Chronik der Feldsaison 2001

 

Liebe Mädchen und Jungen,

 

Schon wieder ist eine Saison zu Ende gegangen. Eine Saison, in der ich einige Enttäuschungen wegstecken musste. Die bitterste war die, dass sich nicht genügend Jungen der Jahrgänge 85-89 fanden, um den seit 1978 (!) laufenden Austausch mit dem französischen Partner in der Normandie durch- und fortzuführen. Zugegeben, es ist nicht ganz so bequem wie mit dem Papa nach Florida zu fliegen.- Genau da setzt meine Enttäuschung an: Engagement für die Mannschaft hat bei Euch (nicht bei allen) einen geringen Stellenwert. Mannschaftssport hat nicht nur angenehme Seiten, aber er ist auch eine Bereicherung für Euer Leben. Ich habe 30 Jahre für Damenmannschaften gespielt (nicht immer WTHC), es gab nie einen wichtigeren Termin als Spiel und Training. Vielleicht überdenkt  Ihr Euere Einstellung und seht das Training und die Spiele Euerer Mannschaft auch als Verpflichtung an.

 

 

Eine weitere Enttäuschung hängt ebenfalls mit den Frankreichreise zusammen: weniger als die Hälfte der Angeschriebenen (45) hat es für nötig gefunden überhaupt zu antworten. Muss dieser Schlendrian sein? In die Abteilung Schlendrian gehört auch Euer häufiges Zu-Spät-Kommen. Ist doch schön, wenn alle dastehen und auf einen warten.-

 

 

Damit ich nicht nur herumnöhle: unsere Pokalmannschaften haben sich gut geschlagen: Weibliche und Männliche Jugend B sind Pokalsieger. Die B-Knaben bekamen den sicher geglaubten Pokal wieder entrissen, weil Marburg einen Fehler machte und Darmstadt die Punkte dafür bekam. Die A-Mädchen belegten den 2. Platz, auch da wäre der 1. Platz möglich gewesen, wenn man engagierter gewesen wäre. Siehe: Schlendrian....

 

 

Der 3. Platz der A-Jugend versöhnt etwas mit den Problemen, die wir mit dieser Mannschaft hatten.

Bei den D-Mädchen und D-Knaben feierten wir fast ausschließlich Erfolge, bei den C-Mannschaften lief`s `mal so, `mal so.

 

 

Unsere einzige Meisterschaftsmannschaft, die A-Knaben enttäuschten mit dem 7. Platz.

Für alle gilt. Es gab zu viele Absagen zu den Spielen.-

 

 

Platzierungen  Feldsaison 2001

 

 

So haben wir gespielt:

 

 

Männl. Jugend A - Pokal: 1.THC Höchst 37:4 Tore/12 Punkte, 2.HC Limburg 18:13/12, 3.THC Wiesbaden 8:18/9, 4.SG RV Offenbach/TV Rembrücken 12:14/6, 5.HC Bad Homburg 6:14/6, 6.Safo Frankfurt 7:25/0.

 

 

Männl. Jugend B - Pokal: 1.THC Wiesbaden 31:9 Tore/19 Punkte, 2.SG RV Offenbach/TV Rembrücken 13:6 Tore/17 Punkte, 3.SG 46/TEC Darmstadt 17:10/15, 4.TGS Vorwärts Frankfurt 13:25/7, 5.THC Usingen aK. 0:24/0.

 

 

Knaben A - Meisterschaft: 1.SC 80 Frankfurt, 2.RK Rüsselsheim, 3.THC Höchst, 4.MTV Kronberg, 5.HC Limburg, 6.HC Bad Homburg, 7.THC Wiesbaden, 8.THC Hanau, 9.VfL Bad Nauheim.

 

 

Knaben B - Pokal: 1.SG 1846/TEC Darmstadt 13:1 Tore/16 Punkte, 2.THC Wiesbaden 17:2/13, 3.VfL Marburg 6:15/6, 4.TSV 1857 Sachsenhausen aK. 0:18/0.

 

 

Weibliche Jugend B - Pokal: 1.THC Wiesbaden 24:1 Tore/18 Punkte, 2.THC Höchst 13:12/12, 3.SG HC Fechenheim/Safo Frankfurt aK. 3:13/4, 4.MTV Kronberg aK. 1:15/1.

 

 

Mädchen A -Pokal: 1.Safo Frankfurt 31:6 Tore/24 Punkte, 2.THC Wiesbaden 21:10/20, 3.MTV Kronberg 21:15/20, 4.HC Bad Homburg 21:21/13, 5.TGS Vorwärts Frankfurt aK. 9:28/6, 6.SG 1846/TEC Darmstadt aK. 7:30/3.

 

 

28./29.4.   

 

 

Youngster Cup in Ludwigsburg  

 

 

Als ich optimistisch die D-Mädchen für das Turnier in Ludwigsburg meldete, hatte ich nicht bedacht, dass so junge Mädchen doch noch sehr an Mutters Schürzenzipfel hängen. Ich wollte den Mädchen für ihre gute Leistung in der Halle etwas Besonderes bieten und das ist das Turnier in Ludwigsburg mit der Schwimmbadparty am Samstagabend.

 

 

Am Freitag war die Mannschaft auf 5 Mädchen geschrumpft und ich erwog schon eine Absage. Doch, wie gut, dass wir gefahren sind: 5 Mädchen, 2 unverzichtbare Mütter, Sandra und ich. Das gab’s noch nie im WTHC: 4 Betreuer für 5 Mädchen. Die 5 waren aber vom Feinsten: Constanze, Paulina, Rebecca, Saia, Theresa.  Wir liehen uns jeweils einen D-Knaben Torwart, den hätten wir eigentlich nicht gebraucht: er hatte in allen 5 Spielen nur einen(!) Ballkontakt. So sicher standen Theresa und Conny in der Abwehr. Vorne sorgten dann Rebecca, Paulina, Saia für insgesamt 12 Tore! Als wir auch das Endspiel gegen HC Ludwigsburg gewonnen hatten, kannte der Jubel keine Grenzen und stolz nahmen sie ihren 1. Pokal in Empfang.

 

 

Nachdem es am Samstag noch recht kühl, aber immerhin trocken gewesen war, verwöhnte uns am Sonntag die Sonne und die Stimmung konnte nicht besser sein. Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: Stadtbummel, Spielplatz, Wiener Wald, Schwimmbadparty (Conny sprang zum erstenmal vom 5er) Übernachtung in der Sporthalle. Was hätten wir versäumt, wenn wir zu hause geblieben wären!

 

 

1. Mai

 

 

Der streng geheime Vertrag mit Petrus wurde von beiden Seiten eingehalten. Alle staunten über den versprochenen Sonnenschein nach vielen verregneten Wochen.

 

 

Mit großem Ehrgeiz wurde um den jeweiligen Turniersieg gekämpft und auch die Betreuer gaben ihr Letztes. 

 

 

Ergebnisse B-Turnier:

 

 

1.   Schmetterlinge

Sören, Teresa, Ceci, Constantin, Yanis

2.   Schlangen

Max Sch., Alice, Leander, Philipp, Lea, Maxi K.

3.   Schakale

Samia, Verena, Johannes, Ruben, Clemens

4.   Schafe

Max Sch.-Sch., Lale, Jan, Dennis, Michael

 

 

Ergebnisse C-Turnier:

 

 

1.   Enten

Felix C., Isabell, Constanze, Markus, Fabian, Rebecca

2.   Eber

Miles, Luisa, Line, Anna, Vincent, Niklas

3.   Esel

Philipp U., Carina, Peter, Louiza, Felix K., Theresa

4.   Elefanten

Johannes W., Lara, Katharina, Marius, Saia, Max P.

 

 

Ergebnisse D-Turnier:

 

 

1.   Paviane

Tilmann G, Franziska, Alexander Z., Rebecca, Hannah, Johannes

2.   Pokemons

David, Ronja, Frerk, Constanze, Tennis K., Leonie

3.   Pinguine

Paul W., Christina, Sebastian, Theresa, Sunny, Sophia

4.   Papageien

Nils, Anna, Henry, Juliane, Luisa, Paulina

 

 

Nicht ganz so gut kamen die Mixed Spiele für A-Mädchen/A-Knaben und Weibliche Jugend B/Männliche Jugend B an. Zunächst demonstrierte man Lustlosigkeit – das ist man sich einfach schuldig - dann entstanden doch 4 Mannschaften und 2 Spiele und es wurde auch engagiert Hockey gespielt.

 

 

Vielleicht habt Ihr Euch bis nächstes Jahr etwas ausgedacht, was Ihr so richtig toll (cool) fändet? Ich bin gespannt. –

 

 

5./6.5.

 

 

Natürlich zur Saisoneröffnung ruft Kassel. Dieses mal traf es die B-Knaben Kleinfeld. Sören, Constantin, Johannes, Clemens Claus-Peter, Philipp waren die Getreuen, die weiten Weg und Kasseler Kälte  ertrugen, dann aber viel Spaß hatten und sogar Turniersieger wurden:  Kassel a. K. 3:3, Fulda 6:0, Limburg 3:1, Darmstadt 4:3. Obligatorisch: Boxenstop bei MCD.

 

 

Die B-Mädchen kamen in Limburg nur zu einem Spiel, das sie 3:1 gewannen, 2 Mannschaften glänzten durch Abwesenheit. Die mitgereisten Eltern lobten die Mannschaft. Als Reporterin vor Ort berichtete Frau John: 

 

 

Die erste Halbzeit beginnt und die Mädchen, die zum 1. Mal in dieser Besetzung zusammen spielen, beginnen mit viel Eifer und Engagement. Antonia und Geraldine spielen klasse zusammen und der Einsatz wird mit 2 Toren in der 1. Halbzeit belohnt. Das 1.Tor schoss Antonia, die vorne links spielte. Das 2. Tor schoss Lea, die vorne rechts fabelhaft gespielt hat, und wie eine Löwin um jeden Ball gekämpft hat. Lale und Katharina hatten vor dem Tor alles sehr gut unter Kontrolle. Im Tor agierte Teresa souverän und wehrte die spärlichen Angriffe von Limburg gut ab. 

 

 

Die 2. Halbzeit begann nach 10-minütiger Pause und Lagebesprechung. Diesmal griff auch Verena aktiv ins Geschehen ein, was zu einigen torgefährlichen Situationen führte. Eine von diesen nutzte Antonia zum 3:1, nachdem Limburg kurz vorher auf 2-1 verkürzt hatte. Teresa bewahrte ihre Mannschaft vor einem weiteren Gegentor mit einer fabelhaften Reaktion und wehrte einen hohen Ball von der gefährlichsten Limburgerin ab.

 

 

Das Spiel ist zu Ende und zur Feier des Tages sind wir Alle noch in ein Eiscafe gegangen und haben bei arktischen Temperaturen den Erfolg gefeiert.

 

 

Barbara John

 

 

Die B-Jugend erzielt nur ein 1:1 in Rembrücken auf dem sagenhaften Hartplatz, dem eine Ecke fehlt, gegen die Spielgemeinschaft Offenbach/Rembrücken. Trainer Martin kam erst Anfang 2. Halbzeit, weil er seine Mannschaft in Offenbach vermutete, ich musste ihm erst aus Kassel den rechten Weg weisen. Er hatte noch nie von Rembrücken gehört (er ist Rheinland-Pfälzer), ein Wunder, dass er es dennoch fand.-

 

 

Am Sonntag war der Teufel los: 6 Mannschaften im Einsatz:

 

 

Die A-Knaben haben trotz guter Spielanlage keine Chance gegen die Limburger „Riesen“: 1:4. Es berichten die vielleicht nicht ganz objektiven 3M: Marius, Matthias, Michael:

 

 

Die spielerisch überlegene Mannschaft aus Wiesbaden unterlag den körperlich  herausragenden Limburgern in 60 Minuten mit 1:4 . Bis zur 24. Minute war das Spiel noch torlos. Nach dem ersten Gegentreffer brach die Abwehr der Wiesbadener mental zusammen und fing innerhalb der nächsten 15 Minuten  noch zwei weitere Gegentore. Beim Spielstand von 0:3 vergab Mittelstürmer Robert Buck eine 115% Chance und schoss aus einem Meter  Entfernung neben das leere Tor der Limburger . Vor Wut über die  vergebene Chance trat er gegen den Torpfosten und prellte  sich dabei den großen Zeh. Deshalb konnte er nicht weiterspielen. Kurz danach bauten die Wiesbadener auf und bekamen ihre erste kurze Ecke. Lukas Krissel gab diese auf Bene Gorka rein. Matthias versuchte zu schlenzen, doch es gelang ihm nicht, den Ball aufs Tor zu bringen. Der abgewehrte Ball kam zu Michael Wältermann, der den Ball  kniehoch aufs Tor  schoss. Der Ball kam auf den rechten Torpfosten wo der rechte Stürmer Robert Walter den Ball traumhaft unter die Latte stach. Kurz danach bauten die Wiesbadener noch mal auf und machten fast ihr zweites Tor.

 

 

Doch dann machten die Limburger ihren unverdienten vierten Ehrentreffer. Der Torwart der Wiesbadener hatte bei keinem der Gegentore eine Chance. Es war im nachhinein gesehen ein gutes Spiel, bei dem die bessere Mannschaft verlor.

 

 

Michael Wältermann, Matthias Trischler, Marius Faber

 

 

1. und 2. D-Knaben hatten Heimspiel, doch es war wegen kalter Witterung recht ungemütlich im Nerotal. Die Betreuung lief auch etwas chaotisch, trotzdem wurden gute Ergebnisse erzielt. Die 1. Mannschaft unterlag nur einmal (gegen TEC Darmstadt 0:1).

 

 

Hier die Tabelle:

 

1.  TEC

12 Punkte

2.  WTHC I

9   Punkte

3.  Safo

7   Punkte

4.  Nauheim

4   Punkte

5.  WTHC II 

3   Punkte

6.  MTV

0   Punkte

 

 

Die 1. C-Knaben hätten den 2. C-Knaben besser ein paar Spieler überlassen. Sie fuhren mit Micki zur Eintracht Frankfurt, fanden eine schlechte Organisation und die 80er Mannschaft, die einen A-Knaben einsetzte. Das Spiel ging verloren.

 

 

Die 2. Mannschaft fuhr dann leider mit nur 6 Spielern nach Bad Homburg. Dort brauchte man zunächst Geduld, weil die mit der Organisation betrauten Homburger Eltern überhaupt nicht durchblickten, der Mehrkampf entfiel, Spielplan gab es nicht und wie er zu erstellen sei, war unbekannt.

 

 

Mit der Wiese hatten wir natürlich Probleme, aber irgendwann hatte auch der Letzte kapiert (da hatte ich mich aber schon heiser geschrieen), dass Ball-führen und Trippeln hier nichts bringt. Schließlich fuhren wir halberfroren mit 0:1, 0:1, 1:2 nach Hause

 

 

Heute durften die C-Mädchen nach Rembrücken, von Luise R. betreut. Sie haben gut gespielt, Rebecca hat den Turbo angeworfen und ihre Tore geschossen. In der Endabrechnung belegten sie „nur“ den 2. Platz, die Rembrücker waren besser im Mehrkampf.

 

 

Das C-Mädchen-Turnier in Rembrücken wird zum echten Erfolg, dank des Sturmtrios Isabelle, Louiza und Rebecca.

Auch die Abwehr um Anna stand gut und der WTHC kommt ausnahmsweise auch auf Naturrasen gut zurecht. Das erste Spiel gegen Darmstadt wird locker 4:0 gewonnen und gegen Marburg ein tolles 0:0 erkämpft (Marburg galt als der Naturrasenfavorit schlechthin). Die beiden letzten Spiele gegen Rembrücken und Bensheim gingen 1:0 und 2:0 an uns. Dass wir insgesamt nur 2. wurden, soll angeblich am Mehrkampf gelegen haben.

 

 

Das Turnier war insgesamt toll organisiert. Die Rembrücker Eltern hatten für den Fall der Un-Fälle (Regen, Schnee, Hagel...) 3! Zelte aufgebaut. Die Verpflegung und der Kaffee waren hervorragend.

 

 

Luise Reinisch

 

 

Am Montag stand Christoph mit 19 A-Mädchen im Nerotal. Da TGS a.K. antrat, konnten wir alle Spielerinnen einsetzen. Mit 4:1 beendeten wir ein niveauloses Spiel.

 

 

11./12.5.

 

 

Hockey-Marathon in Mainz 

 

 

Für den weltweit ausgeschriebenen 24 Stunden Hockey-Marathon Hatte sich unser Nachbar Schott Mainz als Ausrichter beworben und ich hatte mich bereit erklärt, mit 10 Jugendmannschaften und der Elternmannschaft diese Veranstaltung zu unterstützen, deren Erlös der Aktion Mensch zugute kommt.

 

 

Freitag um 16 Uhr war die mehr oder weniger „Feierliche Eröffnung“.

Angekündigter Johannes B. Kerner kam nicht und wurde von den Mainzer Verantwortlichen despektierlich „Schnarchnase“ tituliert. Auch das ZDF hatte kein Interesse gezeigt. Dafür hatten alle Beteiligten bei schönstem Maiwetter jede Menge Spaß.

 

Die A-Knaben ärgerten sich zwar über die „großen“ Mainzer und verloren auch deutlich. Die D-Knaben zappelten sich sehr ab, um bei dem großen Mainzer Torhüter (C-Knabe, nicht B-Knabe, wie vermutet), ein Tor zu schießen, schließlich gelangen doch noch 2, sie waren in diesem Spiel drückend überlegen, bekamen aber dann von Gau-Algesheim ihren Dämpfer. Überhaupt: Gau Algesheim, Luca brachte bei der Begrüßung vor lauter Kichern nichts heraus, weil er den Namen so komisch fand. Auch der ganz und gar nicht auf den Mund gefallene Bennet versprach sich mehrere Male. Man sah den Gau Algesheimern an, dass sie dachten. „Mann, sind die Wiesbadener doof!“ Die A-Knaben gewannen ihr 2. Spiel gegen Heidesheim, obwohl die auch „groß“ waren. Oder waren die normal und ich muss von den Wiesbadener Zwergen sprechen? Ungeschlagen blieben unsere wunderbaren D-Mädchen und auch die B-Knaben ließen keinen Gegner ungeschoren. Bei A-, B- und C-Mädchen gab es mehr Schatten als Licht und auch die C-Knaben hatten keine Chance.

 

 

Um 22 Uhr ging es in die Halle, wo Weibliche und Männliche Jugend B auf ihren Einsatz warteten. Die ersten Spiele gingen ja noch nach Plan über die Bühne, Mädchen klare Sieger, Jungen klare Verlierer (die Jungen hatten mal wieder keinen Torwart und behalfen sich mit der tapferen Nina, die gerade als Torwart aufgebaut wird). Dann spielten Eltern, Aktive, Senioren und unsere Spiele wurden immer weiter nach hinten geschoben. Zum Jugend-Mixed Spiel um 5.30 Uhr waren nur noch 2 Jungen wach, die anderen nicht wach zu kriegen, dafür zeigten die Mädchen mal wieder das größere Durchhaltevermögen. Aber unsere Jungen sind beileibe keine Weicheier.- 

 

Um 6 Uhr verla­gerten wir uns wieder nach draußen, o, ver­dammt, war die Sonne hell! Nun werden noch einmal C- und B-Knaben an­ge­liefert. C-Kna­ben nur 5 (ein D-Knaben Bruder dabei), aber Samstagmorgen 8.00 Uhr, Spiel in Mainz, verlangt schon einiges an Idealismus. Die C-Knaben Spiele gingen verloren, die B-Knaben haben noch 2x gewonnen und auch die Weibliche Jugend, die nun als Schulmannschaft (Gutenberg) antrat, hat die Mainzer und Heidesheimer Schule klar besiegt. Gegen 12 Uhr trat ich die Heimreise mit völlig ruinierten Stimmbändern an und eilte nach kurzer Restaurierung zum nächsten Hockey Event ins Nerotal. Mein persönlicher Hockey Marathon war dann 38 Stunden ohne Schlaf. –

 

 

12./13.5.   

 

 

So wie die Sonne an diesem Wochenende strahlte, strahlten auch die Gesichter im Nerotal:

 

 

SIEG AUF DER GANZEN LINIE!

 

 

Die B-Jugend empfing TGS Vorwärts zu Hause. Obwohl einige Spieler noch gezeichnet vom Hockey-Marathon waren, zeigte man sich gut aufgelegt. Nachdem, nach einiger Diskussion, das Torwart Problem gelöst war, kleideten wir Michi wirklich hübsch ein (ganz in rot). Und wie es sich herausstellte war er mehr Dekoration als Aktion. Nach 20 Minuten ohne Ballberührung, klagte er schon über Langeweile, da führten wir schon 4:0.das Endergebnis von 11:2, sorgte bei den abholenden Eltern für Verwunderung und dreimaliges Nachfragen, ob es nicht anders rum sei, wie gewohnt. Ich musste die Dinge etwas zurechtrücken mit dem Hinweis, dass wir dieses Jahr im Pokalwettbewerb spielen nicht in der Meisterschaft. Ja, dann!

 

 

Eigentlich schade, dass bei uns viele Eltern nur zum Einsammeln der Kinder kommen und nicht zum Zuschauen!

 

 

Die B-Knaben, die in der 1. Halbzeit wie Verlierer aussahen, trotzdem durch Konter mit 1:0 in die Pause gingen, waren in der 2. Halbzeit die dominierende Mannschaft und schossen noch ein schön herausgespieltes Tor. Endstand: WTHC - SA 57: 2:0.

 

Auch aus Bad Nau­heim kam frohe Kunde: die A-Knaben haben 3:1 gewonnen.

 

 

Montagabend reihte sich die Weibliche Ju­gend B nahtlos in die Erfolgsliste ein. In einem Trauerspiel (aus Kronberger Sicht) ge­wannen wir 13:0. Die unersättliche Miriam drängte auf das 14. Tor, weil sie abergläubisch ist.  

 

 

Nachdem wir die Hallensaison zu unserer Freude mit dem Pokalsieg beenden konnten, und schon früh wieder das Feldtraining aufgenommen haben, haben wir am 14.05. im Spiel gegen MTV Kronberg den ersten Schritt zum erneuten Pokalsieg getan. Schon vor dem Spiel wurden Wetten über die Höhe des Sieges abgeschlossen (6:0 oder doch eher 8:1?). Sogar unter den Kronbergern wurde ein Eis für denjenigen versprochen, der ein Tor schieße. In der 1. Halbzeit gab's dann zwar noch anfängliche "Tor-treff-Schwierigkeiten", doch dann wurde nach ca. 5 Minuten mit dem Treffer zum 1:0 die Torschusssucht angezettelt. Nachdem wir die erste Halbzeit mit 5:0 beendet hatten, machte uns Möhjam unmissverständlich klar, dass sie ein zweistelliges Ergebnis sehen wollte. Das wirkte, wobei die zum Abwehr spielen Gezwungenen sich beim Tore schießen benachteiligt fühlten. Im Endeffekt schossen wir noch 9 Tore was zu einem Endergebnis von 14:0 führte. Der Rekord zwischen zwei Toren lag bei 50 Sekunden! Möhjam war froh, dass das Ergebnis 14:0 und nicht 13:0 ausfiel, da sie ja sooo abergläubisch ist!

:-)))

 

Hinzukam das Debüt von unserer Torfrau Nina, die sich darüber freute, dass die Kronberger ihr nicht zu nahe kamen. Wir verstanden uns mit den Kronbergern super, was bei so einem Ergebnis nicht unbedingt selbstverständlich ist. Die Tore schossen Anna Lena, Lulu E., Lara, Kathi, Lenchen und Sophia.

 

 

Lenchen und Sophia

 

 

Also, liebe Leut´, es waren doch nur 13 Tore - so steht es im Spielberichtsbogen - und das ist amtlich! 

Tut mir leid für Miriam (Möhjam). Nun wissen  wir wenigstens, wenn´s mit dem Pokalsieg nicht klappt, woran es gelegen hat (13!).

 

 

19./20.5. 

 

 

Am Freitagabend gab es , wie üblich, Transportprobleme der Männl. Jugend B, der geliehene Bus kam, aber spät, das eine (!) Elternauto war zunächst nicht da. Großartige Mitarbeit! Als denn „Notnagel“ Carlludwigs Vater herbeitelefoniert war, ging's mit mehr als halbstündiger Verspätung nach Darmstadt. Dort haben sie dann leider etwas unglücklich 2:3 verloren.

 

 

Die Kleinfeld B-Knaben durften nach Fulda reisen. Diese Truppe kommt am weitesten herum im Hessenland. Erst unterwegs merkte ich - am Viadukt war es etwas hektisch, weil ich dem geliehenen Mercedes Bus den Rückwärtsgang nicht fand - dass statt Yanis, Jans Freund Ruben eingestiegen war. Mir war quasi ein Kuckucksei ins Nest gelegt worden. Kurzerhand wurde Ruben zum Torsteher verurteilt. Wäre Yanis pünktlich gewesen, hätte Ruben zu Hause bleiben müssen, denn es sind nun mal nur 9 Plätze (einschl. Fahrer) im Bus. In Fulda gab’s erst mal lange Wartezeiten. Etwa 1 ¾ Stunden nach Ankunft das 1. Spiel. gegen Rembrücken, es war grauslich und es ergab ein mageres 1:0. Das 2. Spiel gegen Fulda endete 2:2 und war auch nicht viel besser. Damit waren wir dennoch Gruppenerster und trafen im Endspiel auf Limburg, die ein ordentliches Hockey spielen, nur etwas klein sind. Bei uns war der Knoten oder sonst was geplatzt und auch wir spielten ansehnliches Hockey. Da wir zudem auch körperlich überlegen waren, steuerten wir auf einen 3:1 Sieg zu.

 

 

Die A-Knaben spielten im Nerotal gegen Höchst. Alle hielten es für eine lösbare Aufgabe. Doch ganz schnell ging Höchst in Führung. Wir schafften noch den Ausgleich in der 1. Halbzeit und schnürten die Höchster in ihrer Hälfte ein. Aber denen gelangen immer wieder Befreiungskonter und sie erzielten damit 2 Tore. Wir schossen keines mehr. –

 

 

Micki fuhr mit aufgemotzten 2. C-Knaben nach Kronberg und war trotz Wiese erfolgreich.

Die A-Mädchen fanden auch in Darmstadt eine a. K. Mannschaft vor. Kurzfristig hatte Torfrau Anka wegen Schulstress abgesagt und wurde von Kim gut ersetzt, sie hat 2 Tore kassiert. Wir hoffen, dass wir im 3. Spiel endlich eine „in Konkurrenz“ startende Mannschaft antreffen.

 

 

Die A-Jugend stand im Nerotal ohne Betreuer, ohne Schiri. Immerhin hatten sie schon das Nötigste geregelt und sie präsentierten sogar einen Torwart. Ich brauchte „nur“ noch pfeifen Das Spiel verlief aus meiner Sicht überraschend diszipliniert, obwohl der Rembrücker Schiedsrichter vermerkte, die Wiesbadener hätten etwas viel getextet und ein Wiesbadener wäre kurz vor der Hinausstellung gewesen. Der Spielverlauf: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2. Manuel war wieder der erfolgreiche Abstauber, während Sven seinem Ruf als Chancentöter einmal mehr gerecht wurde. Moritz lieferte als Libero eine starke Leistung.

 

 

Eine traurige Veranstaltung wurde das 1. Turnier der Mädchen D in Wiesbaden. Nachdem Kronberg und Limburg abgesagt hatten, blieben unseren beiden Mannschaften nur die Mädchen von Frankfurt 80 als Gegner. Das waren ziemlich kleine Mäuse und kamen gegen unsere 1. Mannschaft kaum aus ihrem Schusskreis heraus. Nachdem sie gegen die 1. und die 2. Mannschaft verloren hatten, hatten sie keine Lust auf weitere Spiele.

 

Rosis Bäder-Reise

Wie es mir altersgemäß zusteht, suchte ich von Mittwoch bis Freitag Erholung in Bad Kreuznach, Bad Homburg und Bad Nauheim.-

 

Erholung? Ich war immer umringt von mindestens 7 Hockeykindern und statt komfortablem Hotel und Bett waren Zelt und Isomatte angesagt. Statt Frühstücksbuffet, Nutellabrote und Früchtetee. -

 

Am Mittwochabend ließen wir uns mit B- und C-Mädchen in Kreuznach bei den Salinen nieder. Zeltaufbau, Pizza Verzehr, alles, wie gehabt. Ein paar mehr Spielerinnen hätten’s schon sein können, vor allem bei den C-Mädchen. Donnerstag und Freitag wurden allerdings jeweils Antonia und Theresa angeliefert und waren eine nennenswerte Unterstützung. Antonia war an dem 3:0 gegen Kreuznach maßgeblich beteiligt, während die B-Mädchen gegen Kreuznach eine torlose Partie lieferten.

 

Donnerstag, nach dem Lunch begab ich mich mit den D-Knaben nach Bad Homburg. Dort, wie meist Naturrasen, d.h. Gekratze, Geschiebe, Gewürge. Doch irgendwie schafften es Sunny, Dennis, Luca, Bennet, den Ball im Tor von Kronberg, Homburg, DHC Wiesbaden unterzubringen, nur gegen Darmstadt gelang kein Tor. Da keiner unsere Torhüter Benedikt und Paul überwand, fuhren wir ungeschlagen nach Hause. Benedikt stellte fest. „Wenn das eine Weltmeisterschaft gewesen wäre, hätten wir gut ausgesehen!“

 

In Kreuznach gab es außer kleinen Sonnenbränden keine Schäden, Moritz hatte gut auf sie aufgepasst. Die B-Mädchen gaben sich große Mühe, verloren aber 1:3 gegen Etuf Essen.

 

Der Freitag brachte keine großen Hockeyerfolge, aber viel Sonne, Schwimmbad und gute Laune.

 

Mädchen C

-

TUS Lichterfelde 1

1:0

-

TUS Lichterfelde 2

0:2

Mädchen B

-

Kreuznacher HC

0:0

-

HC Essen 99

1:4

 

Mit kompletten Mannschaften hätten wir besser aussehen können.

Gegen 21 Uhr waren wir den zu Hause.

 

 

Kreuznach-ABC von den B- und C-Mädchen

 

 

A

nnas Motzphase, Anfeuern ohne Grenzen

B

odenpizza, Berlintrauma

C

orrelius (fragt Moritz)

D

raußen schlafen

E

igentor (Geraldine)

F

uß (Schiedsrichter hat wieder versagt)

G

 ruppenfoto, bitte lächeln, Gruppenduschräume (besetzt)

H

ör- und Sehpille für Rosi

I

nsekteninvasion (Hilfe!!)

J

uhu, B-Mädchen haben endlich Pause (bis 19.45 Uhr)

K

ling Glöckchen, klingelingeling

L

ange Wachbleiben, Leas Raucherstimme

M

oritz – immer Obenschwimmer

N

utella-Grasbrot für Moritz

O

hrwurm, Ohrzwicker

P

inguinfleisch und andere Geschichten

Q

uängel-Line

R

osi kann die Uhr nicht lesen

S

uper, Mädels, super, Salinenluft

T

or leer, trotzdem daneben (Verena)

U

nser Torwart war nicht bereit (Zitat Etuf)

V

alencia : Bayern (Warum immer die Bayern?)

W

ahrheit oder Pflicht

X

-mal verloren (B-Mädchen)

Y

ea, gutes Wetter

Z

elt fliegt weg, Zahnschutz vermisst

 

 

Samstag, 8 Uhr Viadukt, Aufbruch zum B-Knaben Turnier in Bad Nauheim. Große Enttäuschung meinerseits: Frau Mildenberger, die mit der Organisation beauftragt war, meldet 7(!) Absagen. Es stehen auch nur 7 Knaben da. Ich habe, optimistisch, wie immer, in Bad Nauheim zwei (!) Kleinfeldmannschaften gemeldet. Der Termin war seit dem Elternabend bekannt. Ich erlaubte mir, etwas sauer zu sein. In Bad Nauheim musste erst mal der Turnierplan umgeschrieben werden, unsertwegen, peinlich! Wir hatten dann in der Gruppe mit Limburg I, Münchner SC II und Bad Nauheim einen schweren Stand, retteten aber mit einem 2:2 gegen Bad Nauheim den 3. Gruppenplatz durch ein mehr geschossenes Tor (1:4, 0:7 gegen 0:2, 0:9). Zu meiner Überraschung wurde nicht am Hockeyplatz gezeltet, sondern auf dem „Uhu“, einer Freizeitanlage der ev. Kirche in „natur pur“. Großstadt Kinder, wie die Münchner fürchteten schon eine Sauerstoffvergiftung, weil sie so viel reine Luft nicht gewöhnt sind.

 

 

Es war nun wirklich wie Erholung, wir hatten quasi „Halbpension“ gebucht. Es gab ein tolles Abendessen-Buffet mit Suppe, Nudeln und Salaten. Da nur 8 Mannschaften am Turnier beteiligt waren, verliefen auch der Abend und die Nacht mit Lagerfeuer absolut ruhig. Weder Kälte, noch Regen, noch Wind beeinträchtigten das Zeltvergnügen. Morgens, mal kein Nutellafrühstück, sondern Frühstücksbuffet vom Feinsten. den Nauheimer Müttern gebührt ein dickes Lob.

 

Um 10.30 ging das Turnier weiter, vorher zum Warmmachen gemischte Großfeldspiele:

 

Frankfurt/Wiesbaden gegen Limburg

0:0

Darmstadt/Nauheim gegen München

0:2

Unser 1. Platzierungsspiel bestritten wir gegen Limburg II. Heute spielte die Mannschaft viel besser, aber trotz Chancen, wollte kein Tor gelingen, also 0:0, also 7-m-Schießen. Die Limburger verwandelten gleich den 1., doch Michael, Philipp, Jan und Sören brachten nur Klägliches zustande, bis Clemens mit einem wirklich guten Schuss egalisierte. Da David im Tor nicht ein 2tes Mal zu bezwingen war, stand es nun 1:1. Nun also 7-m-Schießen „Eins gegen Eins“ (sudden death). Und wieder hielt David, nun mit 4 gehaltenen 7-Metern, besser als Oliver Kahn im Champions League Endspiel. Ich setzte auf Clemens und tatsächlich er erzielte ein glückliches Tor, dieses mal hatte der Limburger Torhüter den Ball am Schläger, aber er trudelte doch noch über die Linie. Großer Jubel, wir waren für das Spiel um Platz 5 qualifiziert und spielten gegen TEC Darmstadt. Das Geschehen spielte sich überwiegend in der Darmstädter Hälfte ab, aber die Schüsse aufs Tor gingen meistens daneben, bis uns wiederum Clemens erlöste, als der Ball von seinem Schläger ins Tor platzte. Schließlich gelang uns noch das 2. Tor. Doch im Gegenzug war mal wieder die unaufmerksame Abwehr ausgespielt und David hatte keine Chance gegen den von Philipp abgefälschten Ball. Es blieb beim 2:1 und wir waren zufrieden mit unserem 5. Platz, für den es Urkunde und güldene Plakette gab. Rundum war es ein sehr schönes Turnier, dass wir wohl noch öfter besuchen werden.

 

Damit war Rosis Bäder Reise beendet.

 

Am Donnerstag war Micki mit den 1. C-Knaben in Limburg. In 4 Spielen haben wir kein Tor geschossen, zweimal klar verloren (Limburg und Homburg) gegen Frankfurt 80 und Kronberg gab es jeweils ein 0:0.

 

In Wiesbaden spielte am Samstag die B-Jugend gegen Usingen/Eintracht Frankfurt. Nun sind sie schon eine Spielgemeinschaft und spielen trotzdem a.K. Wir haben 5:3 gewonnen.

 

Die Weibliche Jugend B ging ebenfalls als Sieger vom Platz: 2:1 gegen Safo/Fechenheim.

Von der Niederlage der A-Mädchen in Safo habe ich nicht viel gehört, nur dass sie nicht komplett waren. Schade.

 

Kein Pfingst-Turnier!

 

Das gab es schon lange nicht mehr! Aber die Angebote waren nicht verlockend!  

 

9./10.6.  

 

Micki hatte die C-Knaben Eltern zu einem „Event“ geladen:

 

 „Eltern spielen gegen Kinder“ 

 

Hier der Bericht von Frau John (Hockey-Mutter):

Samstag, der 09.06.01, Hockey der besonderen Art findet auf dem Hockey-Platz des WTHC statt. Circa 30 Eltern und die dazu gehörigen C-Knaben finden sich gegen 11Uhr auf dem Kunstrasen ein, um gegen einander zu spielen. Die Jungen beratschlagen darüber, wie hoch sie wohl gegen ihre Eltern gewinnen werden. Die Eltern rauchen erst einmal sportliche Zigaretten, trinken einen weckenden Kaffee, und fragen sich gegenseitig, was sie überhaupt machen sollen. Es naht die Initiatorin diese Happenings, Micki Lorenz, Trainerin der C-Knaben. Eltern, zum erstenmal mit Hockey-Schläger in der Hand und die Jungen begeben sich auf das Feld. Grup­pen werden einge­teilt. 10 Kinder und 10 passende Eltern oder so ungefähr. Die Mannschaftsstä­rke wird sehr locker gesehen, ebenso die Regelauslegung. Ohne weitere Einleitung oder Anleitung spielen ca. 20 Leute Hockey oder was die Eltern dafür halten. Zur großen Erleichterung der Eltern findet das Spiel auf dem Kleinfeld statt. Schnell stellt sich heraus, dass die Elternmannschaft aus bisher unentdeckten Hockey-Talenten besteht. Rosi wäre schwer begeistert, wenn sie diese antrittsstarken, schnellen, wendigen, ballsicheren Eltern sehen könnte. Pässe werden über das ganze Spielfeld gegeben. Der "Becker-Hecht" wird von Einigen in Vollendung häufig als taktische Raffinesse eingesetzt. Die Eleganz in der Ballführung ist kaum zu überbieten.

 

Nach einer halben Stunde ist das 1. Spiel zu Ende. Die Eltern sind begeistert von ihrer phänomenalen Leistung, den Zuckerpässen, den Traumreaktionen auf der Torlinie, den nicht zu stoppenden Flankenläufen auf beiden Seiten, den genialen Torschüssen. Die Jungen waren nicht so begeistert, da sie ihre autofahrenden, rauchenden, mit Übergewicht zu kämpfenden Eltern unterschätzt haben.

Eltern gegen Eltern stand als nächstes an. Micki nahte mit Leibchen und einige Eltern wurden blass. Was bisher unter weiten T-Shirts verborgen werden konnte, kam nun zu Tage. Rettungsringe, Bäuche, etwas erweiterte Taillen wurden nun prächtig modelliert dargeboten. Ein Vater meinte, die Luft würde knapp, aber er hat es super durchgestanden. Die Rempeleien nahmen zu, es wurde keine Rücksicht genommen, alle spielten nach dem Motto: Nur der Sieg zählt. Doch es gab ein Unentschieden.

 

Bei Kaffee, Wasser, Essen, Zigaretten und Prosecco wurde das Spiel eingehend erörtert und alle waren begeistert von ihren Spielfähigkeiten. Die Kinder spielten Fußball, für die war das Ganze wohl nur eine Aufwärmphase. Die Eltern lagen ermattet im Gras und sonnten sich in ihren Glanzleistungen. Wir waren alle restlos begeistert und freuen uns schon auf die Wiederholung im August.

 

Barbara John 

 

Wie ermattet die Eltern waren, konnte ich, vom Flohmarkt zurückkommend, feststellen: einige waren kaum noch in der Lage ein paar Kartons oder Tische zu schleppen. Noch am nächsten Tag, bei den C-Knaben Turnieren in Wiesbaden und Höchst traf ich Eltern, die schwer gezeichnet von Muskelkater waren. Aber auch die Kids fanden nicht ihre Topform. Die 1. Mannschaft in Wiesbaden, von Mickis Mann betreut, belegte den letzten Platz mit 33 Punkten, der Sieger Homburg kam auf 100 Punkte!  

 

1. HC Bad Homburg

100 Punkte

2. THC Hanau I

73 Punkte

3. RK Rüsselsheim

58  Punkte

4. VfL Bad Nauheim

 56  Punkte

5. WTHC

 33  Punkte

 

Die 2. Mannschaft tummelte sich unter meiner Leitung auf dem Höchster Hartplatz, machte zwar beim Hürdensprung eine gute Figur, stemmte sich dann verzweifelt gegen die unvermeidlichen Niederlagen.

 

Zur gleichen Zeit blieb die Weibl. Jugend auf dem Naturrasen in Höchst auf Erfolgskurs und eroberte sich die Tabellenspitze.

 

Die A-Mädchen verbuchten einen wichtigen Sieg gegen Bad Homburg (3:2) Nachdem es anfangs wie eine klare Sache aussah, kamen wir noch ganz schön ins Straucheln und ich war froh als ich das Spiel abpfeifen konnte.

 

C-Mädchen Turnier in Kronberg, Bericht von Trainer Moritz:  

 

Leider konnte man den Erfolg der letzten Hessenrunde nicht wiederholen. Die Mädchen hatten mit dem Rasen schwer zu schaffen, konnten sich aber gegen Darmstadt ein 0:0 erkämpfen. Gegen Kronberg konnte man ein chaotisches Spiel sehen, doch irgendwie schaffte es Chiara, den Ball ins Tor zu schießen und wir konnten als Sieger vom Platz gehen. Gegen Marburg gab es dann leider ein Debakel, obwohl die Mannschaft in den ersten Minuten gutes Hockey spielte. Auf Grund des schlechten Mehrkampfergebnisses wurden wir schließlich 3.

 

Allgemein wirkte sowohl die Mannschaft als auch der Trainer sehr müde, was wahrscheinlich mit dem Theatrium zusammenhängt. 

 

Moritz Köhler

 

Die A-Knaben mussten in Bad Homburg ohne Julian und Matthias antreten und haben leider verloren, ebenso zu Hause gegen Kronberg.

 

Dafür beglückte uns die A-Jugend mit einem 3:0 Sieg über Bad Homburg, die auf ihr Heimrecht verzichtet hatten.

 

13.6.   

 

Was kann der 13. schon anderes bringen als ein sehr unglückliches Tor? Die B-Knaben spielten ihr Nachholspiel gegen Darmstadt. Wir traten in best möglicher Besetzung an, doch bald war zu sehen, dass sie nicht bei der Sache waren und alle Apelle, dass ein für sie wichtiges Spiel sei, hatten nichts gefruchtet. Und so kamen die Darmstädter auch zu ihrem Tor: David im Tor ließ einen Ball passieren, weil er dachte, er komme von außerhalb und auch Jan in der Abwehr war an dem Ball total uninteressiert und ließ ihn an sich vorbeirollen. Als dann der Ball mühsam die Linie passiert hatte und der Schiri „Tor“ pfiff, schauten die Wiesbadener ungläubig und die Darmstädter konnten ihr Glück nicht fassen, so easy zu einem Tor gekommen zu sein. Nach dem Spielverlauf hatten sie es aber auch verdient. Durch eine blitzsaubere Ecke von Connie, schafften wir den Ausgleich. Dass die Darmstädter noch ein Tor schossen, war bei dem Durcheinander in unserer Abwehr zu erwarten, nur Philipp als Libero war sehr zuverlässig und rettete und rettete.

 

Der 13. zeigte noch weiter seine Wirkung: nach dem B-Knaben Spiel machte ich mich unverzüglich auf den Weg nach Bad Kreuznach. D- und C-Knaben waren schon um 17 Uhr losgefahren, jetzt war es 19.30. Doch...13....! Die Schiersteiner Brücke war gesperrt wegen eines umgekippten Lastwagens, sämtliche Abfahrten unpassierbar. Schließlich schaffte ich es über die Boelckestr. und ´zig Straßen-Verkehrsordnungs-Übertretungen wieder zur Auffahrt Äppelallee.

 

Kurz vor Kreuznach erreichte mich dann der Anruf, unser Bus sei immer noch nicht da. Nur 3 Autos hatten dem Stau noch ausweichen können. Nun standen wir in Kreuznach im kühlen Juni-Abend, ohne warme Kleidung, ohne Zelte – alles im Bus. So gegen 22 Uhr kam die tapfere Frau John mit dem Bus, noch ein Auto im Geleit, ein weiteres war umgekehrt. 4 ½ Stunden bis Kreuznach-ein Novum in der jahrzehnte alten Kreuznach-Geschichte.

 

Wir schafften es noch, die Zelte vor der völligen Dunkelheit aufzubauen, alle Kinder satt zu kriegen und relativ früh kehrte Nachtruhe ein. Doch bereits um 6 Uhr ging das Gezetere los. „Ich habe Hunger!“, „Ich habe Durst!“, „Mir ist kalt!“, „In unserem Zelt sind Ohrwürmer!“ Da es noch sehr salinentalfrisch war, wollte einer wissen, wann endlich die Sonne kommt, doch schon fragte der nächste, ob wir jetzt ins Schwimmbad gehen. Die Kaufwütigen jammerten, dass das Kiosk noch nicht geöffnet war und die Genuss-Süchtigen hofften, dass es am Grillstand Hähnchen gebe - und das alles morgens um 6Uhr!

 

Also gab es erst mal Nutellabrote, der warme Tee vom Kiosk kommt frühestens um 7.30 Uhr, da waren sie aber schon mit Hockey-, Fußball oder sonst wie beschäftigt und dann um 10 Uhr fingen die Hockeyspiele an.

 

Also, falls noch Unklarheiten bestehen: wir befanden uns auf dem

 

46. Hockey-Turnier für Knaben in Bad Kreuznach

 

Auch das stand von vornherein unter einem ungünstigen Stern, ich hatte für A-, B-, C-, D-Knaben für Freitag bis Sonntag zugesagt, nun erfuhr ich erst am Wochenende davor aus dem Turnierplan, dass Knaben C und D am Donnerstag/Freitag spielen. Freitag ging sowieso nicht, weil in Wiesbaden die Schulen keine Ferientag geplant hatten und ich arbeiten musste. In einem organisatorischen Kraftakt bekamen wir es dann hin, wenigstens von Mittwoch auf Donnerstag zu zelten, Donnerstag unserer 6 Spiele (3 KC, 3 KD) zu absolvieren und sogar noch ins Schwimmbad zu gehen (am Donnerstag fand Sommer statt)

 

Im Hockey waren wir nicht sehr erfolgreich. In Kreuznach trifft man auf sehr gute Mannschaften aus Westdeutschland, gegen die wir nur mit kompletten 1. Mannschaften bestehen könnten. Da aber der Zelt-Spaß für alle sein soll, muss man auch so hohe Niederlagen wie gegen Mülheim/Ruhr (0:10) hinnehmen und nicht einfach davonlaufen und nicht weiterspielen, wie Luca. Es war aber auch mein Fehler, den unerfahrenen Martin ins Tor zu stellen, weil er unbedingt wollte. Zu spät erfuhr ich seine Motivation: „Als Torwart wird man nicht ausgewechselt!“

 

Von den gefrusteten C-Knaben hörte man:

 

Regel 1: Wir verlieren immer!

Regel 2: Wir schießen nur Eigentore!

Fazit: Sie haben einmal unentschieden gespielt und kein Eigentor geschossen.

 

14./15./16.6.    

 

Mein Zweit-Wohnsitz (Zelt) blieb in Kreuznach, bis ich Freitagabend dort wieder einzog, diesmal mit A- und B-Knaben. Leider kam Heiko wegen Erkrankung nicht mit. Wir waren in Wiesbaden um 17 Uhr im Regen losgefahren und es regnete 5 Stunden am Stück. Wirkt der 13. immer noch? Dank der Väter Bücher und Noven bekamen wir ein Dach über den Kopf (Doppel-Pavillon) und es fand ein üppiges Gelage statt. Es war das beste Picknick seit Menschengedenken in Kreuznach.

 

Die Nacht verlief ungewohnt ruhig, aber da es wieder regnete, blieb man lieber im Zelt, nachdem die Pyromanen ihren Spaß mit den Kerzen hatten und „ältere Herren“, wie Robert nur noch davon sprachen, wie sie „früher“ Heringe gezockt hatten. -

 

Die B-Knaben begannen um 9.00 Uhr  mit einem 0:0 gegen HC Kreuznach, auf dem Naturrasen konnten sie sich gegen Bietigheim behaupten, steckten dann eine sehr peinliche Niederlage gegen die kleinen und schwachen Gold-Weiß Wuppertaler ein.

 

Die A-Knaben (zu ihren Spielen kam Heiko angereist) haben kein Spiel gewonnen, mussten aber ohne Julian und Matthias antreten, die mit der Hessenauswahl unterwegs waren. Zwei weitere wichtige Spieler hatten ebenfalls abgesagt: Bene und Simon. Wir waren insgesamt nur 19 für 2 Großfeldmannschaften. Schade finde ich, dass die Begeisterung für Zelten schon im A-Knaben Alter abnimmt. Liegt es am mangelnden Komfort? Was sich etwa so ausdrückte: ein Bietigheimer Knabe, nebenan, jammerte beim Zeltaufbau: „Sch...., hier gibt's keinen Strom, warum habe ich dann mein Labtop mitgebracht?“

 

Nachdem wir am frühen Vormittag ein Gewitter mit wegfliegendem Pavillon überstanden hatten, nutzten wir ein Zwischenhoch zum Schwimmbadbesuch. Auch die Abendwanderung nach Bad Münster am Stein zur Eisdiele fand unter günstigen Witterungsbedingungen statt. Doch kaum zurück, brach ein neues Unwetter über uns herein, alle flüchteten in ihre Zelte und ich stand allein und versuchte den Pavillon am erneuten Wegfliegen zu hindern. Kurz vor meinem Scheitern kamen Michael und Clemens angerannt. Später saß es sich wieder gemütlich unter dem regenbeprasselten Dach. -

 

Der Sonntag blieb weitgehend trocken, die B-Knaben erwiesen sich als  Naturrasen-Spezialisten und besiegten Oberhausen deutlich. Die A-Knaben verloren gegen Schweinfurt und ein zweites mal gegen Gau-Algesheim. Doch Heiko war zufrieden, weil sie sich wirklich anstrengten. Die B-Knaben lieferten ihr bestes Spiel gegen Krefeld mit schönen Toren. Noch schöner war, dass wir trockene Zelte einpacken konnten und alle Kinder pünktlich abgeholt wurden.

 

Am Sonntag hatten die B-Mädchen ihr 2.Hessen-Turnier. Außer der Absage von Nauheim und Christophs Anruf wegen Problemen mit dem Zahlenschloss am Container (ich riet ihm Geduld und Fingerspitzengefühl) bekam ich in Kreuznach nichts mit. Aber da gibt's den wunderbaren Bericht von Frau John im Internet:

 

Der WTHC spielte zuerst gegen Bad Homburg, die mit einer gemischten Mannschaft aus C- und B-Mädchen angereist waren. Die WTHC-Mädchen gewannen dank der eigenwilligen Taktik der Gegnerinnen "nur" 4:0, da die Bad Homburgerinnen alle Spielerinnen im eigenen Schusskreis versammelt hatten. Die Tore für den WTHC schossen:  Cesi, Antonia, Kim, Verena. Im 2. Spiel war Limburg der Gegner. Auch dieses Spiel wurde 4:0 gewonnen. Die Torschützinnen heißen: Kim, Antonia, Kim, Lea. Das nächste Spiel gegen Marburg lief außer Konkurrenz, da die gegnerische Mannschaft fast nur aus A-Mädchen bestand. Trotzdem haben die WTHC-Mädchen dank einer guten Abwehr-Arbeit von Lale, Valerie, Geraldine, Alice und Katharina nur 1:0 verloren. Dass Tessi sehr gute Arbeit im Tor geleistet hat, sieht man an den Ergebnissen. Im letzten Spiel ging es gegen TEC-Darmstadt. Die Kräfte gingen zur Neige, und so war auch das Ergebnis (1:1). Torschützin auf WTHC-Seite war Kim. Das war mal ein Turnier mit großem Erfolg und vielen Einwechselungen. Trainer Christoph wurde pausenlos bestürmt, dass er einwechseln sollte. Auf sehr ruhige und souveräne Art hat er sich dem Ansturm und Forderungen seiner zahlreichen Spielerinnen erwehrt. Auch das "Catering-Team", bestehend aus Anja Dellmann und Jutta Möller bekam ein dickes Lob von allen Anwesenden. 

 

Barbara John

 

Ebenfalls an diesem Wochenende besuchte unsere Weibliche Jugend B das Karl-Aichinger-Turnier in Stuttgart.

 

Es stellte sich mal wieder heraus, dass es in unserem Club so gut wie niemand gibt, der , wenn Rosi nicht kann, einspringt und eine Jugendmannschaft zu einem Turnier begleitet.

 

Der Bus hätte zur Verfügung gestanden, doch es gab keine(n) Fahrer(in), Trainerin Miriam sollte mitfahren, doch sie hatte Nachtdienst. Die Mädchen waren wild entschlossen trotzdem zu fahren und organisierten ihr Anreise mit dem Zug selbst. Dass sie eine Nacht unbeaufsichtigt waren, missfiel zwar einigen Eltern und auch mir, doch es fand sich immer noch nicht jemand, der am Freitag mitfuhr. Als diese Kröte geschluckt war, kam die nächste Hiobsbotschaft: Miriam sollte am Sonntag für die erkrankte Torhüterin der 1. Damen in Wiesbaden einspringen. Jetzt standen wir kurz vor der Absage. Da ich nicht einsah, dass eine Jugendmannschaft unter einer verfehlten Personalpolitik im Erwachsenenbereich leiden sollte, wurden in kürzester Zeit einige hitzige Diskussionen geführt. Ich musste mir folgenden Schwachsinn anhören: Bayern München stellt auch nicht Oliver Kahn zur Betreuung der A-Jugend ab, wenn ein Champions League Spiel ist!“

 

Schlussendlich blieb alles beim alten: Die Mädchen fahren Freitag mit dem Zug, Miriam kommt am Samstag nach. Im Vertrauen auf die vernünftigen Elemente in der Mannschaft schickten wir sie dann los.

 

Die Rückmeldung war durchaus positiv: tolles Turnier, einmal gewonnen, zweimal unentschieden, keine Einigkeit bestand darüber, von welchem Verein die besten Jungen waren, waren's die von Wien oder die von Düsseldorf oder die von Stuttgart? Einigkeit bestand jedenfalls darin, dass man nächstes Jahr wieder hinfahren möchte. Doch es findet nur alle 2 Jahre statt. -

 

Ich hoffe, dass noch ein Bericht eintrudelt. –

 

Trotz ihres 18. Geburtstages betreute Sandra die D-Mädchen in Limburg. Die Eltern waren begeistert von der klasse Leistung dieser Truppe, die ungeschlagen nach Hause fuhr.

Die 3 letzten Tage vor den Ferien stehen im Zeichen des

GUMMIBÄRCHEN POKALS

 

Montag: D-Knaben, Dienstag: D- und C-Mädchen, Mittwoch C-Knaben.

 

Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und es gab keinen Grund, nicht das volle Programm mit Grillen und Fußballspielen durchzuziehen.

 

Ein Kommentar zu den „Pokalen“: „Die sind ja viel geiler als letztes Jahr!“  

Und hier die Pokalsieger: (viele ehemalige Pokalsieger haben eine Hockey-Karriere gemacht).

Es werden jeweils die ersten 4 genannt, obwohl es nur 3 Pokale gab, aber da gab es Unglücksraben, wie Felix Klug, der um einen Punkt am Pokal vorbeischrappte, was ihn sehr ärgerte.

 

Mädchen D

1. Theresa

62 Punkte

2. Juliane

52 Punkte

3. Viktoria

51 Punkte

4. Rebecca

50 Punkte

 

Mädchen C

1. Antonia

23 Punkte

2. Karina

20 Punkte

3. Chiara

19 Punkte

3. Lara

19 Punkte

 

Knaben D/94

1. Luca

64 Punkte

2. Bennet

61 Punkte

3. Alexander

50 Punkte

4. Paul

45 Punkte

 

Knaben D/93

1. Dennis

54 Punkte

2. Alexander

48 Punkte

3. Luis

30 Punkte

4. Frerk

28 Punkte

  

Knaben C/91

1. Fabian

50 Punkte

2. Markus

41 Punkte

3. Yannick

39 Punkte

4. Sascha

33 Punkte

   

Knaben C/92

1. Peter John

28 Punkte

2. Miles

23 Punkte

3. Leonard

16 Punkte

4. Felix

15 Punkte

 

Ferien vorbei – wieder Bock auf Hockey?

Der Schlendrian geht weiter!

 

11./12.8.   

 

Die A-Mädchen fahren in Unterzahl nach Kronberg und ergattern ein 1:1 auf der Wiese. Denen, die mit waren sprich Christoph ein großes Lob aus, weil sie aufopfernd gekämpft haben, auch für die, die sie wieder einmal im Stich gelassen haben.

 

Wenige C-Mädchen und schon gar keine C-Mädchen-Eltern wollten die Fahrt nach Bad Nauheim antreten. Es blieb Moritz nichts übrig, als selbst zu fahren mit 3 C-Mädchen, 2 D-Mädchen, 2 B-Mädchen. Das 2. Auto fuhr eine D-Mädchen-Mutter! In Nauheim gab es Sieg, Niederlage und Unentschieden, wobei Moritz das Unentschieden auf Grund der vielen 100%igen Chancen, als Sieg gesehen haben möchte. 

 

Die gleiche Strecke, nur ein bisschen weiter, legte ich mit den B-Knaben zurück. nach Marburg. Die Fortschritte von Marburg in Richtung Kunstrasen sind minimal, also weiter Naturrasen. Anfangs kamen wir ganz gut zurecht, aus 2 Ecken machte Sören ein Tor. Dann wurde der Ball nur noch selten weiter als 3 Meter befördert. Wir retteten unser 1:0 und fuhren als Sieger nach Hause, womit wir unseren 2. Tabellenplatz zementierten.

 

Die B-Knaben hatten dann noch am Sonntag ein Kleinfeld-Turnier in  Wiesbaden, sie haben kein Spiel verloren und wurden sehr gut von Robert und Jochen gecoacht.

 

Ich fuhr mit 2 D-Knaben Mannschaften nach Darmstadt. Beide Mannschaften gewann ihre Spiele. Es war schwierig Torsteher zu finden, weil dort nichts los war. Meistens halfen übereifrige Stürmer noch in der Abwehr aus, sodass es für die Gegner kein Durchkommen bis zum Tor gab. Leider fing sich Dennis eine dumme Verletzung und musste an der Augenbraue genäht werden.

 

Keine Ruhmestat vollbrachten die A-Knaben mit ihrem 1:9 in Frankfurt 80.Die 80er müssen wahre Wunderknaben sein: erstens sind sie alle einen oder zwei Köpfe größer, haben nur noch einmal nicht zweistellig gewonnen und Marius’ Tor ist das einzige Gegentor, das sie bis jetzt bekommen haben. - Das wurde mir mit einem gewissen Stolz berichtet.– 

 

Übrigens: Die 80er Wunderknaben sind bei der Deutschen Meisterschaft in der Zwischenrunde ausgeschieden.- 

 

18./19.8.   

 

Wie stets war das B-Jugendspiel gegen Offenbach/Rembrücken von vielen unnötigen und auch unschönen Reden begleitet. 2 besonders gute Texter (von jeder Mannschaft) bekamen dann auch Gelegenheit sich das Spiel von außen in Ruhe anzusehen. (jeweils 15 Minuten).Wir hatten mehr Glück als Verstand (natürlich), dass die Gegner das Tor überhaupt nicht trafen, Chancen hatten sie genug, weil unsere Abwehr einmal mehr sehr nachlässig war.

 

Was wird, wenn Frank, der einzig Zuverlässige ab nächste Woche (Internat England) nicht mehr zur Verfügung steht, wissen die Götter.

 

Das Spiel haben wir 2:0 gewonnen mit mehr Glück als........ Martins bester Kommentar von außen, als der Ball im Angriff mehrere Stationen passierte, aber ohne Torerfolg blieb: “He Jungs nicht erschrecken, das war `ne Kombination!“ 

 

Kurzfristig hatte die A-Mädchen Mannschaft von Raffelberg (Duisburg) um ein Trainingsspiel gegen eine Weibliche-Jugend-Mannschaft gebeten. Es fiel den beiden Trainern (Weibliche Jugend und A-Mädchen) nicht leicht für Sonntag, 9 Uhr zu motivieren. Einige verweigerten sich schlicht: „Da schlafe ich noch!“  

 

Leute, wenn ich so etwas höre, da kommt mir die Galle hoch! Schließlich standen, nicht ganz pünktlich, immerhin 11 Spielerinnen (aus 2 Mannschaften!) auf dem Platz. Irgendwann waren wir dann nur noch 10, weil Lenchen Kreislaufprobleme bekam. nach einer ausgeglichenen 1. Halbzeit (1:1), wurde es dann noch eine deutliche Niederlage (1:7). 

 

Die 2. C-Knaben wurden weitgehend von 1. C-Knaben ersetzt.

 

Bericht Frau John:

 

Wegen der großen Hitze einigten sich die Trainer darauf, den Mehrkampf zu streichen. Alle Eltern fanden das klasse. (Nach dem Motto: Wie züchte ich Weicheier? Anm. von Rosi) Die Mannschaften kamen alle und der Spielbetrieb konnte sehr pünktlich beginnen.  

 

1. Spiel:  WTHC-HBG

 

5 Sekunden nach Anpfiff hieß es schon 1-0 für unsere Jungs, denn Miles, flink wie ein Wiesel, schießt das 1. Tor - 4. Minute : Miles schießt das 2. Tor -  14. Minute : Peter schießt das 3. Tor. Dazwischen hat die Mannschaft toll gespielt, sie zeigte sogar Anzeichen von Spielzügen, und Pässen, die auch ankamen. Die Mannschaft hatte in Max Plück einen klasse Torwart, der die wenigen Torchancen der Gegner zunichte machte. 

 

2. Spiel:  WTHC-TGS-Vorwärts

 

5 Sekunden nach Anpfiff hieß es schon 1-0 leider gegen unsere Jungs, denn diesmal waren die Anderen flink wie ein Wiesel. 5. Minute: TGS schießt das 2. Tor - 12.Minute : Fabian erzielt das 1-2 für den WTHC. Die Mannschaft war zu Anfang nicht ganz auf der Höhe des Geschehens und war wohl geschockt durch das frühe Gegentor. Aber auch bei diesem Spiel waren Spielzüge zu erkennen und eine Art von Stellungsspiel. 

 

3. Spiel:  WTHC-DA 46

 

Hier standen sich 2 gleichwertige Mannschaften gegenüber, die engagiert um den Sieg kämpften. Max bewahrte seine Mannschaft einige Male vor einer Niederlage. Die Abwehr mit Marius, Fabian,Markus, Mathias und Robert taten ihr Bestes und waren damit sehr erfolgreich. In der letzten Spielminute gelang Peter mit viel Glück der Siegtreffer zum 1-0. 

 

4. Spiel:  WTHC-DHC

 

Beide Mannschaften waren schon ziemlich fertig, weil es für beide das 3. Spiel in Folge war und die Temperaturen nicht ohne waren . Aber Mikis "Männer" legten eine spielerische und kämpferische Bravourleistung auf den Kunstrasen hin. In regelmäßiger Folge fielen die Tore:

1-0 Vincent ; 2-0 Felix; 3-0 Marius; 4-0 Mathias 

 

Das Spiel endete 4-0 für den WTHC, und wenn die Protokollantin nicht ganz großen Blödsinn gemacht hat, dann sind die C-Knaben und ihre Trainerin Micki Turniersieger geworden.

Hier irrt die Protokollantin

 

1.  Da 46

9 Punkte     

10 Tore

2.  WTHC

9 Punkte

  9 Tore

3.  TGS 

9 Punkte

  7 Tore

4.  HBG

7 Punkte

  8 Tore

5.  TEC 

7 Punkte

  7 Tore

6.  DHC   

0 Punkte 

  0 Tore

 

Damit ist Da 46 Turniersieger, da ein Tor mehr.

 

Zum Schluss noch ein dickes Lob an Anna Winkler und Katharina John. Sie haben den gesamten Kuchen und Kaffee-Verkauf alleine gemacht und sehr gute Einnahmen verbuchen können.

 
 
Barbara John
  

Die A-Knaben müssen auf den erkrankten Heiko verzichten und werden in Rüsselsheim von Martin K. betreut. Die 0:6 Niederlage wird auch wieder schön geredet. Ich frage mich: „Wie soll das gehen? 0:6 verlieren und gut spielen?“

 

Leider bekomme ich wieder nur eine Mannschaft D-Mädchen nach Kronberg. Im Training sind manchmal 20 Mädchen, nur wenn man sie am Wochenende braucht, haben sie was anderes vor. Wir fuhren mit einer sehr guten Truppe nach Kronberg, die trotz Hitze und Wiese ihr Spiele 5:0, 5:0 und 12:0 gewonnen hat. Gegen die weitgehend unbedarften Gegner, hätte ich gerne auch schwächere Spielerinnen eingesetzt, aber ich hatte keine dabei.-

 

In A-Jugend-Kreisen ist man vor allen Dingen „Cool“. Man kommt zu spät. Warmlaufen? Haben wir früher mal gemacht! Korrekter Spieldress? Wofür denn das? Bleib, mal locker, Rosi. Sven erwartet auch noch ein Lob, dass er heute Stutzen dabei hat; meine Begeisterung kennt keine Grenzen als er auch noch eine dunkelblaue Hose hervorzaubert und mir heute der Anblick seiner silbergrauen Nike BB Schlamperhose erspart bleibt. Ist`s ein Trost? Beim Gegner SaFo sehe ich ähnliche Zerfallserscheinungen. Vom Dress her zwar ordentlicher, aber sie kommen ohne Schiri und mit drei „Coachs“, die sich am Spielfeldrand rauchend und biertrinkend in coolen Kommentaren ergehen. Dann fängt das Spiel mit 20minütiger Verspätung an. Wir haben mittlerweile, hurra - wie bin ich dankbar, 11 Spieler auf dem Platz. Nun darf ich auch noch für Safo pfeifen. Kaum ist das Spiel angepfiffen, ist man gar nicht mehr „locker“ gar nicht mehr „cool“. Verbissenheit macht sich breit. Gegner, Schiri, Platz, Mitspieler , jeder bekommt sein Fett ab. Bei SaFo war ein besonders liebenswertes Exemplar auszumachen, ein Rambo-Typ, dem man seine 18 Jahre schwer glaubte, der sich mit überharter Spielweise, Arroganz (Bundesliga-Erfahrung) und verbalen Entgleisungen hervortat. Doch bei den bereits vorgestellten 3 „Coachs“ kam er gut an, die grölten zu allem, was er machte.-

 

Zum Spiel ist zu sagen, dass keine Mannschaft augenscheinlich besser war als die andere. Das 1. Tor „glückte“ Hasi aus einem ziemlichen Durcheinander im Schusskreis. Das 2. Tor wurde von Sven  auf rechts sehr gut vorbereitet, 2 ausgezockt, saubere Flanke in den Kreis, die von David gut erwischt wurde. Also 2:0 für WTHC. bei der Verabschiedung ist dann alle „Lockerheit“ wieder da, man überbietet sich im Murmeln des „Sportgrußes“.

 

Die Weibliche Jugend absolviert ihr Pflichtprogramm bei der a.K. Mannschaft Kronberg 4:0. nachdem man noch am Sonntag bei Christoph um A-Mädchen Jill „gebettelt“ hatte, weil nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung standen, waren dann 15 am Viadukt und Jill wurde zum A-Mädchen Training geschickt. 

 

25./26.8.   

 

Nachdem die B-Knaben, sich schon am Mittwoch in Mainz bei einem Trainingsspiel unbesiegbar gezeigt hatten, blieben sie auch in Rembrücken gegen Darmstadt und Fulda ungeschlagen, obwohl Sören und Philipp fehlten. -

 

Mit großen Schwierigkeiten starteten die B-Mädchen nach Bad Nauheim. Doch dazu liest man besser den Bericht von Frau John, einer unmittelbar betroffenen Mutter. 

 

Ein Hockey-Turnier ist seit Monaten geplant, es steht auf dem Spielplan, jeder hatte Zeit sich darauf einzustellen, aber kaum einer kommt. Alles scheint wichtiger zu sein als dieser Termin. Die Hockey-Abteilung hat sich zu Beginn der Feldsaison viele Gedanken gemacht, wie die schwierige Situation bei den A- und B-Mädchen zu verbessern wäre. Ein engagierter Trainer wurde gefunden, Geld von der Wispo organisiert, 2 Trainingseinheiten die Woche eingerichtet, aber die Mädchen kommen nur sporadisch oder gar nicht. Es kann nicht angehen, das ein Mannschaftssport betrieben wird und so wenig Verantwortung für die Mannschaft, den Verein und die Betreuer gezeigt wird. Es lässt sich immer leicht über schlechte Trainer oder mangelhafte Trainingsmöglichkeiten schimpfen, nur heute hat gezeigt, dass sehr viele Spielerinnen nach Lust und Laune Hockey trainieren und spielen. Schade!!!!!

 

Wir fuhren mit 4 B-Mädchen, 1 C-Mädchen und 1 C-Knaben nach Bad-Nauheim.  

 

1. Spiel WTHC-Limburg

 

Antonia hatte gleich zu Beginn eine Chance, konnte sie aber nicht wahrnehmen. 3 Minuten später schoss sie das 1-0. Die Mädchen haben super gespielt und nach 8 Minuten stand es 2-0, Torschützin war Antonia. Doch nun machte sich die Unterzahl bemerkbar, und Limburg erzielte in rascher Reihenfolge das 3-2, was dann auch der Endstand war. 

 

2. Spiel WTHC-Marburg

 

Die Marburgerinnen waren mit einer A-Mädchenmannschaft gekommen, die aber alle wenig Spielerfahrung hatten. Die   grössere Reichweite war aber ein Segen für Marburg und so gewannen sie 2-1, obwohl Antonia das 1-0 erzielte. 

 

3. Spiel WTHC-Bad Homburg

 

Diesmal waren die Größenverhältnisse ausgeglichen, aber die Unterzahl blieb natürlich. Diese 5 Mädchen und der eine Junge   haben sage und schreibe 6:0 gewonnen. Der Torreigen wurde eröffnet von Antonia, wem sonst.

Dann fielen in regelmäßigen Abständen die Tore: Verena (1), Antonia (2) und Peter (3). Alle waren restlos begeistert und hochmotiviert für das letzte Spiel.  

 

4. Spiel WTHC-Bad Nauheim

 

Das 1-0 fiel nach einigen Spielminuten, erzielt durch Peter. In der 10. Spielminute schoss Verena das 2-0, was auch gleichzeitig der Endstand war.

 

Auch dieses Spiel wurde in Unterzahl gespielt.  Katharina hat im Tor keine glückliche Figur gemacht. Sie wurde nach dem 2. Spiel gegen Anna ausgetauscht, die diese Position besser ausfüllte. Geraldine war in der Abwehr eine Bank, doch in Unterzahl war sie in manchen Situationen einfach überfordert.   

 

Schade, das nur so wenig Mädchen Zeit gehabt haben heute, und schade, dass immer nur Forderungen gestellt werden, auch von den Eltern.  

 
Barbara John

 

Soviel noch einmal zum Thema „Schlendrian“. 

 

Auch bei den A-Mädchen läuft es nicht, wie es sollte. Zum Heimspiel gegen Darmstadt fanden sich nur 10 Spielerinnen ein, B-Mädchen Kim wurde noch herbeigeholt, dann

s t a n d e n  immerhin 11 auf dem Platz, aber es fehlten mindestens 3 (!) Leistungsträger. Nachdem die 1. Halbzeit mit 0:1 noch hoffen ließ, wurde man bei großer Hitze zusehends matter und Anka im Tor wurde noch 3x bezwungen. Anka wächst sich zu einem Sorgenkind aus. Plötzlich hat sie keine Lust mehr aufs Tor, sie „hasst“ ihre Schienen. Pubertäre Störungen? Egal man muss es ernst nehmen, obwohl es schwer nachzuvollziehen ist. Anka gehört als Tormädchen dem Hessenkader an und hat viel persönliches Engagement auf sich genommen, jeweils zum Hessentraining nach Frankfurt zu kommen. Sie wurde stets begehrt von Rüsselsheim und Frankfurt 80. Wir konnten sie immer damit überzeugen, dass es bei uns viel interessanter im Tor ist, weil man mehr „drauf“ bekommt. Auf jeden Fall finden wir nicht so schnell einen adäquaten Ersatz. 

 

Leider war es Micki nicht möglich, 2 C-Knaben Mannschaften zu stellen, z.T. lag es wohl daran, dass die 2. Mannschaft an diesem sehr heißen Tag nach Kassel reisen sollte. Für Kassel gab es 3 ½ feste Zusagen, davon ein D-Knaben Bruder. Mit großem Unbehagen habe ich in Kassel abgesagt, zähneknirschend Strafe bezahlt. Wenn sich solches noch einmal abzeichnet, wird auf jeden Fall zum weiter entfernten Turnier gefahren, es ist unfair, die armen Kasseler immer zu vernachlässigen. Micki erzielte dann mit 10 Spielern in Rüsselsheim sehr gute Ergebnisse: 2:1 gegen 80 und 4:0 gegen Rüsselsheim. Die Rüsselsheimer waren so sauer, dass sie Schläger warfen und den Abschiedsgruß verweigerten.

 

C-Mädchen-Turnier im Nerotal 

 

Mehrkampf-Parcours aufgebaut, Kuchentheke aufgebaut – doch wo bleiben die Mannschaften von Frankfurt 80 und Bad Homburg? Marburg hatte „wenigstens“ abgesagt. So reisten nur die Mädchen von Bensheim an, eine a.K. Mannschaft. gegen die spielten wir dann, der großen Hitze angemessen 3x10 Minuten: 0:0, 1:0, 1:1. Das beste an diesem „Turnier“ waren die vielen Kaltwasserduschen:  

 

 

1./2.9.    

 

 

Die B-Jugend lag nach der 1. Spielhälfte mit 0:2 im Rückstand gegen Darmstadt. Das nicht sehr verwöhnte Publikum verzog sich zum Kaffeetrinken ins Clubhaus. Als wir zurückkamen war der Anschlusstreffer gelungen und o, Wunder, wir kamen immer besser ins Spiel und beendeten als Sieger! (3:2)

 

 

Micki fuhr mit einer gemischten Truppe zum C2-Knaben Turnier nach Kronberg. Es wurde 2:1 gegen die „Grünen“ und 6:0 gegen die „Roten“ gewonnen.

 

 

Die A-Knaben durften frische Morgenluft im Nerotal atmen und hatten es mit Hanau zu tun. Die fröstelnden Fans (9 Uhr) sahen mit Entsetzen Hanaus Führungstor und unser verzweifeltes Anrennen auf das Hanauer Tor. Doch in der 2. Spielhälfte platzte der Knoten und wir schossen noch 3 Tore. Das war gut für die Stimmung beim anschließenden Grillfest.

 

 

Nach diversen Absagen, fuhren leider nur 10 B-Knaben nach Sachsenhausen 57. Es dauerte eine Weile, bis der Rasenplatz in allen Köpfen „drin“ war. Trotzdem spielte Samia 50 Minuten Kunstrasen-Hockey. Sachsenhausen ging schnell in Führung, wir glichen mit einem umstrittenen Tor aus. Da Sachsenhausen a.K. spielte, war das Ergebnis nicht sehr wichtig, warum dann die Aufregung über das Tor der Wiesbadener? Ich habe jedenfalls den Ball hinter der Torlinie gesehen. Auf jeden Fall war das Gezeter nervig.

 

 

Im Nerotal kämpften die A-Mädchen gegen SaFo. Anka, doch noch einmal (?) im Tor, soll sehr gut gehalten haben, so endete das Spiel torlos.

 

 

Diesmal war ich ziemlich sicher, genügend D-Mädchen für 2 Mannschaften zusammen zu haben. Aber statt 15, kamen nur 11 zum Treffpunkt, mit denen Sandra nach Limburg fuhr. Gerade die Anfänger, die endlich Turniererfahrung sammeln sollten, blieben wieder zu Hause. Die angereiste Truppe hatte keinerlei Probleme mit den Mädchen aus Limburg und Frankfurt.

 

 

8./9.9.    

 

 

Ein Wochenende ohne mich, wird das gut gehen? 6 Mannschaften auswärts, 2 D-Knaben Mannschaften zu Hause. Nachdem die Generalstabsplanung abgeschlossen war, kam die Absage für die A-Mädchen aus Homburg kurz vor der Abreise, die Absage für die B-Jugend aus Usingen erreichte mich in Schottland. 

 

 

Die B-Mädchen weilten mit bewährter John’scher Betreuung bei TGS Vorwärts in Rödelheim, Katastrophenmeldungen liegen nicht vor. Die C-Mädchen wurden von Moritz nach Rembrücken begleitet, er klagte über zu hohes Gras, war aber mit der Spielerei zufrieden: Sieg, Niederlage, Unentschieden. Nachdem Micki für die 1. Damen 3 Tore geschossen hatte, fuhr sie mit den 1. C-Knaben nach Kronberg. Wieder wurde Rüsselsheim besiegt, was Micki und den Knaben wichtig war, weil die immer so arrogant sind. Es gab noch ein 0:0 und ein verlorenes Spiel. Die Knaben B fuhren mit Robert zu Darmstadt 46 zum Kleinfeld-Turnier. Diesmal kehrten sie nicht mit weißer Weste zurück, es gab eine vermeidbare Niederlage gegen Darmstadt. Nachdem ich einer Homburger Mutter von Schottland aus nicht sagen konnte, wie das Wetter in Wiesbaden ist (in Schottland schien unerwartet die Sonne), reisten die Homburger D-Knaben nicht an. Unter Leitung von Vater Pütz und Jochen Schuhmann blieb die 1. Mannschaft ungeschlagen (3 Spiele, 11:0 Tore), die 2. Mannschaft verlor beide Spiele (1:6 Tore). 

 

 

Die A-Jugend geriet an einen Gegner, der ihnen haushoch überlegen war (Höchst). Es war eine Freude einmal eine disziplinierte A-Jugend Mannschaft zu sehen. Der arme Michael im Tor konnte einem leid tun, meist hatte er 3 ungedeckte Gegner vor sich, die Katz und Maus mit ihm spielten. 0:12 stand dann im Spielberichtsbogen. Es war nicht so, dass wir keine Konterchancen gehabt hätten, die wurden aber von Sven und Manuel nicht genutzt.

 

 

15./16.9.   

 

 

Die B-Knaben standen vor einem sehr wichtigen Spiel in Darmstadt, nur mit einem Unentschieden konnten sie ihre Chance auf den Pokalsieg wahren. Abgesehen von dem leider immer noch verletzten  Constantin, konnten wir ausnahmsweise in stärkster Aufstellung antreten. Jan verzichtete auf einen Geburtstag! Nachdem wir einige Male Glück und einen fehlerfreien David im Tor hatten, für den Jan noch zweimal auf der Linie rettete, hatten die Darmstädter 2 Minuten vor Schluss Riesenglück, als Johannes frei vorm Tor vergab. Also endete das Spiel mit einem gerechten 0:0. So müssen wir uns den Hessenpokal am nächsten Samstag im Nerotal mit einem Sieg über Marburg holen (Darmstadt hat in Marburg verloren und wir sind jetzt punktgleich). 

 

 

Zu Hause konnte ich dann schon mal einen Pokalsieger beglückwünschen: Die Weibliche Jugend beendete ihre makellose Saison mit einem 8:0 gegen Höchst, ihrem unmittelbaren Konkurrenten.

 

 

Ein euphorischer Vater kam ins Schwärmen und hat wohl ein wenig abgehoben: 

Und wieder ist es der Trainerin Myriam Bohl­mann gelungen, nach dem Hallenpokal im Winter 2000/2001 auch den Feldpokal in der Altersstufe weibliche Jugend B an den Fuß des Nero­berges - ins Tal des Räuber Leichtweiss- zu holen. Unter sich in den Himmel schraubenden Habichten lagen die jungen Damen aus Höchst im Anblick der heranstürmenden Jungfregatten des WTHC schon in der Halbzeit mit 0:3 zurück. Zur Pause rechtzeitig traf Eva Frank mit einer frischen Flasche Kochbrunnenwasser am Spielfeldrand ein, was den durstigen Räubersbräuten die Zunge aus dem Halse trieb. Frisch gelabt mit den Wassern des heimischen Quell traten sie gefestigt auf die polydiamidurethandurelon belegte Lichtung hinaus und wirbelten erneut wie Achills Gespielinnen zwischen den von Baumgrün geblendeten dunkelblauen Höchsterinnen. Mit dem Endstand 8:0 erfuchtelten sie vor elterlicher Zuschauerkulisse einen furiosen Sieg. 

 

 

Selten so etwas poetisches im Maskottchen gelesen (Rosi). 

 

 

Zu dem Sieg trugen bei: Lulu Elster, Elena Jakobs, Ann-Kathrin Dangmann , Sophia Hünnebeck, Katharina Roland, Anna-Lena Fertmann, Emily Krug (Tor), Kira Hollmann, Tanja Molitor, Nina Schlüter und Jana Stein. 

 

 

Auch für die Mädchen A, die auf dem 2. Platz stehen, ist der Pokalsieg noch „drin“. Doch alle Appelle haben nicht viel gebracht, die Pünktlichkeit ist miserabel (10 Uhr Sonntagmorgen im Nerotal wird gehandhabt als sei es Höchststrafe). Natürlich ist der Gegner (Kronberg) pünktlich und komplett. Wir beginnen mit 9 Spielerinnen.

 

 

Kim und Jill haben es „total verschwitzt“ und werden herbeitelefoniert. Ich vermisse Annalena und Antonia. Der Trainer weiß nicht so recht, wo er die Motivation für diese Truppe hernehmen soll. Doch für alle überraschend gehen wir mit einem Tor in Führung, Jill schließt eine schöne Kombination ab. Leider steht die Abwehr nicht sehr stabil und die Kronberger kommen noch zu 2 Toren.

 

 

Die 2. C-Knaben fahren mit Frau John zum Turnier nach Frankfurt: 

 

 

1. Spiel WTHC – SSG

 

 

Der WTHC begann sehr druckvoll, und spielte einen Angriff nach dem anderen. Doch der SSG nutzte eine Schwäche der Verteidigung und schoss das 1:0 drei Minuten vor Schluss. Das haben die Jungens nicht mehr auf die Reihe bekommen, und so war das der Endstand, obwohl der Einsatz klasse war.

 

 

2. Spiel WTHC – Höchst

 

 

Die Jungens waren sich sicher, dass sie die Anderen wegputzen. Es ließ sich auch prima an, und nach wenigen Minuten schoss Marius das 1:0. Leider, leider schoss Höchst dann das 1:1, was dann auch der Endstand war.

 

3. Spiel WTHC – 1880

 

Hier ging der Druck von Anfang an von 1880 aus, was einigen der WTHC-Knaben doch sehr unheimlich war, denn die Wucht der Schläge von den Gegnern war riesig. Obwohl die Verteidigung ihr Bestes gab, verloren die Jungens 0:3.

 

4. Spiel WTHC – MTV

 

Von Anfang merkte man, dass die Jungens es jetzt wissen wollten. Sie spielten sich Pässe zu, hatten einen gewissen Spielaufbau, und legten sich alle mächtig ins Zeug. Marius schoss nach wenigen Minuten das 1:0, nach schönem Zuspiel von Vincent. Kronberg gelang kurz darauf der Ausgleich, doch vor der Pause schoss Peter nach einem Zuckerpass von Marius das 2:1. Nach der Pause setzten die WTHC-Jungs ihren Sturmlauf auf das gegnerische Tor fort. Es gab einige prima Kombinationen und Peter schoss nach 4 Minuten das 3:1, wieder nach einer Traum-Vorlage von Marius. Das war dann auch der Endstand.

 

Aber was wäre die Mannschaft ohne David im Tor gewesen, der die Jungens vor höheren Niederlagen bewahrt hat. In der Verteidigung haben sich ganz besonders Robert und Vincent verdient gemacht, die nach anfänglichen Schwierigkeiten und durch ständiges Anbrüllen der Betreuer aufgewacht waren, und eine fabelhafte Leistung hingelegt haben. Erwähnen möchte ich noch Johannes, der, obwohl er erst 5 Monate Hockey spielt, eine tolle Leistung gebracht hat. 

 

Barbara John

 

Die Masse der D-Knaben reichte nicht für 2 Mannschaften, nur mit 10 Jungen traten wir in Darmstadt an. Zwischen Regengüssen kamen wir zu 3 klaren Siegen: 6:0 (Homburg), 4:1 (Höchst), 5:2 (Darmstadt). Da die Abwehr sich meist langweilte, fielen sie, wenn dann mal ein Gegner im Schusskreis auftauchte, zu dritt über ihn her, behinderten sich gegenseitig und dann sah sich Paul im Tor einer Übermacht gegenüber und es gab nichts mehr zu retten. So kam es zu 3 Gegentoren!

 

Zu Hause kämpften endlich mal 2 D-Mädchen Mannschaften gegen vollzählig erschienene Gegner. Die 1. Mannschaft gewann dreimal, die 2. Mannschaft gegen dieselben Gegner nur einmal. Sie wurden von Sandra und Moritz und vielen elterlichen Ratgebern betreut. Anschließend hatten wir für Eltern und Kinder ein kleines Grillfest zum Abschluss der erfolgreichen Feldsaison, trotz angesagter Sintfluten und Graupelschauer, organisiert. Es ging sogar fast trocken über die Bühne, schade nur, dass nicht alle dageblieben sind -

 

Mit dem festen Vorsatz wenigstens wieder den 5. Platz zu machen, fuhren die A-Knaben zum 1. Trostrundenspiel nach Bad Homburg. Doch sie kamen mit einem enttäuschenden 0:4 zurück. Da Hanau in der Trostrunde nicht antrat blieb ihnen kampflos der 7. Platz.

 

Riesige Enttäuschung! 

 

22./23.9.   

 

Die B-Knaben mussten gegen Marburg nicht nur gewinnen, sondern auch möglichst viele Tore schießen. Dass es dann 9 Stück wurden, war eine angenehme Überraschung. Wir waren sicher, dass das für den Pokalsieg reichen würde. Sehr groß war dann die Enttäuschung, als ich nach dem Urlaub dem Internet entnahm, dass Darmstadt nachträglich die Punkte aus dem Marburgspiel bekommen hatte, weil Marburg einen zu alten Spieler eingesetzt hatte und damit war Darmstadt Pokalsieger. Das war schon eine bittere Pille für die Jungen, die sich so ins Zeug gelegt hatten.- 

 

Nicht traurig waren wir, dass das B-Mädchen Spiel in Marburg abgesagt wurde (Rasenplatz nicht bespielbar). Mühsam hatten wir 6 Spielerinnen zusammengekratzt, siehe....Ein Hockeyturnier ist seit Monaten geplant....

 

Es hat nicht viel genutzt, den Eltern ins Gewissen zu reden.- 

Ähnliches bei den C-Mädchen, die nach Bensheim mussten. Auch hier kamen nur 6 zum Treffpunkt. Dass es auch Eltern mit Engagement gibt, zeigte wieder einmal Familie Trischler: Tochter Theresa, noch D-Mädchen war mit ihrer Mutter in der Stadt und damit hatte ich sie als 7. Spielerin abgehakt. Aber der Anruf bei Vater Trischler, der zu Hause war, bewirkte, dass sich Theresa und Vater nach Bensheim begaben. Da die anderen Mädchen meistens älter und größer waren als unsere C-Mädchen wurde zweimal unentschieden gespielt, einmal verloren.

 

Die A-Mädchen bringen ein erfreuliches 3:0 aus Homburg mit und waren endlich einmal komplett.

Die B-Jugend kommt wieder nicht zu ihrem Ausflug nach Usingen. Zum 2. Mal gibt es ein Platzproblem. 

C-Knaben Turnier in Wiesbaden. Nach der Absage von Hanau und Rüsselsheim (auch anderenorts gibt es Eltern, die den Dienst am Kind verweigern – tröstlich), stellten wir noch eine 2. Mannschaft auf, die allerdings beide Spiele klar verlor. Die 1. Mannschaft musste Bad Homburg den Tagessieg überlassen, konnte aber auf Grund des besseren Mehrkampfes Franfurt 80 hinter sich lassen.

 

Übung 1

Übung  2

Übung 3

Spiele

Gesamt

1. HC Bad Homburg

14

14

12

40

80

2. WTHC I

16

16

16

30

78

3. Frankfurt 1880

10

10

10

35

65

4. WTHC II

12

14

14

15

55

 

Das letzte Feld-Hockey-Turnier der C-Knaben in dieser Saison findet bei strahlendem Wetter statt. Da 2 Mannschaften  abgesagt hatten, wurden noch alle C2-Knaben aktiviert, sodass ein Turnier mit 4 Mannschaften stattfinden konnte. 

 

1. Spiel: WTHC - 1880 Frankfurt

 

Beide Mannschaften spielten sehr engagiert und druckvoll. Mickis Männer griffen immer wieder an, aber auch 1880. Yannick im Tor tat alles, um seiner Mannschaft den Rücken frei zu halten. Die Verteidigung mit Marius, Fabian und Mathias stand gut und machte dem gegnerischen Sturm große Schwierigkeiten. Der Sturm mit Miles, Carsten und Peter versuchte alles, aber es gelang kein Tor. Frankfurt kam auch nicht zum gewünschtem Erfolg, und so ging es 0:0 aus. Nun war Pause angesagt, trinken und ein wenig Fußball spielen stand auf dem Programm. Da soll einer diese Kinder verstehen! 

 

2. Spiel: WTHC - Bad Homburg

 

Die Jungens begannen sehr gut, ließen sich  nicht durch die Größe der Anderen beeindrucken und kämpften und spielten großartig. Langsam begreifen die Jungen, dass es auch an den Seiten Platz zum Spielen gibt, und dass nicht jeder Angriff oder Spielzug durch die Mitte gespielt werden muss. 2 Minuten vor der Halbzeit gelang Peter mit viel Glück das 1:0. Nach der Pause war das Spiel der WTHC-Jungs nicht mehr so zwingend und die Homburger glichen zum 1:1 aus. 2 Minuten vor Schluss gelang Ihnen auch noch das 2:1, was dann auch der Endstand war. 

 

Die lautstarke Unterstützung der Eltern von beiden Mannschaften war durch das ganze Nerotal zu hören, sodass auch auf der Straße zeitweise viele Zuschauer die tollen Spiele gesehen haben. 

 

Nachdem die anderen Mannschaften gefahren waren, kam es zu einem Massen-Hockey-Spiel zwischen C1 und C2. Es waren ca. 30 Kinder auf dem Platz, da auch noch alle Geschwister mitgespielt haben. Um das Chaos noch zu vergrößern, fragten  einige Eltern, ob sie mitspielen dürften. Sie durften und es war ein einziges Tohuwabohu. Es gelangen auch einige Tore, nur weiß ich nicht für welche Mannschaft. Die Spieler selbst hatten auch so ihre Schwierigkeiten, die eigenen Mitspieler zu erkennen. 

 

Ein sehr schöner Nachmittag ging zu Ende und leider auch die Feldsaison. 

 

Barbara John 

 

Das letzte Spiel der Feldsaison bereitete noch einmal Riesenprobleme. Die A-Jugend musste nach Limburg. Etwa 15.15 Uhr erfuhr ich, dass Martin nicht mitfahren könne, aber auch keinen Vertreter gefunden habe. Eigentlich spiele ich montags um 16 Uhr Tennis. Mit Glück fand ich eine Ersatzfrau. Nachdem ich dann 3 Spieler im Großraum Wiesbaden eingesammelt hatte, starteten wir mit 10 Spielern und 20-minütiger Verspätung vom Viadukt. Kurz vor Spielbeginn um 18.00 Uhr waren wir in Limburg. Ich musste aber sofort zurück nach Wiesbaden wegen eines anderen wichtigen Hockeytermins. Mit 3 Anrufen schaffte ich es dann, ihnen die Rückfahrt mit dem Zug zu ersparen. Vater Allgeier war der Glückliche, der sie mit dem Bus in Limburg abholen durfte. Für all den Einsatz hätte ich mir ein besseres Ergebnis als 1:9 gewünscht.-

 

Lange geplant – endlich realisiert. Am Mittwoch, 26. September:

 

 Tennis- und Hockeyjugend messen sich im Fußball 

 

Dies sollte ein Anlass sein, bei dem sich wenigstens die Jugendlichen der beiden „Lager“ im WTHC näher kommen.

 

Die Idee wurde von den Jugendwarten im Frühjahr geboren, der einzig mögliche Termin im späten September gefunden.

 

Die Ausdehnung auf Mädchen und jüngere Knaben fand fast nur bei den Hockeykindern Resonanz.

Aber das „Königsspiel“ der 16-!8jährigen fand dann unter großer Beteiligung beider Abteilungen statt. Für das „Drumherum“ (Kaffee, Kuchen, Gegrilltes, Getränke) hätten wir auch noch mehr Masse verkraftet.

 

Nun, der Anfang ist gemacht und wir hoffen, wenn im nächsten Jahr der Jugendraum (ehemalige Kegelbahn) fertig ist, dass es dort häufiger zu Kontakten kommt. Man könnte z.B. ein Tischfußball – Turnier veranstalten. Das entsprechende Gerät ist schon gestiftet. 

 

Falls es von Interesse ist: Tennis hat 2: 1 gewonnen

 

Am 17. Oktober beendeten wir dann endgültig die Feldsaison mit dem Besuch zweier Mannschaften des George Watson’s College aus Edinburgh. Mit Weiblicher und Männlicher Jugend traten wir an und verloren beide Spiele. Anschließend versuchten wir uns in „post- match hospitality“ .Ich hätte mir etwas mehr Kommunikation zwischen den netten Schotten und den netten Wiesbadenern gewünscht, aber man beschränkte sich aufs Konsumieren. Die Schotten trafen Bekannte von mir in Mannheim und Schottland und so hörte ich, dass es ihnen sehr gut bei uns gefallen hat.

 

Eine Lanze für den Mundschutz 

 

Dieses Mal gibt es einen ganz anderen Maskottchenartikel von mir... Wenn man jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr Hockey spielt, hat man sich garantiert auch schon mal gefragt, wie das denn mit der Verletzungsgefahr ist; und der ein oder andere hat sicher bereits einen harten Schläger oder einen festen Ball zu spüren bekommen. Gegen viele Verletzungsrisiken kann man sich nicht schützen, aber so wie man auch Schienbeinschoner hat, ist es auch angebracht, sich über einen Mundschutz Gedanken zu machen- schließlich sind unsere Zähne äußerst wertvoll und nur schwer zu reparieren oder gar zu ersetzen.

 

Deshalb habe auch ich mich im vergangenen Herbst zu einem Mundschutz entschlossen, den man nicht selbst in heißes Wasser legt und so mehr oder weniger genau an die Zähne anpasst, sondern zu einem, der vom Zahnarzt professionell für die individuelle Zahnform hergestellt wird.

 

Zu Anfang möchte ich erst mal allen Statistikern einen Gefallen tun und die Erfolge in Zahlen darstellen:

 

Verletzung          mit Mundschutz      ohne Mundschutz

Zähne                                         keine Verletzung                                         30%

Lippen                                                          24%                                         55%

Zunge                                                             8%                                         21%

Gehirnerschütterung                                        0%                                         16%

Unterkiefer                                                     2%                                         10%

 

Dazu muss man sagen, dass es immer noch keinen standarisierten Mundschutz gibt und sich verschiedene Zahnärzte ihre eigenen Techniken entwickelt haben. Natürlich kann ein Mundschutz nicht nur zum Hockeyspielen benutzt werden; er ist auf jeden Fall auch für Sportarten wie Eishockey, Boxen, Basketball und Football sinnvoll einzusetzen (*). Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass so ein Mundschutz erstaunlich bequem ist (Man kann mit ihm sogar sprechen.) und bei der tollen Farbpale