Maskottchen

Chronik der Feldsaison 2002

 

Liebe Mädchen und Jungen,

 

so Ende September fanden sich ein paar Hockeyleute im Clubhaus zusammen und redeten, na, über was wohl? Die einen fanden es sei eine tolle Saison gewesen mit großartigen Veranstaltungen: 1. Mai, Hockeycamp, Sponsorenlauf, OlympJa Meile, die alle erfolgreich waren. Die anderen fragten. „Wo sind die sportlichen Erfolge?“ Ich möchte fragen: „Warum haben wir keine?“

 

Eigentlich machen wir nichts richtig falsch: Wir bieten jeder Mannschaft  2x in der Woche Training mit einem oder gar 2 Trainern. Wir haben alle Altersklassen ausreichend besetzt (außer Weibl. Jgd. A). Die Kinder kommen gerne zum Training, weil wir den Spaß-Faktor nicht vernachlässigen. Nach jedem Training gibt es Gummibärchen. Die Trainer sind qualifiziert und engagiert. Das Ambiente ist erstklassig: Kunstrasen, Naturrasen, Clubhaus, Jugendraum. Der Club liegt mitten im Wald, ist trotzdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Ein kleiner Bach und 2 Tischtennisplatten halten die Kinder auch noch nach dem Training auf dem Clubgelände. Wir besuchen viele Turniere mit Zeltlager oder Hallen-Übernachtung, machen Skifreizeiten, die Kinder sind immer mit Begeisterung dabei. Wir haben eine Jugend-Zeitschrift. Die Jugendleiterin ist zum Anfassen und jederzeit ansprechbar für große und kleine Nöte.

 

Tatsache aber ist, wir trauen uns mit keiner Mannschaft in die Meisterschaftsrunde, und selbst in der Pokalrunde reißen wir nichts: Hatten wir doch mit 2 Pokalen gerechnet: Weibl. Jugend B und Männl. Jugend B - sie wurden nur Zweite. Die A-Knaben blieben unter ihren Möglichkeiten mit Platz 3, den auch die A-Mädchen belegten. Die Männl. Jugend A ist am Tabellenende zu finden.

 

Unsere Hoffnung liegt immer auf den Kleinfeld-Mannschaften im D, C, B Bereich, die dort erfolgreich sind. Doch es gelingt nicht, die Erfolge mit nach „oben“ zu nehmen.

 

Sowie der Wind etwas rauer weht, ziehen wir uns ins Schneckenhaus zurück.

 

Ist es bei uns einfach zu schön und zu bequem?

 

 

 

Chronik der Feldsaison

 

27. und 28.04.02 - Einladung zum C-Knaben und C-Mädchen Turnier in Ludwigsburg

Da ich nicht 16 C-Mädchen und 21 C-Knaben nach Ludwigsburg mitnehmen kann, habe ich eine Auswahl getroffen, die sich am physischen und psychischen Leistungsvermögen orientiert.

 

Das Turnier bietet:

Viele Hockeyspiele gegen starke Gegner

Samstagabend-Schwimmbad-Party bis ca. 22 Uhr

Übernachtung in einer Sporthalle

 

Da muss man schon kerngesund sein.

 

 

9. TSV-Youngster-Cup

Samstag Morgen Treffen um 8.45 am Viadukt. Strahlender Sonnenschein bei der Abfahrt nach Ludwigsburg, alle sind gut gelaunt und wir fahren einigermaßen pünktlich los. Der 1. Hilferuf ereilt Rosi kurz nach dem Start. Ein Vater hat den Koffer seiner Tochter in seinem Auto vergessen. Gisela Trischler legt eine Zwangspause von 20 Minuten auf einem Rastplatz ein, um den Koffer mitzunehmen. Ich fahre treu und brav hinter Rosi her, und wir kommen passend in Ludwigsburg an.

 

Hier weht ein so starker Sturm, dass die kleineren Kinder Mühe habe auf den Beinen zu bleiben. Wir müssen feststellen, dass wir  die falschen Kinder  dabei  haben, denn dass  1. Spiel  sollten die  C-Mädchen bestreiten, aber es waren nur 4 C-Mädchen da. Peter wird als Torwart angezogen, Lukas darf auch noch mitspielen. Es geht los gegen Karlsruhe, und die Mädchen fangen gut an. Doch das 1. Tor fällt für Karlsruhe. Paulina gelingt der Ausgleich. Karlsruhe bekommt ein Penalty und Peter kann das Tor nicht verhindern. Es steht 1:2 für Karlsruhe. Doch Rebecca gelingt kurz vor Schluss der Ausgleich zum 2:2. Nach und nach trudeln nun alle Kinder und Fahrer ein, sodass nach Ende des 1. Spiels alle WTHC-ler an Ort und Stelle sind. 

 

Die C-Mädchen sind: Theresa, Paulina, Conny, Saia,  Rebecca, Luisa, Juliane, Anna, Louiza. Die C-Knaben sind: Peter, Miles, Felix, Jonas, Lucas, Dennis, Dennis, Luis, David. 

 

Ein großes Kompliment an die Veranstalter. Sie hatten das Turnier toll organisiert und sorgten für einen straffen Ablauf der zahlreichen Spiele, sodass es keine Verzögerungen gab. Die Versorgung mit Essen und Trinken war hervorragend und von großer Vielfalt. 

 

Doch zurück zu den Spielen. Die C-Knaben spielten als nächste gegen Ludwigsburg. Die Gegner lagen schnell vorne mit einem Tor, doch Peter gelang ein Supertor nach einem hervorragenden Pass durch Miles zum 1:1. In Ludwigsburg wurden sehr viele Penalties vergeben, mit denen unsere Jungens nicht viel anfangen konnten. Ludwigsburg wurde gegen Ende ein Penalty zugesprochen und so ging dieses Spiel 1:2 verloren. 

 

Im 2.Spiel der C-Knaben gegen Bietigheim lief es auf beiden Seiten nett hin und her, es gab einige gute Szenen und 2 sehr gute Gelegenheiten für Tore, aber sie konnten nicht verwertet werden. Endstand 2:2. Als letztes für diesen Tag ging es gegen Stuttgart. Der WTHC ging durch ein Tor von Peter in Führung, Stuttgart glich aus zum 1:1, Miles gelang ein Tor durch Penalty zum 2:1, doch die Abwehr war zum Schluss zu unentschlossen, und Stuttgart schaffte den Ausgleich kurz vor Abpfiff. Wieder ein Unentschieden, einige waren sehr geknickt. 

 

Die Pausen werden gefüllt mit Essen, Trinken, windgeschützte Stellen suchen, Fußball angucken und das Gewusel der Kinder ertragen. Einige Eltern haben sich in das Clubhaus geflüchtet, um Wärme zu tanken und gute Gespräche zu führen. Leider kriegen das auch die Kinder mit. "Tür zu" wird zum stehenden Ausspruch.

 

Zu den Spielen der Mädchen:

2. Spiel gegen Frankenthal. Die Mädchen spielen munter auf, und sie rennen  rauf und  runter. Die  Abwehr steht  gut und  Rebecca und Louiza warten auf ihre Chance zum Konter. Louiza gibt einen guten Pass zu Rebecca und ihr gelingt das Tor zum 1:0 Endstand. Im dritten Spiel geht es gegen Würzburg. Die Damen bemühten sich eifrig, aber es sollte nicht zum Torschuss reichen. Dieses Spiel endete 0:0. 

 

Die Spiele waren beendet, und wir alle aßen zusammen im Zelt. Die Kinder waren voller Vor- freude auf das angekündigte Schwimmbad, aber die Erwachsenen beschlossen, vorher Quartier zu beziehen in unserem „5-Sterne-Hotel“. Dieses Unterfangen war leichter gesagt als getan, da wir trotz Navigation-Systems, Anfahrtsskizze und diversen Nachfragen nicht in der Lage waren, unsere Unterkunft zu finden. So irrten wir eine Stunde mit 5 Autos durch Ludwigs- burg, um festzustellen, dass die 5-Sterne-Turnhalle ca. 3 Minuten vom Hockey-Gelände entfernt war.

 

Nun gut, wir breiteten unsere Luftmatratzen, Isomatten und anderes Zeug auf dem sehr komfortablen Hallenboden aus, schnappten unsere Schwimmsachen, Kinder und Taschen und fuhren direkt in 5 Minuten zum Schwimmbad. Die Kinder tobten los, ich bezog einen bequemen Liegestuhl und genoss die feuchte Wärme, eine Wohltat nach den Stürmen des Nachmittags. 

 

Gegen 21.30 ging es zurück in unsere Unterkunft. Die Kinder machten sich schlafsackfertig und übten sich in Sprints mit Schlafsäcken. Allerlei anderer Unsinn fiel ihnen auch noch ein, den ich hier nicht näher beschreiben möchte. Gegen 22.30 begann ein Betreuer einer anderen Mannschaft seine Runden als selbsternannter Wächter und schüchterte alle Kinder ordentlich ein. Einige Erwachsene ließen im Vorraum die Rotweinflasche kreisen, gingen zum Rauchen vor die Tür und tauschten phantastische Leistungen ihrer Kinder in sportlicher Hinsicht aus. 

 

Über die Zukunft des deutschen Hockey-Sports muss man sich keine Gedanken mehr machen.

Barbara John 

 

Am nächsten Tag fiel die Chronistin aus (Rotwein?). So darf ich die Ergebnisse ergänzen: die Mädchen waren 2. in der Gruppe und spielten gegen Mannheim (2. der anderen Gruppe) um Platz 3 und gewannen 2:1.

 

Die Knaben waren 3. in der Gruppe, verloren aber gegen den 4 der anderen Gruppe (Ludwigs- burg II) 1:2. So spielten sie gegen Bietigheim um Platz 5 und siegten 3:2.

 

Bei der Siegerehrung bekam jedes Kind eine Medaille.

 

Und wir sind ziemlich sicher, dass wir im nächsten Jahr wiederkommen.  

 

Abschlusstabelle:  

C-Knaben       

 C-Mädchen

 

1. Mannheimer HC

1. HTC Stuttgarter Kickers I  

2. HTC Stuttgarter Kickers II 

2. TG Frankenthal  

3. TSV Ludwigsburg I   

3. Wiesbadener THC  

4. HTC Stuttgarter Kickers I    

4. Mannheimer HC  

5. Wiesbadener THC     

5. TSV Ludwigsburg  

6. Bietigheimer HC 

6. Bietigheimer HC  

7. Nürnberger HTC     

7. HC Würzburg  

8. TSV Ludwigsburg II 

8. TB Erlangen  

9. Dürkheimer HC und Karlsruher TV  

 

27.04.02 - Knaben A gegen Usingen

Es war mir gar nicht angenehm, die A-Knaben bei ihrem ersten Spiel nicht betreuen zu können. Glücklicherweise stand Robert zur Verfügung. Der Gegner kam aus Usingen und da weiß man nie, was kommt, mal gut, mal schlecht. Unser 13:0 Sieg beantwortet diese Frage. Jeder durfte sich in die Torschützenliste eintragen.

 

Auch die Weibliche Jugend B hatte mit ihrem ersten Gegner wenig Mühe und fertigte die SG Safo/Fechenheim 8:0 ab.

 

Für die erste Niederlage der Saison zeichnet die A-Jugend verantwortlich, die gegen TEC Darmstadt 1:4 verlor. Eigentlich  hatte ich für diese Mannschaft mit einer guten Saison gerechnet, sie hat keine schlechte Substanz, doch es fehlt die mannschaftliche Geschlossen- heit. Moritz schreit sich die Kehle aus dem Hals und keiner hört auf ihn, jeder macht sein Ding. 4 Gegentore hätten nicht sein müssen.

 

 

1. Mai

 

Das traditionelle Saison-Eröffnungs-Turnier wurde vom Förderverein zu einem großen Event 

Tag der Offenen Tür – umgemünzt. Vermarktet werden sollte die Weltmeisterschaft unserer Herren Nationalmannschaft. Geworben werden sollte für den Hockey- und Tennissport im WTHC. Im Zeitraffer-Tempo zog ich das Mixed-Turnier durch, bevor die Massen strömten.

 

Es gewann die D-Mixed Mannschaft Dinos (Sebastian, Martin, Johannes, Kai, Henry, Julius, Kristina vor den Dachsen, Dackeln und Delphinen.

 

Bei den gemischten Cs gewannen natürlich die Champions (Peter, Jonas, Sophia, Sunny, Hannah, David, Rebecca, Felix) vor den Chinesen und Chinchillas.

 

Bei den Bs stritten nur die Bären gegen die Buckelwale. Hier waren die Bären (Richard, Matthias, Markus, Marius, Jan, Philipp) erfolgreich.

 

Dann kam der Ansturm, mehr als 100 Kinder samt Eltern mussten betreut werden. Für die „Neuen“ und natürlich auch die „Alten“ war   ein   „Weltmeister-Parcours“ aufgebaut, wo man an 8 Stationen Punkte sammeln konnte und einen kleinen Preis mitnehmen konnte. Für die Besten gab es einen Schnupperkurs zu gewinnen.

 

Einfach perfekt: Wetter, Catering, Einsatz von A-Knaben und B-Jugend!

 

Wer einen Anmeldezettel mit Quiz abgegeben hatte, nahm an einer Verlosung teil und konnte u.a. ein WTHC Starter-Pack gewinnen.

 

Die viele Mühe , die sich vor allem Barbara und Gisela vom Förderverein mit der Organisation gemacht hatten, wurde mit ca. 50 neuen Kindern belohnt.

 

Dank an ....

 

... unsere netten Besucher, die viel Interesse an unserem Sport zeigten

... den Wettergott,

... Max, Sebastian, Lennart, Michael, Vincent, Moritz und Sven

... Eva Ufer, Andreas Erbe, Peter Hagenbäumer, Verenas Eltern

... Ulli Winkler, der Familie John (Top Organisation, Frau Vorsitzende)

... Familie Ohletz und Familie Hünnebeck

... Luisa und dem fleißigen Mädel (mit Zahnspange) an der Kuchentheke

... Steffi Heidemann, Christian Schröder, Gabi Enders, Familie Wadle

... City Bike, Hassia Sprudel, DBV Winterthur, ZDF, NASPA,  

... MVB, dtms, GeBe, Oranien-Apotheke

... AVL, Maler M. Schick, Humboldt-Reisen, VR Bank

 

... und viele, viele mehr!

 

04.05.02

Schon seit Jahren, egal ob Pokal oder Meisterschaft, setzt uns der Spielplan bei den A-Mädchen Rüsselsheim als ersten Gegner vor. Und das heißt, wir beginnen die Saison mit einem Frust-Spiel. So sehr die Mädchen sich auch mühten, wir spielten gegen eine eindeutig bessere Mannschaft, die bestimmt schon wesentlich öfter als wir trainiert hat. Wir kassierten 8 Tore, auch für Trainer Arne war es kein guter Start. Da er im Mädchenhockey noch keine Erfahrung sammeln konnte, vermochte ich ihn damit  zu trösten, dass es auch schwächere Gegner gibt und dass er heute die stärkste Mannschaft kennen gelernt hat.

 

05.05.02 - Mädchen C in Limburg

Es gelang nicht genügend C-Mädchen für 2 Mannschaften nach Limburg zu bewegen. Doch wir hatten eine gute Truppe dabei: 6:0, 5:0, 3:1. Wir blieben also unbesiegt, genau wie die etwas älteren Mädchen von Rembrücken. Der direkte Vergleich fand nicht statt, doch unsere Siege waren besser.

 

09.05.02 - Knaben A in Bensheim

Sie waren auf Hartplatz vorbereitet, doch die Realität erzeugte Entsetzen.

 

Der Platz liegt wunderbar zwischen Wald und Weinbergen, doch das interessierte keinen. Es erwartete uns ein  ungepflegter Hartplatz und es tröstete auch wenig, dass wir wahrscheinlich die letzte Mannschaft sind, die darauf spielt.

 

Nun, da half kein Weinen und Klagen, man packte seine alten Holzschläger aus (nicht die hochglanzpolierten aus Kunststoff), probierte Schlagen und Stoppen und stellte in Kürze fest: „Auf diesem Platz kann man nicht spielen!“. Der Ball machte wirklich, was er wollte und sprang meist im letzten Moment über die Keule.

 

Obwohl wir die eindeutig bessere Mannschaft waren, dauerte es lange bis das 1. Tor gelang. Unsere Abwehr war heute vom Leichtsinn dirigiert, immer wieder stand sie weit vor den Gegnern und das bei diesem Platz, wo Stoppen Glücksache ist. So kamen die Bensheimer in der 2. Halbzeit, als ich nicht mehr auf unserer Abwehrseite pfiff und die Kerle zu ihren Stürmern stellen konnte, zu ihrem Ehrentreffer zum 1:6.  

 

11.05.02

In ihrem 2. Saisonspiel wurde die Weibliche Jugend B schon etwas mehr gefordert. Da sie sich den Pokal zurückerobern wollen, können sie sich keine Niederlage leisten. So ist der knappe 2:1 Sieg gegen Höchst sehr wichtig.

 

12.05.02

Die 1. C-Knaben nutzten ihren Heimvorteil schlecht:  

Ü1

Ü2

Ü3

Spiele 

Gesamt

1.  80

10

12

14

60

96

2.  MTV

16

16 

12

40

84

3.  HCH

14

10

16

35

75

4.  WTHC

14

8

10

40

72

5.  Sa 57

8

14

8

20

50

 

Lokalsport

Rhein Main Presse

 

 

Ein internationales Flair im Salinental

 

Hockey:  an Christi Himmelfahrt startet das traditionelle Mädchen-Turnier des VfL 1848

 

Hs. – für vier Tage verwandelt sich das Bad Kreuznacher Salinental wieder in ein Hockey- Mekka für Jugendliche. Der VfL 1848 Bad Kreuznach ist Veranstalter des traditionellen 28. Mädchen-Hockeyturniers für die Weibliche Jugend B, Mädchen A, B und C. Am Start sind alle Altersklassen von acht bis 16 Jahren. Cheforganisator Hans-Wilhelm Hetzel und seine Helfer sind stolz, in diesem Jahr 70 Teams aus dem Bundesgebiet und der Schweiz zu begrüßen.

 

Und wir sind dabei !

 

Wir fuhren mit A, B, C-Mädchen nach Kreuznach zum Zelten und ein A-B-C wurde auch verfasst:

A

Arrogante A-Mädchen (Gegner)  

B

Bälle zocken ohne Ende  

C

Chaos in den Zelten

D

Dickbeschmierte Nutella-Toasts  

E

Ein Erfolg nach dem anderen (im Verlieren)  

F

Fruchtige Fackeln (Ananas, Erdbeere)  

G

Grasjoints rauchen  

H

Hohe Bälle in den Schusskreis (MTHC)  

I

„Ich will nicht alleine aufs Klo!“ (Line um 1 Uhr nachts)

J

Jungs leider nicht vorhanden  

K

Kalte Nächte  

L

Lichter vom Himmel bringen Angst (Blitz und Donner)  

M

Manno! „Rosi, die haben Fuß gemacht!“  

N

Nutellacomics werden gelesen  

O

Offenheit gegenüber dem Schiedsrichter

P

Parteiische Schiedsrichter (MTHC)  

Q

Qualen bei den Spielern  

R

Respektlose Gegner (Foulen ohne Ende, MTHC)  

S

Super Torwärte (Anna (klein), Tessi, Line)  

T

Traurige Gesichter  

U

Ueberschwemmte Zelte  

V

Viel zu viele Tore geschossen (Gegner A und B-Mädchen)  

W

Wollen wir nicht einmal gewinnen? (A und B-Mädchen)  

X

X-mal verloren  

Y

Yuhu, ein Erfolg! (B-Mädchen)  

Z

Zitat: „Leck mich am A****!“ (Verabschiedung von MTHC).  

 

Leider waren die A und B-Mädchen nicht komplett.

(A-Mädchen - 9 für Großfeld, B-Mädchen - 4 für Kleinfeld und C-Mädchen - 9 für Kleinfeld).

 

Die Ergebnisse A-Mädchen: 0:2 Duisburg, 0:4 Schweinfurt, 0:3 Mannheim und 0:2 Mettmann (MTHC)= echte Kotzbrocken.

 

Die Ergebnisse der B-Mädchen:

1:4 Bonn, 1:2 Velbert, 2:1 Celle, 1:1 Schwabach.

 

Die Ergebnisse der C-Mädchen:

2:1 Mettmann, 0:8 Essen (absoluter blackout), 4:0 Celle, 6:0 Krefeld, 3:0 Bonn, 2:1 Schwabach.

 

Natürlich waren unsere C-Mädchen die Vorzeige-Mannschaft, wenn man von dem totalen Einbruch gegen Essen 99 absieht. Die Essener Mädchen waren sehr gut, der Sieg ist unangefochten, nur etwas zu hoch ausgefallen. Es war unerklärlich, wieso unsere Mädchen plötzlich durchein­ander flatterten wie ein Haufen Hühner. Die ratlosen Mamas schoben´s auf die plötzlich aufgetretene Hitze. Das Wetter war sehr wechselhaft, wir hatten aber Glück und mussten nie im Regen spielen. Dafür hatte der Regen kommunikationsfördernde Wirkung, da er alle in unseren mit viel Mühe erstellten Pavillon zusammentrieb. Hier war die Stimmung immer ausgesprochen gut, auch in der 12-stündigen Regennacht, die frühes Schlafengehen förderte, auch die A-Mädchen haben gut geschlafen nach ihrem Gras-Servietten-Joint

 

Die Spiele der A und B-Mädchen wurden zwar bis auf 2 Ausnahmen verloren, trotzdem war ich nicht unzufrieden, weil sie wirklich versuchten, in jedem Spiel ihr Bestes zu geben. Wir hatten nur ein unschönes Erlebnis mit der Mannschaft von Mettmann, die sehr arrogant auftrat, deren Betreuer als Schiedsrichter reihenweise gefährliche Bälle zuließ. Meine Entscheidungen wurden stets unfreundlich kommentiert. Ich musste gleich nach dem Spiel auf den  anderen Platz zu den  C-Mädchen, so hörte ich nur von meinen empörten A-Mädchen, wie sich die Mettmanner verabschiedet hatten , nämlich mit dem Götz-Zitat! 

 

25.05.02 - Knaben A  

Als die Rembrücker/Offenbacher Kombination einlief, bekamen unsere weiche Knie, denn die waren ja sooo groß. Tatsächlich spielten sie außer Konkurrenz.

 

Wir sahen ein wesentlich besseres Spiel als in Bensheim und wir konnten das Spiel lange offen halten. Die „gegnerischen“ Eltern waren schon am Verzweifeln, dass ihre Kinder gegen die „Kleinen“ nicht besser zum Zug kamen. Schließlich gelangen ihnen doch noch 2 Tore, die wir mit etwas Glück, Kaltblütigkeit und schnellerem Nachsetzen hätten ausgleichen können.

 

Das Ergebnis ist den Spielanteilen und Torchancen entsprechend. David im Tor und Philipp als Libero kamen schon ins Schwitzen.

 

Dem ersten D-Knaben Turnier sah ich mit Bangen entgegen: viele Debütanten und dann auch noch Wiese in Bad Homburg.

 

Doch wir haben Bennet, der mit den C-Knaben trainiert, weil er leistungsmäßig aus seiner Altersklasse hinaus gewachsen ist. Bennet wirbelte durch die gegnerische Abwehr, man musste nur aufpassen, dass ihm die eigenen Stürmer nicht in die Quere kamen, sonst hätte er die auch noch umspielt.

 

Die Abwehr stand, die Torhüter langweilten sich. Etwas interessanter für den „hinteren Teil“ der Mannschaft wurde das Spiel gegen Frankfurt 80, das wir „nur“ 2:1 gewannen.

 

26.05.02

Wir mussten mit den C-Mädchen auf 2 Hochzeiten tanzen. Eine Mannschaft musste um 11 Uhr in Rembrücken antreten, die andere Mannschaft spielte um 14 Uhr zu Hause. Beide Mannschaften wurden Turniersieger!

 

Mädchen C in Rembrücken  

Eigentlich war mir von dem Rembrücker Betreuer, der am Samstag in Wiesbaden war ein gemähter  Platz versprochen worden.  Doch das hat nicht geklappt. Rembrücken ist eine winzig kleine Gemeinde, südlich von Offenbach und wenn der Bürgermeister keine Zeit hat... Jedenfalls hatte es mit Hockey wenig zu tun, was da im hohen Gras gespielt wurde. Mit normalem Kraftaufwand bewegte sich der Ball immer nur widerwillig vorwärts. Außerdem war es sehr heiß und wir spielten zeitweise in Unterzahl, nachdem Saia beim Einschlagen Theresa in den Schlag gelaufen war und die Nase kühlen musste.

 

Dank Rebeccas Tordrang und einem guten Mehrkampf wurden wir Turniersieger.

 

C-Mädchen-Turnier im WTHC

Hier der Endstand mit Mehrkampf und Spielen:

Ü1

Ü2

Ü3 

Spiele 

Gesamt

1.  WTHC

16

14

16

40

86

2.  Nauheim

14

16

12

40

82

3.  Marburg

12

10

14

15

51

4.  Limburg

10

12

10

25

25

 

Mit etwas Verspätung ging es los, da sich die B-Jugend beim 13:0 Erfolg im Derby gegen den DHC-Wiesbaden etwas Zeit ließ.

 

Hier nun die einzelnen Spielverläufe, die zusammen mit dem fachkompetenten Publikum erstellt worden sind.

 

WTHC – Bad Nauheim  3:3

8. Min.  

Die eingewechselte Theresa T. erzielt das 1:0:

13. Min.  

In der 2. Halbzeit steigern sich die Bad Nauheimer und schießen kurz 

hintereinander zwei Tore.

16. Min.  

Leider lassen sich die „Rot-Schwarzen“ nicht stoppen und überwinden

Sophia im Tor zum dritten Mal.

17. Min.  

Doch die Wiesbadenerinnen geben nicht auf und Victoria gelingt aus der 

halbrechten Position der Anschlusstreffer.    

18. Min.  

Victoria legt jetzt richtig los und flankt traumhaft auf Leonie, die zum 3:3 

Endstand „einlocht“.  

 

WTHC – Marburg  5:0

4. Min.  

1:0 durch Victoria, die nicht nur rot im Gesicht sondern auch in einem roten 

Trikot steckt. (Vielleicht helfen die roten Hemdchen ja doch!)

11. Min.  

Folgende Szene im Marburger Schusskreis:  

 

Theresa T. schießt aufs Tor – Torwart hält.

Leonie schießt aufs Tor – Torwart hält.  

Victoria schießt aufs Tor – Torwart hält.  

Leonie schießt noch mal – Torwart ist chancenlos (2:0).  

Die Wiesbadener sind erleichtert und die Marburger Eltern loben ihren Torwart.  

12. Min.  

Leonie legt nach (3:0).  

14. Min.  

Die Mädels sind jetzt endlich wach und Victoria trifft nach einer schönen 

Vorlage von Leonie.  

17. Min.  

Leonie wird in die Abwehr gestellt, doch dass kann eine Torjägerin nicht stoppen 

und sie trifft zum 5:0 Endstand.  

 

WTHC – Limburg  2:1

1. Min.  

Auf Rat von Frau Schumann schreibe ich:

„Beinahe Tor – Leonie scheitert am Torwart“.

4. Min.  

Jetzt macht Leonie alles richtig und man geht mit 1:0 in Führung.

6. Min.  

Leonie schießt am leeren Tor vorbei (mehr als 2 Meter!!!!!!!)  

 

Autor fordert lauthals die Auswechslung.  

14. Min. 

Limburg kommt über die rechte Seite, Luisa verliert den spannenden Zweikampf 

und die „Grünen“ erzielen das 1:1.  

18. Min.  

Während Frau Trischler umparkt gelingt Sophia im Nachschuss der 2:1

Siegtreffer.

 

Dabei waren:

Laura, Sophia, Teresa M., Theresa T., Luisa, Franziska, Leonie, Hannah und Victoria.

P.S.: Macht weiter so, ihr “Damen 2012” – da sind vielleicht die Olympischen Spiele im Rhein-Main-Gebiet!

Moritz Köhler 

 

 

C-Knaben-Turnier in Bad Kreuznach

 

29.05.02  

Am Mittwochabend starten wir nach Bad Kreuznach zum Zelt-Festival. Nach Zeltaufbau und üppigem Picknick, Fußballspielen bis zum Umfallen. Wenn das Flutlicht nicht 23.15 Uhr abgeschaltet worden wäre, hätten sie wahrscheinlich die Nacht durchgespielt.

 

So machten einige doch Pause bis 5 Uhr. Die Frische der Nacht unterband weitere Aktivitäten – es stürzte kein Zelt ein! Für das Bibbern in der Nacht entschädigte ein sonniger Tag mit sommerlichen Temperaturen, die sogar einen Schwimmbadbesuch ermöglichten.

 

Nachdem Sunny und Felix am Donnerstag (Fronleichnam) nachgeliefert worden waren, konnten wir 11 Spieler aufbieten; Peter war noch nicht einsatzfähig, da er immer noch seine Gipshand spazieren trug, die ihn allerdings beim Fußballspielen nicht behinderte. Mochten die Gegner heißen, wie sie wollten: Wuppertal, Schweinfurth, Kreuznach, Alzey, sie hatten keine Chance. 12 Punkte, 10:2 Tore hieß die saubere Bilanz. Die beiden letzten Spiele wurden von Trainer Gerrit betreut, der sehr angetan war vom Potential, das in dieser Mannschaft steckt.

 

Und so spielten sie: Lukas im Tor entschärfte einige Penalties souverän. Die Abwehr mit Dennis K., Jonas, David, Luis stand sicher, auch wenn uns die Fehlpässe von David Schweißausbrüche verursachten. An guten Stürmern hatten wir keinen Mangel, besonders Luca, Bennet, Felix C., Miles und Dennis P. ließen mit ihrer Schnelligkeit und ihren Tricks die Gegner oft alt aussehen.

 

Irgendein C-Knaben befand dann: „Es war das schönste Hockeyturnier, das ich je erlebt habe!“

 

30.05.02 - B-Jugend

Mit weißer Weste (nach 5:2 gegen Vorwärts, 5:1 in Offenbach auf der Wiese und 13:0 gegen DHC) fuhr die B-Jugend nach Marburg. Die Meinungen über die Spiele in der Pokalrunde sind geteilt. Teils freut man sich, auch mal wieder zu gewinnen, teils rümpft man die Nase über schlechte Plätze (öfter mal Naturrasen) und schwache Gegner (das 13:0 gegen 7 DHC Knaben macht nun wirklich niemandem Spaß. In Marburg erwartete uns wieder Naturrasen, Heiko war verhindert, so wurden sie von Moritz betreut. Natürlich lag’s am Naturrasen, dass nur ein mageres 3:3 heraussprang und  die weiße Weste  einen Flecken  bekam. Die Kommentare: grottenschlecht, nur Kunstrasenhockey gespielt, zu Hause hätten wir diese Mannschaft zweistellig besiegt. Leider müssen wir den Beweis schuldig bleiben: wir spielen nur eine einfache Runde!

 

Turnier in Bad Kreuznach für Knaben B, A und Jugend B

Am Freitagabend bezog ich dann wieder mein Zelt in Begleitung von ca. 30 Knaben der oben erwähnten Preisklasse. Zum Pavillonaufbau kam eigens unser Technischer Direktor, Peter Hünnebeck, aus Wiesbaden angereist, weil wir am Donnerstag gescheitert waren, allerdings fehlten wichtige Teile. Dafür scheiterten wir heute am Gasgrill, der nicht funktionierte, zunächst fehlte eine Dichtung, dann war „Flasche leer“. Schließlich wurde kurz vor Ladenschluss ein Mini-Holzkohlengrill herbeigezaubert. Als dann endlich die leckeren Kulmbacher Bratwürste (Spende von Julius’ Eltern) fertig waren, waren die Jungs vom Mitgebrachten satt und schon längst beim Verdauungssport. Da die Rituale in Kreuznach immer gleich ablaufen, habe ich mich auf das Sammeln geistreicher Dialoge beschränkt.

 

B-Jugendlicher: „Warum machen wir das eigentlich hier?“ „Eigentlich fahren alle gerne hierher und ich auch!“ „Ach, so“

 

B-Knabe: „Ich bin müde!“ „Dann geh’ in Dein Zelt, schlafen!“ „Dieses Zelt betrete ich nicht mehr!“ „Warum?“ „Das ist voller Ohrschlitzer!“ „Und  wo willst Du dann schlafen?“ „Das findet sich!“

 

Er hat sich dann in ein anderes Zelt gequetscht, dort gab es auch Ohrschlitzer und viel menschliche Wärme.

 

Rosi zu einem B-Jugendlichen, nachdem er auf die Erde gespuckt hat: „Es ist wohl cool, öffentlich zu entspeicheln, ich finde es widerlich!“

 

Chor der B-Knaben: „Ist es auch!

 

Rosi: “Na, ich bin gespannt, was Euch einfällt, wenn Ihr in diesem Alter seid!“

 

Vielleicht lässt man dann Flüssigkeit aus dem Ohr laufen!“

 

B-Knaben: „Iiiiiii“

 

Vater: „Die Ohrschlitzer könnten bei der Verflüssigung des Ohrenschmalzes helfen!“

 

„Wie ist Euer Spiel ausgegangen?“ „Wir haben 0:2 gewonnen.“ „Also habt Ihr verloren?“ „Kann man so sagen!“

 

„Wie lange haben wir schon gespielt?“  „28 Minuten.“  „Was, schon 28 Sekunden?“

 

Rosi: „Ich gehe jetzt den Tee holen!“  B-Knabe: „Wer ist der Tee?“

 

5 Uhr, ein Schrei, der alle weckt: „Wer spielt mit mir Fußball?“ Man hört mehrere Flüche und den Rat: „Träum’ weiter!“

 

B-Jugend-Spiel

Alle versammeln sich mehr oder weniger motiviert, es wird auf Naturrasen gespielt. P. fehlt. Sein Freund L.: „Ich glaube er pennt!“  R. schickt einen B-Knaben los, ihn zu suchen und mitzubringen. B-Knabe nach einiger Zeit, das Spiel hat mittlerweile begonnen: „Ich kann sein Zelt nicht finden!“ R. schickt nun den L. Zeltpartner von P. und der Obercoolste. Bevor er davon schleicht: „Ich weiß nicht, warum Du dich so aufregst, was ist schon dabei?“ R. fehlen die Worte, weil der Spruch voll daneben liegt, sie regt sich gar nicht auf. Nach  ca. 10 Minuten, das Spiel ist fast vorbei, erscheinen die beiden, L. grinsend,  P., deutlich vom Schlaf gezeichnet: „Eeeh, ich hab’ voll verpennt, nach dem Nutellabrötchen habe ich mich kurz hingelegt, Tschuldigung, Rosi (immerhin). Nun, er durfte die letzten Minuten im Spiel noch ein bisschen schlafwandeln.

 

Was das Hockey anbelangte, hatten wir besonders bei den A-Knaben und der B-Jugend meist körperlich überlegene Gegner und das Coachen war sehr anstrengend für die Stimmbänder. Wir absolvierten mit den 3 Mannschaften 15 Spiele und meine Stimme brauchte 14 Tage, um sich zu erholen. Die B-Knaben des Jahrgangs 91, verstärkt durch Jahrgang 90, sammelten erste Großfeld-Erfahrung und hatten nach 5 Spielen immerhin ein Punktekonto von 10: 4, die A-Knaben 5:8 und die B-Jugend 4:10.

 

Völlig überrascht hat mich der Wunsch von allen, am Samstagabend die traditionelle Nachtwanderung nach Bad Münster zur Eisdiele zu machen, ich hatte sie nicht angeboten, weil ich dachte, das ist nicht mehr „in“ für diese Altersklasse. Allerdings verpassten 3 ungewollt den Abflug und ein paar B-Jugendliche haben sich verlaufen, bekamen aber doch noch ihr Eis.

 

02.06.02 - Mädchen B in Wiesbaden

WTHC - Homburg

4:0  

WTHC - Usingen

5:0  

WTHC - Nauheim

1:1  

WTHC - SaFo

1:3

 

Leider fand sich kein(e) Chronist(in). Als ich beim letzten Spiel, von Kreuznach kommend erschien, war man gerade zum erstenmal auf der Verliererstraße und ich fand nur unzufriedene Gesichter vor. Aber eine Niederlage in 4 Spielen, das ist doch wirklich im grünen Bereich.

 

08.06.02 - A-Mädchen – Limburg

Das Spiel beginnt vor einer atemberaubenden Zuschauer-Kulisse von ca. 10 Leuten. Beide Mannschaften demonstrieren eine neue Art von Hockey. Man könnte es als Stand-Hockey mit Rudelbildung nennen. Alle Mädchen scheinen nicht zu wissen, dass sie auf dem Großfeld spielen, und sie nicht nur 10m² Spielfläche zur Verfügung haben. Sie schieben und drängeln sich durch die 1. Halbzeit wie zu D-Mädchen Zeiten. 0:0 lautet der Halbzeitstand.

 

Nach der Pause das selbe Bild. Es geht weiter wie bisher. Cesi schießt das 1. Tor, wer noch beteiligt war, kann ich nicht sagen, da sich dass Gewusel am anderen Ende des Spielfeldes abspielte. Kurz vor Schluss fiel das 2:0, ebenfalls durch Cesi, ebenfalls aus einem Spielerinnen-Knäuel heraus. Der neue Trainer Arne hat noch viel zu tun. 

Barbara John  

 

Wilhelmstraßen-Fest und Hockey? Da ist Hockey eher lästig. Das zeigte sich schon am Freitag mit 4(!) Trainings-Teilnehmerinnen. Am Samstag dann: unsere Gäste aus Limburg liefen sich schon warm, da saßen bei uns erst müde 7 auf der Bank. Doch bis zum Anpfiff waren wir unerwartete 12, mit Verstärkung des Jahrgangs 88 (Anka und Annalena). Das Spiel war von lautstarken Anweisungen beider Trainer begleitet, doch zur Qualität des Spiels trug es nichts bei. Der Limburger Trainer war zugleich Schiedsrichter und sprang mit einem Hockeyschläger fuchtelnd im Spiel herum, das war schon etwas irritierend. Wir hatten mehr Spielanteile, aber uns gelang  kein Tor, weil der Limburger  Schiedsrichter, ein erfahrener Hockeyspieler, seine Mädchen rechtzeitig zu den Brennpunkten dirigierte. Also 0:0 zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel fehlte den Limburger Mädchen die Hilfe ihres Trainers und Ceci gelangen 2 Tore. Das erste war bildschön: eine ungeplante Bogenlampe, das zweite etwas kurios: Freischlag vom Schusskreisrand, der Ball passierte mindestens 8 Verteidiger und 6 Angreifer, als er plötzlich, auch für Ceci unerwartet, vor ihrem Schläger lag und sie ihn nach der Schrecksekunde mühelos im Tor versenkte. Mit diesem 2:0 haben wir zumindest die „rote Laterne“ Limburg überlassen.

 

09.06.02 - Turnier für D-Knaben im Nerotal

Wegen des Jahrgangswechsels, der immer zur Feldsaison stattfindet, waren mir nur 10 D-Knaben geblieben und so hatte ich auch nur eine Mannschaft gemeldet. Doch durch Werbung am 1. Mai und Schulhockey habe ich doch wieder über 20 D-Knaben im Training. Nun, beim 1. Turnier zu Hause, sollten auch  die Neulinge Erfahrung sammeln. Ich hatte 13 Knaben bestellt. Egal, wie wenig  Plan sie hatten, was sie mit dem Ball machen sollten, sie wollten spielen und möglichst alle gleichzeitig im Sturm. Doch der Sturm ist erst einmal den erfahrenen Kräften, wie Bennet, Martin, Alexander, Henry vorbehalten, die auch eifrig das Tore schießen besorgten. Martin gelang sogar gegen Höchst ein Hattrick (3 Tore hintereinander von demselben Spieler in einer Halbzeit). Insgesamt schossen wir 23 Tore in fünf Spielen, die Torleute Konstantin und Johannes hatten einen gemütlichen Nachmittag und keine Gelegenheit den Ball aus dem Tor zu holen.

 

WTHC - Höchst

7:0

WTHC - EF

1:0

WTHC – SC 1880

5:0

WTHC – SC 1880 II

5:0

WTHC - Hanau

5:0

 

Die B-Knaben fuhren nach Marburg und ich war froh, dass es dann doch 8 Spieler waren. (12 waren nominiert). Schade, weil zum erstenmal Trainer Gerrit dabei war, der sich gerne ein Bild von allen gemacht hätte. Für den verletzten Yannick sprang David als Torwart ein. Von 4 Spielen wurde nur ein Spiel 1:0 gewonnen. „Es war aber auch auf Naturrasen!“ war die Entschuldigung.

 

Triumphales wiederum von den C-Mädchen, die in Safo ungeschlagen blieben (unentschieden gegen Nauheim). Diesmal hatten wir auch eine 2. Mannschaft mitgebracht, die auch 2 Spiele gewann und nach Punkten auf dem 3. Platz von 7 Mannschaften gelandet ist. Nach Einbeziehung des Mehrkampfes belegten wir Platz 1 und 4.

 

Die B-Jugend erwartete die a.K.-Mannschaft von Bad Nauheim. Es kam eine gut durchmischte Mannschaft, die Nauheimer hatten alles eingepackt, was sie an Knaben haben, von 13 bis 17 Jahren. Dem zahlreichen Publikum (10 ?) wurde ein interessantes Spiel geboten, wobei sich der Nauheimer Betreuer wunderte, wieso die Wiesbadener so engagiert spielen, wo sie doch sowieso gewonnen haben. Wir Wiesbadener freuten uns jedoch, dass unsere Jungen so spielten. Das Spiel endete 4:2 für Nauheim, wird aber 3:0 für uns gezählt.

 

10.06.02 - A-Jugend in Darmstadt

Die A-Jugend brauchte mal wieder einen Fahrer. Als ich mit dem Clubbus am Treffpunkt ankomme, werde ich sofort mit der Frage überfallen: „Nimmst Du auch einen mehr mit, als erlaubt?“ Daran habe ich  mich eigentlich selten halten können! Es war dann nicht einfach und gar nicht bequem, 9 ausgewachsene Gestalten in den doch relativ kleinen Fiat zu quetschen, folgerichtig kam die Feststellung: „Rosi, wir sind schließlich keine B-Knaben mehr!“ Meine Bitte, beim Anblick von Polizei in Deckung zugehen, wurde mit einem höhnischen Gelächter quittiert, weil sie nun mal keinen Bewegungsspielraum hatten. Doch gut kam Jochens Spruch: „Wir sagen einfach, wir sind am Po zusammengewachsene Siamesische Zwillinge!“ Wir kamen unbehelligt und unbeschadet in Darmstadt an. Nach den ersten Probeschlägen auf dem noch neuen Kunstrasen, befand Mario, der Platz sei zu hart, ihm tue das Handgelenk weh beim Schlagen, ein anderer konnte sich nicht mir der rauen Oberfläche anfreunden, außerdem war es zu kalt. Nachdem in dieser Altersklasse üblichen Begrüßungsgegrummel entwickelte sich immerhin ein ansehnliches Spiel und wir gingen dank Sven und nicht unverdient in Führung. In der 2. Halbzeit wurden die Darmstädter stärker, der Coach hatte umgestellt und den Sturm verstärkt, woraufhin unsere Abwehr gehörig ins Schwimmen geriet. Nachdem Michael im Tor schon 3 von den sehr guten Darmstädter Ecken entschärft hatte, saß die 4. Leider wurde unsere  Spielweise  jetzt sehr  ruppig und es  kam zu verbalen  Entgleisungen. Leider hatte ich keine Karten dabei (ich Schiri), sonst hätte Mario eine bekommen. Nach einem Foul sprach ich Darmstadt einen 7m zu, den hielt Michael. Aber die Darmstädter kamen noch zu ihrem Siegtor und ich schämte mich für meine Wiesbadener.

 

15.06.02 - Knaben A in Eintracht Frankfurt

Als das Spiel auf 11.00 Uhr angesetzt wurde, wusste noch niemand, dass ausgerechnet an diesem Samstag um 8.30 Uhr das WM Spiel Deutschland-Paraguay life übertragen würde.

 

Zum Beginn der 2. Halbzeit trafen wir uns am Viadukt und immerhin kamen 11 (die Ausfälle von 5 Spielern hatte nicht unbedingt mit Fußball zu tun). Noch bevor wir in Frankfurt ankamen erfuhren wir per Radio, dass Deutschland mühsam und glücklich das Viertelfinale erreicht hat. In der 80. Minute fiel endlich das 1:0. Leider beflügelte das meine Knaben nicht. Bei uns blieb es beim 0:0, was auch dem Leistungsverhältnis entspricht.

 

Die Eintrachtknaben hatten mehr Konter-Möglichkeiten (unsere Abwehr hält „Decken“ nach wie vor für ein schmutziges Geschäft). Wir hingegen fanden immer einen überfüllten Schusskreis vor, weil unsere Angriffe einfach zu langsam und zu umständlich vorgetragen werden. Gegen eine vielbeinige Abwehr ist es eben schwer, den Ball im Tor unterzubringen. Ein sauberer Eckenschuss von Conni hätte es verdient gehabt, doch leider ging er ganz knapp daneben.

 

Mädchen A

Die Marburger Mädchen kamen nur mit 10 Spielerinnen, ohne Betreuer und ohne Schieds- richter. Da waren nur 2 Mütter als Chauffeusen. Da die Marburger vor uns in der Tabelle stehen, hatte ich Lena, Anka und Line vom Jahrgang 88 gebeten auszuhelfen. Das war auch nötig, denn von der Stamm-Mannschaft fielen Tessi und Geraldine aus und Kim freute sich, dass sie Anka das Tor überlassen konnte. Es war ein typisches Mädchen Pokalspiel: nur nicht Freilaufen, es könnte ja umsonst sein, nur nicht Schauen beim Abspiel, man könnte ja einmal die Vorhand des Gegners verfehlen. Immerhin trafen wir 2x das leere Tor, Anka hielt einen 7m

 

und ließ sich einmal austricksen. Wir holten also 3 Punkte und haben uns möglicherweise in der Tabelle verbessert, was wichtig wäre, weil ich immer noch auf einen finanziellen  Zuschuss von der WISPO für unsere Aufbau-Arbeit  im Mädchenbereich hoffe. In diesem Zusammenhang ärgert mich das lasche Verhalten der Mädchen in Bezug auf Pünktlichkeit, Trainingsbe- teiligung, Warmlaufen usw.

 

16.06.02 - Mädchen D

„Rosi, soll ich einen Rock anziehen?“ Diese weltbewegende Frage auf meinem Band, war leider nicht zu beantworten, denn, wen dieses Problem quälte, war dem Anruf nicht zu entnehmen.

 

Es geschah am 16. Juni 2002: das 1. D-Mädchen Turnier im Nerotal des Jahrgangs 95/96. Das Nerotal hat schon viele D-Mädchen Turniere gesehen, aber für 10 Mädchen war es das Erste.

 

Aufregung pur um den Hockeyplatz. Die Zuschauerkulisse war größer als am Vorabend beim Spiel der 1. Herren. und das Publikum klatschte, feuerte an, stöhnte auf, kurz, war wesentlich engagierter als man es im WTHC gewohnt ist. Oft waren nicht nur die Eltern, sondern auch Oma und Opa mitgekommen.

 

Wider erwarten waren die Gegner auch nicht besser als wir und wir gewannen gegen Frankfurt 80 I und II, verloren gegen die Mädchen aus Kronberg. Das Schwierigste war die allgemein übliche Begrüßung und Verabschiedung des Gegners. Zunächst musste Eine gefunden werden, die sich traute. Für den einfachen Satz: „Wir begrüßen die Mannschaft aus ..... und die beiden unparteiischen Schiedsrichter“ , wurde jeweils eine Souffleuse gebraucht, doch was dann noch aus „unparteiisch“ gemacht wurde war sehr erstaunlich:

 

unpathetisch, unsozial, unappetitlich, unsympathisch, unausweichlich.

 

Von den Spielen berichtet Frau Enders:

Traumhaftes Wetter und Spannung pur! Hochmotiviert traten die D-Mädchen vom WTHC gegen den SC Frankfurt 80 I und II sowie  das Team der Kronberger bei mindestens 30° im Nerotal an. Nach kurzer Spielzeit war bei dem 1. Spiel die Führung mit kampfbereitem Sturm mit gesamt 3:0 Toren, 2 davon Laura und 1 Cosima, gesichert.  

 

Beim 2. Spiel wirkten  kindshohe Hunde auf dem Spielfeld - wahrscheinlich der gegnerischen  Mannschaft – anfänglich  irritierend. Obwohl zeitweise mehr Trainer als Spieler auf dem Feld waren zeigten die Spielerinnen des WTHC kämpferischen Einsatz, in hervorragender Abwehr mit Jule, Charlotte  und Viktoria Sch. und  der hochkonzentrierten Hope im Tor musste das Spiel jedoch mit einer Niederlage von 0:2 beendet werden.  

 

Im 3. Spiel  zeigten die Mädchen des WTHC erneut ihren Siegeswillen, die 1. Halbzeit gegen den SC 80 II endete aber leider 1:0 gegen uns. Dieses Malheur wurde aber gleich durch einen Treffer von Laura wettgemacht.

 

Ein tolles Tor, das von Victoria vorbereitet wurde. Gegenangriffe vom SC 80 II wurden durch brillante Arbeit von Leonie und wieder Jule zunichte gemacht. Kurz vor Schluss fiel das 2:1 für uns, vorbereitet durch die laufstarke Megan, vollstreckt durch Tessa. Nike kam kurz vor Schluss auch noch einmal ins Spiel, kämpfte mannhaft, konnte aber das durchaus zufriedenstellende Spielergebnis nicht mehr verbessern.

 

Der Gesamtsieg wurde von den Spielerinnen - wegen der von den Eltern etwas sehr mager ausgestatten Kuchentheke - mit einem den Temperaturen entsprechendem Eis bei Battista gefeiert.  

 

Zwei C-Knaben Mannschaften waren im Einsatz, bei 20 Kindern im Training, sollte das eigentlich kein Problem sein. Doch es war eines. Die 1. Mannschaft musste sich auf 8 Spieler beschränken (nur einer zum Auswechseln), sonst wäre die 2. nicht zustande gekommen.

 

Für die 2. musste ich noch B-Knabe Sascha rekrutieren, sonst wären sie ohne Auswechsel- spieler gewesen. Noch am Sonntagmorgen machte ich mir Sorgen, wie die Mannschaft nach Frankfurt kommt, ich wusste nur von einem Auto, doch dann waren 4 am Viadukt. Betreut wurden sie von unserem Abteilungsleiter höchst persönlich, er lobte den Torwart, David war zu erstenmal im Tor. Ansonsten sah er mehr Schatten als Licht, vor allem störte ihn das 1:9 gegen Frankfurt 80. Die anderen beiden Spiele gingen 0:2 verloren.

 

Die 1. Mannschaft kämpfte in Rüsselsheim und wurde betreut von Trainer Gerrit. Hier berichtet Frau John:

 

Die Mannschaft: Lukas, Dennis, Jonas, Peter, Leonard, Luka, Bennet, Felix C.

 

1. Spiel: WTHC – RRK

Zu diesem Spiel lässt sich nicht viel sagen, als dass die Jungen nicht gut gespielt haben. Sie verstanden das Spiel eher als Ball-Servier-Spiel, in dem man den Ball vor die Füße gespielt bekommt, und ihn nicht selbst erläuft.

 

Nur Lukas im Tor hat eine gute Figur gemacht, und sein Tor sauber gehalten. Dennis und Peter in der Verteidigung machten ihre Sache ebenfalls gut. Das Spiel endete 0:0.

 

2. Spiel: WTHC - Bad Homburg

Gerrit, der neue Trainer, nutzte die Pause, um den Jungen sehr genau zu sagen, was sie falsch gemacht haben. Jeder kam dran, und hörte eine sehr deutliche Kritik.

 

Und sie haben es im 2. Spiel prompt umgesetzt. Alle wurden aktiver, liefen mehr, boten sich an und spielten besser zusammen.

 

Trotzdem ging Bad Homburg 1:0 in Führung. Nach der Halbzeit gelang Peter der Ausgleich zum 1:1. Es gab noch einige schöne Szenen, aber es blieb beim 1:1.

 

3. Spiel: WTHC - SC 1880

„Aller guten Dinge sind drei“ haben sich die WTHC-ler wohl gedacht. Gegen 1880 lieferten sie ihr bestes Spiel ab, obwohl sie es 3:4 verloren haben. Sie beherzigten, bis auf ein Kind , dass überhaupt nicht mehr gespielt hat, die wiederum sehr deutlich ausgefallene Kritik ihres Trainers.  

 

Ein 2:0 Rückstand war bald aufgeholt durch ein Tor von Peter und ein tolles Tor von Felix, welches Peter durch einen guten Pass vorbereitet hat. Auch das 3. Tor wurde durch einen Pass von Peter eingeleitet, den wieder Felix mit einem fulminanten Schuss im Tor versenkte. Das 1880 noch das 4:3 gelang, hat niemanden mehr gestört, denn alle haben eine tolle Leistung gebracht.  

 

Gerrit meinte zum Schluss, dass die WTHC-Knaben in Hessen in der Spitze mit dran sind . Na prima, weiter so!  

Endstand einschließlich der Mehrkampfübungen:  

 

1.SC 80 Frankfurt I, 2.THC Wiesbaden I, 3.HC Bad Homburg, 4.RK Rüsselsheim.

 

 

Gummibärchenpokal

 

Es werden jeweils die ersten 4 genannt, obwohl es nur 3 Pokale vergeben wurden, aber es gab Unglücksraben, die oft nur knapp am Pokal vorbeigeschrappt sind. 

 

Mädchen D

1. Constanze

Mädchen C

1. Leonie

2. Corinna

2. Antonia   

3. Laura

3. Theresa

4. Jule

4. Juliane

4. Rebecca

 

Mädchen B

1. Chiara

Knaben D

1. Ferdinand

2. Anna

2. Sebastian

3. Karina

3. Tim

4. Laura

4. Julius

 

Knaben C

1. Miles 

Knaben B

1. Markus

2. Sunny

2. Marius

2. Luca

3. Vincent  

4. Peter

4. Philipp

4. Matthias

 

20.06.02 - Mädchen A

Das Spiel der A-Mädchen in Vorwärts Frankfurt stand unter keinem guten Stern. Nachdem es mindestens 5x verlegt worden war, fuhren wir endlich Donnerstagabend nach Frankfurt, allerdings nur mit 9 Spielerinnen. Unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten hatte ich 10 Spielerinnen zusammen bekommen, dass dann noch Geraldine ausfiel (Disziplinarstrafe der Eltern) war bitter. So waren wir bei der sommerlichen Hitze gegen einen Gegner mit mehreren Auswechselspielern chancenlos und verloren 0:5. Arne trauerte den verlorenen Punkten nach, weil er meinte, unter normalen Bedingungen hätten wir gewinnen können.

 

22. und 23.06.02

Alle träumen schon von den Ferien, so hält sich die Begeisterung von Jugend A und Jugend B in Grenzen. Die einen müssen nach Kassel, die anderen nach Fulda.

 

Während die Jugend A keine komplette Mannschaft stellen kann und mit 1:5 in Kassel schmachvoll verliert, entledigt sich die B-Jugend in Fulda ihrer ungeliebten Pflichtaufgabe mit einem glanzlosen 4:0 Sieg.

 

23.06.02 - Knaben D in Darmstadt

Alle, die erwartet wurden, kamen, trotz früher Stunde. In Darmstadt war es dann schon ganz schön warm, so sollte in jedem Spiel ein anderer die Schwitzkur in der Torwartkluft machen dürfen. Zunächst Constantin, er sah nie einen Ball in seiner Nähe und wir gewannen 5:0 gegen Darmstadt. Die Jungen fanden sich natürlich toll, ich war gar nicht begeistert. Die Darmstädter waren gar zu unerfahren und standen in einem Knäuel vor ihrem Tor und unsere waren nicht clever genug, um den Knäuel herumzulaufen, sondern liefen magnetisch von der Masse angezogen darauf zu. Nun, es gelangen immerhin 5 Tore. Auch gegen Hanau II waren wir auf der Siegerstraße (3:0). Die Hanauer hatten für beide Mannschaften nur einen TW, so besorgte ich der 1. Mannschaft den besten Torwart des Turniers (den von Vorwärts), damit es voran ging mit dem Turnier, ich wollte ja noch zu den B-Mädchen nach Frankfurt.Prompt verloren wir dieses Spiel 1:2. Dumm gelaufen für Johannes, er stand in diesem Spiel im Tor, während die anderen Torleute sich langweilten, hatte er richtig zu tun. Im letzten Spiel dann, gegen Vorwärts hat die Mannschaft endlich auch gut gespielt und 2:0 gewonnen. Das war ihr bestes Spiel.

 

23.06.02 – B-Mädchen-Turnier bei SAFO Frankfurt

Die Mannschaft:

 

Kim, Katharina, Anna, Luisa, Laura, Karina, Lea, Verena, Chiara

 

Treffen am Viadukt ok, Beteiligung ok, Fahrt nach Frankfurt ok, Platz, Wetter und Gegner ok, welch ein Start des Turniers!  

 

1. Spiel: WTHC-Safo

Beide Mannschaften beginnen eifrig und lauffreudig. Unsere Abwehr steht ganz gut , manche Spielerinnen müssen zwar zum Ball getragen werden, aber sie schaffen es, die Stürmerinnen von SAFO massiv zu stören. Lea spielt ausgezeichnet auf der rechten Seite und bringt viele Bälle nach vorne. Einen dieser Bälle kann Verena im Tor plazieren, es steht 1:0 für den WTHC. Gegen Schluss fällt leider noch ein Tor für SAFO, bei dem die Abwehr doch sehr geschlafen hat. Endstand 1:1.  

 

2. Spiel: WTHC-TEC Darmstadt

Die Damen in lila begannen sehr schnell und engagiert, leider zu schnell für die hellblauen aus Wiesbaden, denn relativ schnell rannten sie einem 2:0 Rückstand hinterher, das allerdings mit viel Elan und Verbissenheit. Der Endstand lautete 2:0. 

 

3. Spiel: WTHC-Bensheim

Die Mädels freuten sich auf dieses Spiel ganz besonders, hatten sie doch das letzte Mal 14:0 gegen Bensheim gewonnen. Nun, das klappte diesmal nicht, denn Bensheim ging mit einem Tor in Führung.

 

Was war das? Sind die Bensheimerinnen so viel besser geworden? Nein, sie hatten einfach nur Glück.  

 

Nun hatten die WTHC-Mädchen es begriffen und spielten mit schönen Kombinationen den Ausgleich durch Kim heraus. In der Folge schoss Verena das 2. Tor aus einer Wuselei vor dem Bensheimer Tor, und Kim gelang noch der 3. Torerfolg.

 

Alle Mädchen haben gut gekämpft und ihr Möglichstes gegeben. Lea und Katharina möchte ich noch hervorheben, da sie immer auf ihrem Posten waren. Laura und Karina als weniger erfahrene Spielerinnen haben ihre Sache gut gemacht.  

 

24.06.02  

Da waren wir nett zu den Marburgern und verlegten auf ihren Wunsch das Spiel der Weiblichen Jugend B auf Montagabend, obwohl Trainerin Myriam nicht dabei sein konnte. Und die Marburger, gar nicht dankbar, nehmen einen Punkt mit nach Hause. Wir haben das Spiel als unwesentlichen Ausrutscher abgehakt und haben nicht im Traum daran gedacht, dass wir die Marburger im Endspiel wiedersehen würden.

 

 Endlich Ferien!

 

Lass’ uns doch auch mal ein Hockeycamp machen!?

 

Na, ich habe nicht gleich angebissen, sah mich, wie schon einmal als Alleinunterhalter. Doch als Barbara John und Gisela Trischler ihre Hilfe rund um die Tagesuhr (nur nicht Zelten!) zugesagt hatten, war auch ich bereit, aber auch skeptisch, ob überhaupt jemand wollte. Die Resonanz war erstaunlich und schließlich waren es 28 Kinder unter 13 Jahren, von denen 18 in Zelten übernachteten - von Montag bis Donnerstag.

 

Die 19 Jungen und 9 Mädchen wurden nach Leistung in vier Gruppen eingeteilt und hatten jeden Tag einen anderen Trainer, den Arne, den Matthias, die Sandra, oder den Jochen und den Lukas. Mit umfangreichen Trainingsplänen ausgestattet, versuchten sie 2x2 Stunden pro Tag Hockey ans Kind zu bringen, wobei bei Gruppe 4, die überwiegend aus kleinen und kleinsten Mädchen bestand, das Programm mitunter etwas gekürzt wurde. Trotzdem ein dickes Lob an die beiden Fünfjährigen, Liv und Sophia, die tapfer durchhielten und sogar im Zelt übernachteten.

 

Bis 9 Uhr sollten alle wach oder angeliefert sein, was auch gut klappte bis auf den letzten Morgen, als nur Lukas und Matthias W., wie üblich um 7.30 Uhr ihren „Early-Morning-Tea“ forderten, der Rest musste geweckt werden, denn um 9 Uhr war Waldlauf vor dem Frühstück angesetzt. Diese Maßnahme erfreute sich unterschiedlicher Beliebtheit. Kein Fan davon war offensichtlich Leonard, denn er beantwortete die Quizfrage: „Für was ist der Waldlauf vor dem Frühstück wichtig?“ mit: „Für gar nichts, ausser mehr Hunger!“ Etwas mehr Verständnis für physiologische Vorgänge kann man diesen Antworten entnehmen: „zum aufwermen“, „um siech warm zu machen“, „für den kreislaus“,  „wochwerden“, „da mit man vor dem Frühstück wach würd“.

 

Also nach dem „Entmüdungslauf“ wartete das Frühstück in *****Qualität, mit frischen Brötchen, Nutella, Marmelade, Aufschnitt, Flakes und Pops usw.

 

Das Mittagessen wurde von der Lehrküche des Johannisstifts lecker und reichlich angeliefert. Nur notorische Kostverächter mussten mit Brötchen nachgefüttert werden. Um 16.15 gab es dann Kuchen und Süßigkeiten, bevor man gestärkt in das Nachmittagsprogramm starten konnte. Man konnte wählen zwischen Fußball, Radfahren, Tischtennis und Tennis und einmal waren wir auch im Opelbad, was für die allgemeine Grundreinigung wichtig war, denn 2x Duschen, wie es im Programm gefordert war, wurde als große Zumutung empfunden. Das Abendessen in Form von belegten Broten und Rohkost wurde zwischen 18 und 19 Uhr verschlungen, es war damit zu rechnen, dass 2 Stunden später gefragt wurde: „Haben wir schon Abendessen gehabt?“ Deshalb haben wir dann noch die Fast-Mitternacht-Snacks eingeführt. Ab 23 Uhr war Zeltbeschau von innen. Wobei ich die Chance bekam, eine Kammerjäger Karriere zu beginnen: David und Constantin kamen aus ihrem Zelt und wollten eine leere Flasche, um die vielen Wespen in ihrem Zelt zu fangen, denn es musste unblutig vor sich gehen, bei Blutflecken am Zelt bekämen sie geschimpft. Also kroch ich in das Zelt, sehnsüchtig an mein Zelt denkend, in dem man (ich) stehen kann, fand tatsächlich viele Motten-Wespen vor, die ich dann Stück für Stück blutlos entsorgte.

 

Für den 1. Abend war die Nachtwanderung angesagt, doch was macht man, wenn es nicht Nacht wird? Zunächst fuhren wir auf den Neroberg zum Picknick.

 

Nach 2 Stunden, so gegen 21 Uhr entstand so etwas wie Dämmerung. Endlich gab ich dem Gequengel von Matthias T. nach und wir brachen auf. Doch selbst im dichtesten Wald war es noch nicht richtig dunkel. Trotzdem wurden Füchse und Rehe und sogar Elfen gesehen.

 

Waren nach dem ersten Tag noch einige kritisch, weil sie nun erst gemerkt hatten, auf was sie sich eingelassen hatten und eher an Feriencamp als an Trainingscamp gedacht hatten, wuchs die Begeisterung bei allen von Tag zu Tag. Henry stellte dann am Mittwoch fest: „Schade, morgen fahren wir schon wieder nach Hause, ich würde hier noch 8 Tage überleben!“ Ich vermute, am liebsten ohne Duschen, ohne Hemdwechsel und Schlafen mit den Stutzen an den Beinen.

 

Da wir eine Riesenglück mit dem Wetter hatten – im Nerotal blieb es trocken mit moderaten Temperaturen – wurde auch das Lagerfeuer, perfekt geschichtet von Matthias T., Leonard und Bennet, ein voller Erfolg und die ekligen Marshmallows durften auch nicht fehlen.

 

Nicht unerwähnt soll ein weiterer Garant des Erfolges bleiben, ein Nordsiamesischer Kampfhamster namens Pedro, der uns 4 Tage bewachte und  alle „Feinde“ in die Flucht bellte.

 

Am Donnerstagabend wurden dann die schmutzigen, glücklichen Kinder eingesammelt. Alle wollen nächstes Jahr wieder mitmachen.

 

Die entspannten Eltern saßen noch lange zusammen bei Gegrilltem und Rebensaft.

 

Mein Dank gilt vor allem den tollen Teamern, denen es aber auch Spaß gemacht hat obwohl sie bis an ihre Grenzen gefordert wurden. Gerne wurde an den letzten beiden Tagen die Unterstützung durch Nicki (BL-Spielerin bei RRK) angenommen.

 

Peter John sah das ganze so:

Am 22.07.2002 begann mein 1. Hockey-Camp. Als erstes musste ich mein Zelt aufbauen.   

 

Zwei Freunde schliefen bei mir im Zelt, einer davon hat die ganze Zeit geschnarcht, der andere hat den einen geschubst und der hat mich geschubst.  

 

Jeden Morgen mussten wir früh aufstehen. Vor dem Frühstück mussten wir einen Waldlauf machen, und dann, beim Frühstück, hat jeder reingehauen. Um zehn hatten die Kinder Training, jeden Tag einen anderen Trainer. 

  

Nach dem Training hatten wir Pause und in der Pause gab es Mittagessen. Nach einigen Stunden gab es wieder Training. Rosi hatte alle aufgerufen, um die Kinder zu fragen, ob sie Fußball, Tennis, Tischtennis, Fahrradfahren oder Schwimmen wollten. Danach gab es Abendessen und dann konnten wir machen was wir wollten.  

 

Dann mussten wir langsam in den Schlafsack. Das Hockey-Camp hat mir riesigen Spaß gemacht, und nächstes Jahr mache ich wieder mit.  

 

17.08.02 - Knaben A

Alle freuten sich auf das 1. Hockeyspiel nach den Ferien, es gab keinen Mangel an Spielern und Motivation, gegen Sachsenhausen 57 sollte gepunktet und die Tabellenführung ausgebaut werden. Doch leider konnte ich die Frage, wo „die“ bleiben nicht beantworten. Nach einer halben Stunde Wartezeit gingen wir enttäuscht nach Hause. Erst am Montag kam der Anruf, dass zu wenig Jungen am Treffpunkt erschienen waren und meine Telefonnummer nicht bekannt gewesen sei. Über die 3 kampflosen Punkte hat sich keiner so richtig gefreut.

 

Die Weibliche Jugend B wollte nicht ohne ihre Trainerin zum vielleicht entscheidenden Spiel nach Darmstadt fahren. Wir boten den Darmstädtern 3 Ersatztermine an, doch die Darmstädter Betreuerin zeigte sich wenig kooperativ, um nicht zu sagen, dass ich selten soviel Unfreundlichkeit erfahren habe. Nach mehreren Telefonaten bekamen wir dann doch einen Termin zu Darmstädter Konditionen, den wir mit Wut im Bauch wahrnahmen, die wir zu einem 2:1 Sieg ummünzten. Damit war die Endrunde erreicht.

 

18.08.02 - Mädchen D in Kronberg

Eigentlich war alles vom Feinsten: das Wetter, viele interessierte Eltern, keine Transport- probleme, 15 Hockey-begeisterte Mädchen - aber: Naturrasen – für D-Mädchen-Hockey tödlich.

 

Rollte der Ball mal 5 Meter weit, bevor er im nächsten Pulk landete, war das schon rekord- verdächtig. Im Tor stehen jeweils bedauernswerte Geschöpfe, die  in der Rüstung schwitzen und die sich in den meist viel zu großen Ausrüstungen kaum bewegen können. So entbehrt die Position „Tor“ jegliche Attraktivität.

 

Es gab keine Freiwillige, so musste gelost werden. Lea zog den kürzesten Grashalm und hatte gelitten. Unter Gejammere wurde sie eingekleidet und machte dann ihre Sache gut.

 

Wir erzielten ein gerechtes 1:1 gegen die 2. Mannschaft von Frankfurt 80, Cosima gelang es, den Ball über die Linie zu kratzen. Nun auf einmal gab es doch Interessentinnen für das Tor und es brauchte nur noch gelost zu werden, wer im nächsten und übernächsten Spiel ins Tor geht. Tessa hatte Pech, dass ihr Gegner, die 1. Mannschaft von Frankfurt 80, schon etwas besser war und 5 Tore schoss, die meisten allerdings im Nachschuss, während unsere Abwehr entgeistert zuschaute, dass man auch zweimal aufs Tor schießen durfte. Im letzten Spiel nun hatte es Charlotte im Tor mit Kronberg zu tun. In diesem Spiel hätten wir mit Glück und Geschick auch Tore schießen können, doch es waren die Kronberger, denen 2 Tore gelangen.

 

Ich bin nur froh, dass wir in diesem Jahr nur noch auf Kunstrasen spielen.

 

18.08.02 - Knaben C

Eigentlich hätten die 1. C-Knaben in Sachsenhausen und die 2. C-Knaben zu Hause gespielt. Doch da Gerrit befand Rasenhockey sei eine aussterbende Sportart, wurden die Mannschaften ausgetauscht, denn er wollte die 1. Mannschaft auf Kunstrasen begutachten. Mir tat die 2. Mannschaft leid, die gegen stärkere Gegner auf Naturrasen antreten musste, doch wie wir Moritz’ Bericht entnehmen, haben sie sich wacker geschlagen.

 

Turnier in Sachsenhausen

Es ist 12.15 Uhr und ich treffe am Viadukt ein. Da die Senioren Weinfestturnier haben war ich gestern schon den ganzen Tag auf dem Hockeyplatz, doch betreue ich nach einer 2- jährigen Pause mal wieder die C-Knaben. Die von damals sind schon A-Knaben. Tja, wie die Zeit vergeht. Ich werde sehr freundlich Empfangen und alle freuen sich bei diesem tollen Wetter auf die Spiele. Leider kommt unser Torwart Leonard nicht zum Treffpunkt, sondern tauchte später bei der C1 auf. Kann ja mal passieren. Ich fuhr also mit 6 Kindern und 3 führsorglichen Eltern nach Sachsenhausen. Der Mehrkampf wurde schnell absolviert und dann begann die Torwart-„Suche“. Frerk meldete sich freiwillig und die Spiele konnten beginnen.

 

Gegen Rüsselsheim hatten wir so unsere Probleme: Die Abwehr stand noch nicht so gut und der Rasen machte der Mannschaft schwer zu schaffen. Frerk hielt sehr gut, doch die „Roten“ waren deutlich überlegen und hatten bestimmt 12 Torchancen. Doch Tillmann und Hauke kämpften in der Abwehr und auch die Stürmer Lukas, Luis und Felix halfen so gut sie konnten. Schade nur, dass wir unsere Konter nicht genutzt haben. Deshalb haben wir mit 0:3 verloren. Dies ist aber gegen Rüsselsheim, die normalerweise gegen unsere 1. Mannschaft gewinnen, nicht schlecht!

 

Die Pause wurde genutzt um sich mit Eiswürfel abzukühlen und dann spielten wir gegen Bad Nauheim. Diesmal machten wir von Anfang an Druck und schossen auch das 1:0. Es war ein spannendes Spiel: Bad Nauheim spielte nun offensiv und war oft in unserem Schusskreis, doch Luis auf der rechten Seite brachte den Ball immer mal wieder nach vorne, so dass Lukas und Felix zu Chancen  kamen. In der letzten Sekunde gelang Bad Nauheim noch der Ausgleich. Frerk hielt den Ball nämlich leider einen Zentimeter hinter der Linie. Das macht aber nix, denn es war ein super Spiel von uns.

 

Im letzten Spiel mussten wir gegen den Gasgeber ran. Man merkte sofort, dass die Jungs den Rasen gewöhnt waren. Außerdem wurden sie kräftig angefeuert. Als unsere Abwehr mal nicht aufpasste fiel das 0:1. Die Fans riefen schon nach dem 2:0 für Sachsenhausen, als uns ganz überraschend der Ausgleich gelang. Leider ging uns jetzt die Puste aus (Wir hatten keine Auswechselspieler) und wir verloren mit 1:2.

 

Aber auch dieses Ergebnis geht in Ordnung. Die Jungs haben leidenschaftlich gekämpft und man hat Ihnen angesehen, dass sie Spaß am Hockey haben, was will man mehr????

 

Macht weiter so und der Erfolg kommt auch irgendwann!!!!! Und zum Schluss muss ich noch sagen, dass es Spaß macht, wieder bei den C-Knaben zu sein!

Moritz Köhler  

 

 

Turnier in Wiesbaden

 

Endstand einschließlich der Mehrkampf-Übungen: 1.SC 80 Frankfurt I, 2.THC Wiesbaden I, 3.MTV Kronberg I, 4.TSV 1857 Sachsenhausen.  

 

Sonntag Mittag, das Wetter ist gut, die Kinder kommen alle zum 1. Turnier nach den Ferien ins Nerotal. Es geht gegen Hanau, Safo und den DHC. Nun, es geht nicht gegen den DHC, der kam nämlich nicht. Also nur 2 Spiele für jede Mannschaft, Freude macht sich auf den Gesichtern der Eltern breit, da anschließend genug Zeit für das Opelbad bleiben sollte.  

 

Die Mannschaft:  

Tor

Dennis

Abwehr

Miles, Peter, Martin, Leonard  

Sturm

Bennet, Sunny, Felix

 

1. Spiel: WTHC-Hanau

Da das Turnier schon 2 Wochen vorbei ist, kann ich nur noch das Ergebnis und die Torschützen liefern. Aber  was bleibt  bei einem 5:0 Erfolg auch noch zu sagen, außer dass die Jungens klasse gespielt haben. Die Torschützen: Peter, Miles, Bennet, Sunny und Martin.  

 

2. Spiel: WTHC-Safo

Auch in diesem Spiel wurden viele Tore geschossen. Der WTHC ging mit 3:0 in Führung, geschossen durch Bennet, Martin und Bennet. Doch in der 2. Halbzeit kam Safo bis auf 3:2 heran, aber trotz einseitigen Pfeifens des Schiedsrichters gewannen die WTHC-Jungens auch dieses Spiel und waren strahlende Turnier-Sieger, da sie auch den Mehrkampf gewonnen hatten. (Irrtum, Rosi: Ergebnisse siehe oben!)  

 

Beim nächsten Turnier werde ich den Bericht deutlich zeitnäher schreiben, damit auch die neuen technischen  und spielerischen Fähigkeiten gebührend beschrieben werden.

Barbara John

 

24.08.02 - Mädchen A in Kronberg

Trainer Arne war ganz schön sauer auf seine Mädchen, weil sie das Spiel so widerstandslos aus der Hand gegeben hatten. Als ich mit den Knaben in Kronberg ankam stand es 1:1 und unsere Mädchen belagerten das Kronberger Tor. Doch ein schneller Konter mit langen Bällen über den Platz und der Ball landet in unserem Schusskreis nachdem er noch über 2 Schläger gehüpft ist (Tücke des Naturrasens). Und natürlich bleibt er im Gras liegen und rollt nicht ins Aus, wie auf Kunstrasen. Schon sieht die Abwehr alt aus und der Torfrau bleibt nur eine geringe Chance gegen den unvermittelt vor ihr auftauchenden Stürmer. So gelangen den Kronbergern noch 2 Tore. In der anschließenden Standpauke von Arne wurden aber auch die schlechte Trainingsbeteiligung, die Unpünktlichkeit und das Torwartproblem angesprochen. Kim, Torwart auf eigenen Wunsch, drückt sich, wo sie kann. So musste auch heute Tessi ohne Vorbereitung ins Tor.

 

Natürlich dachte ich, dass es meine A-Knaben besser machen würden, auch weil die Kronberger in der Tabelle ziemlich weit hinten stehen. Eine Bestätigung dessen schien das frühe Tor durch Johannes, doch leider drehte sich schon nach 20 Minuten das Blatt und die Kronberger machten das Spiel. Sie beherrschten plötzlich den Rasenplatz mit langen, manchmal auch gefährlichen Schlägen. Ich konnte den Wiesbadenern nicht den Vorwurf machen, sie hätten nicht gekämpft, aber konzentrierter hätten sie ihre Deckungsaufgaben manchmal wahrnehmen können. Aber das ist generell ihre Schwäche. Auch waren meine Anweisung vergessen, den Ball nicht zu führen, sondern schnell abzuspielen.

 

So machten wir es den Mädchen nach und verloren ebenfalls 1:3. Michael, der wegen Erkrankung nicht mitspielen konnte, bewies guten Mannschaftsgeist und kam mit Vater zur moralischen Unterstützung nach Kronberg.

 

In Wiesbaden bekam ich noch die Schlussphase des A-Jugend Spiels gegen Kassel mit. Moritz` Truppe entging knapp ihrem Schicksal nach Kassel oder Fulda verschenkt zu werden, was ich im Falle einer Niederlage angedroht hatte.

 

Ich sah noch eine schönes Tor von Leon zum 3:1. Damit sind sie aber noch lange nicht aus dem Tabellenkeller herausgekommen.  

 

WTHC- HC Kassel

Das Hinspiel in Kassel hatte man in Unterzahl mit 1:5 verloren. Doch diesmal waren alle heiß, den Spieß umzudrehen. Man legte sogar noch eine Sonderschicht am Donnerstag Abend ein (die Herren hatten ein Trainingsspiel).

 

Die ersten zwei Minuten, waren wohl die besten aus Wiesbadener Sicht, da man schon in Führung ging. Doch danach entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem auf beiden Seiten Chancen entstanden. Nach einer schlechten Wiesbadener Ecke gelang Kassel im Konter der 1:1 Ausgleich. In der 2. Halbzeit erhöhten man den Druck, indem man sich offensiver aufstellte. Sofort gab es mehrere Chancen für „uns“. Kassel hatte nur noch Konterchancen, die aber ohne Erfolg blieben. Zwei unserer Chancen wurden schlussendlich genutzt und wir gewannen verdient mit 3:1.

Moritz Köhler

 

25.08.02 C-Mädchen C-Turnier im Nerotal  

Ist es denn wirklich zu viel verlangt, am Sonntag 10.15 Uhr pünktlich im Nerotal  zu sein?  Zu dem  Zeitpunkt hatte ich  schon eine  Stunde  alleine herumgerödelt und dachte, na, nun könnte langsam Hilfe kommen. Die Kronberger waren schon vollzählig da und auch die Nauheimer konnte man schon als Mannschaft erkennen, als ich allmählich Gewissheit bekam, genug Mädchen für 2 Mannschaften zu haben, wie vorgesehen. Ich hatte dann nur noch ein Torwartproblem wegen Absage von Anna und Sophia, das aber dann durch die geduldige Franziska und D-Knaben Bruder Henry gelöst wurde. Die 1. Mannschaft bekam keine Auswechselspielerin, in der 2ten spielte generell alles, was nicht im Training war und zu spät kam. Da gibt es immer betrübte Gesichter, aber soll ich alle 11 Spielerinnen, die das Format für die 1. Mannschaft haben, dort spielen lassen und den Rest ins Feuer werfen? Beide Mannschaften gewannen ihre Spiele gegen Kronberg oder Nauheim. Die 1. Mannschaft besiegte dann auch Kronberg, während die 2. gegen Nauheim verlor, aber ein gutes Spiel zeigte, hier dominierten vor allem Hannah und Saia in der Abwehr und Leonie und Viktoria im Sturm. Gesamtsieger mit Mehrkampf wurden Paulina, Theresa, Constanze, Louiza, Antonia und Rebecca, obwohl sie beim Schmetterlingslauf schlechteste waren.

 

Muss geübt werden. Den Rest im Nerotal, WTHC I : WTHC II und Nauheim : Kronberg überließ ich Sandra.  

 

Ergebnisse:

THC Wiesbaden I - VfL Bad Nauheim 2:0, THC Wiesbaden II - MTV Kronberg 1:0, MTV Kronberg - THC Wiesbaden I 0:4, VfL Bad Nauheim - THC Wiesbaden II 2:0, THC Wiesbaden II - THC Wiesbaden I 1:3, VfL Bad Nauheim - MTV Kronberg 2:1. - Endstand incl. der Mehrkampf-Übungen: 1.THC Wiesbaden I, 2.VfL Bad Nauheim (allerdings nicht altersgerecht angetreten), 3.THC Wiesbaden II, 4.MTV Kronberg (ebenfalls nicht altersgerecht angetreten).  

 

Kurz vor dem Ende des C-Mädchen-Turniers begab ich mich mit den D-Knaben nach geliebtem Rembrücken. Dort erwarten einem nette Leute, gute Kuchentheke und ein Sch....... Naturrasenplatz. Dank Bennet, dem unermüdlichen Motor der Mannschaft kamen wir in 4 Spielen zu 3 Siegen. Nur von den Limburgern wurde Johannes im Tor einmal überwunden. Von 5 Toren schoss Bennet 4, eines überließ er Henry. Ansonsten lebte die Mannschaft von den Abschlägen des Sebastian. Generell war auf die Abwehr Verlass, wenn sie auch nicht so sehr gefordert wurde. Die „bedauernswerten“ Gegner waren: Kronberg, Rembrücken/ Offenbach, Rüsselsheim. Es war  noch eine  Mannschaft aus  Darmstadt da, die meine Knaben gerne noch besiegt hätten, aber das sah der Turnierplan nicht vor.  

 

31.08.02

Die Weibliche Jugend B hat keine Probleme mit ihrem Halbfinal-Spiel gegen die SG Kronberg/Homburg. 2:0 Halbzeit, 4:1 Endstand. Im Pokal-Endspiel kommt es überraschen- derweise nicht zur x-ten Begegnung mit Darmstadt, sondern wir erwarten Marburg im Nerotal.

 

B-Mädchen-Turnier in Bensheim

Das Turnier litt sehr stark unter schlechten Witterungsverhältnissen (strömender Regen). 

 

So konnte nur ein Teil der vorgesehenen Spiele ausgetragen werden: Eigentlich sollte es ein toller Tag für die Bensheimer werden. Denn endlich durften Sie auf den neuen Kunstrasen (der ist zwar mit Sand verfüllt, aber trotzdem um einiges besser, als der Schotterplatz). Wir freuten uns darauf, den neuen Platz einweihen zu dürfen und fuhren bei schönem Wetter in Wiesbaden los. Doch schon während der Fahrt fing es an zu regnen. Als wir dann endlich in Bensheim ankamen regnete es ziemlich stark, doch trotzdem machten wir uns fürs erste Spiel bereit. Gegen Bad Homburg stand es nach 15 Minuten 0:0. Obwohl wir deutlich besser waren und unsere Zweikämpfe gewannen, hatten wir große Probleme, den Ball mit einem festen Schuss über die Linie zu bringen. Es wurde aber toll gekämpft und schöne Kombinationen herausgespielt. Nach dem Spiel hatten Lara und Luisa keine Lust mehr auf Hockey, weil sie vollkommen nass waren. Die anderen Mädels wollten bleiben. So entschloss ich mich, mit dem Rest die übrigen Spiele zu bestreiten. Wir spielten noch mal gegen Bad Homburg, doch auch dieses Mal fielen keine Tore (Schade, denn die Mädels waren super)!

 

Jetzt gab es erst mal eine Pause. Man versuchte ein trockenes Plätzchen aufzufinden und ruhte sich aus. Jetzt wurde noch mal gegen Bensheim gespielt, was man mit 0:3 verlor. Doch hier ist das Ergebnis überhaupt nicht gerechtfertigt. Wir waren nämlich genauso gut und hatten viele Chancen, die nicht genutzt wurden. Des weiteren waren uns die Bensheimerinnen körperlich überlegen (Hier möchte ich anmerken, dass ich mit Saia, Theresa und Tandi drei C-Mädchen dabei hatte).

 

Jetzt fuhren wir mit dem Bus nach Hause. Da wir etwas früher waren, entschloss man sich, noch die 2. Halbzeit des Herrenspiels anzuschauen, so dass die Eltern dann so um 18.30 Uhr getrocknete Kinder im Club abholen konnten.

 

Fazit: Es hat Spaß gemacht den Mädels zu zuschauen, doch leider konnte man in diesem Regen nicht alle tollen Aktionen so genau erkennen.

Moritz Köhler

 

01.09.02 - B-Knaben-Turnier bei Safo  

 

Die Mannschaft:  

Tor:

Yannick

Abwehr:

Dennis, Marius,  Niklas, Robert

Sturm:

Carsten,  Vincent,  David, Peter  

 

Zunächst einmal möchte ich hier feststellen, dass der Empfang bei Safo lausig war. Weit und breit keine Kuchen- und Kaffeetheke zu finden, Safo hat seine Gastgeberrolle in keinster Weise erfüllt. Und das nach der Nacht, die ein großer Teil der Eltern hinter sich hatten!

 

1. Spiel: WTHC – Safo

Die 1. Halbzeit habe ich nicht mitbekommen, da ich auf der Suche nach Kaffee war. Von der 2. Halbzeit lässt sich sagen, dass sich die Jungens vom WTHC sehr reingehängt haben, und durch David ein schönes Tor erzielt haben. Endstand 1:0 für den WTHC. 

 

2. Spiel: WTHC - TGS Vorwärts (welch ein Name)

Trainer Gerrit war ganz und gar nicht zufrieden mit seinen Mannen. Anscheinend spielten sie nicht so sehr gut, meine Hockey-Kenntnisse sind nicht fundiert genug, um das zu beurteilen. Auf alle Fälle verloren die Jungens das Spiel 0:1.

 

Eine Pause war angesagt, wir konnten wieder Kaffee suchen, diese Suche wurde stark vereinfacht durch das italienische Restaurant, welches sich auf dem Clubgelände befindet.  

 

3. Spiel: WTHC – Sachsenhausen

Die 1. Halbzeit war grottenschlecht. Die Mannschaft dachte, durch pure Anwesenheit  auf  dem  Spielfeld  würden  sie das Spiel  gewinnen.  In der Halbzeitpause bekamen sie eine Standpauke von Gerrit, danach lief es besser.

 

Sie spielten zusammen, Kombinationen klappten. Vincent schoss das 1:0, Marius gelang das 2:0, und David schoss das 3. Tor. Der Endstand lautete 3:0 für den WTHC.

 

4. Spiel: WTHC – Usingen

Die 1.Halbzeit war so schlecht wie in den anderen Spielen. Sascha gelang zwar das 1:0, Usingen erzielte kurz vor Halbzeitpfiff jedoch der Ausgleich. Die Standpauke vom Trainer hatte sich diesmal so gewaschen, dass einige Eltern es vorzogen, sich eine Jacke über den Kopf zu ziehen. Bei den Jungs muss sie aber etwas bewirkt haben, denn in der 2. Halbzeit spielten sie auf einmal Klasse. Marius schoss das 2:1, wenig später gelang Peter das 3:1. Sascha errang das 4:1, und Carsten gelang das schönste Tor zum 5:1.

 

Abgesehen von der fehlenden Gastfreundschaft und den ständigen Umziehereien von einem Spielfeld zum nächsten, war es ein schönes Turnier für die WTHC-B-Knaben und ihrem Trainer Gerrit.

 

Carsten bekam diesmal den Turnier-Ball für den besten Turnier-Spieler. Marius Brauckmann wurde von den Jungs einstimmig zum Mannschaftskapitän gewählt. Sie haben gut gewählt.

Barbara John

 

D-Mädchen Turnier im Nerotal 

Es reisten nur 2 Mannschaften an, so einigten wir uns mit Kronberg und Frankfurt 80 darauf, jeweils 2x gegeneinander zu spielen.

 

Eine 2. WTHC-Mannschaft zu stellen, wäre auch möglich gewesen, es hüpften 17 Hellblaue herum, doch die meisten sind mit dem Hockeyspiel noch überfordert.

 

Das 1. Spiel gegen Kronberg ging 0:2 verloren, doch dann wurde die Abwehr sicherer, vor allem Jule räumte hinten gut auf und Hope, die Freiwillige im Tor, ließ keinen Treffer mehr zu.

 

So endeten die restlichen 3 Spiele 0:0. Ich versuchte mein Möglichstes, allen 17 Mädchen Spielanteile zu verschaffen, gerecht kann es dabei nicht zugehen.

 

 

Ein ganz normales Wochenende

 

07.08.02 - 08.09.02

1.)

Zwei Tage Borzelturnier mit Zelten mit Mädchen C und B, Knaben C und B.  

2.)

Flohmarkt auf dem Mauritiusplatz, 2 Wagenladungen „Zeugs“ 

3.)

Samstag, A-Mädchen Halbfinale in Rüsselsheim, Sonntag, A-Mädchen Spiel gegen 

noch unbek. Gegner auf noch unbek. Platz. (Pokal-Endspiel oder Spiel um Platz 3)

4.)

Sonntag, C-Knaben Turnier in Wiesbaden, Nerotal

5.)

Sonntag, B-Jugend Pokalspiel in Frankfurt.  

 

Am Dienstag lief die Generalstabsplanung an. Etwa 100 Kinder mussten von A nach B und wieder zurück bewegt werden, ausgerüstet mit Torwartausrüstung, Wegeplänen, Spieler- pässen. Für die Zelter musste man sich um einiges mehr und dann auch noch um  Getränke und Frühstück kümmern. Für das C-Knaben-Turnier musste Kaffee, Milch und Ballisto besorgt werden.

 

Mehrerer Stunden Arbeitsaufwand bedarf es für den Flohmarkt: Transport organisieren, vor- sortieren, aufladen, auf dem Mauritiusplatz aufbauen, (Tische, Kleiderständer, Tüten, Kasse mit Kleingeld, Bügel, Einpackpapier nicht vergessen), Verkaufsteam (A-Mädchen) anheuern, Abbaubrigade (A-Jugend) bestellen, Reste zurückfahren, noch einmal aussortieren, wegräumen. 

 

Uff.

 

Den Flohmarkt musste ich komplett Barbara und Gisela überlassen, die sich dabei bis zur Erschöpfung austobten.

 

Hierzu berichtet Barbara:

Freitagabend, 06.09.02, Gisela, Rosi, Peter und ich treffen uns, um die Autos mit den Flohmarktartikeln für den kommenden Samstag zu beladen. Wir sind doch einigermaßen überrascht, wie viel Kram zusammengekommen ist. Die Wagen werden voller und voller, und in der Hütte wird es nicht besonders leerer. Irgendwann ist es doch geschafft und wir gehen noch ins Clubhaus, um alles noch einmal abzustimmen.

 

Am Samstagmorgen, 8 Uhr, Mauritiusplatz: Immer mehr Kästen und Kartons werden von den Autos geladen, immer mehr Menschen wühlen in unserem breitgefächertem Sortiment und unsere Kasse füllt sich von Minute zu Minute. Kleidung in rauen Mengen, 30 Bücherkisten, komplette Geschirre, Unmengen von Undefinierbaren, Gläser ausreichend für die Grundausstattung einer Kneipe, Spielsachen, Stofftiere, Hamsterkäfige, Vogelhäuser, Schreibmaschinen und Scanner lassen den Rubel rollen.

 

Vielen Dank an alle Spender, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. 

Barbara John

 

Ich verbrachte das Wochenende mit etwa 40 Kindern in Mainz (Borzelturnier). Von Samstag, 9.00 Uhr bis Sonntag, 15.00 Uhr absolvierten 4 Mannschaften 20 Spiele. Es war völlig unmöglich den Überblick zu behalten, wie viele Kinder tatsächlich da waren, Zusagen wurden zurückgenommen, Absagen rückgängig gemacht, alles kurzfristig, auch die Entscheidung, doch zu zelten, wurde noch am Samstag getroffen.

 

Etwa 18 Kinder müssten gezeltet haben, sovielmal habe ich Frühstücksgeld bekommen, aber auch das muss nicht stimmen. Die restlichen Kinder wurden angeliefert und abgeholt, wie es der elterlichen Wochenendplanung gefiel. Das ist der Nachteil, wenn ein solches Turnier so in der Nähe stattfindet.

 

Hauptsache: Kein Kind verloren gegangen, zu jedem Spiel stand eine komplette Mannschaft auf dem Platz (Torleute manchmal etwas verspätet). Allerdings gab es maximal 3 B-Mädchen, die meisten B-Mädchen waren zu den A-Mädchen-Spielen abgestellt. Doch die B-Mädchen- Spiele wurden von den zahlreichen  C-Mädchen übernommen. Doch leider standen  meine Knirpse (noch ist keine länger als ich) in zwei Spielen kräftigen A-Mädchen gegenüber. Und besonders im letzten Spiel gegen Erftstadt haben sie sich heldenhaft gewehrt und den körperlich weit überlegenen (Spruch e. Vaters: „Die hinten rechts kenne ich, die hat mit mir  Architektur  studiert“) auf dem  Schotterplatz ein  0:2 abgetrotzt.

 

Einen ähnlichen Kampf „David gegen Goliath“ (mir fehlt der weibliche Vergleich) (spontane Anm. der Redaktion: Rosi Blöcher und Barbara John) hatten sie gegen Böblingen auszufechten. Auch hier entschuldigte sich der Betreuer mit: „Die sind Anfängerinnen.“ Dabei sind Anfängerinnen viel gefährlicher als geübte Spielerinnen.

 

Unsere Gegner kamen von Hamburg und Köln und Köthen und Koblenz und Stuttgart und Böblingen und Duisburg und Frankenthal und waren mal besser, mal schlechter als wir. So gab es auch einige Siege zu feiern.

Die B- und C-Knaben wurden am Samstag Vormittag von Gerrit betreut und waren erfolgreich, dann hatte Moritz Mühe, sie nach Niederlagen, an denen die Schiris, unfaire Gegner (wer sonst?) Schuld hatten, zu beruhigen.

 

Die Mädchen waren, wie es sich geziemt, lieb und nett zu Sandra.

 

Die Nacht war aus meiner Sicht eine der ruhigsten Zeltnächte, die ich je hatte. Außer einem Donnerschlag, der mich weckte, hörte ich nichts. Sie kamen noch nicht einmal, um mir zu sagen, dass es donnert. Um 7.00 Uhr stand ich auf, total verunsichert, was mit den Kindern sei, sonst enden Zeltnächte um 5.00 Uhr mit dem kategorischen Schrei: „Rosi, Nutellabrot!“ Währenddessen klagten Sandra und Moritz, dass es so laut gewesen sei:

 

Zelt A, rechts von ihnen habe sich die ganze Nacht mit Zelt B, links von ihnen unterhalten. Auch ich war Nachbar von Zelt A.- Vielleicht sollte ich einmal zum Ohrenarzt gehen. 

 

Der frühzeitige Aufbruch der C-Knaben zum Turnier nach Wiesbaden verlief reibungslos unter Moritz’ Leitung. 

 

Zwischendurch hörte ich vom Halbfinalspiel der Mädchen A in Rüsselsheim. Das 1:9 Ergebnis sagt angeblich nichts darüber aus, wie gut sie gespielt haben sollen. Dass sie, dank Valerie den Rüsselsheimerinnen das einzige  Gegentor der  Saison  antaten, hielten  sie für erwähnenswert.

 

Im Finale haben die Mädchen von Vorwärts den Rüsselsheimerinnen ein 7m-Schießen abgetrotzt und 2:3 verloren. 

 

Wieder in Wiesbaden, Sonntag, 16 Uhr, sah ich Moritz von 17 C-Knaben umwuselt, die alle spielen wollten. Wir hatten nach dem anstrengenden Wochenende mit etwas Schwund gerechnet, doch alle waren topfit. Nachdem gegen Sachsenhausen 57 und Kronberg gesiegt worden war, bekamen wir von Frankfurt 80, obwohl Moritz versuchte, nur das stärkste Team zu stellen, eine 0:5-Klatsche. Damit nur keiner immer noch nicht genug Hockey hatte, spielten wir  noch ein Spiel WTHC gegen WTHC. 

 

Dann bekamen wir eine strahlende Katharina zu Gesicht, die mit den A-Mädchen das Spiel um den 3. Platz in Kronberg 2:0 gewonnen hatte, Tore: Ceci (im 7. Versuch) und Antonia.

 

Wenig später sahen wir einen enttäuschten Matthias, der vom letzten B-Jugend Pokalspiel bei Eintracht Frankfurt ein blamables 5:5 mitbrachte.

 

Und dann noch ein Tiefschlag: Moritz hat so viele Absagen von der A-Jugend, dass wir das Spiel morgen in Limburg absagen müssen.

 

Wenig später begebe ich mich ein wenig verdrossen an die Arbeit: auch das nächste Wochenende hat einiges zu bieten.

 

Samstag:

1.)  Sponsorenlauf und Flohmarkt am Kriegerdenkmal.  

2.)  Pokal Endspiel der Weiblichen Jugend B gegen Marburg im Nerotal  

3.)  Halbfinale der A-Knaben in Marburg 

 

Sonntag:  

1.)  Kleinfeld-Turnier Knaben C in Hanau  

2.)  Kleinfeld-Turnier Knaben D in Frankfurt-Rödelheim

3.)  Kleinfeld-Turnier Mädchen C1 in Frankfurt-Sachsenhausen

4.)  Kleinfeld-Turnier Mädchen C2 in Kronberg

5.)  Knaben A-Endspiel im Nerotal oder Spiel um Platz 3 in Kronberg oder Frankfurt (Eintracht)

 

 

„Nerotal Open“ -  Sponsorenlauf

 

14.09.02 - 12.30 Uhr entfaltet sich hektische Betriebsamkeit rund ums Kriegerdenkmal im Nerotal. Heller Sonnenschein ergießt sich über ein unkoordiniertes Durcheinander. Viele fassen vieles an, lassen es dann doch wo es ist. Ich sehe da meine A-Jugend, zum Arbeiten gekommen, amüsieren sie sich prächtig über Dinge, die da aus den Flohmarkt Kisten kommen. Als man sie wirklich braucht, sind fast alle verschwunden.-

 

Doch nach etlichen. „Weißt Du wo?“, „Wer hat?“, „Wo ist Peter?“, „ Hast Du ........ gesehen?“, „Klammern?“, „Leiter?“, „Schnüre?“, sieht man, es wird ein Flohmarkt, sieht man, es gibt „Start“ und „Ziel“. Doch wo laufen sie denn? Das war noch ungeklärt. Mittlerweile wuseln die laufwilligen Mädchen und Jungen umher, stellen sich schon mal am Start auf, müssen erfahren, dass die Streckenposten im wunderschönen Dresdnerbankgrün noch nicht auf ihren Posten sind. Doch fast pünktlich