Maskottchen

Chronik der Feldsaison 2003

Liebe Mädchen und Jungen,

Das war ein heißer Sommer, nicht nur die Sonne meinte es gut, nein, alle haben sich mächtig ins Zeug gelegt und es stellten sich endlich wieder Erfolge ein. Noch nicht so großartig wie  1989 (siehe Seite 3) „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ aber immerhin. Ein voller Erfolg waren unsere beiden neuen  Großfeld-Mannschaften Knaben B und Mädchen . Neben dem Pokalsieg der Mädchen B steht der Pokalsieg der Knaben A und unsere geschmähte A-Jugend  erreichte immerhin den 2. Platz im Pokal.

Doch ganz besonders stolz sind wir auf unsere B-Knaben, die in der Meisterschaft starteten und nach zögerlichem Beginn durchstarteten bis ins Hessische Endspiel. Dort war die Frankfurter Festung nicht zu knacken.

Doch hoffen wir, dass, wenn sie weiter unter Gerrits „Fuchtel“ bleiben, sie sich dauerhaft im hessischen Oberhaus etablieren.

Auch mit den B-Mädchen wollen wir nächste Feldsaison  das Abenteuer Meisterschaft starten.

Doch nun wollen wir erst einmal die Hallensaison überstehen - mit viel zu vielen Kindern in viel zu kleinen Hallen.

Tolle Geschenke zu Weihnachten, viele Silvesterkracher und super Schnee bei der Skifreizeit

wünscht Euch

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

 

Der Leitartikel aus dem Maskottchen Nr. 11 vom Dezember 1989:

 

Doch es ging noch weiter:

Jugend A und Knaben A hatten sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert:

Jugend A schied in der Vorrunde in Essen aus: Uhlenhorst Mülheim (0 : 8) Uhlenhorst Harnburg (3 : 1)

Knaben A qualifizierten sich durch Siege über HC Düsseldorf und Braunschweiger THC in Düsseldorf für die Deutsche Endrunde.

Hätten wir damals schon einen Kunstrasen gehabt, hätten wir Ausrichter sein dürfen!-

 Also reisten wir nach Darmstadt und wurden

DEUTSCHER VIZEMEISTER

Erstmalig veranstalteten wir die Gummibärchen-Pokal-Turniere nicht unmittelbar vor den Sommerferien, sondern vor den Herbstferien, gewissermaßen als Saisonabschluss.

Die Sommerwochen waren so überfrachtet mit Terminen und Hitzewellen, dass wir in den Herbst ausgewichen sind. Und das war nicht schlecht.

Bei den C-Mädchen gewannen: Theresa, Hannah und Paulina, bei den C- Knaben: Kai, Ferdinand und Sebastian.

Bei den Mädchen D hatten wir eine Rekordbeteiligung von 29 Kindern.

Die Pokale gewannen: Megan, Kathrin, Nike.

Auch die D-Knaben waren genau so zahlreich gekommen; hier musste ich einen Pokal nachliefern, weil Nikias und Constantin punktgleich auf dem 3. Platz landeten. Den Siegespokal bekam Ben vor Henry.

Zu allen „Events“ hatten die Eltern reichlich Leckerbissen angeliefert und man konnte nicht nur in Gummibärchen schwelgen.

 

 

 

Platzierungen der Feldsaison 2003

 

Männl. Jugend A – Pokal: 1. SG 46/TEC Darmstadt 25:3/12, 2. THC Wiesbaden 9:20/3, 3. HC Kassel 8:20/3.

Männl. Jugend B – Meisterschaft: 1. RK Rüsselsheim, 2. SC 80, 3. HC Limburg, 4. THC Höchst, 5. VfL Bad Nauheim, 6. SG THC Hanau/RV Offenb./TV Rembr., 7. SG Safo/MTV Kronberg, 8. HC Bad Homburg, 9. TGS Vorwärts Frankfurt, 10. THC Wiesbaden, 11. SG 46/TEC Darmstadt, 12. HC Kassel.

Knaben A - Pokal: 1. THC Wiesbaden 33:3/25, 2. VfL Bad Nauh. 33:5/25, 3. HC Kassel 22:11/16, 4. EF 18:11/13, 5. SG 46/TEC Darms. II 14:23/13, 6. SSG Bensh. 12:26/13, 7. HC Fulda 10:12/10, 8. VfL Marb. 14:25/10, 9. Safo a. K. 5:21/6.

Knaben B - Meisterschaft: 1. SC 80I, 2. THC Wiesbaden, 3. SG 46/TEC Darmstadt I, 4.HC Limburg, 5. gemeinsam HC Bad Hombg. und SC 80II, 7.gemeinsam THC Hanau und RK Rüsselsheim, 9.Safo Frankfurt, 10.VfL Bad Nauheim.

Weibl. Jugend A – Pokal: 1. EF 40:1/21, 2. SG 46/TEC Darmst. 12:7/12, 3. SG TGS Vorwärts/THC Höchst 15:14/12, 4. THC Wiesbaden 11:38/6, 5. Safo 4:22/6.

Mädchen A - Pokal: 1. SG 46/TEC Darmst. 66:19/30, 2. HC Limburg 70:10/25, 3. SG THC Höchst/TGS Vorwärts 44:13/23, 4. THC Wiesbaden 49:18/19, 5. Safo 12:43/9, 6. SSG Bensheim 11:46/6, 7. HC Kassel 6:109/6.

Mädchen B - Pokal: 1. THC Wiesbaden 18:3/18, 2. MTV Kronberg 7:4/7, 3. SG 46/TEC Darmstadt 7:6/7, 4. Safo Frankfurt 0:19/0.

 

 

 

 

Kreuznacher Splitter

 

Nicht ganz unser Wohlgefallen zog sich Alexander zu, als er um 5 Uhr morgens den Verlust eines Schuhes meldete: 5 Minuten später brauchte er mein Handy, um seine Oma anzurufen, weil er den Code seines Handys vergessen hatte.-

Für allgemeine Erheiterung sorgte Luca, als er verzweifelt am Frühstückstisch sein Trikot vorzeigte: „Sieh mal Rosi, Name, Nummer, alles abgegangen! – Das Hemd war auf die Innenseite gedreht.

Man kann auch nie etwas ungestört zu Ende führen: schneidet man Melone, braucht einer ein Pflaster, spült man Geschirr, muss man einen Streit schlichten, will man Besprechung machen, müssen einige auf die Toilette, steht die Mannschaft endlich am Platz, hat man Zahnschutz oder Schläger vergessen.

Unser Nachbar aus Darmstadt erschien relativ häufig, um etwas auszuleihen. Kam einer, fragte keck: „Ist das die Rosi von Darmstadt? Bevor ich noch zu Wort kam, kam’s im Chor: „Die gibt es nicht!“

Hockey: Das schöne Tor von Luca (Rückhandschnicker auf dem Naturrasen gegen die B-Knaben von TV Jahn Hiesfeld). Unsere B-Jugend-A-Knaben-B-Knaben-Mixtur stand gegen die großen, wilden Kerle von ETG Wuppertal auf verlorenem Posten. Und dann auch noch Naturrasen. David im Tor leistete Übermenschliches, doch 6 Tore konnte er nicht verhindern. Aber die Wuppertaler wurden von ihrem Betreuer verhöhnt, als B-Knabe Fabian frech ein Tor schoss.

Die B-Knaben, mittlerweile das Verlieren nicht mehr gewohnt, haderten nur mit dem Schiedsrichter, nicht mit sich selbst, als sie gegen die überlegenen Raffelberger 0:3 verloren.

Dann gab es noch zwei internationale Begegnungen gegen den HC Prag. B-Jugend 0:2, A-Knaben 2:1. Frage (Kategorie unbeantwortbar): Warum kommen die denn hierher? Wobei manchen die geographischen Kenntnisse ganz schön im Stich ließen. Übrigens: Prag liegt nicht hinter dem Mond!

Chronik der Feldsaison

23.03.03

Trainingscamp der A-Mädchen und Hockey-Weltmeisterin Denise Klecker schaut vorbei.

Einmal Trainieren mit einem Hockeystar, den Rücken hinhalten für ein Original-Autogramm auf dem Mannschaftsshirt: Für 25 Hockey-Mädchen erfüllte sich dieser kleine Traum, denn: Hockey-Damenwelt­meisterin Denise Klecker machte Halt im WTHC – kurz bevor in Köln ihr nächstes Trainingscamp mit dem Nationalteam für die Europameisterschaften in Barcelona beginnt.

Als OlympJa-Botschafterin wirbt Denise für ihre Heimatregion Frankfurt als Austragungsort 2012. „Ich war in Sydney dabei“ sagt sie, tief beeindruckt von den multikulturellen Begegnungen der Olympischen Spiele. „Dieses friedliche Miteinander, egal, woher die Leute kommen- wär doch schön, wenn wir das auch hier erleben könnten bei Olympia 2012“. Dass sich ihr Leben um den Sport dreht, ist klar, immerhin steht sie seit dem 9. Lebensjahr auf dem Hockeyplatz, wurde schon mit 13 in die Jugend-Nationalmannschaft aufgenommen. Und so liegt ihr besonders die Arbeit mit der Jugend am Herzen - die gelernte Diplompädagogin und Unternehmensberaterin geht in die Schulen, setzt sich ein für mehr Sport, mehr Bewegung und weniger Zeit vor dem Computer – und das wird sie auch nach dem 12. April tun, wenn die Organisation für 2012 in die Hände des NOK übergeht und die Arbeit von Denise Klecker als OlympJa-Botschafterin endet.

Marina Ruperti

 

10. TSV-Youngster-Cup

 

26. und 27.04.03 - Einladung zum C-Knaben und C-Mädchen-Turnier in Ludwigsburg

 

Mit den C-Mädchen Anna (Tor), Theresa, Rebecca, Paulina, Leonie, Luisa, Hannah, Franziska und Viktoria hatten wir eine Top-Truppe dabei, die aber auch nie ins Straucheln kam, von Sieg zu Sieg eilte und  schließlich im Endspiel die Mädchen vom HC Dürkheim besiegte und den Siegespokal mit nach Hause nehmen durfte. Da steht er nun im Clubhaus und ist in seiner Hässlichkeit kaum zu überbieten ...

Weniger erfolgreich waren die C-Knaben, die allerdings ein paar „Asse“ zu Hause lassen mussten, sie begnügten sich mit dem vorletzten Platz.

Dieses Turnier hat bei uns einen hohen Stellenwert, weil es perfekt organisiert ist und das Catering keine Wünsche offen lässt (von Waffeln bis Maultaschen ist alles zu haben). Das Pünktchen auf dem i ist die abendliche Schwimmbadparty und danach ist Toben im Schlafraum (Sporthalle) angesagt. Da man sich Zugang zum Geräteraum verschafft hatte, herrschte ein Betrieb mit Rollbrettern und Bällen wie zur rush-hour auf dem Kurfürstendamm. Doch um Mitternacht kehrte tatsächlich Ruhe ein.

 

1. Mai

Als die Sonne die vielen Kinder sah, die ins Nerotal gekommen waren, fing sie an zu lachen.

Zuerst stritten die Ds, die Cs und die Bs um die Siegesmedaille mit erstaunlichem Ehrgeiz, nicht minder ehrgeizig waren die jeweiligen Betreuer aus dem A-Mädchen und A-Knaben Bereich, die unbedingt „ihre“ Mannschaft aufs Siegespodest führen wollten.

Bei den Ds siegten die Flöhe vor den Läusen, sie waren punktgleich, aber die Flöhe hatten mit 6:3 das bessere Torverhältnis (3:2 die Läuse).

Flöhe: Vincent, Marie, Luis, Ina, Nikias, Sophia, Roberto, Kara.

Bei den Cs gab`s ein echtes Endspiel : Sumpfhühner gegen Störche. Es gewannen die Sumpfhühner: Hannah, Talina, Tim, Oskar, Sebastian, Leonie, Philipp.

 

Bei den Bs brach das Chaos aus, Moritz warf den Turnierplan um, stellte die Mannschaften nach Farben auf. Bunt hat gewonnen!

 

Danach ging man auf Punktejagd an der neuen Torwand, an der Burg, am Hindernis-Parcours usw. Oder man versuchte sein Glück mit einem Tombola-Los oder am Glücksrad. Die erfolgreichsten Punktesammler waren Peter und Miles mit 31 von 32 möglichen Punkten.

 

Der Hit des Tages war zweifelsohne das Plastik-Enten-Rennen auf unserem schönen Schwarzbach. In 11(!) Rennen gingen jeweils 12 Enten an den Start; die Enten trugen die Vornamen von in der Hockeyszene bekannten Herren, wie Gerrit, Moritz, Horst, Martin.

 

 

Das ca. 150 Meter lange “Rennen“ auf dem Bach wurde von den Besitzern der jeweiligen Enten (mit 50 Cent erworben) und vielen Schaulustigen lautstark begleitet. Die beste Ente aller Rennen: Stefan.

 

Da ich im Nachhinein viel Lob über diesen 1. Mai gehört habe, muss es wohl ein sehr gutes Fest gewesen sein. Mich hat die Vielzahl der Helfer beeindruckt, die der Förderverein aktiviert hat.

 

Und nun Schluss mit lustig: Die Punktespiele beginnen!

 

03.05.03

Die A-Mädchen, leider zahlenmäßig in dieser Saison sehr dünn besetzt, stehen immerhin zu elft auf dem Platz und hätten fast eine Auswechselspielerin gehabt, wenn Kim die Mannschaft nicht mal wieder versetzt hätte. Der Gegner heißt Limburg und hat eine Ausnahmespielerin in seinen Reihen. Doch mit 1:2 haben sich unsere Mädchen ganz gut gewehrt.

 

Die B-Knaben fahren voll banger Erwartung zu ihrem 1. Großfeld Meisterschaftsspiel nach Hanau. Mit dem gerechten 1:1 waren alle zufrieden. Torschütze: Carsten.

 

Dies war nun das 1. Spiel der B-Knaben auf dem Großfeld. Den mitgereisten Eltern erschien das Großfeld doch sehr riesig, Mitleid machte sich breit mit den "armen Kindern", die dieses Feld rauf und runter laufen sollten. Diese sahen das aber nicht so dramatisch und spielten munter drauf los. Wir, als fachkundiges Publikum, stellten fest, dass den Jungen von Hanau und WTHC die Umstellung auf das Großfeld nicht ganz so gut gelang. Es wurde eine Art "Rudel-Hockey" gespielt, wie wir es zuletzt im D-Knaben-Status gesehen hatten.

Barbara John

 

05.05.03 

Die erste richtige Enttäuschung liefert die Weibliche Jugend A, die nun wirklich in stärkster Besetzung angetreten war und völlig verdient gegen Erzrivalen Darmstadt 0:3 untergeht. Müssen wir den Pokalsieg heute schon begraben?

 

Wiesbadener Sport präsentiert sich bei Mercedes

 

08.05.03

Im wunderschönen und modern gestalteten Atrium der Taunus-Auto-Verkaufs-GmbH demonstrierten Kathrin, Nike, Bennet und Luca einem interessierten Publikum auf einem eigens dafür hergerichteten Hockey-Minifeld ihr Können. Unter den begeisterten Zuschauern waren die amtierenden Hockey-Weltmeister Denise Klecker und Christian Dohmke.

 

10.05.03

Die Frage: „Wo stehen wir?“ in der Meisterschaftsrunde der Männl. Jugend B wird sich heute beantworten. Wir erwarten Limburg und es gibt ein böses Erwachen, mit 1:10 fiel das Ergebnis etwas krass aus. Was gar nicht klappte, war die Zuordnung in der Abwehr und die Kunst des Toreschießens. So schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt.-

 

11.05.03

Was die bedauernswerten 1. und 2. D-Mädchen in Höchst erwartete, spottet jeder Beschreibung: ein total staubiger, unebener Sandplatz. Bei dem in dieser Klasse üblichen Gekratze verschwand der Ball immer mal wieder in einer Staubwolke. Da wir einige Neulinge dabei hatten, die aber nicht durchs Zuschauen schlauer werden wollten, kombinierte ich den Anfängersturm mit den erfahreneren Spielerinnen in der Abwehr und umgekehrt. Die Rechnung ging auf: die 1. Mannschaft mit dem nennenswerten Sturm: Megan, Kathrin, Nike gewann alle Spiele, die 2. Mannschaft spielte alle Spiele 0:0. Insgesamt kassierten wir ein Tor in 6 Spielen, dank der engagierten Tormädchen Liv P. und Ina R.

 

Im Nerotal erwarteten die B-Knaben die Limburger, die sich durch einen 12:0 Sieg bei SaFo Respekt verschafft haben. In einem sehr guten Spiel trennten wir uns 1:1. Wieder war Carsten der Schütze des einzigen Tores.

 

In der 1. Halbzeit waren die WTHC- Jungen sehr überlegen und hatten diverse Torchancen, die sie aber nicht nutzen konnten.

 

In der 2. Halbzeit gingen die WTHC-ler durch ein Tor von Carsten 1:0 in Führung, was durch großen Jubel der sehr zahlreichen Zuschauer honoriert wurde. Leider gelang Limburg 2 Minuten später der Ausgleich zum 1:1. Die Jungen versuchten alles, aber der letzte Biss fehlte. So blieb es beim 1:1 Endstand. Trainer Gerrit war zufrieden mit seiner Truppe und schaut zuversichtlich auf das nächsten Spiel.

Barbara John

 

17.05.03

Die A-Knaben starten nun doch infolge einiger Missverständnisse in der Pokalrunde und erwarten Fulda. Schon zur Pause konstatieren wir, dass sie in der Pokalrunde gut aufgehoben sind. („Gott sei Dank spielen sie im Pokal“, hörte ich am Spielfeldrand). Der 2:0 Sieg war einigermaßen glanzlos und geriet in der 2. Hälfte immer öfter in Gefahr.

 

Die B-Knaben fahren nach einigem Hin und Her (wir haben das Spiel wegen Gerrits Urlaub verlegt) nun doch heute nach Frankfurt 80, 2. Mannschaft. Die durften aber nicht als ungefährlich eingestuft werden, hatten sie doch gegen Hanau gewonnen. Nach unserem 2:0 Sieg spricht Gerrit von einem harten Stück Arbeit. Carsten hat sich schon wieder in die Torschützenliste eingetragen.

 

Die Jungs begannen sehr druckvoll, hatten im Training viel gelernt, und setzten einiges um, was Gerrit ihnen zurief. Es waren sehenswerte Kombinationen, Pass-Spiele, und Tor-Chancen. Carsten und Marius waren die Torschützen zum 2:0, dem Halbzeitstand. In der 2. Halbzeit kamen die Frankfurter doch immer häufiger zu Yannicks Tor, aber die Abwehr und Yannick ließen kein Gegentor zu und so konnten die B-Knaben ihren ersten Sieg genießen.

Barbara John

 

18.05.03

Die A-Mädchen bleiben das Sorgenkind. Am Freitag wurden noch schnell 2 B-Mädchen nachnominiert, es standen dann doch nur 9 Mädchen am Treffpunkt: Ceci erkrankt, Kim Fragezeichen, jedenfalls kam sie nicht. Frau John hatte 2 Knaben mitgebracht um die Lücken zu stopfen, doch die Mädchen entschieden sich gegen einen a.K. Auftritt (außer Konkurrenz, wenn man nicht spielberechtigte Spieler einsetzt: zu alt oder falsches Geschlecht; das Spiel wird dann als verloren gewertet). Außerdem gehört Bensheim nicht zu den stark eingeschätzten Mannschaften. Vielleicht wäre sogar ein Punktgewinn „drin“ gewesen. Die Mädchen sollen super gekämpft haben, O-Ton John: „ Jede hat sich ein Bein ausgerissen“. Tragisch, dass sie  ein Gegentor hinnehmen mussten.

 

Mit 3 C-Mädchen Mannschaften im Einsatz waren wir fast ausgereizt:  

 

Die 1. C-Mädchen, die in der Leistungsklasse A starten, fuhren in stärkster Besetzung nach Hanau und dominierten das Hessenturnier. Erfreulich, dass sie sich dem Bundesliga-Nachwuchs von Rüsselsheim und Eintracht Frankfurt überlegen zeigten.

 

Am 18.5. trafen sich die C1-Mädchen am Viadukt, um nach Hanau zu fahren. Das Wetter in Wiesbaden (der Kessel füllte sich) versprach nichts Gutes und man erinnerte sich gerne an die schöne Hallensaison. In Hanau angekommen hatte Petrus endlich ein Einsehen und wir verbrachten einen trockenen und zeitweise sogar sonnigen Nachmittag.

 

Und wer nach dem Aufwärmen im Mehrkampf noch mehr Kampf in den Spielen erwartet hatte, wurde nicht enttäuscht, denn unsere Mädels begannen gleich mit einem 5:0 gegen Hanau II. Tore : Rebecca (3) - Zitat eines Vaters : sie gibt einfach nicht ab ! - und Franzi (2).

 

Auch gegen Rüsselsheim, das ein Web-Experte für unbezwingbar eingestuft hatte, zeigte unsere C1 ihre Qualitäten ; das 6:1 fiel allerdings etwas hoch aus. Unsere Tormaschinen : Rebecca (3), Victoria, Paulina und Leonie.  Der Torhunger kannte dann auch im letzten Spiel gegen die Frankfurter Eintracht keine Grenzen. Erst beim Stand von 6:0 gönnte man den Gegnerinnen einen Ehrentreffer und unserer Torfrau Anna etwas Abwechselung. Es blieb beim 6:1 durch Tore von Rebecca (3), Leonie (2) und Franzi.

Michael Schürmann

 

Im Nerotal spielten die 2. und 3. C-Mädchen-Mannschaften jeweils ohne Auswechselspieler. Aus meiner Sicht erfreulich: bei allen sah man Fortschritte. Insgesamt waren 7 C-Mädchen Mannschaften angetreten und kämpften, einschließlich Mehrkampf, um den Titel des Tagessiegers.

 

Wir belegten und Platz.6 und 7.

 

Die 1. C-Knaben kämpfen mit Matthias und Lukas (als Betreuer) in Frankfurt 80. Nachdem sie sich gegen Hanau warm gespielt und verloren (1:2) hatten, gab es nur noch deutliche Siege (80 und Homburg).

 

Wieder einmal war die Reise nach Kassel ein Flop. Als Moritz mit seinen 2. C-Knaben nach Kassel kam, hatten alle anderen Mannschaften (5!) abgesagt oder traten nicht an, wir fanden dann nur noch die Mannschaft aus Kassel vor.

 

Um 9.00 Uhr ging es los! 2½ Stunden Richtung Norden, um dort dann gegen Mannschaften aus Kronberg, Sachsenhausen, Marburg und Offenbach zu spielen. Die Eltern und ich waren von dieser Vorstellung nicht angetan, aber Fairplay geht vor und schließlich kommt Kassel ja auch mal in unsere Gegend. Am Viadukt wurde ich dann positiv überrascht: 8 C-Knaben und 4 Mütter waren bereit für Kassel (Ich finde es toll, dass so viele Eltern dabei waren!) Doch die Ernüchterung folgte in Kassel. Außer uns kam niemand! Nicht einmal die Marburger wurden gesichtet. So absolvierten die Jungs den Mehrkampf, um dann im 1. Spiel gegen die Kassler C-Knaben zu spielen. Das Spiel war eine einzige Katastrophe und wir verloren mit 0:1. Im 2. Spiel standen uns die B-Knaben von Kassel gegenüber. Nun hatte ich unsere Abwehr besser eingestellt und Kai versorgte den Gegner nicht mehr so mit Fehlpässen. Wir hatten sogar ein paar Torchancen durch Nando und Nikolaus. Das Spiel endete dann mit einem 0:0 und ich konnte zufrieden sein. Netterweise konnten wir noch mal gegen die C-Knaben spielen und dieses Spiel endete ebenfalls mit 0:0. Wir waren die ganze Zeit in der gegnerischen Hälfte, doch meine Stürmer müssen noch viel lernen und eine Portion Selbstvertrauen muss ich ihnen auch noch einimpfen, dann können wir solche Spiele klar gewinnen.

Moritz Köhler

 

20.05.03

Auch die Weibliche Jugend A hat Personalprobleme und tritt mit nur 8 Spielerinnen bei Vorwärts Frankfurt an und verliert 1:4. Myriam fand das Ergebnis unter diesen Bedingungen noch akzeptabel, nur ist sie ziemlich verzweifelt, dass aus der versprochenen besseren Trainingsbeteiligung nichts wurde.

 

24.05.03

Die B-Mädchen sehen ihrem ersten Großfeldspiel mit großem Bammel entgegen. „Wie geht das denn?“ „Haben wir doch noch nie gespielt!“ Also machten wir Trainingsspiele gegen C-Knaben und A-Mädchen.

 

Diese Siege stärkten das Selbstvertrauen, wir schoben noch eine Einheit an der Taktiktafel ein und natürlich ein Eckentraining, denn „Ecke“ gab’s bis jetzt nicht in ihrem Hockeyleben. Nun durfte man sich gut vorbereitet fühlen. Ich selbst sah der Sache auch mit Spannung entgegen, rechnete eher nicht mit einem Sieg, hatte doch unser Gegner Darmstadt sein 1. Spiel 4:0 gegen SaFo gewonnen. Ich hatte das maximale Aufgebot von 15 Spielerinnen zur Verfügung und die wieder genesene Klara im Tor. Es gab zwar noch viel von außen zu schreien, aber die Mädchen beeindruckten mich und die zahlreichen Zuschauer mit einem wirklich guten Spiel: die Abwehr stand sicher, vor allem Hannah.

 

Das Mittelfeld schwamm mitunter etwas, hier wirkte Lara sehr umsichtig, im Sturm war einmal mehr Rebecca nicht zu halten, sie schoss alle 3 Tore, meist gut vorbereitet von der schnellen Viktoria auf Rechtsaußen. Da Klara kein Darmstädter Tor zuließ, gingen wir als stolze Sieger vom Platz.

 

25.05.03 - A-Knaben in Marburg

Am Samstag den 24.5.2003 trafen die A-Knaben sich am Hockeyparkplatz. Es war sehr warm und die Sonne schien. Die Fahrer waren Herr Pütz, Herr Görlitz, Herr Noven und Frau Morsbach. Der Spielort war Marburg. Die Marburger hatten einen Naturrasen. Die A-Knaben waren 14: Jan, Lenard, Clemens, Michael, Marius, Max R., Max S., Frederik, David, Tillmann, Christopher, Phillip, Constantin und Johannes. Um etwa 15:25 Uhr sind sie losgefahren. Als sie in Marburg, eine Stunde später, angekommen waren, war der Betreuer Moritz noch nicht da. Die A-Knaben haben sich warmgelaufen, obwohl es schon warm war, haben sich Bälle zugeschlagen, Übungen gemacht und David hat seine Torwartausrüstung angezogen. Um ca. 15.50 kam Moritz. Er hat die Spieltaktik und die Aufstellungen gesagt. Der Schiedsrichter vom WTHC war Max S.S.

 

Anpfiff! - Nach so etwa zehn Minuten war das erste Tor gefallen, Max S. war in den Schusskreis gelaufen und hatte zum Clemens gespielt, der das Tor gemacht hat.  0:1 gegen Marburg.

 

Kurze Zeit später gab es eine Strafecke für Wiesbaden, Johannes gab die Strafecke rein zu Max R. und Max R. stoppte und schoss den Ball in Richtung linken Pfosten, wo Johannes hingelaufen war und den Ball ins Tor stach.

 

Das nächste Tor schoss Michael. 0:4 gegen Marburg.

 

Nach dem Anstoß hatten die Marburger eine Torchance, doch David hielt perfekt, so wie schon das ganze Spiel.

 

Einer der Verteidiger schlug den Ball nach vorne, dort nahm ihn Michael an und schoss das 0:5 gegen Marburg.

 

Nur noch zehn Minuten zu spielen, da lief Marius in den gegnerischen Schusskreis und gab eine schöne Flanke, mit der Argentinischen Rückhand zu Clemens, der dann das 0:6 schoss.

 

Den Rest des Spiels hatte der WTHC Torchancen die aber leider nichts wurden. Die Marburger hatten auch noch ein paar Torchancen, die David hervorragend hielt.

 

Abpfiff! Das Spiel endete 0:6 gegen Marburg.

 

Jetzt noch was zu den Schiedsrichtern: Max S.S. hat gut gepfiffen, aber der Schiedsrichter aus Marburg war ein bisschen parteiisch.

Maximilian-Noel Schneider

 

2. B-Knaben (Kleinfeld) in Vorwärts

Die B2–Knaben kamen zu Siebt in Frankfurt an. Moritz erklärte uns noch die Taktik und dann ging es sofort los.

 

Unser erster Gegner war Marburg. Wir waren alle bereit und fingen an zu spielen. Moritz seine Taktik ging auf. Denis blockte den Abstoß und schoss das 1:0 für uns. Ein paar Minuten später, schoss Max das zweite Tor. Danach schoss erst mal keine Mannschaft auf die Tore. Markus und Robert blockten sauber und spielten gut raus. Durch eine Ecke schoss Miles das dritte Tor.

 

So ging das erste Spiel 3:0 aus.

Danach kam das Spiel gegen TGS Vorwärts. Das Spiel ging lange hin und her. Die Gegner kamen meistens über unsere linke Seite, doch dort hat David alles gestoppt und wieder nach Vorne gespielt. Die Schüsse auf unser Tor, wehrte Frerk super ab. Plötzlich schoss Miles das erste Tor für uns, mit der Argentinischen Rückhand. Nach dem Tor, verlief das Spiel sehr ruhig und ausgeglichen. Zu guter Letzt schoss Dennis in der letzten Minute das zweite Tor.

 

So ging das zweite Spiel 2:0 aus.

Die anderen zwei Gegner hatten daraufhin Angst vor uns und wollten nicht gegen uns antreten, denn sie spielen erst seit Sommeranfang Hockey, laut Trainer. So konnten wir früher als geplant heimfahren, worüber sich alle Eltern freuten, weil es regnete.

Miles Knoll

 

1. und 2. D-Knaben in Marburg. Mal wieder Höchststrafe: D-Knaben auf Naturrasen! Ich habe bei den 6 Spielen, die ich geleitet habe, einen einzigen Ball gesehen, den man als Pass nach rechts bezeichnen könnte, sonst nur Habichthockey (alle stehen um den Ball und hacken auf ihn ein). Ergebnisse dementsprechend: 1:0, 0:1, 1:0, 0:1, 2:0. Paul und Nikolay hatten sich als Torhüter geopfert und sich entsprechend gelangweilt.

 

Na endlich ist es wieder soweit. Das erste Feldhockeyturnier 2003 findet statt. Für unsere D-Knaben hat es für diese Saison wieder ausreichend Zuwachs gegeben, so dass Coach Rosi aus dem Vollen schöpfen kann.

 

Mit 17 übereifrigen und spielwilligen Kids geht es in die Studentenstadt Marburg, wo bedauerlicherweise ein Naturrasen wartet. Eigentlich für die ohnehin noch nicht so schlagsicheren Knaben ein bescheidener Saisonauftakt. Aber Rosi hat die Mannen gut eingestellt und die ein oder andere technische Fehlleistung wird durch die mitgereisten Zuschauer – es sind nahezu so viele Eltern, Geschwister und Freunde wie Spieler dabei – mit Großmut übersehen. Aber kurz zum Turniergeschehen.

 

Im ersten Spiel tritt die D2-Mannschaft an und verliert bedauerlicherweise die Auftaktbegegnung gegen SAFO Frankfurt II mit 0:1. In diesem Team sind fast ausschließlich Newcomer aufgestellt, umso beachtenswerter das knappe Ergebnis.

 

In der zweiten Begegnung stehen sich die gastgebenden Marburger und die erste Mannschaft des WTHC gegenüber. Diese Begegnung können die D1-Recken knapp mit 1:0 durch den Siegtreffer von Nikias gewinnen. Im Anschluss an dieses Spiel machen es die D2-Jungs der ersten Garnitur nach und gewinnen mit 2:0 durch die zwei Treffer von Julian. Gegner ist diesmal die dritte Mannschaft von SAFO Frankfurt. Leider kann dieser Erfolg nicht konserviert werden und es folgt prompt eine 0:1 Niederlage gegen die VfL-Knaben aus Marburg.

 

Die Jungs des D1-Teams wollten gerne noch ein Spiel austragen, aber nicht nur wegen der zeitgleichen spannenden Endphase im Fussballbundesliga-Aufstiegskrimi - den bekanntlich die Eintracht aus Frankfurt für sich entscheiden konnte – wurde darauf verzichtet. Zumindest der unbändige Wille und offensichtlich nie versiegende Spieltrieb erscheinen mir als ein fruchtbarer Nährboden, der berechtigte Hoffnung für die kommende Saison aufkommen lässt.

 

Beim nächsten Turnier sind wir selbst Ausrichter in Wiesbaden. Bleibt nur zu hoffen, dass durch die engagierte Mithilfe und Unterstützung aller Eltern dieses Heimturnier für unsere Kids, die eingeladenen Mannschaften und nicht zuletzt die Verantwortlichen unserer D-Knaben ein Erfolg wird.

Stefan Götz

 

Kreuznach

 

 29.  Hockey-Mädchen-Turnier  des  VfL Bad Kreuznach

 

29. bis 31.05.03

Zwei C-Mädchen und eine B-Mädchen Mannschaft beim sehr beliebten Zelt-Turnier in Bad Kreuznach. Es war etwas schwierig den Überblick zu behalten. Wer kommt? Wann? Bleibt? Wie lange? Wird abgeholt? Wann? Das ist der Nachteil, wenn ein Turnier so in der Nähe ist. Andererseits hätten manche gar nicht teilnehmen können. Immerhin gab es einen harten Kern von 16 Mädchen, die 2 Nächte zelteten, dazu dann die temporären 9, die hin und her gefahren wurden, nur eine Nacht blieben, erst am Samstag kamen. Ein Lob den Eltern, die Freitag und Samstag ihre Kinder pünktlich zu den Spielen um 8 Uhr anlieferten.

 

Das Wetter war eine Idee zu prächtig, sprich heiß. So war das benachbarte Schwimmbad attraktiver als das Hockeyspielen. Auch die Beregnungspausen erfreuten sich großer Beliebtheit. Trotz der Anweisung, sich dosiert nass zu machen, kam man gerne klatschnass zurück. Gell, Laura!?

 

Das Abendprogramm bestand aus dem Klassiker: Nachtwanderung nach Bad Münster am Stein zur Eisdiele. Für den zweiten Abend arbeiteten Sandra, Kathi und Moritz eine Rallye (Hope: Reli? Fein! In Reli habe ich immer eine 1!) rund um den Hockeyplatz aus, das Siegerteam wurde mit Eis belohnt. Das Einschlafen wurde von so kleinen schwarzen Tierchen behindert, denen man eine ungeheuere Gefährlichkeit zuschrieb. Ich redete mir den Mund fransig über die Harmlosigkeit der „Ohrschlitzen“ (blöder Name), aber es gab keine Ruhe bis sie in den ewigen Jagdgründen waren.

 

Na, und dann konnte man sich noch so schön aufregen über einen widerlichen Typen, der wohl seine Sänger Karriere nie angefangen hatte, aber so tat als ob und mit seinem Hit: „Don’t cry baby, cry, cry, cry, fly home to the sky!“ eine Empfehlung aussprach, die er hätte befolgen sollen.- Als er denn endlich heimgeflogen war, kehrte Ruhe ein und es gab keine Unterbrechung der Nachtruhe.

 

Von den 1. C-Mädchen ist zu sagen, dass sie die meisten Spiele hoch und zu Null gewannen, gegen Hamburg, Velbert, Bonn, Kreuznach, Darmstadt, München und Düsseldorf. Nur gegen SV Bergstedt gab es eine 1:2 Niederlage. Die 2. C-Mädchen verloren ihre meisten Spiele mit einem Tor Unterschied, nur einmal gab es eine 0:5-Klatsche gegen eine Mannschaft aus Mettmann, die B-Mädchen einsetzte und dann noch bei jedem Tor laut jubelte. Auch sonst war das Verhalten der Betreuer nicht das, was man fair nennt. Zuguterletzt verabschiedeten sie sich auch noch mit dem von mir so geliebten „Schachmatt“- Bei den B-Mädchen gab es Licht und Schatten, sie brauchten die guten C-Mädchen zum Siegen. Das Verhältnis Niederlage : Sieg war 4:3 als in ihrem letzten Spiel das Unwetter über uns hereinbrach. Wir schafften es gerade noch zu unserem großen Zelt, dann gab es eine halbe Stunde Hagelkörner in Taubeneigröße. Das Turnier war damit für uns zu Ende. Es gab nur noch wenig Trockenes und das Zusammenpacken der vielen nassen Klamotten war keine reine Freude. Mit einer Menge „Strandgut“ und 2 großen nassen Zelten kamen wir schließlich gegen 19 Uhr in Wiesbaden an um gleich wieder das große Zelt zum Trocknen aufzustellen.

 

29.05.03

Als Moritz am Donnerstag mit einer handvoll A-Mädchen nach Kreuznach kam, brachte er gute und schlechte Nachrichten: Die B-Knaben haben in Homburg 2:0 gewonnen und sind Tabellenführer, die

 

B-Jugend hat ebenfalls in Homburg gespielt und 1:2 verloren. Völlig aus dem Häuschen waren die A-Mädchen, sie hatten zu Hause 16:0 (!) gegen die Mädchen aus Kassel gewonnen. Da die A-Mädchen am Sonntag schon wieder ein Pokalspiel haben, konnten sie nicht am Kreuznacher Turnier teilnehmen. Doch Antonia, Katharina, Tessi, Valerie und Geraldine wollten trotzdem die Atmosphäre genießen, ein bisschen Rumhängen, ein bisschen Schiedsrichtern und viel ins Schwimmbad gehen.

 

Am Himmelsfahrtstag trafen die A-Mädchen bei großer Hitze auf dem WTHC-Feld auf die Kasseler A-Mädchen.

 

Nachdem Arne bei den Trainingstagen zuvor einigen ins Gewissen geredet hat, waren sie endlich mal in voller Zahl erschienen, so dass es ausreichend Möglichkeiten zum Wechsel gab. Hochmotiviert, sowohl durch die bisher schlechten Spielergebnisse der Kasseler A-Mädchen als auch durch Antonias privaten Fanblock, schoss Cesi bereits in der 2. Minute das 1:0. Es folgten 2:0 (4 Min), Antonia. 3:0 (6 Min) Kim, 4:0 (10 Min) Antonia, 5:0 (16 Min) Kim, 6:0 (21 Min) Verena, 7:0 (29 Min) Valerie. 7:0 war dann auch der Halbzeitstand.

 

Fünf nicht verwandelte Ecken und drei übereifrige Schüsse übers Tor rundeten die erste Halbzeit ab. Die Abwehr und unsere Torfrau standen herum und beklagten Hitze und Langeweile. Daran änderte sich für sie auch in der zweiten Halbzeit nichts:  In der 34. Minute schoss Kim das 8:0. 9:0 (36. Min) durch Cesi, 10:0 (38 Min) Valerie, 11:0 (43 Min) Cesi, 12:0 (46 Min) Kim, 13:0 (50 Min) Kim, 14:0 (56 Min) Valerie, 15:0 (58 Min) Kim. Die Langeweile muss so groß gewesen sein, dass in der  60. Minute Abwehrfrau Katharina das 16:0 verwandelte.

Glückwunsch !!

Jutta Möller

 

Die B1-Knaben treffen sich zum Spiel in Bad Homburg.

Wir mussten ziemlich früh los fahren, da Moritz lautstarke Unterstützung für die B-Jugend wollte. Also Treffen um 9.30 Uhr, obwohl das Spiel erst um 12 Uhr begann. Die lautstarke Unterstützung brachte aber keinen Erfolg, da das Spiel 0:2 für Bad Homburg ausging.

 

Die erste Halbzeit des B-Knaben-Spiels plätscherte vor sich hin. Beide Mannschaften rannten hin und her, ohne große Auswirkungen. Yannick hatte 2 sehr gute Szenen, in denen er seine Mannschaft vor Toren gerettet hat.

 

In der 2. Halbzeit fiel das erste Tor für den WTHC durch Richard, nachdem Miles einen Super-Pass gespielt hatte. Einige Minuten später gelang Carsten das 2. Tor. Carsten hat in jedem Spiel nun sein Tor gemacht. Ob die Jungs gut gespielt haben, kann ich nicht richtig beurteilen, aber die Bad Homburger Eltern meinten, dass der Gegner, sprich WTHC, wohl unterschätzt worden ist. Wie wahr! Das Endergebnis : Bad Homburg - WTHC 0:2.

Barbara John

 

01.06.03

In Darmstadt haben die A-Mädchen wieder knapp (2:3) verloren und auch unnötig, wie Arne und Schlachtenbummler fanden. Durch „Zuwachs“ von Kascha und Sarah ist nun auch der schlimmste Personalmangel behoben.

 

Mittags, 13 Uhr, es ist brütend heiß. Am Viadukt stehen wider Erwarten 12 A-Mädchen, die alle nach Darmstadt wollen zum Spiel.

 

Ganz Erstaunliches vor der Einlaufphase geschieht: Die Darmstädter Mädchen kommen auf die Wiesbadenerinnen zu gelaufen und fragen sie aus, ob und wie sie denn noch in Bad Kreuznach gespielt hätten, was denn Wichtiges ohne die Darmstädterinnen geschehen sei. Die begleitenden Eltern waren doch ein wenig überrascht, da sie solche freundschaftlichen Kontakte bisher nicht gewohnt waren. Wir beschlossen, diese neuen Erfahrungen bei Kaffee und kalten Getränken im Clubhaus auf der Terrasse ausgiebig zu besprechen. Die Mädchen spielten sich derweil ein.

 

Das Spiel: Der Einsatz war auf beiden Seiten beträchtlich. Trotz sengender Hitze wurde engagiert gespielt und gelaufen. Darmstadt gelangen Mitte der 1. Halbzeit schnell hintereinander 2 Tore. Oh je, oh je. Doch Wiesbaden schaffte kurz vor der Pause durch Kim und Verena den Ausgleich und ging mit 2:2 in die Halbzeit. Die 2. Spielhälfte dominierte Darmstadt ein wenig, doch Wiesbaden hielt mit. Die Verteidigung hatte jede Menge zu tun, doch nach einer kurzen Ecke stand es 3:2 für Darmstadt. In der verbleibenden Zeit schaffte Wiesbaden den Ausgleich nicht mehr. Schade, ein Sieg wäre möglich gewesen. Völlig ausgepumpt und niedergeschlagen traten wir den Heimweg an.

Barbara John

 

Wir mussten das Kreuznacher Turnier mit den C- und B-Mädchen am Samstag beenden (Im Nachhinein war es nicht so schlimm, weil ein Unwetter das Turnier sowieso beendete), denn am Sonntag waren bereits wieder die 3 C-Mädchen-Mannschaften in der Hessenrunde im Einsatz.

 

Während die 1. C-Mädchen in Wiesbaden souverän den Tagessieger unter Sandras Leitung stellten, fuhr ich mit den anderen beiden Mannschaften nach Limburg. Da ich nur 12 Mädchen zur Verfügung hatte (es hätten 14 sein müssen) mixte ich munter durcheinander und versuchte ihnen möglichst viele Schattenpausen zu gönnen. Es war schon wieder sehr heiß. Es bedarf bei dieser Hitze großer Überredungskünste ein Opfer für die Torwartrolle zu finden. Klara und Luisa teilten sich das schwere Los. Dreimal spielten wir unentschieden, dreimal verloren wir knapp, das beeindruckende Torverhältnis von 3:6 aus 6 Spielen zeigt, wie vernagelt die Tore waren oder wie vernagelt die Stürmer waren, dass sie trotz bester Chancen, den Ball nicht ins Tor brachten.

 

Abschlusstabelle der 1. C-Mädchen in Wiesbaden

Ü1

Ü2

Ü3

Spiele

Gesamt

1.  WTHC

16

16

16

31,5

79,5

2.  SC 80

12

10

12

28,0

62,0

3.  RRK

10

14

14

20,0

58,0

4.  EF

14

12

10

21,0

57,0

5.  HBG

8

8

8

10,0

34,0

6.  Hanau I

6

6

6

10,5

28,5

7.  Remb.

a. K.

 

02.06.03

Mit gehörigem Respekt erwartete die Weibliche Jugend A Gegner Eintracht Frankfurt. War es doch ungewöhnlich, dass die Eintracht ihren Bundesliga-Nachwuchs im Pokal und nicht in der Meisterschaft gemeldet hat. Den Respekt hätte man schnell ablegen können, wenn, ja wenn man wenigstens beim Heimspiel komplett gewesen wäre. Mit den zufällig wegen Trainings anwesenden A-Mädchen Ceci, Geraldine und Valerie stellten wir dann doch eine Mannschaft, die, ohne das dusselige Tor der Eintracht, ein nicht unberechtigtes Unentschieden hätte erringen können. So steht ein 1:2 in der Tabelle.

 

Ein völlig frustrierter Moritz kam vom Spiel der Männlichen Jugend A in Darmstadt zurück. Mit 0:8 waren sie chancenlos ihrem Gegner ausgeliefert. Moritz hatte sich voller Idealismus der Aufgabe gestellt, die A-Jugend zu trainieren, doch schon bald klagte er über mangelnde Trainingsbeteiligung, was auch ihm die Motivation raubte. So war es nur logisch, dass er heute nach der desolaten Leistung (auch zurückzuführen auf zu wenig Training) sein Trainer-Amt niederlegte.

 

Wir sind eine autokratische Mannschaft!

 

Prompt stand die A-Jugend mit diesem Spruch am nächsten Tag auf den Barrikaden und forderte ihr Recht auf einen Trainer ein. Auch wollten sie als A-Jugend weiter bestehen und nicht aufgelöst werden, wie es angedacht war. Also gut, sollen sie ihre letzte Chance bekommen.

 

Mittlerweile hat sich Gerrit, der Trainer der Herrenmannschaft und der B-Knaben, bereiterklärt, das Training bis auf weiteres zu übernehmen. Bislang läuft es gut.-

 

14.06.03

Zwischen Blitz und Donner versuchten wir 2x das A-Mädchen-Spiel gegen Safo durchzuziehen. In den 25 Minuten reiner Spielzeit (2x abgebrochen) bewegten wir uns überwiegend in der gegnerischen Hälfte und erzielten 2 Tore, obwohl die für`s Tore schießen zuständige Ceci fehlte. Der strömende Regen war nicht das Problem, aber die zuckenden Blitze beängstigten doch einige Mütter. So einigte man sich auf Abbruch. Das Spiel musste neu angesetzt werden (siehe 04.10.03).

 

Als dann die B-Knaben gegen Darmstadt antraten, war die Welt wieder in Ordnung, die Luft staub- und wasserfrei. Die B-Knaben zeigten, was in ihnen steckt und spielten die Darmstädter 8:1 an die Wand. Gerrit freute sich ganz besonders, dass eine einstudierte Eckenvariante erfolgreich war. Das Gegentor entstand aus einem 7-Meter, sonst war wenig los bei Yannick.

 

Die B-Jugend, ebenfalls von Gerrit gecoacht, war nach 1 1/2 Minuten  0:1 im Rückstand. 4 schnelle Kombinationen der Nauheimer und unsere Abwehr war total überrannt. Na, wir machten uns auf Schlimmes gefasst. Doch glücklicherweise kamen wir in Tritt und das Spiel dümpelte auf mäßigem Niveau dahin. Nauheim legte vor und wir glichen aus, so konnte das Spiel nur unentschieden (3:3) enden. Was auch gerecht war.

 

15.06.03

Die B-Mädchen wurden in Kronberg erwartet; die Anfahrt mutierte zur Parkplatz-Suchfahrt, weil der sandverfüllte Kunstrasen, auf dem wir heute spielen durften (nicht wie sonst in Kronberg auf der Wiese), direkt neben dem Waldschwimmbad liegt und da wieder hochsommerliche Temperaturen herrschten, gab es faktisch keine normalen Parkplätze. Prompt rutschte mein Auto auf einem Waldweg in den Wassergraben und musste von einem netten Kronberger herausgezogen werden. Irgendwie schafften es dann doch alle zu Spielbeginn da zu sein, auch die, die trotz ausgegebener Wegpläne „unten“ am Naturrasenplatz standen. Unerwartet fehlten in der Schienentasche die Füßlinge und es mussten welche organisiert werden. Es gab keine Zeit sich von dem ganzen Stress zu erholen, denn schon ertönte der Anpfiff. Das Warmlaufen hätte bei der Hitze auch nicht viel Sinn gemacht. Der sandverfüllte Kunstrasen, der sehr rau und stumpf war, ließ auch nicht die echte Hockeyfreude aufkommen.

 

Eines konnten die Kronberger, die eine echte B-Mädchen Mannschaft stellten: den Schläger unten haben. So entwickelte sich ein langweiliges Hin- und Her-Geschiebe, meist nur über wenige Meter. Man verzweifelt schon, wenn dem Gegner immer wieder der Ball in die Vorhand geschoben wird, obwohl man es 1000x anders geübt hat. Da auch die Kronbergerinnen keine zündende Idee entwickelten unsere Abwehr auszuschalten, kam Langeweile auf. Doch auf Rebecca als Torschützin ist Verlass. In der 1. Hälfte gelangen ihr 2 Tore im Anschluss an Strafecken. Auch als den Kronbergerinnen infolge von ein paar Dusseligkeiten der Anschlusstreffer gelang, sah ich unseren Sieg nicht in Gefahr. Mit diesem 2:1 Sieg bleiben wir Tabellenführer.

 

Anschließend nutzten einige die günstige Gelegenheit zur willkommenen Abkühlung im benachbarten sehr schönen Waldschwimmbad.

 

Knaben D-Turnier im WTHC.  Mit einem Überangebot von Knaben D versuchte ich jedem ein bisschen Spielanteil zu geben, was nicht ganz einfach war – es gab schon ein paar enttäuschte Gesichter. Es ist schwierig, sowohl dem „Gewinnen-wollen“ der einen als auch dem reinen Spielbedürfnis der anderen gerecht zu werden. Die 1. Mannschaft mit den „erfahrenen“ Constantin, Henry, Nikolay, Nikias und Malte stellten den Tagessieger, den sie in Gefahr sahen, als sie nach 3 Siegen gegen Limburg nur unentschieden spielten. Doch die Limburger hatten sich ein weiteres Unentschieden geleistet.

 

Die 2. Mannschaft, die nächstes Jahr die 1. sein wird, sammelte Erfahrung: 0:0 gegen Marburg, 0:1 gegen Limburg, 0:4 gegen Bensheim.

 

Wer das Turnier bei uns erlebt hat ist sicherlich meiner Meinung, der WTHC war mal wieder für die Turnierspiele " the place to be“. Zum einen fanden dort gut organisierte Hockeyspiele statt, war die kulinarische Auswahl reichhaltig dar- und feilgeboten und darüber hinaus bewirkte das Wetter das Seine. Also, beste Rahmenbedingungen für ein schönes, spannendes und kurzweiliges D-Knaben-Turnier.

 

Und wenn ich festhalten darf: es waren alle aufgestellten Mannschaften auch wirklich erschienen. Anders als bedauerlicherweise bei vielen auswärtigen Turnieren. Neben den beiden Mannschaften vom WTHC (D1 u. D2) nahmen HC Homburg II, SSG Bensheim, Limburger HC und VfL Marburg teil.

 

Während in Windeseile die ersten Frühstückseinheiten am „Fressstand“ ausgegeben waren, kümmerte sich Rosi und ihr Helferstab um die Organisation rund um bzw. auf dem Kunstrasen.

 

Die Spiele nahmen ihren Beginn mit einem klaren 3:0 Sieg der D1-Auswahl. Zum Spiel selber kann ich nicht viel schreiben, da ich zu der Zeit Mami Heidrun mit umsatzfördernden Verkaufsgesprächen an der Kaffee-/Kuchentheke zur Seite stand - und ich denke auch dieser Teil des Turniertages war ein (Kassen-)Erfolg.

 

Um meiner Chronisten-Rolle trotzdem gerecht werden zu können, unterstützte mich Papa Ulli mit seiner akribischen Buchführung. Kein Torschütze blieb er mir schuldig und jedes Spiel auf seinem Notizzettel hatte ein Ergebnis. So konnte ich seinen Aufzeichnungen entnehmen, dass Nicoley, Henry und Julian die entscheidenden Treffer in dieser Auftaktpartie erzielt haben. Und es soll sogar eine ansprechende, wenngleich auch leicht einseitige Begegnung gewesen sein.

 

Die erste Partie der D2-Knaben endete mit einem torlosen Unentschieden gegen die Mannschaft (hier war auch eine aufgeweckte Mitspielerin dabei) des VfL Marburg. Für die nahezu durchgängig neuen Feldspieler war es trotzdem ein Erfolg. Die erste Garnitur trat dann ebenfalls gegen den VfL an. In der ersten Sturmreihe haben wir mit Nicolaj, Henry und Nikias eine ’Bank für hervorragende Torchancen’. Leider konnten diese nicht immer verwertet werden. Auch trotz der hitzigen Anfeuerungsrufe zweier mit­fiebernder Papis, konnte keine gravierende Ergebniskosmetik erreicht werden. Im Ergebnis möchte ich aber feststellen, dass durch die Tore von Nikias und Constantin – neben einem Eigentor des gegnerischen Torhüters – die Marburger eindeutig mit 3:0 besiegt werden konnten.

 

Die zweite Mannschaft musste sich mit einem 0:1 gegen die Limburger geschlagen geben. Vom Ergebnis abgesehen, ist dies aber ein beachtliches Resultat, waren die Limburger neben der 1. Auswahl vom WTHC die stärkste Mannschaft.

 

Gegen die Auswahl aus Bensheim erfüllten unsere Cracks lediglich die Pflicht. Durch das goldene Tor von Julian konnte die Partie, trotz zahlreicher Chancen für unsere Stürmer, wenigstens mit 1:0 gewonnen werden. Unsere zweite Mannschaft unterlag den Bensheimern deutlich mit 1:4. Durch den Nachwuchsstürmer Yannick konnte zumindest der Ehrentreffer markiert werden. Leider verloren die D2-Knaben auch ihr letztes Spiel gegen die Homburger mit 0:1.

Stefan Götz

 

Die 1. und 2. D-Mädchen plus Eltern standen eine Stunde zu früh in Safo (Frankfurt).  Hatte ich doch endlich (nach mehreren Telefonaten mit deren Sekretariat) „schon“ am Donnerstag die Anspielzeit 13.00 Uhr bekommen. Üblich ist, dass der gastgebende Verein eine Woche vorher informiert. Aber in Safo ist alles anders. Doch die D-Mädchen Eltern kann man schicken. Sie organisierten einen früheren Beginn, erfreuten sich am guten Buffet, dem Wetter, dem schönen Platz (noch Schreckliches von Höchst gewöhnt) und vor allem am Hockeyspielen der Kinder. Mit Nike, Megan und Katrin haben wir ein Stürmer-Trio, das nun wirklich sehr nett miteinander kombiniert und auch Tore zu schießen vermag. Sie haben in 4 Spielen 11 Tore geschossen und alle Spiele gewonnen. Die 2. Mannschaft verzeichnet 3 knappe Niederlagen.

 

19.06.03

Durch Fehlinformation und Irrfahrten landeten die A-Mädchen verspätet in Höchst, wo sie die A-Mädchen Kombination von Höchst und TGS Vorwärts sehnsüchtig erwartete. Wir hatten den Platz der TGS Vorwärts in Rödelheim angefahren, dort wäre wenigstens ein Kunstrasenplatz gewesen, in Höchst fanden wir eine ungemähte Wiese vor. Auf diesem Untergrund entwickelte sich ein grausames Spiel (Augenzeuge), 10 gegen 10. Kim hatte mal wieder die falsche Information und die Höchster haben wohl auch eine Kim.- Das Spiel endete 1:3 aus unserer Sicht.

 

Ich saß im fernen Kreuznach und „was not very amused“ über die einlaufenden Hiobs-Botschaften.

 

 

48. Knaben Turnier in Bad Kreuznach

 

Mittwoch, Donnerstag, Freitag Knaben D und C...

 

Freitag Nachmittag Schichtwechsel...

 

Freitag, Samstag, Sonntag Knaben B, Knaben A und Jugend B.

 

Insgesamt zogen 54 Knäblein und Knaben an Moritz und mir vorüber, diesmal hatte Moritz die Schwerstarbeit, weil er außer den D-Knaben alle coachte, so brachte er es am Samstag auf 6 Spiele, anschließend klang seine Stimme nicht mehr ganz frisch. Ich durfte die meisten Spiel pfeifen. Auf jeden Fall haben wir uns beide die Nase verbrannt (es gab Sonne pur). Wir lernten auch einige unsympathischen Mannschaften kennen, sie kommen eigentlich immer aus Westdeutschland. War es im vergangenen Jahr Mettmann, so war es heuer Raffelberg (Duisburg).

 

Etwas Statistik: 21 Spiele, 13 gew., 6 verl., 2 unentschieden. 220 Nutellabrote geschmiert. 150x die Frage nach der Uhrzeit beantwortet, (Beispiel: Frage: „Wie spät ist es?“ „Vor einer Minute hat Tim gefragt, da war es 10 Uhr 15, dann ist es jetzt?“ „10 Uhr 11!“)  90x nach Heruntergefallenem (Besteck, Teller usw.) gebückt. 120x unbeantwortbare Fragen gehört: Wo ist mein Schläger? Meine Schuhe? Meine Stutzen? Weitere 60 Fragen über den weiteren Turnierverlauf mit dem Hinweis auf den aushängenden Spielplan beantwortet. 144 Flaschen Wasser ans Kind gebracht. 1x die Frage nach eine Waschmaschine negativ beantwortet.

 

27.06.03 

Die Rüsselsheimer treffen im WTHC auf unsere B1-Knaben. Frau John berichtet:

 

Das Spiel beginnt, alle WTHC-Eltern sind sicher, dass dieses Spiel genauso grandios gespielt und gewonnen wird, wie gegen Darmstadt. Das wissen die Jungen nicht. Denn sie spielen in der 1. Hälfte der ersten Halbzeit ziemlich konfus und bringen den eigenen Torwart in manch brenzlige Situation. Aber Yannick hat toll pariert, so dass es den Rüsselsheimern nicht gelang, ein Tor zu schießen. Aber Bennet gelang es, er schoss das 1:0. Von nun an lief es bei den Blauen, im Gegensatz zu den Roten.

 

Dann kam eine sehenswerte Vorlage von Miles, die Marius auf seine unwiderstehliche Art zum 2:0 nutzte. Der Jubel war riesig, die Eltern der WTHC-ler waren - wieder einmal - von ihren Sprösslingen begeistert. Kaum war der Jubel vorbei, gelang leider dem RRK der Anschlusstreffer zum 2:1.

 

Nun war Halbzeit. Gerrit rief seine Mannen zusammen, um ihnen eine „Riesen-Standpauke“ zu halten, die sie trotz des Ergebnisses auch verdient hatten.

 

In der 2. Halbzeit lief es besser. Peter erkämpfte sich den Ball, gab ihn an Carsten weiter, und der machte sein obligatorisches Tor. Es stand 3:1 für den WTHC. Das war auch der Endstand, die Jungen waren zufrieden ob ihres erneuten Sieges, der ihnen nun weitere 3 Punkte in der Tabelle bringt und damit weiterhin die Tabellenführung. Yannick bekam dieses Mal „den Ball“ als bester Spieler. Er hat ihn sich verdient. Denn das Ergebnis mit nur einem Gegentor hat die Mannschaft größtenteils ihm zu verdanken.

 

Fällt dem geneigten Leser auf, dass der Bericht immer kompetenter wird und das ein oder andere Mal auch Fachausdrücke benutzt werden? 2012, wenn unsere Jungen zu den Olympischen Spielen fahren, wird es spätestens richtig professionell.

Barbara John

 

 

Hochwald-Fun-Cup

 

28./29.06.03

Und wieder zog die Karawane mit Zelt und Sack und Pack los. Mädchen B und Knaben B wollten in Bad Nauheim den Hochwald-Fun-Cup gewinnen. Dieses Turnier hat seinen besonderen Reiz: von den Mannschaften her überschaubar, es wird ein Turniersieger ausgespielt, dieser erhält einen riesigen Pokal, die Übernachtung in Zelten ist nicht am Hockeyplatz, sondern 10 Autominuten entfernt auf dem Gelände einer Ferienanlage (Uhu), nur Natur, keine menschliche Ansiedlung zu sehen – aber Lamas auf der benachbarten Weide.

 

Es gibt keine Nutellabrote, sondern ein gepflegtes Frühstücks-Buffet und abends wird man mit einem mediterranen Buffet verwöhnt. Ohrzwicker-Gegner könnten in einem Bett im Haus übernachten. Wenn man Moritz dabei hat, muss man sich um das Abendprogramm keinen Kopf machen. Von Frisbee, American Football und Rugby bis „Vater Abraham“ war für Jede(n) etwas dabei.

 

Was Hockey anbelangt fanden die Jungen 4 Gegner vor: Usingen, Münster, Bad Homburg und Bad Nauheim. Nach 3 Siegen und einer 0:1 Niederlage (Homburg) ging die Tabellenführung an Homburg. Also trafen wir im Halbfinale auf den 3.: THC Münster, den einzigen Nicht-Hessen. Einen Gegner, den man ernst nehmen musste. Am Samstag hatten wir eine 3:0 Führung in ein 4:3 gerettet.

 

Nach einem spannenden Spiel stand es 2:2. Also: 7-Meter-Schießen. Münster verwandelte den 1., dabei blieb es dann, Yannick ließ keinen weiteren Treffer mehr zu, unsere 5 Schützen trafen kein einziges Mal, wobei Marius mit einem Pfostenschuss Pech hatte und Fabians hoher Ball vom Münsteraner Torwart spektakulär aus dem Winkel gefischt wurde. Aus war der Traum vom Turniersieg. Im Spiel um den 3. Platz besiegten wir Bad Nauheim.

 

Die Mädchen hingegen fanden nur 1½  Gegner vor: Bad Nauheim und 3 Mädchen von Bad Homburg, die sich dann mit den Nauheimerinnen kombinierten. Wir spielten insgesamt 6x gegen einen ziemlich gleich aussehenden Gegner und hatten ein ausgeglichenes Punktekonto.

 

Ich hatte eine Auswahl bester Spielerinnen aus dem B- und C-Bereich mitgenommen, war aber mit den Leistungen nicht zufrieden. Doch man sollte berücksichtigen, dass die Gegnerinnen durchweg größer waren und die „Torwartin“ ein Junge war. Etwas gönnerhaft bemerkte eine Nauheimerin nach dem Spiel: „Ihr habt gut gespielt, Ihr Kleinen!“- Ein sehr starkes Turnier spielte Antonia auf dem ungeliebten Verteidigerposten und Rebecca, die sowohl für´s Toreschießen als auch –verhindern zuständig war. Meine Flügelflitzer Viktoria und Leonie kamen nicht so recht zum Zug.

 

Im errechneten Endspiel standen wir dann zum 7. Mal den Nauheimern gegenüber, die mittlerweile 2 richtig große Mädchen eingeflogen hatten. Da waren wir chancenlos, begnügten uns mit dem 2. Platz, waren damit auf dem Papier besser als die Jungen, was die natürlich nicht gut fanden. Ich weiß nur, wenn ich Veranstalter gewesen wäre, hätte ich die Wiesbadener Mädchen zum Turniersieger erklärt (wegen des Jungen im Tor und wegen der 13jährigen B-Mädchen – richtige B-Mädchen sind maximal 12 Jahre alt).

 

In der „normalen“ Hockey-Szene waren nur die C-Knaben im Einsatz: die 1. Mannschaft mit Moritz in Limburg, wobei ihn nicht so sehr das 3:6 gegen Frankfurt 80 ärgerte, als die Tatsache, dass die 80er technisch besser waren. Die anderen Spiele wurden gewonnen.

 

In Wiesbaden kämpfte die 2. C-Knaben-Mannschaft unter Leitung von Matthias und Max, die sich alle Mühe gaben, ein bisschen Struktur in das Spiel zu bringen. Doch nur gegen die ebenfalls schwachen Marburger sprang ein 1:0 heraus, die anderen Spiele wurden verloren.

 

30.06.03 

Wir schlagen ein weiteres trauriges Kapitel Weibliche Jugend A auf. Nur 9 Spielerinnen entschieden sich für Hockey, 5 hatten andere Prioritäten. Da Anka im Tor eine Superleistung bot und unzählbare Torschüsse von Safo entschärfte, blieb das Ergebnis mit 0:3 im erträglichen Bereich. Dieses Spiel wurde im Nachhinein für uns gewertet weil Safo A-Mädchen einsetzte.

 

04./05.07.03 

13 Mädchen und Jungen nahmen an einer Ausbildung zum Jugendtrainer teil. Lisa Jacobi (Verbandstrainerin und Bundesligaspielerin), die den Kurs leitete, weckte bei allen das Interesse, beim Training von Kindermannschaften zu helfen.

 

06.07.03 

Die B-Knaben gewinnen 6:0 in Bad Nauheim, nun ist die Endrunde sicher!

Es war ein tolles Spiel. Dies sage ich nicht (nur) wegen des Ergebnisses. Es hat sich vielmehr nun das konsequente Training von Gerrit ausgezahlt.

 

Die Mannschaft hatte sich zum Ziel gesetzt, die 3 Punkte zu holen und den 1. Tabellenplatz zu erobern. Leider hatte sich Carsten im Termin vertan und stand nicht zur Verfügung. Damit fehlte der Stammspieler im rechten Mittelfeld und einer der Spielmacher. Dennoch spielte die Mannschaft großartig auf. Nur fehlte in den ersten 10 Minuten wieder einmal das frühe Tor. Dieses wurde dann von Miles geschossen, der nach einem Alleingang aus einem spitzen Winkel in die lange Ecke schoss und das Glück des Tüchtigen hatte. Bis zur Halbzeit verlängerte Marius dann bis zum 3:0. Dies hatten sich die Jungs auch durch sehr schönes Zusammenspiel verdient.

 

In der zweiten Halbzeit erfolgte dann das 4:0 nach einer kurzen Ecke durch Marius, das 5:0 durch Luca nach einer Freistoßsituation. Dann gab es erst- und einmalig Arbeit für unseren Torhüter Yannik, der diese Situation souverän beherrschte. Ansonsten hätte er auch Blümchen pflücken können. Besonderes Lob auch an Peter, der im zentralen Mittelfeld bis zur Erschöpfung ackerte und dem leider ein Tor versagt blieb. Auch Fabian war als Libero überall zu finden und Philipp hielt seinen Gegenspieler eisern in Schach. Das 6:0 von Marius krönte die insgesamt sehr faire Partie.

 

Sogar Gerrit war mit seinen Jungs zufrieden (! )wegen des schönen Zusammenspiels und der obligatorische Hockeyball für den besten Spieler wurde der gesamten Mannschaft gewidmet.

Markus Brauckmann

 

07.07.03 

Leider spielten D-Mädchen und D-Knaben wieder gleichzeitig in Frankfurt auf verschiedenen Plätzen.

 

Die D-Mädchen waren bei Micki und Steffen Lorenz in besten Händen und wie gehabt hat die 1.Mannschaft mit ihrem „Wundersturm“ Katrin, Megan, Nike in TGS Vorwärts alles gewonnen. Doch auch die Mädchen der 2. Mannschaft fanden es toll, obwohl sie kein Spiel gewonnen haben.

 

Ich war dann mit den beiden D-Knaben-Mannschaften in Safo. Auch hier dominierte die 1. Mannschaft das Turnier und blieb ungeschlagen. Der 2. Mannschaft gelang es nicht, trotz großem Einsatz und Kampfgeist, ein Tor zu schießen, aber sie ließen auch nur wenige zu: 0:0, 0:1, 0:3. Leider mussten wir uns von Nikolai, unserem Flügelstürmer verabschieden, es geht nach Mülheim an der Ruhr und wird bei einem renommierten Club weiterspielen. Uhlenhorst Mülheim hat in den letzten Jahren die meisten Deutschen Jugendmeister gestellt.

 

Die Hitze hat mir den Verstand verbrannt und darüber hinaus die Lust auf das Schreiben von Spielberichten. Deshalb verspätet ein paar Zeilen zum Turnier am 7. Juli in Frankfurt- Sachsenhausen bei der SAFO.

 

Auch bei diesem Turnier herrschte schon die nun seit Wochen anhaltende Hitze, aber unsere Knaben schlugen sich wacker. Die D1-Jungs gewannen alle ihre Begegnungen und die zweite Garnitur konnte sich auch - trotz knapper Niederlagen bzw. einem Unentschieden (0:0; 0:1; 0:3) - gut aus der Affäre ziehen. Als Torschützen taten sich an diesem Tage folgende Knaben hervor: Henry (4x), Nikias (3x), Nikolaj (2x) und Philipp einmal. Als Mannschaften standen jeweils zwei Garnituren von SC 1880 und der SAFO unseren Recken gegenüber. Die D1-Knaben gewannen mit 1:0 gegen SC 1880 II, mit 2:1 gegen SC 1880 I – dies war ein schönes Spiel unserer Jungs – , mit 4:0 gegen SAFO II  – bei diesem Spiel testete Henry die Standfestigkeit des Torwarts, der bedauerlicherweise nicht stand hielt und das Turnier vorzeitig beenden musste – und zuletzt gegen SAFO III mit 2:0 (hier erzielte Henry das erste Tor bereits nach 8 Sekunden !!). Das Turnier fand seinen würdigen Rahmen durch eine offizielle Verabschiedung aller teilnehmenden Mannschaften einschließlich der Verteilung von SAFO - Medaillen zur Erinnerung. Eine nette Geste!

Stefan Götz

 

Den Abstecher zur B-Jugend in Frankfurt 80 hätte ich mir auch schenken können. Als ich kam, stand es 0:1 und es sah ganz gut aus, wie unsere sich wehrten. Vor allem Vincent im Tor hatte Gelegenheit zu glänzen. In die Pause gingen wir mit erträglichen 0:3. Doch nach der Pause gewannen die 80er so die Oberhand, dass unsere Abwehr völlig zusammenbrach. Mit 0:11 wurden wir nach Hause geschickt. Leider gab es noch einen Abschied zu nehmen: Bene geht nach England und testet dort die Schule.- Er wird uns fehlen.

 

 

2. WTHC-Hockeycamp

 

25. bis 28.08.03

Eigentlich sollten es nur 60 Kinder sein (in 2002 waren es 30), letztendlich tummelten sich dann 69 Jungen und Mädchen zwischen 6 und 12 Jahren auf den Hockeyplätzen und wurden rund um die Uhr betreut. Beginnend mit dem „Entmüdungslauf“ um 8 Uhr mussten 2 x 2 Stunden Hockeytraining absolviert werden. Danach Freizeitangebote: Schwimmen, Tennis, Radfahren, Basteln, Tischtennis, Fußball, Besuch bei den Meerschweinchen, dann kurze Unterbrechung durch´s Abendessen und man war „fit“ für´s „Abendprogramm“.

 

Während die Betreuer und die Trainer in den Seilen hingen und stöhnten: „Werden die denn nie müde?“, bewiesen die Kids das Gegenteil.

 

Die Trainingseinheiten wurden von bewährten Trainern wie Hallenweltmeister Christian Domke, dem österreichischen Nationalspieler Christian Minar und der Ex-Bundesligaspielerin Micki Lorenz sowie vielen Helfern geleitet.

 

Rund um die Zeltstadt mit ca. 20 Zelten gab es nachts kaum Probleme, da es windstill und trocken war. Doch plötzlich schreit ein Kind.  Ausgerechnet Nina, die Jüngste, wurde von herabtropfendem Kondenswasser durchnässt, neben ihr erlitt Bruder Tim das gleiche Schicksal. Der „Präsidentensuite“ mangelte es an einer zweiten Zeltwand. Am folgenden Tag sah man den Präsidenten assistiert vom Referenten für Breitensport (Tennis) bei schweißtreibenden Sanierungsarbeiten. Von nun an gab es nur glückliche Kinder.

 

Manchmal mussten auch disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden. So wurde Bennet zum „Zwangsbasteln“ bei Gabriele verdonnert. Schade, dass er sich dabei eine Blase am Fuß holte (er malte einen Blumentopf an, ca. 2 Min.)

 

Es gibt Solche und Solche, manche verzichten 4 Tage auf´s Duschen, während Laura vorwurfsvoll zu Rosi sagte: “Ich kann nicht zur Rallye, ich muss erst duschen, Rosi, ich hab mich heute morgen schon gekratzt.“

 

Echte Dramen spielten sich ab, wenn 69 Kinder IHR Besteck und IHREN Teller suchten; was darin eskalierte, dass Constantin ankündigte: „Ohne meinen Löffel ess´ ich nicht.“ Das Angebot, dann zu verhungern, nahm er aber nicht wahr.

 

Apropos Essen, was Barbara und Gisela zum Frühstück zauberten war

 

1. Sahne und  5*-mäßig.

 

Den Malwettbewerb (es war ein Hockey-Werbe-Plakat zu entwerfen) gewann Constanze ganz knapp vor der kleinen Nina und Saia.

 

Dank der Beschallungsanlage, zur Verfügung gestellt von Vater Kuckein, konnte man sich jederzeit verständlich machen und Max legte immer die richtige CD auf.

 

Am letzten Nachmittag kämpften dann 10 Gruppen um den Sieg in der Spielolympiade. Dank des Spielmobiles der Sportjugend Hessen hatten wir interessante Wettbewerbe und allerlei fahrbare Untersätze wie Kettcar, Einrad usw. Gewonnen hat das Team um Felix.

 

Zum Ausklang durften sich alle Eltern einfinden und bei Gegrilltem und „flüssigem Kopfweh“ an ihren glücklichen Kindern erfreuen - bis ein kräftiges Gewitter die Sache rechtzeitig beendete. (Kinder müde, Rosi matt, Betreuer platt) Doch alle einig...

 

 

2004 wieder hier, aber in der 1. Ferienwoche!

 

06.09.03 

Mädchen A eröffnen das Restprogramm der Feldrunde. Nur noch 6 Wochen und schon beginnt das Hallentraining. Mit der SSG Bensheim kam ein Gegner so richtig zum Warmspielen und die Gelegenheit wurde auch genutzt. Die Mädchen zeigten sich gut aufgelegt, schossen 5 Tore und ließen die peinliche 0:1 Niederlage im Hinspiel (in Unterzahl) vergessen. Wieder drohte ein Spielabbruch: In der 2. Spielhälfte donnerte und regnete es, doch ein Experte berechnete, dass das Gewitter 4 km weit weg ist.

 

 

Trainingslager der B-Knaben

 

Um die B-Knaben optimal auf die bevorstehende Endrunde in der Meisterschaft vorzubereiten hatte Gerrit 21 B-Knaben im Nerotal zum Trainingslager versammelt. Nachdem die Zelte aufgebaut waren, sah der Plan, wie folgt aus:

 

Samstag, 10.00 Uhr: Besprechung, 10.15 Uhr: Fitnesstest (6-Minuten Cooperlauf), 10.30 Uhr: 1. Trainingseinheit, 13.00 Uhr: Mittagessen, 14.00Uhr: Hockey-Videos, 15.00 Uhr: Trainingsspiel gegen Mainz, 18.00 Uhr: Videoanalyse, 20.00 Uhr: Abendesssen, 21.00 Uhr: Freizeit: Playstation im Jugendraum oder Fußball-Länderspiel bei Trischlers, Zehnerschießen auf dem Hockeyplatz, 22.30 Uhr: Fußball bei Flutlicht,

 

23.30 Uhr: Zeltruhe.

 

Sonntag: 8.00 Uhr; Morgenlauf und Gymnastik, 8.30: Frühstück, 9.30 Uhr: 2. Trainingseinheit (Kurze Ecken), 10.15 Uhr: 6 Minuten Cooperlauf, 10.30 Uhr: Spiel der 1. Herren, Einblicke von der Trainerbank, 13.00 Uhr: Mittagessen, 14.30 Uhr: 3. Trainingseinheit, 17.00 Uhr: Schlussbesprechung.

 

Luca und Vincent wurden verdonnert mit 150 Worten einen Bericht über den 1. Tag zu schreiben. Sie verbrachten mehr Zeit damit, immer wieder die bereits produzierten Worte zu zählen als den Text voran zu bringen. Außerdem fanden sie es total ungerecht von Gerrit und Herrn Trischler: Dustin hatte die Cola verschüttet und sie wurden bestraft wegen ein bisschen Kicherns.

 

Hier der Bericht, geschrieben mit „orthographischer Beratung“:

 

Heute Morgen beim Zeltaufbau war es frisch. Aber nachher beim Cooper-test haben wir alle geschwitzt. Markus ist mit 8 ¾ die meisten Runden von 21 Knaben gelaufen. Beim 5er-Würfel ist Markus mit 25,0 Sek. der Schnellste gewesen. Danach waren wir beim Battista essen, es gab Spaghetti Bolognese, Gerrit war erschrocken über unsere Manieren, dabei war er der Schlimmste. Danach haben wir im Sekretariat auf Computer Hockey Techniken angeschaut. Dann kam das Trainingsspiel gegen Schott Mainz. Es war ein spannendes Spiel und wir haben 3 3/3 (Anm.: 3 Drittel) gespielt und im letzten Drittel haben wir 4 Tore geschossen. Am Ende haben wir 6:2 gewonnen. Leider mussten wir danach duschen und alle haben in Unterhosen geduscht. Anschließend gab es eine Video Besprechung. Wir haben alle noch mal unsere Fehler gesehen. Das nächste Mal schreiben euch Horst Trischler und Gerrit, unser Trainer, einen Bericht mit mindestens 150 Wörtern.

Vincent und Luca

 

07.09.03

5 Kleinfeld-Mannschaften wurden auf Reisen geschickt. Sandra hatte mit 2 Mannschaften (Mädchen C2 und C3) und Wiese (man sprach auch von Acker) in Marburg die schlechteste Karte gezogen. War der Leonie völlig egal, sie hat ihr 1. Tor geschossen. Leider waren nur 11 Mädchen übrig geblieben, so dass Sandra die 3. Mannschaft streichen musste. Von den 5 Absagen hatte bestimmt jede ihren triftigen Grund, aber in der Masse wird es immer ein Desaster und kostet Strafe.

 

Matthias kam noch schweißnass von seinem 1. Spiel mit den 1. Herren zum Treffpunkt der 1. C-Mädchen. Vielleicht übertrug sich seine Müdigkeit auf die Mädchen, außerdem fehlte Hannah in der Abwehr, so waren sie nicht so souverän wie sonst, leisteten sich 2 Unentschieden und überließen Gastgeber Rüsselsheim den Tagessieg.

 

 

Wir stellen vor: die neuen FSJ-ler Sandra und Christopher

 

Sandra hat ihre Hockeykarriere im WTHC begonnen und schon frühzeitig als Co-Trainerin bei Mädchenmannschaften mitgeholfen. Nach dem Abitur 2003 überbrückt sie ihre Unentschlossenheit (Studienfach?) als FSJ-lerin in der Jugendarbeit des WTHC. Sandra ist speziell bei den kleinen Mädchen sehr beliebt und wird dort ihr Haupteinsatzgebiet finden.

 

Christopher, künftiger Betriebswirt, ist seit dem 1. September neuer FSJ-ler im WTHC. Er hat mit 8 Jahren beim MTV Kronberg angefangen Hockey zu spielen und ist jetzt wieder nach Kronberg zurückgekehrt (Zwischenstationen SAFO und England, wo er seinen Schulabschluss gemacht hat). Christoph freut sich auf seinen Job im WTHC und wir wünschen ihm natürlich viel Erfolg dabei.

 

Christopher (s. o.) erwartete die 1. C-Knaben in Höchst, auch sie stürmten durchs Gras, aber waren auch dadurch nicht zu bremsen und gewannen 3x, sie verloren gegen die vermeintlich schwächste Mannschaft Frankfurt 1880.

 

Ich begleitete die 2. C-Knaben nach Frankfurt. Das 1. Spiel gegen Kronberg verloren wir 0:1, das Tor hätte ein erfahrenerer Schiedsrichter nicht gegeben. Die beiden folgenden Spiele gegen Bad Nauheim und Frankfurt 1880 wurden jeweils 0:3 verloren. Die Jungen waren zwar traurig, ich aber freute mich über die sichtbaren Fortschritte, die sie gemacht haben.

 

In Wiesbaden konnte ich dann noch das Spiel der A-Knaben gegen Eintracht Frankfurt sehen. Als ich kam, war die Eintracht gerade in Führung gegangen und so blieb es auch lange. Erst gegen Ende des Spiels erzielte Michael zwei Tore kurz hintereinander und stellte den Sieg sicher. (Typisch Michael: fast immer nur Herumstehen und dann schießt er plötzlich ein unwahrscheinliches Tor).

 

 

Abschied von Moritz

 

Wir verabschieden uns sehr ungern von Moritz, der in dem Jahr seiner Tätigkeit Akzente gesetzt hat und den Titel eines Koordinationsexperten errungen hat. Man sah Kinder sich in den wildesten Verrenkungen bewegen und war froh, wenn sie sich wieder entknoten konnten.

 

Er hat alle Mannschaften zumindest einmal betreut - bis auf die Weibliche Jugend A, da hat er sich wohl nicht rangetraut. Seine Schwerpunkte lagen bei Knaben C und Knaben A, die er weitgehend selbständig trainiert hat und offensichtlich vorangebracht hat. Er wird mir vor allem bei den Freizeiten fehlen, wo er immer wieder neue Ideen entwickelt hat, die Kids zu beschäftigen.

 

Nun hat er allerdings großes Pech mit seinem Studienplatz gehabt. Die ZVS (das ist die Behörde, die die Studienplätze nach einem bestimmten Modus vergibt) hat ihm Freiberg zugewiesen (Moritz möchte BWL studieren). Seine Wunsch-Studienplätze waren Mannheim und Kiel, dort wo es ordentliche Hockeyvereine und Kunstrasenplätze gibt. Freiberg liegt in den neuen Bundesländern, die Freiberger Herrenmannschaft ist Tabellenletzter in einer unteren Liga und spielt auf Naturrasen.

 

Wenn man es positiv sieht, wartet dort eine reizvolle Aufgabe auf Moritz.

 

Auf jeden Fall wünschen wir ihm alles, alles Gute – er hat es verdient.

 

13.09.03 

Reiz(w)ort Kassel, heute traf es die A-Mädchen, als wir unsere 2½ Stunden auf der Autobahn absolviert hatten (ohne Staus!), stellte Lea lapidar fest: „Da fliegt man ja schneller nach Spanien!“ Was Kassel dann wirklich zur Zumutung macht, ist der Platz. Es war einmal ein Kunstrasen, nun spottet er jeder Beschreibung: neuerdings hat er 15 cm breite Spalten, die mit Sand gefüllt sind. Doch der Platz, abgesehen davon, dass der glitschige Untergrund wenig Standfestigkeit bot, ist keine Entschuldigung für das mäßige Spiel unserer Mannschaft. Sie hatten zwar ihren 16:0 Sieg vom Hinspiel im Kopf, doch beim Einspielen sahen sie selbst, dass die Kasseler Mädchen keine reinen Anfängerinnen mehr waren. Wir nahmen 3 Punkte mit, schossen 5 Tore, die meisten davon gelangen Kim, den Rest verschweigt des Sängers Höflichkeit.

 

In Wiesbaden soll ein gutes Jugendspiel zu sehen gewesen sein: die B-Jugend besiegte unangefochten Darmstadt 5:0. Christopher hatte einen guten Einstand als Coach. Abends sah ich dann auf Video die spektakulärsten Szenen. Man sollte Matthias’ Tor mit der argentinischen Rückhand erwähnen, schweigen sollte man lieber über den 7-Meter, der dennoch ein Tor war.

 

14.09.03 

Früh morgens ging es weiter, jetzt mit den A-Knaben gegen Darmstadt, die traten nur zu neunt an, wir mit unserer ganzen Übermacht. Unser 8:0 Sieg wurde routinemäßig abgespult.

 

Die D-Knaben pirschten anschließend durch das Höchster Gras. Es fehlten Konstantin und Malte, so konnte ich der 2. Mannschaft kaum gute Spieler abstellen und ein gedrängter Spielplan erlaubte keinen Austausch. Als Verstärkung der 1. Mannschaft erwies sich Ben, der aus Westdeutschland zu uns gekommen ist. Ergebnisse und Torschützen wurden von Stefan Goetz festgehalten:

 

Der Sommer - und was war das bisher für einer - hält noch immer an!! Allen Prognosen der Wetterfrösche, Kachelmännern und sonstigen Hellsehern zum Trotz war der Sommer wohl so ziemlich der heißeste seit Jahren. Man spricht sogar von einem Jahrhundertsommer. Und so war es auch wieder heute. Blauer Himmel, Sonnenschein und angenehm warm. Und bei solch einem Wetter kann eigentlich nur sommerliches und schönes Hockey gespielt werden.

 

Die beiden Mannschaften (D1, D2) durften heute ihre Kräfte mit den beiden Teams aus Darmstadt (TEC) und der Truppe aus Höchst messen. Bleibt zu ergänzen, dass der Naturrasen zwar gepflegt und gut gemäht war, aber trotzdem eben kein Kunstrasen ist.

 

Und so unterlagen die D2-Knaben gleich zu Beginn gegen die starke Formation aus Höchst mit einem klaren 0:6. Aber auch die 1. Auswahl hatte so ihre Anfangsschwierigkeiten mit dem Terrain und trennte sich trotz drückender Überlegenheit gegen TEC II mit einem torlosen Remis (0:0). Im Anschluss standen sich unsere eigenen Teams gegenüber. Coach Rosi ließ die Sturmgarnitur der D1 und die Abwehr der D2 als D1-Team gegen die Abwehr der D1 und den Sturm der D2 antreten. Eine sinnvolle taktische Maßnahme, denn die D1-Sturm- und D1-Abwehrreihen sollten schließlich gefordert werden. Was aber dann passierte, war so sicherlich nicht vorhersehbar und nicht wirklich gewollt. Nicht zuletzt durch den Neuzugang Ben entpuppte sich der Sturm, ergänzt mit den beiden Stürmern Henry und Nikias, zu einem ‚Trio Infernale’.

 

Man kombinierte nach Belieben und nahm die ‚eigene’ Abwehr auseinander. Ein deutliches 8:0 durch die Tore von Henry (2), Ben (3) und Nikias (3) spricht für sich. In diesem Spielrausch kam die 1. Mannschaft von TEC Darmstadt gerade richtig. Ein ebenfalls eindeutiges 5:0 zeigte die Spielfreude und das Potenzial das in dieser Mannschaft steckt. Bei diesem Spiel wuchs „der Neue“ über sich hinaus. Sage und schreibe vier der fünf Tore – und davon war eines schöner als das andere – trug Ben zu dem Sieg bei. Den weiteren Treffer erzielte Nikias.

 

Zur gleichen Zeit unterlagen die D2-Knaben ihre Begegnung gegen TEC II mit 0:3. Schade, aber die Jungs waren personell dezimiert und es fehlte doch die ordnende Hand auf dem Spielfeld. Die beiden letzten Spiele brachten für die D2-Knaben wenigstens noch ein abschließendes 0:0 Unentschieden gegen die TEC I, aber die 1. Mannschaft verlor leider mit 0:1 gegen die Heimmannschaft von Höchst. Chancen waren eigentlich genug da, aber vermutlich hatten unsere Goalgetter ihr Pulver verschossen.

Stefan Götz

 

Nächste Station Darmstadt. Ich erwartete bei meiner Ankunft die B-Mädchen beim Warmlaufen anzutreffen, Fehlanzeige, nur Rebecca, Hannah und Viktoria vertrieben sich die Zeit. Rätselraten: „Wo sind die Anderen?“ Zumindest Viktorias Vater war mit den anderen am Viadukt gestartet. Allmählich sickerte durch, dass ein Auto die falsche Ausfahrt erwischt hatte, nun Richtung Mannheim unterwegs war und noch 2 weitere Autos ihm folgten. Da es ein wichtiges Spiel für die B-Mädchen war – es galt die Tabellenführung weiter auszubauen – hätte man sich eine bessere Vorbereitung gewünscht. Tormädchen Klara war so gut wie nicht eingespielt als wir mit 15minütiger Verspätung begannen und nach höchstens 5 Minuten hatte Hannah den Darmstädterinnen das 1. Tor geschenkt. Statt den Ball nach außen, spielte sie den Ball in den Schusskreis, da war zwar noch Anna, doch die war so erstaunt über den Ball, dass sie ihn nicht stoppte, dafür aber die heranstürmende Darmstädterin und Peng! Doch auf unseren Sturm Vickii, Beckii, Tandii ist Verlass! Das 2:1 ließ nicht lange auf sich warten. Doch wir waren nette Gäste, nun schenkte Saia den Darmstädterinnen ein Tor. Es gelang uns wiederum das Führungstor, danach versickerte das Spiel auf beiden Seiten. Wir hatten im Sturm den stärksten Mannschaftsteil, das Mittelfeld blieb farblos (Lara fehlte) und unterstützte den Sturm zu wenig, die Abwehr hatte eine hohe Fehlerquote. Ich hoffe, dass die letzten beiden Spiele der Saison wieder bessere spielerische Qualität haben. Wir sind weiter Tabellenführer, was ich vor der Saison, als ich das Experiment Großfeld wagte, nicht erwartet hätte.

 

Im Nerotal kämpften 2 D-Mädchen-Mannschaften um den Ball. Da ich nichts Negatives gehört habe, ist es wohl gut gelaufen. Die 1. Mannschaft beendete das Turnier punktgleich mit Höchst (man trennte sich 1:1), doch das bessere Torverhältnis (6:0 gegen Safo) bescherte uns den 1. Platz. Die 2. Mannschaft verlor 2x und spielte 1x 0:0. Stolz verkündete Liv P., sie habe „fast“ ein Tor geschossen. Alle hatten strahlende Augen, als sie berichteten, dann hat es vermutlich Spaß gemacht.

 

15.09.03 

Das ruhige schöne Spätsommerwetter übertrug sich auf das Spiel der Weiblichen Jugend A gegen Safo. Im Schongang, weitgehend emotionslos, bewegte man sich über den Platz. Ein paar Akzente setzte der Safo Trainer, bayerisch in Sprache und Ideologie. Wir, heute in stärkster Besetzung, waren optisch überlegen und schossen 5 Tore - ohne große Aufregung.

 

Nach den Berichten vom Hinspiel hatte ich gerade das Gegenteil erwartet, da hatte angeblich eine überragende Anka im Tor eine allzu hohe Niederlage verhindert.

 

20.09.03 

Nicht in stärkster Besetzung und nur mit 10 Spielerinnen reisten die A-Mädchen von Darmstadt an, so konnten wir unsere zahlenmäßige und spielerische Überlegenheit nutzen und mit 7:1 einen klaren Sieg einfahren. Ein schönes Geschenk für Geraldine, die heute Geburtstag hatte und Katharina, die mit einer Pyjamaparty in ihren Geburtstag hineinfeiert.

 

Die B-Mädchen brauchen aus den letzten beiden Spielen einen Punkt zum Pokalsieg, der sollte heute gegen Kronberg her. Doch die Kronberger igelten sich in ihrer Hälfte ein, standen sehr sicher in der Abwehr und hatten auch eine gute Torhüterin. So stand es 0:0 in der Halbzeit und ganz Wiesbaden wartete auf das erlösende Tor. In der 2. Halbzeit waren wir noch dominierender, aber nur bis zur gegnerischen Viertellinie. Es gab einige atemberaubende Chancen; die klarste hatte Madi. Doch schließlich erlöste uns, wie immer, Rebecca mit einem „Wursteltor“. Mit diesem 1:0 Sieg (3 Punkte) ist uns der Pokalsieg nicht mehr zu nehmen. Heute konnten alle Mädchen, im Gegensatz zum Spiel in Darmstadt, ihr Leistungsvermögen abrufen.

 

21.09.03 

Alle warteten schon lange auf dieses Spiel der B-Knaben: Tabellenführer (SC 1880 I) gegen den 2. der Tabelle (WTHC I). Selbst bei einem Sieg konnten wir die 80er nicht einholen, doch es ging um das Prestige. So fanden sich denn auch viele Eltern um 9.30 Uhr im Nerotal ein, da hatten sich die Jungs schon eine Stunde mit Waldlauf, Taktik und Einspielen intensiv vorbereitet. Wir hatten alle Asse an Bord, während 80 auf einige Leistungsträger verzichten musste, lt. Aussage des Trainers. Von Anfang an geriet unsere Abwehr unter gehörigen Druck und nur mit spektakulären Abwehr Aktionen (Peter und Yannick) konnten Tore verhindert werden. Schließlich schossen die 80er ihr verdientes Tor. Die 2. Halbzeit gestaltete sich etwas ausgeglichener und wir kamen durch Marius’ sattem argentinischen Rückhandschuss zu einem Tor.

 

Dass Eltern engagiert am Spielfeldrand stehen ist durchaus wünschenswert, doch sie sollten sich darauf beschränken, ihre Kinder positiv zu motivieren, sie sollten möglichst nicht in der Nähe des Trainers stehen und ihn übertönen. Was sie gar nicht sollten, ist, den Schiedsrichter zu kritisieren oder gar zu beleidigen. Vollends peinlich wird es, wenn sie mit einem gegnerischen B-Knaben zu disputieren anfangen. Das 1:1 steht durchaus für eine gute Leistung unserer B-Knaben.

 

Die A-Knaben behielten gegen den HC Kassel ihre weiße Weste; bis jetzt haben sie kein Spiel verloren und haben ebenfalls gute Chancen auf den Pokalsieg. Sie gewannen 5:1. Da sie durch Moritz’ Ausscheiden zur Zeit trainerlos sind, wurden sie wiederum von Matthias betreut, der seine Sache gut machte.

 

Auch unsere A-Jugend hatte endlich mal wieder ein Spiel, auch sie gegen die Gäste aus Kassel. Die lange Pause und das Training bei Gerrit haben ihnen gut getan, sie besiegten die Kasseler 5:2.

 

Für das Turnier der 2. B-Knaben in Fechenheim waren 10 Knaben nominiert, allerdings fuhr ich mit nur 6 Knaben los, d.h. wir hatten immer einen Spieler weniger als der Gegner auf dem Platz, spielten 1x 25 Minuten, heiß war es auch noch und wir hatten kräftezehrenden Rasen unter den Füßen. Doch dank der starken Abwehrleistung von Frerk (Tor), David und Robert fuhren wir unbesiegt nach Hause. Dieser „Rasen“-platz machte wenigstens seinem Namen Ehre, ihn „Wiese“ zu nennen wäre eine Beleidigung. Nach der Gewöhnungsphase hatte nur noch Felix Probleme mit dem Ballstoppen. Jeder Stürmer schoss mindestens ein schönes Tor. (Felix, Dustin, Dennis).

 

An diesem Wochenende hat keine WTHC-Jugendmannschaft verloren.

 

 Ich bin begeistert.

 

27./28.09.03

Ein Wochenende mit magerem Programm. Der Samstag war jugend(spiel)frei.

 

Frühmorgens durften die A-Knaben nach Bensheim fahren. Der sandverfüllte Kunstrasen entfachte zwar keine Begeisterung, aber besser als der „Acker“, den wir vor 2 Jahren antrafen, ist er allemal. Auch die Bensheimer haben sich verbessert und wir waren keineswegs so souverän wie damals. Der Bensheimer Torwart macht manche klare Chance zunichte, seine spektakulärste Szene war: Allein gegen 3! Ein Bensheimer Spieler hatte aus Verärgerung über seines Betreuers: „Spiel doch mal ab!“ - „Wohin denn?“ den Ball als Steilvorlage zu unseren Stürmern gespielt. Die, total überrascht, lieferten den Ball prompt beim Torwart ab. Doch mit weiteren 3 Punkten auf dem Konto reisten wir heim. Da einige A-Knaben krank waren oder sich entschuldigt hatten, hatten wir uns mit den B-Knaben Marius und Peter aufgefüllt, die sich gut einpassten. Marius trug sogar mit einem Tor zum 3:0 Erfolg bei, die anderen Tore schossen Christopher und Max R.

 

Der Nachmittag hatte es dann in sich: 5 Kleinfeldmannschaften on tour:

 

Die 1. C-Mädchen in Safo übten mit Erfolg Tore schießen und kamen auf 12, nur gegen Rüsselsheim gab es ein 0:0, hier wird dann der Mehrkampf über den Tagessieg entscheiden. (Dieses schrieb ich am Dienstag, doch am Mittwoch erschien folgende Tabelle in den Veröffentlichungen des Hessischen Hockeyverbandes: 1. Rüsselsheim, 2. Safo, 3. Homburg, 4. Wiesbaden. Entweder waren wir grottenschlecht im Mehrkampf oder Ausrichter Safo hat sich beim Rechnen vertan.

 

Die 1. C-Knaben reisten mit allen „Assen“ (Bennet, Luca und Dennis) nach Limburg und fanden nur in Frankfurt 80 ihren Bezwinger. Moritz, dankenswerterweise noch einmal als Betreuer eingesprungen, kritisierte, dass die Drei zu wenig mit den anderen zusammenspielen.

 

Doch hier entnehmen wir der HHV Veröffentlichung, dass wir vor 80 Tagessieger wurden.

 

Die 2. und 3. C-Mädchen schossen in Darmstadt zu wenig Tore. Nachdem wir zweimal mit 0:0 beendet hatten (Darmstadt und Nauheim), gelangen endlich Leonie 2 Tore gegen Marburg. Die 3. Mannschaft konnte keinen Punkt ergattern.

 

Die 2. C-Knaben wurden in Sachsenhausen von Christopher erwartet. Am Dienstag konnten sie sich nur noch an einen Sieg erinnern. Lt. Tabelle wurden sie 4. von 6 Mannschaften. Da sie gleichzeitig mit den 1. C-Knaben am Viadukt losfuhren, stieg Otmane in den falschen „Zug“ und landete in Limburg bei den 1. C.Knaben.

 

Die A-Mädchen traten mit Arne in SaFo an. Die Chancen-Ausnutzung soll wieder etwas dürftig gewesen sein, immerhin überrollte der Ball zweimal die Torlinie. Leihgabe B-Mädchen Laura schoss ihr 1. A-Mädchen-Tor. Das war der 4. Sieg der A-Mädchen in Folge, sie haben die rote Laterne endgültig abgegeben.

 

24.09.03

Noch warmgespielt vom Sonntag erwarteten die A-Mädchen die Kombi-Mannschaft von Höchst und TGS Vorwärts. Im Hinspiel war man ziemlich untergegangen, die Hö/TGS-Mannschaft konnte sich noch Hoffnung auf den Pokalsieg machen. So habe ich ganz und gar nicht mit dem 2:2 Ergebnis gerechnet. Der unentschiedene Ausgang ist durchaus gerechtfertigt; es gab keine dominierende Mannschaft. Wenn die A-Mädchen bis zum Ende der Saison auf dieser Erfolgssträhne bleiben, könnten sie noch den 3. Platz in der Endabrechnung belegen.

 

03.10.03 

Die B-Jugend muss noch in 2 Spielen gegen TGS Vorwärts um den 9. und 10. Platz antreten.

 

Heute in Vorwärts, wir in stärkster Besetzung mit 2 Trainern (Christian D. und Christian M.), Schiedsrichter (Patrick), Schiedsrichterbeobachter (Martin), Betreuer (Rosi), 4 Eltern und ein Geburtstagskind im Tor (Vincent). Was soll da noch schief gehen? Trotz des 0:0 zur Halbzeit, hatte ich nie das Gefühl, wir könnten verlieren, so war die 2:0 Führung durchaus logisch. (Schöner Stecher von Robert, 7-m von Matthias ). Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft, allerdings unterliefen uns viele technische Fehler, während die TGS Jungen ein größeres kämpferisches Potential hatten. Doch dann geschah Unfassbares: TGS schoss in den letzten 15 Minuten 4 Tore! Unsere Abwehr wurde förmlich überrannt. Einigermaßen frustriert fuhren wir nach Hause.

 

04.10.03 

Das „Gewitterspiel“ der A-Mädchen vom Juni wurde nun endlich nachgeholt. Mittlerweile hat sich unsere Mannschaft so gut entwickelt, dass sie gleich guten oder schwächeren Mannschaften ihr Spiel aufdrücken kann und nicht nur dem Gegner hinterherläuft. Zudem waren sie heute in Schusslaune und fabrizierten 7 Tore bei einem Gegentor! Trotz der guten Bilanz der letzten zwei Monate bleibt in der Endabrechnung „nur“ der 4 Platz. Außer gegen Limburg (2x verloren), haben sie TEC und TGS/Höchst, die vor ihnen platziert sind, jeweils Punkte abgeknöpft.

 

Die A-Knaben von Safo kamen zu ihrem Nachholspiel doch mit 3(!) Knaben angereist. Wir spielten Mixed-3/4-Feld.

 

05.10.03 

Meine liebste Mannschaft, die A-Jugend, gab mal wieder reichlich Anlass zum Ärgern. Treffpunkt: 10.00 Uhr Hockeyplatz: Robert Haas- Will sitzt alleine auf der TT-Platte, TEC läuft sich bereits komplett warm. 10.15 Uhr: 3 A-Jugendliche, 3 B-Jugendliche knallen Bälle auf´s Tor. Wiederholte Aufforderungen an Michael, sich um seine TW-Ausrüstung zu kümmern wurden als lästig empfunden. Man absolviert immerhin, wenn auch unlustig, einen Waldlauf. 11.00 Uhr Spielbeginn: Michael hat endlich festgestellt, dass an seinem Helm (?) eine Schraube locker ist, wir sind mittlerweile 9 Spieler (André hat schon vor 20 Minuten signalisiert, dass er unterwegs ist, Leon, nach meinem Anruf von der Mutter geweckt, erscheint 11.20 Uhr - Ich hatte es aufgegeben, mich zu ärgern und beschlossen, sie ihr Chaotentum auskosten zu lassen. Wider allen Erwartens hängten sie sich beim Spiel richtig rein. TEC war zwar die klar bessere Mannschaft, aber kämpferisch hatten wir einiges entgegenzusetzen. Michael im Tor hielt sehr gut und vernichtete viele Torchancen. Mit 2:4 erreichten wir ein respektables Ergebnis.

 

Die A-Knaben freuten sich, dass der heutige Gegner, Sachsenhausen 57, komplett erschien, zwar als a. K. Mannschaft, aber das war bekannt. Wir konnten nicht in stärkster Besetzung antreten, der Gegner war kräftemäßig überlegen und konnte zudem Hockey spielen, so gingen wir nicht, wie gewohnt, als Sieger vom Platz (3:5).

 

Es war nicht einfach, von Safo einen Termin für das letzte B-Knaben- Spiel der Vorrunde zu bekommen. Nach einigem Hin und Her, standen sie doch nur mit 7 Spielern auf dem Platz.

 

Keiner meiner 14 Knaben ging nicht mit der Einstellung auf den Platz, dass das ein lockeres Spielchen mit einem lockeren Sieg sein würde: außer der zahlenmäßigen Überlegenheit trennten uns Punkte. Doch solche Einstellungen rächen sich immer und man wunderte sich bald, dass man gar nicht so souverän war. Die 7 Safo-Buben konnten auch Hockey spielen.

 

Trotz aller Hinweise von außen, den Gegner nicht hinten reinzudrücken, den Ball laufen zu lassen, die Abwehr nicht völlig aufzulösen, wurden gerade diese Fehler gemacht. Als dann bei Safo die Kräfte nachließen, kamen wir noch zu einem 5:1 Sieg.

 

 

Saison-Höhepunkt

 

11./12.10.03

A-Knaben wurden mit 1:1 in Bad Nauheim Pokalsieger.

B-Mädchen wurden mit 6:0 in SaFo Pokalsieger. 

B-Knaben gewinnen Halbfinale gegen HC Limburg im 7-Meter Schießen. 

B-Knaben verlieren Hessisches Endspiel in Frankfurt 80  0:4 sind Hessischer Vizemeister. 

B-Jugend bleibt mit 2:2 gegen TGS Vorwärts 10. der Meisterschaft. 

1. D-Knaben werden Tagessieger in Bensheim 

1. D-Mädchen verlieren zum erstenmal ein Spiel (Kronberg) 

Weibl. Jugend A stellt Rekord auf: verliert 0:18 beiEintracht Frankfurt

 

Die B-Jugend von Vorwärts kam zum Rückspiel nach Wiesbaden. Nach dem unglücklichen 2:4 in Vorwärts, mussten wir mit 3 Toren Unterschied gewinnen, um noch den 9. Platz zu erreichen. Doch Vorwärts erwies sich wiederum als hartnäckiger und stabiler Gegner; wir kamen über ein 2:2 und damit über den 10. Platz nicht hinaus.

 

Insgesamt ein enttäuschendes Abschneiden einer Mannschaft, die sich eigentlich, so wie sie heute gespielt und gekämpft hat, weiter vorne hätte etablieren müssen.Dann kam das wichtigste Spiel der Saison: das Halbfinale der B-Knaben gegen HC Limburg: Tabellen-Zweiter (WTHC) gegen Tabellen-Dritten (Limburg). Bei sonnigem Herbstwetter und großer Zuschauerkulisse und Respekt vor dem Gegner (1:1 im Rundenspiel), regierte die Nervosität in beiden Mannschaften. Klare Chancen wurden immer wieder überhastet vertan. die neutralen Schiedsrichter sahen in Limburg die klar bessere Mannschaft, was ich so nicht stehen lassen möchte. Ich meine, dass das 0:0 Endstand dem Spielverlauf gerecht wurde.

 

Nun also 7-Meter Schießen (wir hatten in der regulären Spielzeit schon einen, mit dem Marius nichts anfangen konnte). 5 Schützen von jeder Mannschaft treten an. Nach glücklichen Kullerbällen, unglücklichen Lattenschüssen und guten Torwartleistungen stand es wiederum pari. Jetzt wird es richtig spannend, die Schützen treten paarweise an. Peter schießt zuerst und….der Limburger Torwart wird sich noch heute ärgern, dass er den Ball unter seinem Arm durchrollen ließ. Der Limburger Knabe knallt den Ball an die Latte. Aus vorbei.

 

Wiesbaden jubelt, Eltern herzen ihre Kinder, Limburg trauert, Eltern trösten ihre Kinder.

 

Am Sonntag um 9.15 Uhr starten die A-Knaben nach Bad Nauheim. Ich bin froh, 11 zusammengetrommelt zu haben, Tilmann und Michael sind verletzt, Frederik krank und die B-Knaben nicht verfügbar. Immerhin wollen wir uns in Bad Nauheim den Pokalsieg holen. Wir sind punktgleich mit den Nauheimern, haben aber das knapp bessere Torverhältnis, uns genügt demnach ein Unentschieden. Meine Zuversicht ist eher gedämpft, um so mehr freue ich mich über die Meldung des 1:1 und die Erinnerung an den versprochenen McD-Besuch.

 

Nicht so aufregend ist die Situation für die B-Mädchen, die schon als designierter Pokalsieger nach SaFo mit Sandra fahren. Ihre Pflichtübung in SaFo erledigen sie souverän mit 6:0. Die meisten Tore schoss wieder Rebecca, aber auch Theresa erlaubte sich, ein Tor zu schießen. O-Ton Theresa: „Ich hätte ihr (Rebecca) auch abspielen können, aber sie hatte schon so viele Tore geschossen!“

 

Diesen unangefochtenen Pokalsieg, die Mannschaft hat nicht einen Punkt angegeben, in der gesamten Runde, feiern wir beim Bowlen.

 

Und hier freuen sich unsere „Pokal-Tussen“.

 

Auch die „Kleinen“ müssen noch mal ran. „D-Knaben-Mannschaften nach Bensheim, (Kunstrasen), 2 D-Mädchen-Mannschaften nach Kronberg (Wiese) mit Micki. Die 1. D-Knaben sind gut aufgelegt, gewinnen ihre Spiele zu Null und werden Tagessieger.

 

Und auch beim letzten Feldturnier ließ uns die Sonne nicht im Stich. Auf einem neuen Kunstrasen durften unsere Jungs ein letztes Mal in Gottes Natur dem weißen Ball hinterher rennen. Neben unseren beiden Teams waren die Mannschaften aus Bad Nauheim, Limburg, Frankfurt und natürlich dem Gastgeber Bensheim angetreten, um den Turniersieg klar zu machen. Um es vorweg zu nehmen. Unsere D1-Crew hat es sich nicht nehmen lassen ungeschlagen das Turnier zu beenden!

 

Im ersten Turnierspiel spielte unser Nachwuchs (D2) gegen die Jungs aus Limburg. Mit einem 0:0 konnten unsere Recken das Turnier erfreulich beginnen. Nicht zuletzt dank des starken Torwarts Otmane. Die D1-Jungs gewannen ihr erstes Spiel gegen Bad Nauheim mit einem deutlichen 3:0. Die Treffer zu diesem Sieg markierten Max, Henry und Constantin, nach zwei schönen Zuspielen von Nikias, der bei diesem Turnier ohne ein eigenes Tor blieb. Aber vielleicht sollte unserem Sturm mal wieder verdeutlicht werden, dass eigentlich nicht entscheidend ist wer, sondern dass überhaupt Tore geschossen werden.

 

Die nächste Begegnung konnten die D1-Knaben knapp mit 1:0 durch das Tor von Henry für sich entscheiden. Auffällig bei dem Spiel war, dass die Bensheimer Equipe doch sehr gut gewachsene Naturburschen und -mädchen in ihren Reihen hatte. Ob es in Bensheim anderes Essen gibt? Das zweite Spiel der D2 ging mit 1:3 zugunsten der TGS Vorwärts Frankfurt aus. Luis konnte den Ehrentreffer erzielen. In der anschließenden Partie gegen die Gastgeber musste dann leider wieder eine etwas deutlichere 0:4 Niederlage in Kauf genommen werden. Die erste Garnitur gewann unterdessen mit 2:0 gegen die Truppe aus Limburg. Auch hier konnten wieder Henry und auch Max die Treffer erzielen.

 

Zum Abschluss des Turniers kam es wieder zu der zwischenzeitlich zur Gewohnheit gewordenen Begegnung zwischen den ’einen’ und den ’anderen’ der D-Knaben. Diesmal sollte es aber ein gerechtes torloses Unentschieden geben. Es fehlte zwar die komplette erste Sturmreihe, aber auch ansonsten konnte sich der D-interne-Nachwuchs behaupten, so dass die Feldhockeysaison mit einem versöhnlichen 0:0 sein diesjähriges Ende nahm.

Stefan Götz

 

Lange fürchtete ich um die 2. D-Mädchen Mannschaft wegen diverser Absagen, doch dann kamen doch 19 Mädchen (14 ist Minimum für 2 Mannschaften). Die 1. Mannschaft verlor nur gegen Kronberg, die ihren „Heimvorteil Wiese“ nutzten. Das war die 1. Niederlage unserer Mannschaft in der gesamten Saison.

 

Einen Negativ-Rekord stellte unsere Weibl. Jugend A auf. Nur mit 8 Spielerinnen und ohne einige Leistungsträgerinnen kamen sie bei Eintracht Frankfurt mit 0:18 unter die Räder.

 

 

 Und dann: Letztes Spiel der Feldsaison

Sonntag, 16.30 Uhr B-Knaben Endspiel in Frankfurt 1880

 

Über Zuschauer-Interesse konnten sie sich nicht beklagen. Die gesamte Wiesbadener Fan-Gemeinde war angereist und brauchte hinter den 80ern nicht zurückzustehen. Einmütig war man allerdings nur mit der Hand vor den Augen wegen der tiefstehenden Sonne. Zunächst gab es ein beidseitiges vorsichtiges Abtasten, doch dann wurden die 80er immer frecher und drängten uns in den Schusskreis zurück, mit wenig Erfolg, denn da war kein Durchkommen.

 

Schließlich gelang es den 80ern doch den Ball über die Linie zu bugsieren, vielleicht nicht ganz einwandfrei, doch der Schiri hat’s gegeben. In der 2. Halbzeit sah man von uns nicht mehr viel und die 80er kamen verdient noch zu 3 schön herausgespielten Toren.

 

Der  HESSISCHE  VIZEMEISTER  musste vielfach getröstet werden, doch später im Clubhaus bei Pizza war man wahrscheinlich lauter als die Fußball-Damen, die zu gleicher Zeit ihre Weltmeisterschaft feierten.