängerung:
• Eintracht erwischt einen Start nach Maß und trifft zum 3:4 nach Hundekurve und zum 3:5 nach Ecke!
• Beginn der 2. Verlängerung:
• Gleich im ersten Angriff bekommt Ponna den Ball und schießt aufs Tor, der TW hält den Ball, aber Nike kann den Nachschuss mit der Rückhand reinmachen! 4:5 und noch 4 Minuten zu spielen!
• Die Mädels geben alles und haben 3(!) riesige Chancen, doch leider will der Ball einfach nicht mehr in das Tor. Endstand 4:5! Wir sind raus
Im Spiel um Platz 3 trafen wir dann auf Limburg. Zum einen war die Luft bei den Mädels raus, zum anderen waren wir echt platt nach dem „Hammer-Halbfinale“. Und so verloren wir das Spiel mit 3:5.
Die weibliche Jugend B ist am Ende also leider nur 4. geworden und konnte nur zwei der vier Saisonziele erfüllen. Betrachtet man jedoch die Leistungssteigerung vom ersten Spieltag bis zur Endrunde, dann ziehe ich ein positives Fazit aus der Hallensaison 2007/08. Wir habe Erfahrung gesammelt, uns „individuell weiterentwickelt“ und einen weiteren Schritt Richtung erste Damen gemacht!
„Uns bleibt nichts zu tun, außer danke zu sagen. Denn ihr habt Großes geleistet in diesen Tagen. Und die Zweifler verstummten nach wenigen Stunden. Ihr habt Euch hochgeboxt, denn ihr ward ganz unten. Und wer so kämpft wie ihr, darf auch verlieren!“ (Xavier Naidoo)
29.09.2007 WJB Halbfinale in Rüsselsheim
Bei der Organisation der WJB läuft im Moment einiges schief und so war Moritz wütend, als er einige Spielerinnen in Rüsselsheim nicht antraf (Paulina, Juliane, Jule) mit denen er gerechnet hatte. Nach der deutlichen Leistungsverbesserung der WJB erhofften wir uns auch gegen Rüsselsheim eine ansprechende Leistung und eine Niederlage nicht im zweistelligen bereich. Aber gegen die ist kein Kraut gewachsen, denen kann in ganz Hessen keiner Paroli bieten, dafür spricht ein Torverhältnis von 114:2. War die 1. Halbzeit noch erträglich und unsere Mädchen mühten sich wirklich und wir schossen sogar mit unserem schnellen Sturm-Duett Oli/Nike ein Tor, wurden wir in der 2. Halbzeit teilweise vorgeführt.
Wir alle hofften, dass das 10. Tor nicht fallen würde. Aber es fiel, war aber dann auch das Letzte. Ann-Kathrin im Tor zeigte eine starke Leistung, aber die Rüsselsheimer brachten echte Granaten aufs Tor. "So eine Aggi schlag' noch nicht einmal ich und ich bin ein Mann!" meinte Robert. Wie ich hörte waren die Rüsselsheimer unzufrieden "nur" 10 Tore geschossen zu haben, es war natürlich ihr "schlechtestes" Ergebnis gegen Wiesbaden in dieser Saison.
Rosi
WJB Meisterschaftshalbfinale in Hanau am 15.9.2007
W. Jugend B in Hanau
Mit gedämpften Erwartungen fuhr die W. Jugend B nach Hanau zum Halbfinale und auch Coach Moritz, der für Miriam eingesprungen war, verstrahlte mir gegenüber wenig Optimismus. Nichtsdestotrotz stellte er die Mannschaft, die heute mit allen Assen und drei Auswechselspielerinnen antrat, hervorragend ein. Auf die gefährlichste und gefürchtetste Spielerin stellte er Hannah ab, die machte ihr Ding so hervorragend, dass die Hanauerin resignierte und nur noch lustlos agierte. Zudem kammen die Hanauer nicht mit Moritz' System zurecht. Er ließ die Mannschaft sich bei Abschlägen an die Mittellinie zurückziehen, die Hanauer fanden kein Mittel dagegen, versuchten es mit langen Bällen, die meist von Theresa abgefangen wurden. Unser Aufbau über rechts mit Jule, Theresa, Oli, Berenike funktionierte sehr gut. Auch gelangen, dank der Schnelligkeit von Berenike, Oli, Lene, Vicki Durchbrüche durch die Mitte. Es sah also gar nicht so schlecht aus. Hanau hatte zwar das Führungstor geschossen, doch zwei schön herausgespielte Tore durch unseren "Wirbelsturm" ließen uns als Sieger des Halbfinales jubeln. Auch für mich die totale Überraschung, eigentlich sollte sich diese Mannschaft, die noch zur Hälfte aus A-Mädchen besteht in diesem Jahr in der Meisterschaft zusammenfinden, um im nächsten Jahr auf dem Treppchen zu stehen. Die W. Jugend B ist die 3. Mannschaft, die sich an diesem Samstag für das Hessische Endspiel qualifiziert hat! Ein grandioser Erfolg! Rosi
WJ B Meisterschaft, Samstag, 08.09.07
WTHC – Hanau, 5:4 (4:1)
Die Ausgangslage an diesem Samstag war klar. Im Halbfinale der Meisterschaftsrunde waren wir, hätten jedoch als Tabellenvierter beim Tabellenersten RRK spielen müssen, wobei die Chancen gleich 0 gewesen wären, dort das Finale durch einen Sieg zu erreichen, da Rüsselsheim unschlagbar schien und wir auch schon zwei Mal in dieser Saison im zweistelligen Bereich gegen den amtierenden Hessenmeister verloren hatten. Um im Halbfinale gegen Hanau als aktuell Tabellenzweiter spielen zu können, was zumindest eine realistischere Chance bedeutete, das Halbfinale zu gewinnen, mussten wir unbedingt an diesem Samstag ebenfalls gegen Hanau gewinnen.
Doch die Ausgangslage schien nicht gerade für uns zu sprechen, zumal Nike mit einem gebrochenen Daumen nur bedingt einsatzfähig war, Laura und Paulina nicht spielen konnten, Hanau sehr motiviert schien und wir das Hinspiel auch bereits gegen diese Mannschaft mit 3:1 verloren hatten.
Umso erstaunter war ich, als wir zur Halbzeit 4:1 führten. Gianna, unsere Italiano-Power im Sturm hatte nun auch endlich in der Meisterschaft getroffen, nachdem sie die Spiele zuvor schon stark an ihrem Torinstinkt zweifelte, Vicky im Sturm traf ebenfalls zum ersten mal bei der WJB und Nike kam, sah und …… traf. Für 5 Minuten mir Bandage eingewechselt, 1 x getroffen, was will man mehr!
Recht überschwänglich über bis zu diesem Zeitpunkt recht harmlos wirkenden Hanauer ging man dann auch in die zweite Halbzeit und sah sich schon im Halbfinale.
Da war zwischendurch der Geschwisterdisput der Familie Winkler, die zusammen in der Abwehr spielten, wesentlich heftiger als die Hanauer Angriffe, was zur Konsequenz hatte, dass die beiden nicht mehr zusammen in der Verteidigung spielen! Dagegen sind Tom & Jerry ja harmlos….
Als Saia dann nach einer kurzen Ecke das eigentliche 5:1 schoss, hatten wir anscheinend mit den restlichen 30 Minuten abgeschlossen, denn das Tor wurde fälschlicherweise vom gegnerischen Schiri nicht gewertet und gab den Hanauern anscheinend einen Motivationsschub, so dass diese innerhalb von 10 Minuten auf 4:4 ausglichen und schon davon schwärmten im Halbfinale nicht gegen uns spielen zu müssen sondern gegen Eintracht Frankfurt!
Innerhalb dieser 10 Minuten war unsere bis dahin top stehende Abwehr in Form von Hannah, Jule, „Ich-kann-einfach-nicht-mit-meiner-Schwester-in-der-Abwehr-zusammen-spielen“ –Anna und „Ich-laß-mir-nichts-von-meiner-Schwester-sagen“ –Saia absolut löchrig und Hanau hatte ein Leichtes daran Tore zu schießen, wenn man sie völlig frei vor dem Tor stehen ließ!
Unsere Annkathrin im Tor verhinderte sogar noch Schlimmeres!
Zu diesem Zeitpunkt sah ich uns schon am Rüsselsheimer Sommerdamm genau eine Woche später etwa 16:0 im Halbfinale verlieren, wäre da nicht eine absolut kämpferische WJB des WTHC`s gewesen, die sich trotz 3er Gegentreffer zusammenriss und einfach nur gewinnen wollte und dank eines Tores von Theresa innerhalb der letzten 3 Minuten uns fast schon 3 Punkte durch das 5:4 sicherte, wäre da nicht die letzten 5 Sekunden eine total frei stehende Hanauerin vor unserer Torfrau gewesen, die einen Pass direkt in ihren Lauf bekam…. Den Ball perfekt annahm…. Keine Abwehrspielerin von uns in Sicht war, die sie an einem Torschuss hätte hindern können…. Die Hanauer ausholte, um aufs Tor zu schießen…. Den ball auch noch feste traf…. Der Ball halbhoch, blitzschnell auf unser Tor zuschoss…. Und Annkathrin diesen mit einer bravourösen Leistung rausfischte!
Ball gehalten, Abpfiff, alle lagen sich in den Armen (selbst das Geschwisterpaar Winkler) und ich war um mindestens drei Jahre gealtert!
Es hatte sich aber gelohnt!
Miriam
WJB Samstag, 01.09.2007
WTHC-TEC Darmstadt
Am Samstag spielten wir gegen TEC Darmstadt.
Ziel in dieser Runde war ganz klar, das Halbfinale in der Meisterschaft zu erreichen.
Aktuell auf der Tabelle sahen wir uns auch vor diesem Spiel auf Platz 4, damit dies auch nach dem Spiel noch so war, mussten wir gewinnen, denn Darmstadt befand sich direkt hinter uns und wollte natürlich auch unter die vier besten Mannschaften in Hessen. Umso motivierter kamen die Darmstädter somit ins Nerotal und machten uns das Spiel auch nicht leicht.
Im Hinspiel spielten wir in Darmstadt zwar noch unentschieden, wollten an diesem Tage aber unbedingt drei Punkte holen, zumal die Ausgangsbedingungen (Heimspiel, genug Auswechselspieler, einige Zuschauer) auch sehr gut waren und es kam hinzu, dass keine meiner kleinen Leistungsträgerinnen zu einer Geburtstagsfeier musste, die Oma Goldene Hochzeit hatte, die Großtante irgendein Jubiläum feierte, man an einem gemeinsamen Familienausflug in den Zoo teilnehmen musste order irgendeine Spielerin sich schlecht fühlte, weil sie am Vorabend zu viel feierte.
Optimale Grundlage für den Sieg – eigentlich - bis ich merkte, dass Oli, Nike, und Lene fehlten- und dass das auch direkt bis zum Spielanpfiff so bleiben sollte!
Kurzfassung der Mannschaft:
Lene hatte sich ausgesperrt, Nike musste noch mal nach Hause, um Lene dem Schlüssel zu bringen; Nike konnte oder wollte aber nicht allein nach Hause fahren, wo Lene vor der Haustür wartete und musste unbedingt von Oli begleitet werden. Hinzu kam, dass die ganz Odyssee durch Wiesbaden noch mit den Bussen gemacht wurde, bei Vollsperrung der Taunusstrasse wegen eines Festes!
Wenigstens hoffe ich, dass die 3 Spielerinnen etwas mehr Schwung in die Mannschaft bringen würden, als sie dann zusammen mit Verspätung eingewechselt wurden, doch dem war nicht so. Das Spiel tröpfelte so langsam vor sich hin, ein Tor wollte irgendwie nicht fallen, bis uns Hanna dann doch noch erlöste. Das 1:0 erhöhte Nike auf den Endstand 2:0.
Halbfinale fast erreicht, das zählte – auch wenn’s kein schönes Spiel war, aber anscheinend war man mit den Gedanken eh schon bei der Jugenddisco, die abends dann von unseren Damen- und Herrenspielern im Nerotal für die Jugend veranstaltet wurde, denn Anna verlangte auf einmal – nachdem sie abgeschossen wurde – statt nach dem Eisspray nach Haarspray, um ihre Verletzung zu kühlen……
Ich ließ mir übrigens erzählen, dass meine Mannschaft abends wesentlich aktiver auf der Tanzfläche war als auf dem Platz Nachmittag…..
Weibl. Jugend B in Frankfurt, 25.08.07
Moritz ist wieder im Lande und gleich hat er die Weiblichen Jugend B am Halse. Miriam und Nicki sind nicht verfügbar. Es geht zum Rückspiel nach Frankfurt 80, denen wir im Hinspiel 3 Punkte abgeknöpft haben und die, wollen sie noch in die Endrunde, punkten müssen.
Und sie beginnen furios. Unser Schusskreis schwimmt, kaum ist der Ball draußen ist er schon wieder drinnen. Und so lässt das 1. Tor für 80 nicht lange auf sich warten. Die 80er wirken dann irgendwie sorglos, rücken zu weit auf und plötzlich ist die wieselflinke Berenike da und schießt den Ausgleich. Und dann überrennt Vicky die 80er Abwehr zweimal und schießt 2 Tore. Mit 3.1 in die Pause, wer hätte das am Anfang gedacht? Während die 80er alle Mann stürmen und sich dann im Schusskreis im Wege sind (sie erzielen einen 7Meter, der daneben geht), hatten Berenike und Vicky relativ viel Platz bei ihren Toren.
Doch nach der Pause müssen wir den Ausgleich hinnehmen, 80 bekommt wieder einen 7Meter, der Annkathrin durch die Füße kullert (wahrscheinlich erwartete sie eine Granate im Winkel).
In unserem Schusskreis ist nach wie vor viel Chaos und Abschläge landen zielgerichtet häufig beim Gegner. Auf das 4:3 von 80 antworten wir wieder mit Berenike und gehen dann noch einmal mit Vicky in Führung. Doch wir müssen den Ausgleich (5:5) zum Endstand hinnehmen. Bei 10 Toren kamen wenigstens die 5 Schlachtenbummler auf ihr Kosten.
Rosi
Weibliche Jugend B im Nerotal, 12.05.2007
Weibliche Jugend B im Nerotal, 12.05.2007
Als ich am Vortag des Spiels noch einen Anruf bekam, dass bisher nur 7 Spieler am Samstag zum Spiel kommen können (vor allem ist diese Zahl noch trauriger bei einem Kader von über 18 Spielerinnen und mit der Tatsache, dass es sich auch noch um ein Heimspiel handelte) war meine Laune nicht gerade bestens, als ich schließlich zum Club kam, um die Mannschaft zu betreuen. Doch meine Augen sahen auf einmal 11 Spielerinnen (Rosi’s Original-Kommentar hierzu: „ Das ist ja geil!“), die sich auch schon selbstständig warm spielten. Somit hatten sich Tessy’s und Rosi’s Telefon-Rund-Hilferufe nach Spielerinnen Freitag Abend doch noch gelohnt.
Was sich für mich noch mehr gelohnt hatte, war, diese kleinen 11 Helden am Samstag zu betreuen: Ohne Auswechselspielerinnen standen 11 WTHClerinnen 16 Frankfurterinen gegenüber, die alle mindestens einen Kopf größer waren, zumal die WJB des WTHC an diesem Tage zur Hälfte aus eigentlichen A-Mädels bestand.
11 WTHClerinnen kämpften an diesem Tag als geschlossene Mannschaft um den ersten Sieg in dieser Meisterschaftsrunde und gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf, obwohl Mitte der 2. Halbzeit die Luft ohne Auswechselspieler sehr eng wurde.
Passendes Kommentar von Verena and diesem Tag:
Wisst ihr, warum wir gewonnen haben?
Weil wir an diesem Tage keine Ego-Zocker in der Mannschaft hatten!
Und es hat so Spaß gemacht, Hockey zu spielen!
Aber von vorne:
Nachdem Klara mal wieder wegen Krankheit nicht zum Spiel erschienen ist, stand Annkathrin erneut als ungelernte Torfrau im Kasten. Und sie hat einen großen Anteil an unserem 2:1, denn was sie da alles hielt, war unglaublich. Da sind die 80er vor ihrem Tor an ihren Glanzparaden verzweifelt! Und Rosi hätte mit Sicherheit gesagt, wenn sie ihre Heldentaten gesehen hätte: Das ist ja geil!
Auch die Abwehr stand wie ein Fels in der Brandung, obwohl gleich 3 Stammspieler in unserer 4er-Kette fehlten: Anna, Saia und Hannah sagten ab. Dafür trumpften hier Jule, Amelie, Verena und ein kleines Mädchen auf, das ich bis zu diesem Tage namentlich gar nicht kannte.
Als ich die Mannschaftsaufstellung kurz vor Spielbeginn verkündete und eben dieses kleine Mädchen in die Abwehr steckte, weil ich alle Positionen schon vergeben hatte und eben keinen gelernten Abwehspieler mehr hatte, schauten mich große Kulleraugen an und das Mädchen erzählte mir, dass es noch nie Abwehr gespielt hatte, dass überhaupt nicht könne und sich das nicht wirklich zutraut.
Na ja, da wir nicht beim Wunschkonzert waren, musste dieses Mädchen trotzdem in die Abwehr und brachte nicht nur mich, sondern auch die Zuschauer ins staunen. Man merkte nicht, dass ihre Gegenspielerin 2 Köpfe größer war (ohne Übertreibung)m denn das kleine Mädchen spielte sie selbstsicher aus, rettete Bälle vor dem Tor und mischte sich sogar mit in den Angriff ein.
Kleine, große Paulina, deinen Namen werde ich definitiv nicht mehr vergessen, Hut ab und Rosi hätte mal wieder gesagt: Das ist ja geil!
Ach mein Mittelfeld trumpfte dieses mal auf: das magische Dreieck mit Tessy, Ohli und Nike zeigte im Angriff Traumkombinationen und glänzte durch schnelles Spiel.
Doch der Matchwinner dieses Spieles hatte eindeutig einen Namen: Gianna! Gianna war wieder die alte, nachdem sie über ein halbes Jahr auf ein Tor warten musste. Doch nicht nur, dass sie uns in Führung schoss durch ein schönes 1:1 gegen den Torwart. Sie zeigte das größte Laufvermögen und wirbelte vorne so sehr, dass die 80er schon Angst bekamen, wenn sie nur wieder diese kleine Italienerin ansprinten kommen sahen. Folge waren lauter Fehlpässe im Spiel von den Frankfurtern. Unterstützt wurde sie von Lene und Laura, die ihre gute Leistung mit dem entscheidendem 2:1 krönte.
Giannas Freude bekam ich nach Spielende dann auch durch einen kräftigen Sprung in meinen Rücken zu spüren, der mich fast zu Boden fallen ließ, nachdem ich gerade den Spielberichtsbogen ausfüllte und nicht auf so eine geballte Freude und vor allem Wucht von Gianna vorbereitet war.
Zwar konnte Rosi den Sieg leider nicht mehr live miterleben, denn sonst hätte die Mannschaft mit Sicherheit noch mal ihr „ Das ist ja geil“ gehört zu dem Spielergebnis, dafür aber konnte die Mannschaft sich stolz mein Schlusskommentar anhören: „Die 70 Minuten waren geil! Hut ab, ihr kleinen, großen Helden!“
Miriam
Weibliche Jugend B in Frankfurt, 28.04.2007
Eintracht Frankfurt – WTHC
Nach dem Start in Meisterschaftsrunde für den WTHC in der Woche gegen die 1. Mannschaft vom RRK mit einer 11:00 Niederlage schon kräftig daneben ging, sollte es eigentliche am 2. Spieltag bei der Eintracht besser laufen.
In dieser Feldrunde besteht die WJB aus vielen zu alt gewordenen ehemaligen A-Mädels wie Ohli, Nike, Klara, Saia. Annkathrin, Hannah, Conny, den eigentlichen A-Mädels wie z.B. Lene und Tessy und den Rest bildet der ältere Jahrgang der WJB, der jedoch in erster Linie mit der WJA trainiert wie Amelie, Verena, Anna, Karina, Gianna und Laura.
Problematisch bei dieser Mannschaft ist, dass sich viele der Spielerinnen untereinander gar nicht kennen, da sie in den Jahren zuvor nie zusammen trainiert haben. Doch auch ich stand zunächst vor dem gleichen Problem, dass Spielerinnen zur WJB aufgestiegen sind, die ich zuvor nie gesehen habe. Diese Tatsache wurde auch am ersten Spieltag gegen die Rüsselsheimer deutlich, wo das Hauptproblem darin lag nicht gegen die stark eingestellten Rüsselsheimerinnen zu spielen, sondern vielmehr darin mit den eigenen WTHClerinnen zu spielen.
Doch dieser „chaotische zusammengewürfelte Haufen“ zeigte bereits am zweiten Spieltag gegen die Eintracht eine enorme spielerische Steigerung. Was sich jedoch leider nicht veränderte, war das altbekannte Torhüterproblem, was ich noch gut aus der vorangegangenen Hallensaison in Erinnerung hatte und sich wieder einmal verdeutlichte, als ich zu Eintracht auf das Clubgelände kam. Zwar stand da jemand in Anna’s Rüstung auf dem Platz, doch unter diesem Helm befand sich weder Anna’s noch Klara’s Gesicht. Dieses Mal versuchte Annkathrin ihr bestes, was ihr auch gut gelang. Neben dem Torhüterproblem hatten Rosi und ich an diesem Tage noch ein anderes Problem, was jedoch auch keine Seltenheit bei der Mannschaft ist: hatten wir am Abend zuvor im Training noch so viele Spielerinnen, die unbedingt mitkommen wollten, so dass wir einigen sogar absagen mussten, aus Angst davor, dass der Spielbogen mit Spielerinnen des WTHC’s überflutet wird, so standen wir am Samstag ohne Auswechselspieler bei der Eintracht auf dem Platz. Ausredenrepertoire: Krankheit, Omas’s Geburtstag, Arbeiten gehen, Lernen oder einfach gar keine Absage; aus diesem Angebot heraus konnten wir uns etwas aussuchen, warum auf einmal 4 Spielerinnen nicht wie vereinbart am Treffpunkt waren.
Aber nun zum Spiel
Die 11 Leute, die auf dem Platz standen, haben ihre Sache richtig gut gemacht. Ich war selbst erstaunt darüber, wie gut wir mit der Eintracht mithalten konnten und zum Teil auch schöne Spielzüge hatten. Ein Speilaufbau war erkennbar und vor allem war die Truppe auch kämpferisch richtig gut eingestellt. Selbst die mitgereisten Eltern waren begeistert davon, wie ihre Schützlinge gegen die Frankfurter spielten. Schön, wenn mein Spielbericht hier zu Ende wäre, das Spiel nur 30 Minuten hätte und wir gegen die Eintracht ein sehr gut umkämpftes 0:0 rausgeholt hätten, aber………………………
Leider hat das Spiel 70 Minuten,
leider hatten wir keine Auswechselspieler,
leider waren die 11 kleinen Kämpferinnen bei voller Mittagshitze in praller Sonne bei ungelogenen 30 Grad nach 30 Minuten total ausgelaugt, leider verwechselte Saia ihre Position in der Verteidigung und die damit verbundenen Deckungsaufgaben mit einer Stürmerposition ohne eigentliche Deckungsaufgaben und leider war die Eintracht dann im Gegensatz zu den Kickern aus dem gleichen Verein zu abgezockt vor dem Tor, so dass es zur Halbzeit 2:0 gegen uns stand durch zwei Tore in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit.
Da ich dann nicht weiter betreuen konnte, ließ ich mit schließlich die zweite Halbzeit von Gianna telefonisch schildern, jedoch mit der bösen Befürchtung, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit ohne Auswechselspieler einen konditionellen Einbruch haben könnte, sich aufgeben würde und dann noch eine weitere Klatsche abbekommen hätte, aber ganz im Gegenteil. „Sogar Rosi hat uns gelobt!“, schilderte mir eine gut gelaunte Gianna, „und das will schon was heißen! Wir haben weiter gekämpft und es hat richtig Spaß gemacht! Leider haben wir noch ein Gegentor gefangen, und ich habe einmal nur den Pfosten getroffen, aber wir haben echt noch richtig Druck nach vorne gemacht!“
Als ich mir dann zum fünften Mal anhörte, dass sogar Rosi die Mannschaft gelobt hatte, war ich mir sicher, dass diese 11 Kämpfer trotz 3:0 Niederlage Samstag Nacht mit einem Lächeln ins Bett gingen und noch ihren eigenen Enkel in Zukunft von Rosis Lob erzählen werden.
Miriam
WJB in Frankfurt, 28.04.2007
Weibliche Jugend B, 07-04-28
Eintracht Frankfurt-WTHC
Etwas überstürzt mussten wir dieses Spiel organisieren. Die Eintracht gab erst Donnerstag die Spielzeit bekannt. Es war schon von spielfrei die Rede. Die Mannschaft wurde dann Freitagabend beim Trainingsspiel gegen Mainz geboren, da waren es noch 13. Doch in Frankfurt kamen nur 11 an, dabei Constanze, die nicht auf der Liste stand, aber sehr willkommen war. Auch mit der Betreuung gab’s ein Problem. Miriam hatte Bereitschaftsdienst an der US-Botschaft und konnte nur eine Halbzeit am Rand stehen. Doch immerhin waren wir in guter Besetzung – ach, nein – Klara hatte sich schon wieder verletzt, Anna konnte auch nicht, also: wer geht ins Tor? Es gab immerhin 4 Freiwillige, wir entschieden uns für Annkathrin und taten einen Glücksgriff. Dass wir ohne Auswechselspielerin waren, macht uns bei der Hitze doch sehr zu schaffen, so fehlte dann oft der letzte Sprint zu Gegnerin, zum anderen bekam die Abwehr die Bälle schlecht ihre Bälle nach vorne. Mit diesem Gegner konnten wir gut mitspielen und hatte auch unsere Chancen, vermehrt in der 2. Spielhälfte. Doch uns gelang kein Tor, die Eintracht schoss 3.
WJB in Wiesbaden, 21.04.07
Weibliche Jugend B, 07-04-21
WTHC-RRK
Man braucht es eigentlich nicht mehr zu erwähnen: jedes Jahr, wenn die Feldsaison anfängt, der 1. Gegner einer weiblichen Mannschaft ist Rüsselsheim. Es traf die Weibliche Jugend B, die nicht vermessen, in der Meisterschaft antritt. Die Mannschaft ist eine Mischung aus guten Weibliche Jugend Spielerinnen und guten A-Mädchen. Unser Gegner eine Mannschaft, die regelmäßig bei der Deutschen Meisterschaft vorne mitspielt. Was soll’s, hier sind keine 3 Punkte zu holen, aber es gilt, das Spiel anzunehmen und sich nicht vor Angst zu verkriechen.
Das versuchte Nicki den Mädchen klar zu machen. Im Tor, Klara, unsere Dauer-Verletzte, untrainiert. Ihr laufen die Unfälle geradezu hinterher oder sie fordert sie heraus. Zur Pause lagen wir dann doch 0:7 zurück. Wesentliches Manko war die mangelnde Zuordnung in der Abwehr, abgesehen davon, dass die Rüsselsheimerinnen beweglicher, schneller und technisch reifer sind. Das Spiel endete 0:11, ich hätte es lieber im einstelligen Bereich gehabt.


