Chronik der Hallensaison 2001/2002

 

Liebe Mädchen und Jungen,

 

Blick’ ich zurück, bin ich voller Glück.

 

Na, das ist ein bisschen übertrieben, aber ich bin doch ganz zufrieden mit der Hallensaison. Wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass wir nur noch im Pokal-Wettbewerb etwas reißen können, wie es der 8. Platz unserer einzigen Meisterschafts-Mannschaft beweist. Die Pokal-Wettbewerbe sind aber in den letzten Jahren zunehmend attraktiver geworden, weil sich dort mehr Mannschaften anmelden als in der Meisterschaft, wo sich nur noch ganz wenige Mannschaften hintrauen, weil die Überlegenheit von Frankfurt 80 und Rüsselsheim zu groß geworden ist.

 

So haben wir mit den B-Knaben den Pokalsieg geschafft, die Weibliche Jugend musste diesmal Darmstadt den Vortritt lassen und wurde „nur“ Zweiter. 3. Plätze gab es für die A-Mädchen und die B-Jugend. Und auch der 4. Platz der

 

B-Mädchen kann als ein gutes Abschneiden gewertet werden.

 

Für die Leistungsstärke der Pokalmannschaften spricht auch, dass unsere 2. A-Knaben Mannschaft total untergegangen ist und den 13. Platz belegt hat (Vorvorletzter).

 

Sehr gefreut hat uns die fast niederlagenfreie Saison der 1. D-Mädchen und der 1. D-Knaben.

 

Bei den C-Mädchen und C-Knaben ist das Verhältnis von Sieg zu Niederlage eher ausgeglichen.

 

Doch nun blick’ ich voraus und hoffe, dass wir “am Ball bleiben“.

 

Es war nicht leicht, die Mannschaften zur Feldsaison zusammenzustellen, da haben sich doch, vor allem im älteren Bereich einige Lücken aufgetan.

 

Ich hoffe, mit der Regelung, die Mannschaften so aufzustellen, wie sie zuletzt in Feld und Halle zusammengespielt haben, eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Für einige von Euch bedeutet es, Verzicht auf das 2. Jahr in Euerer Altersgruppe. Den meisten ist es aber wichtiger mit ihren Freundinnen oder Freunden zusammenzubleiben.

 

Wenn wir alle am gleichen Strang ziehen, kann es nur eine gute Saison werden.

 

Freut Euch auf die Turniere in Ludwigsburg, Bad Kreuznach, Bad Nauheim und die Borzel auf das Borzel-Turnier in Mainz.

 

Rosi

 

 

Platzierungen  Hallensaison 2001/02

 

So haben wir gespielt:

Männl. Jugend B - Pokal: 1.SG 1846/TEC Darmstadt, 2.SG RV Offenbach/TV Rembrücken, 3.THC Wiesbaden, 4.Eintracht Frankfurt, 5.HC Bad Homburg, 6.THC Hanau II, 7.THC Usingen, 8.VfL Bad Nauheim, 9.HC Limburg II.

 

Knaben A - Meisterschaft: 1.Rüsselsheimer RK I, 2.SC Frankfurt 1880 I, 3.Limburger HC I, 4.MTV Kronberg, 5.HC Bad Homburg, 6.VfL Bad Nauheim, 7.SC Frankfurt 1880 II, 8.THC Wiesbaden I, 9.THC Höchst, 10.THC Hanau.

 

Knaben A - Pokal: 1.Eintracht Frankfurt, 2.SG RV Offenbach/TV Rembrücken, 3.SG 1846/TEC Darmstadt, 4.TGS Vorwärts Frankfurt, 5.HC Limburg II, 6.KSV Baunatal, 7.DHC Wiesbaden, 8.VfL Marburg, 9.Safo Frankfurt, 10.THC Usingen, 11.HC Kassel, 12.RK Rüsselsheim II, 13.THC Wiesbaden II, 14.HC Fulda, 15.TSV 1857 Sachsenhausen.

 

Knaben B – Pokal: 1.THC Wiesbaden, 2.SC 80 Frankfurt II, 3.HC Limburg II, 4.SG 46/TEC Darmstadt II, 5.THC Hanau II, 6.Eintracht Frankfurt, 7.HC Fulda, 8.Safo Frankfurt, 9.HC Limburg III, 10.SG 1846/TEC Darmstadt III, 11.VfL Bad Nauheim, 12.THC Usingen, 13.HC Kassel, 14.SSG Bensheim, 15.gemeinsam SG 1846/TEC Darmstadt I, TSV 1857 Sachsenhausen, RV Offenbach/TV Rembrücken, DHC Wiesbaden.

 

Weibliche Jugend B - Pokal: 1.SG 1846/TEC Darmstadt, 2.THC Wiesbaden, 3.THC Höchst I, 4.MTV Kronberg, 5.THC Höchst II.

 

Mädchen A -Pokal: 1.RK Rüsselsheim II, 2.MTV Kronberg, 3.THC Wiesbaden, 4.HC Bad Homburg, 5.RK Rüsselsheim III, 6.Safo Frankfurt, 7.SG 1846/TEC Darmstadt, 8.TGS Vorwärts Frankfurt.

 

Mädchen B -Pokal: 1.RK Rüsselsheim II, 2.SG 1846/TEC Darmstadt, 3.MTV Kronberg, 4.THC Wiesbaden, 5.VfL Marburg, 6.HC Limburg, 7.THC Hanau II, 8. SC 80 Frankfurt II, 9.VfL Bad Nauheim, 10.HC Bad Homburg

 

 

Gute Zeiten – Schlechte Zeiten

 

Im Maskottchen Nr. 8 vom April 1988  kann man lesen, dass der WTHC in der Gesamtwertung in Hessen den 3. Platz hinter Frankfurt 80 und RK Rüsselsheim belegt hat., Das waren noch Zeiten!

 

Aber noch etwas Interessantes findet man in diesem Maskottchen:

 

Vorausschicken möchte ich, dass wir seit Mitte März einen Jugendraum haben, die alte Kegelbahn im Keller wurde umfunktioniert, renoviert und zunächst mit zwei Tischfußball-Spielen und einem Body-Building-Gerät ausgestattet.

 

Und nun gab es in diesem Maskottchen von ´88 eine Umfrage mit verschiedenen Fragen, u. a.:

 

Wenn wir einen Jugendraum hätten, sollte er genutzt werden für:

 

Hier die Antworten:

Besprechungen

Mannschaftsabende

Partys

Disco

Irgendwas zum Zeitvertreib

Spielcasino

 

Eine weitere Frage war:

Was erwartest Du von unserem Club:

 

Antworten:

Dass er mich nicht rausschmeißt

Dass er sauber ist

Dass er mehr Feiern für Jugendliche macht

Dass er die sportlichen Leistungen der Mannschaften fördert bzw. unterstützt

Spaß

Gute Platzpflege.

 

Das ist nun 14 Jahre her, die Wünsche haben sich nicht geändert.-

 

 

Chronik der Hallensaison 01/02

 

20.10.01

Die Eröffnung der Hallensaison oblag den A-Knaben auf dem WTHC-Turnier in der Dilthey-Halle. Sechs Mannschaften traten an. Nachdem Wiesbaden den Gruppensieg gegen Alzey (7:1) und Nauheim (1:0) errungen hatte, überstanden wir auch das Halbfinale gegen Rembrücken (6:4). Im Endspiel wurden wir dann doch etwas von Mainz vorgeführt (4:8).

 

Jedes geschossene Tor wurde mit einem Gummibärchentütchen belohnt: Mainz 19, Wiesbaden 18, Nauheim 7, Limburg 6, Alzey 5.

 

Sehr überrascht war ich , als ein Limburger Knabe beim Hinausgehen sagte: „Tschüs, es war ein schönes Turnier!“

 

27./28.10.01

Schon wieder die A-Knaben! sie fuhren zum Beethoven-Cup-Turnier nach Bonn und trafen dort auf die Westdeutsche Elite: DHC Düsseldorf, Etuf Essen, Blau Weiß Köln, Uhlenhorst Mülheim. Sie gewannen nur gegen den Gastgeber, Bonner THV.

 

In Wiesbaden richteten wir ein B-Knaben Turnier aus. Ursprünglich hatte ich mit 2 WTHC Mannschaften geplant, es war dann für uns als Veranstalter ziemlich peinlich, mit Müh’ und Not eine Mannschaft aufzubieten. Vier der stärksten Spieler und Torwart David waren krank oder hatten anderes vor. Für die verbliebene Restmannschaft gab es nur Niederlagen. Etwas unglücklich lief es gegen Nauheim und Mainz. Jedes Mal führten wir 3:0 und verloren 3:4. Hier machte sich der Mangel an Auswechselspielern bemerkbar. Wieder wurden die geschossenen Tore in Gummibärchentütchen umgemünzt: Limburg I, 31, Limburg II, 19, Nauheim, 9, Mainz, 7, Wiesbaden, 6.

 

Am Sonntag bei den C-Knaben sah es viel besser aus. Micki scharte 23 (!) Knaben um sich, die sie auf 2 Mannschaften verteilen musste.

 

Platzierung nach den Gruppenspielen:

1. Nauheim

7 Punkte

2. WTHC I

6 Punkte

3. Mainz

4 Punkte

4. WTHC II

0 Punkte

 

Nach den Halbfinales standen sich im Endspiel Nauheim und WTHC I gegenüber. Der Turniersieg gehörte Nauheim mit 4:1. Yannick im Tor war am Ende seiner Kräfte, hatte er doch 6 Spiele durchstehen  müssen.

 

Nachmittags dann die allergrößte Peinlichkeit: A-Mädchen Turnier:

 

es erschienen sage und schreibe 5 Spielerinnen, keine Torfrau. Unsere Gäste: Mainz und TEC Darmstadt. Das Einzige, was ich tun konnte, um mich nicht gar zu sehr zu schämen: ich erließ die Turniergebühr. Auch Darmstadt war ohne Torfrau gekommen. So spielten wir 5 gegen 5 ohne Torfrau gegen TEC 3:2 und 5:8. Gegen die kompletten und motivierten Mainzerinnen 1.6 und 2:7. Das macht wirklich niemandem Spaß. Schade um die vertane Zeit. Alle, die an diesem Nachmittag in der Halle waren, hätten etwas Sinnvolleres tun können. -

 

3./4.11.01

 

Knaben D1 und D2 eröffneten den hessischen Turnierreigen in Frankfurt. Beide Mannschaften hatten es mit denselben Gegnern zu tun: SAFO und Marburg. Die 1. Garnitur gewann 5:0 und 2:1, die 2. Mannschaft spielte 0:1 und 1:1. Der jüngste und kleinste der 2. Garnitur (Henry) stellte seine Mannschaft vortrefflich ein. Vor dem Spiel gegen SAFO verkündigte er: „Die machen wir alle!  Beim Endstand von 0:1 befand er: „Dann eben in der 2. Halbzeit!“ Die war leider auch schon vorbei.

 

Mit unseren WTHC Turnieren haben wir dieses Jahr Pech. Am Sonntag sollte ein C-Mädchen Turnier stattfinden. Doch mangelnde Kommunikation zwischen den Hallenwarten bewirkte, dass 3 Mannschaften und der gesamte WTHC-Tross vor der verschlossenen Halle standen. Da gabs dann vor der Halle reichlich Kuchen und belegte Brötchen. Ich konnte, am Telefon genervt in Frankfurt, die Eine-Million-Frage: „Wo ist der Hallenwart?“ auch nicht beantworten.

 

Ich betreute die B-Knaben zwei Spiele, dann wurde ich von Robert vertreten. Heute hatten wir eine vollbesetzte Auswechselbank, es konnten alle! Mit dem besten aller Ergebnisse, 4 gewonnenen Spielen beendeten wir den 1. Spieltag der Pokalrunde. 20:1 Tore, 12:0 Punkte, da kann selbst ich nicht meckern. Ich reiste von Frankfurt nach Hanau zu den B-Mädchen, fand genügend Spielerinnen vor und mutete meiner Stimme weitere Strapazen zu. Die ersten beiden Spiele gegen Rüsselsheim und Hanau gingen knapp 1:2 verloren, aber es gab keinen Grund zum Trauern. Gegen Darmstadt (3:2) und 80 (5:1) sorgten 2 Siege für ein ausgeglichenes Punktekonto.

 

04.11.01 - Hanau

 

Überraschung bei den B-Mädchen. Ein Hockey-Turnier ist angesetzt und alle kommen. Mit 9 Mädchen fahren 4 Eltern-Autos nach Hanau. Das ist eine tolle Ausgangsposition für das Turnier.

 

1. Spiel WTHC-RRK

 

Das Spiel begann, doch die Mädchen vom WTHC haben das nicht so ganz mitbekommen, denn nach der 1.Halbzeit stand es 2:0 für den RRK, ohne dass der WTHC groß aufgefallen wäre. In der 2.Halbzeit wurde es etwas besser mit dem Einsatz, Cesi schoss das 1:2, aber es reichte nicht mehr zum Ausgleich.

 

2. Spiel WTHC-Hanau

 

Es gab eine deutliche Steigerung zum ersten Spiel, aber für Hanau war das nicht genug. Cesi schoss ihr 2.Tor zum 2:1 für Hanau, Tessi hatte Pech bei einem Lattenschuss. Das Spiel ging ebenfalls 2:1 verloren.

 

3. Spiel WTHC-TEC

 

Wir waren nun etwa 3 Stunden in der Halle, wurden sehr gut versorgt mit Kaffee und leckeren Brötchen. Unsere Damen waren nun endlich wach geworden, und begannen sehr schwungvoll und aggressiv gegen Darmstadt. Geri erzielte das 1:0, es gab gute Kombinationen und pausenlose Angriffe. Halbzeitstand 1:0.

 

Das Spiel wird schneller, Cesi schießt ihr 3. Tor zum 2:0. Kurz darauf gelingt ihr ihr schönstes Tor, indem sie einen Rückpass der gegnerischen Mannschaft errennt, und ein Tor schießt, das 3:0. 

 

Nun denken die Mädchen wohl, das reicht und tun nicht mehr viel. Die Darmstädterinnen kommen auf 3:2 heran, doch dann endlich reißt sich die Verteidigung zusammen und lassen nichts mehr zu.

 

4. Spiel WTHC-1880 Frankfurt

 

Diese Spiel beginnt von Anfang an schnell, angriffsstark und zwingend im Sturm. Der Torreigen wird eröffnet durch Tessi, die eine klasse Vorlage von Antonia zum 1:0 verwandelt. Das 2:0 schießt Cesi, dem sich das 3:0 durch Geri anschließt. Dann fällt das 3:1 für 1880, doch die Mädchen lassen sich dadurch nicht aufhalten. Nach der Pause gelingen Tessi noch 2 Tore, nachdem sie von Antonia und Cesi mit Vorlagen gut versorgt wurde.

 

Dieses letzte Spiel war mit Abstand das beste Spiel dieser Mannschaft, was sie bisher gezeigt hat. Die Mädchen waren entschlossen und angriffslustig.

 

Sie spielten schnell und mit Übersicht. Ein Vater meinte zwar, sie hätten große technische Defizite, aber das kann im Training ja behoben werden. Kim hat im Tor eine gute Figur gemacht, immer mit Coach im Hintergrund in Person von Vater Dressendörfer, der die Abwehr gleich mit unterstützte.

 
Barbara John

Die D-Mädchen konnten locker mit 2 Mannschaften auftrumpfen. Jede Mannschaft hatte jeweils einen Block von 3 starken Spielerinnen bekommen. Wir freuen uns über viele Anfängerinnen, die nun ihre Turniererfahrung sammeln müssen. So gab es auch eine Niederlage für die erfolgverwöhnte Mannschaft um Rebecca und Theresa.

 

10./11.01

 

Absage eines A2-Knaben (leider nicht im O-Ton lieferbar): „Heah, Rosi, wann is’n das Turnier? Samstag oder Sonntag?“  „Samstag.“  „ Heah, cool, da kann ich nicht – da iss wass mit Konfi!“-

Nun, da es noch einen Wackelkandidaten gab: „Ich weiß nicht ob ich kann!“, wurden noch 2 B-Knaben rekrutiert. Eigentlich fuhr ich ganz zuversichtlich nach Darmstadt und dachte wir spielen vorne mit. Aber gleich im 1. Spiel gab es ein bitteres Erwachen: 1:11 gegen Darmstadt. Auch die restlichen 3 Spiele gingen verloren, sogar gegen die DHC’ler setzte es eine 1:3 Niederlage, die hatten noch nicht einmal einen Auswechselspieler aber waren einfach flinker als unsere teilweise bewegungsfaulen Herren. Hingegen waren unsere „Kleinen“: Marius, Christopher, Tilman nicht in der Lage den robusten A-Knaben von Vorwärts (2:5) und Safo (0:5) Widerstand zu leisten.

 

Sonntag, 7.45 am Viadukt 2. C-Knaben. Ich hatte schon vorher auf meinem Band gehört: „Ich kann leider nicht kommen, meine Mama will nicht so früh aufstehen!“ So haben wohl noch mehr Mamas gedacht, denn ich stand schließlich mit 7 Knaben am Viadukt, Micki hatte 13 nominiert. Da Johannes kaum ein halbes Jahr Hockey spielt, hatten wir nur 6 voll einsetzbare Spieler dabei. Trotzdem haben wir einen umjubelten Sieg gegen Bensheim  (1:0) gelandet. Ein unglückliches 1:3 gegen Sachsenhausen und im letzten Spiel gegen die 1. Garnitur von Darmstadt eine 2:10 Klatsche war die Quittung für die Langschläfer. Kommentare zum schlechten Mannschaftsverhalten habe ich schon oft genug losgelassen, sie fruchten wohl doch nicht. Es wird immer die „Deppen“ geben, die sich engagieren und die anderen, die sich vielleicht noch ins Fäustchen lachen.- David im Tor tat sein Möglichstes, wir holten ihn tropfnass aus der Rüstung.

 

Anschließend schaute ich noch bei den 1. A-Knaben vorbei, da sah es auch trübe aus. 1:11 gegen Rüsselsheim, 1:7 gegen Limburg. Besonders bitter die deutliche Niederlage gegen Rüsselsheim, da dort der „abtrünnige“ Julian mitspielt. Wieder einmal hat ein Talent den WTHC via Rüsselsheim verlassen und fühlt sich dort wohl. Die Rüsselsheimer Jugendarbeit sieht anders aus als bei den meisten Vereinen: sie sammeln Talente in Hessen, Rheinland-Pfalz, bis Heidelberg strecken sie ihre Fühler aus und lassen ihnen eine optimale Förderung angedeihen. So ist Erfolg programmierbar (in der Feldsaison errang Rüsselsheim 3 deutsche Meistertitel) In der A-Knaben Mannschaft von heute gab es 2 Rüsselsheimer „Gewächse“ Ganz klar, dass die Vereine, die sich mit der Basisarbeit abmühen, diesem Treiben von Rüsselsheim wenig begeistert gegenüberstehen. Nun unsere A-Knaben, bei denen der Knoten immer noch nicht geplatzt ist, verloren auch gegen 80 II, doch im letzten Spiel gab es noch einen Sieg: 5:4 gegen Bad Homburg.

 

Die C-Mädchen kamen mit 7 Punkten aus 4 Spielen von Bad Nauheim zurück. Eltern zufrieden, Kinder zufrieden. Moritz berichtet:

 

Eigentlich sollte es schon letzte Woche losgehen, aber leider war der Hallenwart nicht da und somit musste ich hochmotivierte Mädchen wieder nach Hause schicken. Doch im ersten Spiel war diese Motivation dann irgendwie verflogen, stattdessen waren wir etwas müde und somit konnte Rembrücken mit 1:0 in Führung gehen. Doch dieses Tor weckte die Mädels auf und wir rissen das Spiel an uns. Wir hatten viele Chancen, die wir aber nicht nutzen konnten. Anna machte auf der rechten Seite viel Druck und plötzlich hatte Wirbelwind Tandi die glorreiche Idee, mal vom Kreisrand zu schießen. Sie ließ dem Torwart keine Chance und der Ball ging ins linke Eck. Es blieb beim 1:1. Danach folgte das vermeintlich schwere Spiel gegen Kronberg, das wir aber durch ein Traumtor von Chiara mit 1:0 verdient gewannen. Es waren schöne Kombination zu bewundern und die Abwehr (Luisa, Lara, Anna) strahlte Souveränität aus. Gegen Darmstadt gab es dann kein Halten mehr: 3:0. Besonders erfreulich war das Spiel unseres „Nachwuchses“ Laura, Franziska und Karina (erstes Hallenturnier) - sie spielten sehr gut und hatten auch ihre Chancen. Zuletzt mussten wir gegen die starken Bad Nauheimerinnen antreten. Schade war, dass bei ihnen ein Junge mitspielte, obwohl sie genug waren. Dieser zeigte unserer Abwehr dann mal, wie man Tore schießt und wir verloren mit 1:3, obwohl wir gut spielten.

 

Fazit: Es macht Spaß den Mädels zuzuschauen, da die ersten Kombinationen klappen und der Einsatz stimmt!

Moritz Köhler

 

17./18.11.01

 

Unsere beiden ältesten Jugendmannschaften, Weibliche Jugend B und Männliche Jugend B, die beide in der Feldsaison Pokalsieger waren, steigen in die Hallensaison ein. Die Mädchen verlieren gegen Darmstadt, die Jungen gegen Limburg und Usingen. Moritz der sie jetzt trainiert und betreut war kurz vor dem Ausrasten, weil die Niederlagen absolut unnötig waren. Dann plötzlich waren sie da und besiegten die bis dahin ungeschlagenen Homburger 3:2 und Eintracht Frankfurt mit dem gleichen Ergebnis. André, Sven, Matthias, Henning und Alexander (Biech) waren die Torschützen. Mit gehörigem Dussel erreichten sie damit den 2. Platz (3 Mannschaften mit 6 Punkten und wir das beste Torverhältnis).

 

WTHC- Limburg 2:3

 

Die B-Jugend war nicht in der Lage konsequent hinten zu zumachen und hat dann nach einer guten ersten Hälfte das Spiel verloren. Ersatztorwart Hennig hat seine Sache aber sehr gut gemacht.

 

WTHC- Usingen 1:4

 

Ein ganz schlechtes Spiel! Der Block stand nicht richtig und auch die Einstellung stimmte nicht. Den Ehrentreffer erzielte Matthias in seinem ersten B-Jugend-Hallenspiel.

 

WTHC- Homburg 3:2

 

Gegen die bisher beste Mannschaft konnten wir dann endlich mal zeigen, was wir konnten. Alles lief glatt und die Chance auf die Endrunde konnte gewahrt werden

 

WTHC- Eintracht Frankfurt 5:2

 

Jetzt wurde Hockey der besten Qualität geboten und wir gewannen das Spiel.

 

Fazit: Die Mannschaft ist momentan auf dem 2. Platz. Dieser muss gehalten werden, um in die Endrunde zu gelangen und das ist möglich!

 

Moritz Köhler

 

Auch die Weibliche Jugend  erreichte den 2. Platz allerdings wesentlich deutlicher (einen Punkt Rückstand zum Tabellenführer). Leider fehlten Sophia und Lenchen. Sophia hatte Firmung und Lenchen musste Beistand leisten. Oh, Gott.

 

Am Sonntag spielte eine gemischte A-Knaben Mannschaft in Mainz auf einem Turnier. Nachdem wir gegen HC Mannheim verloren hatten, füllten wir eine 3-stündige Pause mit einem Abstecher zum Herrenspiel nach Wiesbaden. Danach wussten wir, wie gewinnen geht und zeigten es den Gau-Algesheimern. Als Gruppenzweiter traten wir gegen den Gruppenersten der anderen Gruppe, TG Frankenthal an. Die waren so gut, dass sie das ganze Turnier gewonnen haben.-Im Großen und Ganzen haben wir gut mitgespielt, doch in Chancenauswertung und Spielaufbau hapert es noch etwas.

 

Die 1. C-Knaben waren nach Frankfurt unterwegs mit Steffen als Betreuer, weil Micki wieder Tore für die Damenmannschaft schießen musste. Hier berichtet Frau John:

 

1.Spiel:  WTHC-1880 I

 

Die Jungen begannen gut und schnell. 1880 auch, und nach einigen Minuten stand es 1:0 für 1880. Obwohl die WTHC-Jungs sich sehr bemühten, hatten sie dem Ansturm von 1880 nicht viel entgegen zu setzen, und so ging das Spiel 0:5 verloren.

 

2.Spiel:  WTHC-Limburg

 

Auch dieses Mal begannen die WTHC-Knaben schnell und engagiert, und lagen dank Marius nach 3 Minuten in Führung mit 1:0. Doch dann riss der Faden und den Limburgern gelang alles, unter anderem 4 Tore. Endstand 1:4 für Limburg.

 

3.Spiel:  WTHC-1880 II

 

Coach Steffen versammelte die Jungens vor dem Spiel und instruierte sie, den Schläger unten zu halten, früher anzugreifen, mehr abzuspielen und schneller bei der Ballabgabe zu sein. Das Spiel begann und, oh Wunder, sie beherzigten die Anweisungen. Carsten schoss in der 1. Halbzeit das 1:0. Sie spielten sich sehr gute Torchancen heraus, aber der Torschuss war zu selten erfolgreich. Die 1.Halbzeit ging 1:1 zu Ende.

 

Dasselbe Bild in der 2. Halbzeit, in der Marius zwar das 2:1 gelang, doch 1880 gelang auch das 2:2. Das war dann der Endstand. Schade, in diesem Spiel - wie in den anderen Spielen - wäre mehr drin gewesen. Eine 2.Trainingseinheit wäre nicht schlecht.

 

Barbara John 

 

24./25.11.01

 

Die 1. A-Knaben trafen an ihrem 2. Vorrundenspieltag in Hadamar auf die selben Gegner, wie vor 14 Tagen. Heute wurde nur ein Punkt errungen, gegen Limburg. Damit ist die Endrunde, von der wir träumten, gestorben. -

 

Auch die 2. A-Knaben spielten noch einmal gegen die selben Gegner. Wir verzeichneten immerhin einen heiß umkämpften Sieg gegen den DHC (4:3). Damit war wenigstens ein Hauch von Prestige gerettet. In den anderen 3 Spielen schossen wir kein Tor und kassierten 27 (!) Obwohl, wie ich  meinte, wir eine etwas bessere Mannschaft stellten. Allerdings war noch am Samstag die Truppe von 10 auf 7 geschrumpft. Einer erdreistete sich zu sagen: „Sei froh, dass ich überhaupt gekommen bin!“. Ich bot an, ihm dafür die Füße zu küssen. -

 

In Wiesbaden wurde es Ernst für die A-Mädchen. Organisatorisch knirschte es zwar im Getriebe, doch mit 7 Punkten aus 3 Spielen gibt es nichts zu bemängeln. Wertvoll auf jeden Fall das 1:1 gegen Rüsselsheim, mit denen wir damit punktgleich sind, sie wegen des besseren Torverhältnisses auf dem 1. Platz.

 

Am Sonntag musste ich 1. und 2. D-Knaben der Obhut der Eltern überlassen. Da leider auch das tolle Sturmtrio Dennis P., Sunny und Luca ausfiel und sich auch kein engagierter Torwart gefunden hat – ich meine einen , der nur im Tor und sonst nirgends spielen möchte- sah ich den Abreisenden am Viadukt mit einiger Skepsis hinterher. Beide Mannschaften haben gegen Darmstadt verloren (0:1 und 1:3), WTHC I besiegte Eintracht Frankfurt 4:0, WTHC II leistete sich ein 0:0 gegen 80 II. Berichtet wurde hauptsächlich von den 4 Toren, die man gegen die Eintracht geschossen hatte.-

 

1./2.12.01

 

Da ich Moritz und Jochen zu einem Trainer-Lehrgang nach Köln geschickt hatte, mussten für Moritz` Mannschaften Ersatz-Betreuer beschafft werden. Mit den C-Mädchen fuhr ich nach Marburg, fand wider Erwarten am Viadukt nur 6 Mädchen vor, darunter D-Mädchen Theresa. Es fehlten Chiara, Antonia, Saia, Lara, Louiza, Line von den stärkeren Spielerinnen. Dafür hatte ich mit Laura und Franziska Anfängerinnen dabei, die aber wacker um jeden Ball kämpften. Anna, im Tor, von 4 riesigen Maskottchen umgeben, war schier unüberwindlich, so kassierten wir bei 3 Niederlagen nur 4 Tore. (0:1, 1:2, 0:1). Glücklicherweise konnten wir Anna überreden, nicht die eigens angefertigte Fahne, die vom unschlagbaren WTHC berichtete, zu entfalten. – Das wäre doch etwas peinlich gewesen.-. Während der 1½-stündigen Heimfahrt war es im Bus so unheimlich still (völlig ungewohnt, da ich meist mit Jungen unterwegs bin), dass ich mich schon mal umdrehte, ob sie überhaupt noch da sind. Wie ich später erfuhr, waren sie mit „Liebesanalysen“, was auch immer das ist, beschäftigt..

 

Die B-Jugend, Moritz andere Mannschaft, wurde die beiden ersten. Spiele von Martin K. betreut, dann kam Moritz von Köln herbeigeeilt. Nach Sieg (Eintracht Frankfurt) und Niederlage (Limburg), folgten Niederlage (Homburg) und Sieg (Usingen). Die Auguren sagen, die Endrunde sei erreicht.

 

Am Sonntag fand ich mich mit 2 Absagen und ansonsten ahnungslos am Viadukt ein. Gespannt, welche 2. C-Knaben mich dort erwarteten. Nun, sie kamen in Massen, mit 5 Autos starteten wir gen Frankfurt und.........standen vor verschlossener Halle. Da wir das 3. Spiel gehabt hätten, die anderen Mannschaften schon länger warteten und gerade beschlossen hatten, nach Hause zu fahren, folgten wir dem Trend. Philipps lapidarer Kommentar: „Jetzt hätte ich schon 1 ½ Stunden am Computer spielen können“ - Aber einige waren auch traurig, dass das Turnier ausfiel.

 

Von den 1. C-Knaben berichtet Frau John:

 

Die Eltern und 6 C-Knaben treffen sich am Viadukt um 12Uhr45, kriegen letzte Instruktionen von Trainerin Miki, die wegen eines eigenen  Spiels nicht mit fahren konnte; die Unterlagen samt Anfahrtsbeschreibung sind komplett. Die Eltern fahren los und landen treffsicher in der falschen Halle. Die Kinder sind aufgeregt, haben Angst, dass sie zu spät kommen, die Eltern sind genervt, weil sie Fehler gemacht haben. Doch in einer kurzen Lagebesprechung wird die Situation geklärt und die richtige Halle mit 20 Minuten Verspätung gefunden. Bad Nauheim kam auch zu spät, also kein Problem.

 

Die beiden Coachs stimmen die Kinder kurz ein, sagen Dinge wie Schläger runter, mit beiden Händen anfassen, abgeben, sich anbieten und 10 Tore schießen.

 

 

1. Spiel: WTHC-SAFO

 

 

Die Jungen legen los und, Oh Wunder , die Anweisungen der beiden Hobby-Coachs werden befolgt. Die Abwehr mit Mathias und Nickel steht sehr gut, sie lassen Safo nicht durch. Fabian als Mittelfeldspieler sorgt für gute Pässe nach vorne zu Miles und Peter. Leider steht die gegnerische Abwehr auch sehr gut, sodass die beiden Stürmer keine Erfolge erzielen. In einer tumultartigen Szene verlieren viele den Überblick, nur Safo gelingt leider ein Tor. 1:0 zur Halbzeit. Nach der Pause wird das Spiel der WTHC-Jungen noch besser, und den Ausgleich erzielt Fabian in einem sehenswertem Alleingang. Endstand 1:1.

 

 

2. Spiel WTHC-TEC

 

 

Diesmal steht Fabian im Tor, weil David unbedingt ins Feld wollte. Die Coachs stimmten nur unter der Auflage zu, dass David seine Mannschaft zu McDonalds einlädt, wenn sie das Spiel verlieren sollten. Die 1. Halbzeit war einfach klasse, die Jungs hatten richtig Biss, sie kombinierten, sie spielten schnell, griffen früh an und waren ruckzuck vor dem gegnerischem Tor, in das Peter 2 mal den Ball versenken konnte. In der 2. Halbzeit hatte TEC seine Turbo-Spieler eingewechselt, und sie hatten schnell ausgeglichen. Jetzt begriffen die WTHC- Jungs den Ernst der Lage, und kämpften um jeden Zentimeter der Halle. David hatte wohl Angst um sein Taschengeld, und hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Niederlage zu verhindern. Einige Chancen wurden leider von Miles und Peter, die sich anscheinend von ihrer geliebten Technik des Hinfallens nicht ganz frei machen konnten, vertändelt oder einfach vergeben. Endstand 2:2

 

 

3. Spiel: WTHC-1880

 

 

Die Kinder hatten mächtig Respekt vor 1880, wurden aber von den Coachs psychologisch sehr gut eingestellt. Sie waren von Anfang an hellwach und konzentriert. Alle spielten mehr in der Abwehr, und versuchten Konterchancen zu nutzen. Mathias und Nickel waren viel beschäftigt und erledigten ihre Aufgaben ganz hervorragend. David im Tor war wieder mal eine Bank. Fabian war überall und hatte seinen Schläger unten. Peter gelang ein vorzügliches Tor, nach einer sehr klugen Vorlage durch Miles. Das Spiel endete trotzdem 2:1 für 1880, aber die Jungs haben gekämpft und ihr Bestes gegeben. 

 

 

Einen freundschaftlichen Disput gab es am Rande zwischen den Eltern, denn ein Vater von 1880 meinte, dass in einer Weltstadt doch anders gespielt wird als in einem Kaff. Da 1880 aber nur 2:1 gewonnen hat, war dieser Vater doch schnell sehr ruhig nach einem kleinen, dezentem Hinweis auf den Status von Wiesbaden als Landeshauptstadt. Weltstadt, knappe Niederlage, egal, es war eine Werbung für Hockey, und wir sind alle hochzufrieden nach Hause gefahren.

 

 

Barbara John

 

 

8./9.12.01

 

Die 1. A-Knaben bekamen noch einmal ihre Chance, die Endrunde zu erreichen. Die beiden Vorrundengruppen spielten zusammengewürfelt Jeder gegen Jeden. Doch es gelang ihnen nicht gegen 80 I, 80 II und Limburg zu punkten, wobei die Niederlage gegen 80 II mit 0:1 denkbar knapp und unglücklich war, weil viele Chancen vergeben wurden. Gegen Hanau sprang dann endlich ein 4:1 Sieg heraus. Einigermaßen zufrieden fuhr man nach Hause, weil man gut gespielt hatte, doch die Endrunde war damit nicht erreicht.

 

Die 2. A-Knaben waren die erste Mannschaft, die mit dem neuen Bus fahren durften - nach Fulda.

Dies sind die Unternehmen, die mit Ihrer Spende den 9-Sitzer Kleinbus ermöglicht haben:

 

Elektro Wintermeyer GmbH

Planet Home AG   

Hotel Klemm

Damen- und Herren-Coiffeur Jossy Arnold

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ERI Leather and Socks

Weinforum Wiesbaden

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S.K. Metallbau

Marble Technics        

Fa. Edeka, Platterstr, Karola Daut

Tennishalle Bierstadt

 

Wir bedanken uns für die Unterstützung und empfehlen bei Bedarf diese Unternehmen bevorzugt zu behandeln.

 

Wenig Mannschaftsgeist zeigte Annalena als sie einer Einladung zum Skilaufen folgte und die A-Mädchen bei ihrem 2. wichtigen Vorrunden-Turnier in Stich ließ. Das muss sich auf die Moral der Mannschaft verheerend ausgewirkt haben. Christoph berichtet von einer absolut motivationslosen Truppe, so etwa: „Ohne

 

Annalena........!“ Irgendwie waren sie wohl so lethargisch, dass sie nicht einmal die Spielergebnisse mitbekommen haben, denn ihre Aussage: „Wir haben alles verloren!“, kann nicht stimmen, da sie 3 Punkte gut geschrieben bekamen und O, Wunder, die Endrunde erreichten. Wie sich später herausstellte, hatte die Turnierleitung in Darmstadt falsche Ergebnisse eingetragen und die auch noch verspätet weitergegeben, sodass die Endrunde nach einer falschen Tabelle gespielt wurde. leidtragend waren ausgerechnet die Darmstädter Mädchen. Da die Ergebnisse aber nie veröffentlicht wurden, hatte man auch keine Möglichkeit zur Korrektur.

 

15./16.12.01

 

Mit voller Besetzung (11 B-Mädchen) fuhren wir nach Darmstadt, zum 2 . Vorrundentermin. Da heute alle Spiele wichtig waren fürs Weiterkommen, musste ich hauptsächlich auf Geraldine, Antonia, Ceci, die Stützen der Mannschaft setzen und konnte sie wenig auswechseln. Außer dem Spiel gegen Bensheim, das wir 7:0 gewannen, gab es kein leichtes Spiel. gegen Rüsselsheim verloren wir 1:3, doch der Sieg über Hanau (3:1) war sehr wichtig. Die meisten Tore schoss Ceci, blitzschnell taucht sie vor des Gegners Tor auf und versenkt kaltschnäuzig die Kugel. Ähnlich agiert Kim im Tor, manchmal muss man sie per Zuruf wecken, aber im entscheidenden Moment macht sie das Richtige.

 

Unter keinem guten Stern stand das Turnier der B-Knaben in Usingen. Sonntag, 8 Uhr Aufbruch, ohne Jan, Dennis und Torwart David. Philipp und Johannes waren Wackelkandidaten wegen ihres Gesundheitszustandes. Aber sie kamen.

 

Für David opferte sich Michael im Tor, ohne viel Torerfahrung tat er sein Möglichstes. Leider war das 1. Spiel gegen 80; wir verloren knapp 2:3 und damit den 1. Tabellenplatz. Zwei Mannschaften hatten auf die Reise nach Usingen verzichtet, so hatten wir nur noch ein weiteres „Zählspiel“, gegen Limburg, das wir locker 6:1 nach Hause brachten. Gegen Usingen spielten und gewannen wir „in Freundschaft“. Anschließend fand der lange versprochene Mc Donalds statt.

 

In Wiesbaden blieb die Weibliche Jugend B in 4 Spielen ungeschlagen und peilt ihren 3. Pokalsieg an! Doch Darmstadt bleibt unser härtester Verfolger. Die Entscheidung wird erst im nächsten Jahr folgen.

 

Skifreizeit 2002 im Pitztal

 

Am 6. Januar starteten wir mit 19 Kindern (es hätten auch noch einige mehr sein können) zur traditionellen WTHC-Skifreizeit, diesmal ins Pitztal. Die Anreise hatte ein paar Kurven zu viel, doch als wir endlich ankamen, bekamen die grünen Gesichter in der frischen Winterluft bald wieder ihre normale Farbe. Das Haus war natürlich eine „alte Baracke“, man ist ja schließlich *****Sterne Hotels gewöhnt. Trotzdem war man so fröhlich, dass bald die Nachbarn in der Tür standen und sich beschwerten.

 

Bei der Besichtigung der Küche sah ich doch einige Probleme auf uns zukommen: keine Spülmaschine, dafür nur zwei kleine Waschbecken. Kein Sieb, um 24 Portionen Nudeln abzuschütten, doch wir hatten Patrick, der ließ die Muskeln spielen und es klappte.

 

Das Skigebiet auf dem Gletscher war nur mit 8-minütiger Tunnelfahrt in „Ölsardinen-in-der-Dose“ Feeling zu bewältigen. Doch uns erwarteten Traumschnee, Traumwetter, Traumpisten, (besonders für die Anfänger) und Traumberge. Und das blieb 8 Tage so!

 

Die, die lieber die Hänge hinunterstürzen und springsüchtig sind, die, die lieber ganze Abfahrten auf dem Hosenboden bewältigen und vor allem die, die nur auf einem Brett stehen, bevorzugten später das Skigebiet Rifflsee, was aber nicht jedem gut bekam.

 

Es wäre noch von den teilweise sehr kreativen Köchinnen zu berichten, die sowohl Erstaunliches wie Ungenießbares produzierten.

 

Wir Betreuer warteten von Tag zu Tag darauf, uns endlich mal richtig aufregen zu können, aber nichts geschah, wir hatten die liebsten Kinder der Welt.

 

Und so ist die nächste Skifreizeit schon wieder geplant, wir freuen uns auf Euch

 

Im Januar 2003 in der Schweiz

- Lenzerheide -

 

155 Kilometer Piste für jede Könnerstufen zwischen 1.500 und 2.800 Meter stehen zur Verfügung. Die Seehöhe der Anlagen garantieren Schneesicherheit. Das Haus bietet beste Voraussetzungen für eine tolle Freizeit.

 

Unser Angebot:

 

* Unterkunft in einem gemütlichen Ferienhaus

* Snowboardkurs

* Vollverpflegung- Skirallye

* Busfahrt mit Schmitt Reisen Eltville

* Nachtwanderung

* Betreuung rund um die Uhr

* Schlittenfahrten

* 6 Tage Skipaß

* Spaß von früh bis spät

* Würfel- und Spieleabende

* Abschlussabend mit Siegerehrung

 

Wir erwarten:

 

* Eine Gruppe von 25 Kindern und Jugendlichen

* Bereitschaft zum Anpacken im Haus

* Spaß in der Gruppe und gute Laune    

 

Unser Preis:

(unser Martin rechnet noch)

 

Plant heute schon die Freizeit in der Familie und ...

 

meldet Euch an!

Skifreizeit Alphabet von M und M (oritz und arie)

 

A

Aufwärmen mit Patrick. Angemalt: Vincent, Marius und Robert wurden stark verschönert.

B

BH

C

Chaos bei Marius, Caro’s Geburtstag

D

Duschschlüssel gabs leider immer zu wenig.

E

Edding verschönert jeden Türgriff.

F

Frieder, Freude, Eierkuchen.

G

Germknödel.

H

Hilfe, Heiko, ich stecke!

I

Ich bin Ribbeldibbel Nr 1, habe 3 Dibbel.....

J

 „Jiil, du hast ja schon einen.......(siehe unter B) an!“

K

Kurven fahren schlägt auf den Magen (Lili).

L

Langsame und viel zu lange Lifte

M

Mc Giver (Moritz)

N

Nervige Filmerei am Morgen, Neapolitaner.

O

OoooH, die Piste ist voll Eis!

P

Pommes (große oder kleine Portion)

Q

Quarkspeise von Rosi

R

Rallye, Robert der „große“ Gewinner.

S

Sunshine, Schneepflug

T

Talabfahrt, (15 Euro)

U

Underground Pitzexpress.

V

Verstopfte Abflüsse in den Duschen (Schuld war Matthias S.)

W

Wie macht die Kuh? „Möhh!“

X

X-mal aus dem Lift gefallen (Robert, Matthias, Marius und Vincent)

Y

„Yoo  Frieda!“

Z

Zahnpasta zum Haarewaschen (gell Michael?!)

    

 

   

Skifreizeit Alphabet 2002

von Emily, Möh, Caro, Jill.

A

Attention, the doors would be closing now.

Ab geht er der Peter!

B

Bist du noch sauer auf mich Jill?

C

Chaos beim Einpacken.

D

Du alte Butterbirne! Dann kriegst du halt keine Steckdose!

E

Eklige, stinkende Tennissocken.

F

Frider Feigling.

G

Gute Besserung, Möh!

H

Hilfe Haiko, ich stecke fest!

I

I’m a börd.

J

Jedem ist schlecht von dem Nudelsalat.

K

Kotzen im Bus ist einfach muss.

L

Lili hält es ohne Klo nicht aus.

M

Mit BH sieht Matthias einem Mädchen ähnlich.

N

Nervige Kameras sind einfach ätzend.

O

Ohne Jill wäre es für Vincent halb so schön.

P

Pechvogel Möh, die Arme!

Q

Quarkstrudel ist nicht so lecker wie Germknödel.

R

Rapperschwein

S

SSS (super süße Snowboarder, grüne Jacke), Strullerkanone.

T

Tischdienst ist super eklig.

U

Unglaublich lange Fahrt.

V

Verbrannter Milchreis.

W

Wir haben Grund zum Feiern.

X

X-mal Milchreis zum Nachtisch.

Y

You Frida!

Z

Zahnpasta zweckentfremdet.

 

Skifreizeit Charakteristika

  gemeinsam erstellt

 

Carolin

die unauffällige Zicke

Clemens

der Nudelverderber, der mit der blutenden Nase.

David

Sternschnuppe

Emily

die Unnahbare, Miss Piösmes.

Frieder

die Riesenfresse, (Breitmaulfrosch)

Henning

der Schusspflüger, der Küchenchef, der Uhrenmann,

der Suppenkasper, der Mäusefresser.

Jill

die Orangenanorakverfolgerin, die Pistenhummel, die Grünenanorakverehrerin.

Lili 

die, die das Klo liebt, die Strickerin

Marie

die Megaschwester.

Marius

der Leuteanlaberer, der Pommesklauer.

Matthias

der Pistenpersonalärgerer.

Michael 

der Klugscheißer, der geoutete Stehpinkler, der Deosprayer

Moritz

der Mc Gyver

Myriam

der Pechvogel, der Jungenschwarm, die Möh.

Niklas

der Schlafsacknässer, der Schanzer, der Ski-Profi

Pascal

der Coole, der Brötchenkiller, der Schneehase mit unterschiedlich langen Zähnen,

der stundenlang Mädchenanschauer, Hary’s bester Freund

Robert

der an Logorhöe (Sprechdurchfall) leidende, der Siegertyp

Vincent

der Mädchenaufreißer, das Blauköpfchen

   

Und die Betreuer:

Heiko

der Ökofreak, der Ordnungsfanatiker

Frauke

das Skiwunder, die Heilerin

Martin 

der Bestimmer, der der in der Küche sitzt

Matthias

der Ohrenzwicker, der Labile, der nervige Filmer, der Paparazzi

Rosi

die Aktive, die Beste, die Power-Frau

Patrick

der Raser, der Mister Ribbel Dibbel.

 

19./20. 01.02

 

Die Mädchen B fuhren in bestmöglichster Besetzung nach Darmstadt zum letzten Vorrunden-Turnier, nur Antonia war begrenzt einsatzfähig wegen Erkältung, doch wer soll sie in der Mitte ersetzen? Höchstens Geraldine, die wiederum ist hinten links gegen starke Gegner nicht austauschbar. Und gleich im 1. Spiel standen wir den starken Mädchen aus Darmstadt gegenüber, vor den wir gehörig Respekt hatten, wegen ihres „Wirbelwindes“ Hanna. Doch wir bekamen sie gut in den Griff und gewannen 3:1. Nach 4 Spielen Pause war man doch sehr relaxed und bevor man richtig erwachte, hatte 80 schon 2 Tore geschossen und mit entstehender Hektik kassierten wir noch 2 weitere Tore. Mit 0:4 in die Halbzeit, das sah ziemlich trübe aus. Doch mit nie erwarteter Moral holten die Mädels zum 4.4 auf, vor allem dank unserem „Flitzer“ Ceci. Im letzten Spiel durfte Antonia sich ausruhen, Geraldine in der Mitte spielen und auch Ceci `mal zuschauen. Trotzdem schossen wir 14 Tore gegen die bedauernswerten Bensheimerinnen.

 

Frau John führte wieder Protokoll und bietet eine akribische Torschützenliste:

 

1. Spiel: WTHC-Darmstadt 

 

Vor dem Spiel meinten die Mädchen, dass sie besonders auf die Nummer 9 aufpassen müssen, da sie die Beste ist. Und das taten sie auch. Jedes Mädchen nahm die pausenlosen Rufe von Rosi, Stellung einnehmen und Decken, sehr ernst und befolgten sie auch. Die Folge war, dass Cesi nach 4 Minuten das 1:0 gelang, dem 3 Minuten später das 2:0 durch Isabell folgte. Von der Nummer 9 der Darmstädterinnen war nicht viel zu sehen, da die Abwehr um Geri alles gut im Griff hatte. In der 2. Halbzeit gelang Darmstadt das 2:1, doch Cesi war pfeilschnell zum 3:1 Endstand unterwegs.

 

2. Spiel: WTHC-1880

 

Die Damen des WTHC verschliefen die 1.Halbzeit komplett, und lagen zur Halbzeit 0:4 zurück. Das es nicht mehr Tore waren, hatten sie nur Kim zu verdanken, die 4 weitere Gegentore sensationell verhinderte. In der 2. Halbzeit wendete sich das Blatt zu Gunsten des WTHC. Antonia gelang das 1:4, Cesi das 2:4, Isabell das 3:4, Cesi das 4:4, und wenn sie etwas schneller gespielt hätten, wäre das 5:4 auch noch gefallen. Aber es kam ja noch Bensheim.

 

3. Spiel: WTHC-Bensheim

 

Diese Spiel endete 14:0 für den WTHC. Kim im Tor hatte nichts zu tun, die Abwehr auch nicht besonders, denn die armen Mädchen  aus Bensheim gelangten nur 3 oder 4 mal über die Mittellinie. Cesi schoss 7 Tore, Geri 2 Tore, Verena schoss 2 Tore und Antonia und Isabell jeweils 1 Tor. Was für ein Ergebnis!! Damit war das Turnier beendet, und wir fuhren fröhlich wie selten nach Hause.

 

Barbara John

 

Selten habe ich die Tabellen, die am Mittwoch im Internet veröffentlicht werden mit mehr Spannung erwartet. Wer hat den 3. Platz in der Gruppe, der Endrunde bedeutet? Jeder hat gegen jeden 2x gespielt, mit den unterschiedlichsten Ergebnissen. Hurra, das 4:4 gegen 80 hat uns gerettet, wir sind punktgleich mit Hanau, haben aber das wesentlich bessere Torverhältnis.

 

Hier die Tabelle:

 

1. RK Rüsselsheim II

44:  5

30 Punkte

2. Darmstadt 

46:12

18 Punkte

3. WTHC

40:18

16 Punkte

4. Hanau II  

17:21

16 Punkte

5. Frankfurt 80 II

14:29

  8 Punkte

6. Bensheim 

0:76

  0 Punkte

 

 

Die 1. C-Knaben waren mit Micki in Hanau, allein der Ausfall von Fabian und Carsten kann nicht schuld sein an den miserablen Ergebnissen. Micki meinte, ihre Knaben nicht wiederzuerkennen. Augenzeugin John berichtet:

 

 

Die 1. C-Knaben waren mit Micki in Hanau, allein der Ausfall von Fabian und Carsten kann nicht schuld sein an den miserablen Ergebnissen. Micki meinte, ihre Knaben nicht wiederzuerkennen. Augenzeugin John berichtet:

 

 

1. Spiel: WTHC-Hanau

 

 

Was für eine 1. Halbzeit. Die Jungs begannen fulminant. Marius schoss nach wenigen Minuten das 1. Tor. Das beflügelte sie, und Peter schoss kurz vor Halbzeit-Pfiff das 2:0. Fröhlich und locker ging es in die 2. Halbzeit und es war nicht mit anzusehen. Doch die Eltern mussten, ob sie wollten oder nicht. Der WTHC kassierte 2 unnötige Tore, und der Endstand hieß 2:2.

 

 

2. Spiel: WTHC-Bad Nauheim

 

 

Peter gelang das 1:0 nach einem sehr nettem Pass von Miles, aber das war es auch schon an gelungenen Aktionen des WTHC. Von nun an ging's bergab. Bad Nauheim gewann das Spiel 3:1 und unsere Jungs hatten dem nichts entgegen zu setzen. Die Verteidigung war  nicht vorhanden, und der arme Yannick musste zeitweise allein mit 3 gegnerischen Stürmern fertig werden.

 

 

3. Spiel: WTHC-RRK

 

 

Das Spiel begann so, wie das 2. endete. Katastrophal. RRK erzielte schnell 2-3 Tore, derselbe RRK, den die Jungs im Sommer klar besiegt hatten. In der 2. Halbzeit ging es auf Seiten des RRK munter weiter, Peter gelang zwischendurch ein Törchen, dass war es auch schon. Endstand: 1:6 für den RRK.

 

 

Barbara John

 

 

Sieben 2. C-Knaben und ein D-Knabe machten sich auf den Weg nach Marburg. Wegen eines verlorenen Schlüssels konnten wir keine Torwartrüstung mit nehmen, was David sehr freute, der heute keine Lust auf Tor hatte.

 

 

Ich habe leider noch nicht herausgefunden an welchen Tagen, er Lust auf Tor hat, dann könnte man es eventuell manipulieren. Jedenfalls liehen wir uns für jedes Spiel einen Torwart einer anderen Mannschaft aus und taten mit dem Torwart von Vorwärts einen echten Glücksgriff. Er machte alle Torchancen der Sachsenhäuser zunichte und wir spielten 0:0. Die beiden anderen Spiele gingen 1:3 (Vorwärts, Tor: Felix K.) und 1:7 (Eintracht, Tor: D-Knabe Bennet) verloren. Die Eintracht hatte 5 Spieler eingesetzt, die zu alt waren.

 

 

Die 1. A-Knaben erwartete ein Mammutprogramm in der Trostrunde: 5 Spiele zwischen 10 und 17 Uhr in Frankfurt. Davon wurden nur 2 gewonnen: 80 II und Hanau. Welchen Platz sie nun schlussendlich belegen, werden wir dem Internet entnehmen. Damit ist die Hallensaison für diese Mannschaft beendet, darüber sind wir alle nicht glücklich.

 

 

Die D-Mädchen haben sich doch nach Hause getraut, obwohl sie wieder gegen 80 verloren haben. Kronberg und Limburg wurden besiegt. Es stellte sich heraus, dass der Limburger Junge, den sie immer so fürchteten, Klara heißt. - .

 

 

Sehr betrüblich waren die vielen Absagen und erst recht das Fernbleiben, ohne Absagen. So zahlen wir wieder Strafe, weil die 2. Mannschaft nicht antrat.

 

 

26./27.01.02

 

 

Man kann sich auf nichts mehr verlassen, selbst nicht darauf, dass die C-Mädchen mit maximal 7 Spielerinnen am Treffpunkt erscheinen. Heute waren es 10(!). Für Anna leider ein Grund nun doch zur Geburtstags-Party zu gehen und die Mannschaft im Stich zu lassen. Moritz stellte erst in Frankfurt fest, dass sie nicht mehr dabei war. Ich dachte, ich hätte sie am Viadukt überzeugt, dass die Mannschaft in jedem Falle vorgeht. Moritz war dann auch sehr enttäuscht, dass seine Mannschaft von 3 Spielen keines gewonnen hat und so wenig Einsatz zeigte.

 

 

Die Ferien waren wohl einfach zu lang, denn nur so kann ich mir erklären, dass man Hockey verlernen kann. Leider hatten wir nach den Ferien nur zweimal Training und das rächte sich. Die Gegner waren alle stopsicherer als unsere Mädels. Der Ball sprang uns immer wieder gegen den Fuß oder flutschte gerade noch unter dem Schläger durch. Somit verloren die Mädels alle Spieler, obwohl sie alle leidenschaftlich kämpften. Sie haben aber fest vor, diese Fehler bis zum nächsten Spiel in 4 Wochen in Wiesbaden abzustellen, um dann vor heimischer Kulisse zu gewinnen.

 

Die Ergebnisse:

 

 

WTHC – Rembrücken

0:3

WTHC - Bad Nauheim

0:3

WTHC - TEC Darmstadt

0:1

Moritz Köhler 

 

 

Obwohl es 6 Absagen gab, erschienen immerhin 17 D-Knaben in Hanau, darunter 2 C-Knaben Brüder. Die 1. Mannschaft spielte furios auf und ließ keinem Gegner eine Chance: 4:0, 7:0, 10:0.

 

 

Auch die 2. Mannschaft profitierte von den vielen guten Spielern, die wir dabei hatten und spielte 3:1, 0:2, 1:1. Großes Lob gebührt den Torhütern; wir hatten heute 3 im Einsatz, immer 2 Spiele hintereinander. Constantin, überhaupt das erstemal auf einen Turnier, fand es zwar heiß und ungemütlich in der Rüstung, machte seine Sache aber gut. Er stürzte sich auf jeden Ball, der in Tornähe kam, sodass die Gegner vor Schreck den Ball verloren. Torhüter Nummer 2 war Leonard, der schon einige Erfahrung mitbrachte. Und schließlich erfüllte ich Luca einen lange gehegten Wunsch, obwohl er als Feldspieler viel zu wertvoll ist, aber heute konnten wir es uns erlauben..

 

 

Die B-Knaben spielten zwar in Wiesbaden, hatten aber kein Heimspiel, weil sie in der Klarenthaler Halle spielten. Einige taten so, als hätten sie noch nie etwas von Klarenthal gehört. Nun es sind wohl alle angekommen und die Ergebnisse vom letzten Vorrundentag können sich hören lassen: alle 3 Spiele gewonnen, damit haben auch sie die Endrunde erreicht.

 

 

Die A-Mädchen treten zu ihrer geschenkten Endrunde an. Unsere Gegner waren Rüsselsheim, Kronberg und Bad Homburg. Christoph war nicht unzufrieden mit der Leistung, bemängelte die schlechte Torausbeute und die Grüppchenbildung in der Mannschaft. Es ist immer dasselbe mit den „Weibern“. - Seit Jahr und Tag dieselbe Plag’-

 

 

3.02.02

 

 

Um 9 Uhr schreckte mich ein Panikanruf von Theresas Mutter auf: „Wir stehen hier am Viadukt, ein armseliges Häuflein von 5 (es wurden 12 erwartet) und Sandra (die sollte betreuen) ist krank. Eine glückliche Fügung hatte meine privaten Komplikationen aufgelöst und ich traf gleichzeitig mit unseren D-Mädchen an der Wintersporthalle in Frankfurt ein. Und siehe da: es waren 12 und es gab auch eine freiwillige Torfrau: Anna, die ihre Sache so gut machte, dass wir sie nicht mehr aus dem Tor herausließen.

 

 

Gleich im 1. Spiel erwartete uns Angstgegner 80, gegen die wir bei den letzten Turnieren immer verloren hatten. Ich wurde vorbereitet auf eine gute blonde Spielerin, die sehr zu fürchten sei. Doch zunächst kam die frohe Kunde: „Die „Blonde“ ist nicht da!“ Na, dann war sie doch da und schoss auch das 1. Tor. Das Mädchen ist wirklich ein Wirbelwind und raste wie aufgezogen von vorne nach hinten, von rechts nach links. Nach unserem vielumjubelten Ausgleich durch Rebecca und unserem Führungstor, brach dieses Frankfurter Mädchen durch Überlastung zusammen und uns gelang noch ein Tor. Alle Wiesbadener waren richtig glücklich, endlich einmal 80 besiegt zu haben.

 

 

Ich war überrascht, dass sich eingebürgert hatte, bei den D-Mädchen mit 6 Feldspielerinnen zu agieren, was ich gelinde gesagt, idiotisch finde. Da frau sich in dieser Preisklasse doch noch mehrheitlich um den Ball versammeln, kommt kein gescheites Zuspiel zustande, weil eine immer irgendwie im Weg steht. Das Argument: „Man kann mehr Kinder beschäftigen“, geht wirklich an dem Auftrag –Hockey zu spielen - vorbei. Der ersten. Mannschaft gelang gegen Limburg kein Tor, es gab ein 0:0. Möglichkeiten zum Tore machen gab es genug, aber Rebecca war heute nicht so treffsicher. Die 2. Mannschaft verlor 1:2 gegen Safo und gewann 2:0 gegen Kronberg. Danach musste ich nach Wiesbaden zurück zu den B-Mädchen. Den Rest erledigte Vater Schuhmann.

 

 

Die B-Mädchen begannen in Wiesbaden-Klarenthal ihre zweigeteilte Endrunde. Im 1. Spiel erwartete uns ein unbekannter Gegner. Kronberg, Tabellenführer der anderen Gruppe. Ein Sieg gegen diese Mannschaft war wichtig. Doch zu Spielbeginn war Torfrau Kim noch nicht da, wir fingen an nervös zu werden. Als sie dann endlich eintraf, musste sie in Windeseile in die Rüstung gehievt und ins Tor gestellt werden. Dass sie unter diesen Bedingungen den Kronbergern 2 Tore genehmigte, bedauerlich, aber normal. Leider gelang uns in der 2. Halbzeit nur ein Tor, so ging das Spiel verloren.

 

 

In diesem Spiel zeichnete sich schon ab, was uns heute verfolgte: Pech und Unvermögen beim Tore schießen. So verloren wir wieder knapp gegen Rüsselsheim (2:3) und diesmal auch gegen Darmstadt (1:3). Es war schade, dass die Mädchen für ihre durchweg gute Leistung nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurden.

 

 

9.02.02

 

 

Als ich um 14.30 Uhr in Wiesbaden losfuhr, wähnte ich die Weibliche Jugend B schon längst in Frankfurt. Zu meiner Überraschung kamen wir gleichzeitig vor der Halle an. Unpünktlichkeit und verstopfte Wilhelmstraße waren Schuld. Es war nun Eile geboten, denn in 10 Minuten sollte das 1. Spiel sein. Einige waren aufgeregt wegen der Verspätung, andere verstanden die Aufregung nicht Dieses Verhalten war mir noch sehr vertraut. Man ließ den 1. Gegner (Höchst) warten und besiegte ihn dann 10:1. Nun folgte das Spiel, das über den Pokalsieg entscheiden sollte: gegen Darmstadt.

 

 

Ich hatte den Eindruck, dass man sehr siegesgewiss in die Begegnung ging, da hatte das 10:1 die Nerven beruhigt und außerdem hatte man 2 Punkte Vorsprung. Wir durften alles, nur nicht verlieren. In der 1. Halbzeit lagen 3 Tore im Bereich des Machbaren und überhaupt waren wir die dominierende Mannschaft. Doch dann ging Darmstadt mit einem Tor, wo man nicht sicher sein konnte, dass der Ball im Schusskreis berührt wurde, in Führung. Es entstand Hektik, Aufregung über den Schiedsrichter und ganz schnell passierte das nächste Darmstädter Tor.

 

 

Es gelang nur noch der Anschlusstreffer durch einen schönen Alleingang von Lu. Schade, dass Lu immer nur dann spielt, wenn sie den Ball hat. Nach dem Spiel ärgerte man sich deutlich (Schläger werfen), allerdings über die Schiris, nicht über sich selbst.

 

 

Damit war der Pokal verloren. Das letzte Spiel gegen Kronberg nahm man dann nicht mehr Ernst. Die Aufstellung wurde geändert, Abwehr mit Sturm getauscht und jede spielte nach Lust und Laune sich den Frust weg. Jetzt klappten plötzlich die Ecken wieder, das Spiel endete 6:3.

 

 

Dann passierte etwas Kurioses: nach dem Kronberg-Spiel, ich schickte die Darmstädter gerade zur Siegerehrung, da jubelten die WTHC-Mädchen laut und schrill; der HHV Vertreter hatte ihnen den Pokal überreicht. Man hatte ihn mit dem falschen Zahlenmaterial ausgestattet. Nach einigen Debatten, packte er seinen Teller (Pokal) wieder ein und fuhr nach Hause zum Rechnen. Für alle Fälle hat jede Mannschaft ein Bild mit dem Teller gemacht. -

Nun, am 12. 2. ist es amtlich: der HHV veröffentlicht die Tabelle im Internet:

1. Darmstadt, 30:11, 31 Punkte, 2. Wiesbaden, 49:9, 30 Punkte. Schade, schade, noch ein Tor noch gegen Darmstadt, das wär’s gewesen! -

 

 

16./17.02.02

 

 

Zwischen Knaben D und Mädchen B musste ich mich entscheiden (ich war aber nicht der Esel, der zwischen 2 Heuhaufen verhungerte, weil er sich nicht entscheiden konnte). Den Zuschlag bekamen die Mädchen, weil ich die D-Knaben bei Vater Pütz in besten Händen wusste, allerdings mussten wir 8 (!) Absagen entgegennehmen (7 zuviel). Doch wir zogen das volle Programm, das für 2 Mannschaften ausgelegt war, in Königstein durch. Die Knirpse (Entschuldigung) blieben in 4 Spielen ungeschlagen und schossen 31 (!) Tore.

 

 

Die B-Mädchen konnten sich in Mainz sehen lassen: 2 Siege, ein Unentschieden und eine unglückliche 0:1 Niederlage gegen Mainz ließen uns zufrieden über den Rhein nach Hause fahren.

 

 

1. Spiel: WTHC-Schott Mainz

 

 

Wir kamen sehr spät nach Mainz, warum auch immer. Die Mädels hatten viel mit sich zu tun, daher kam das Einspielen zu kurz. Das Spiel begann solide, der WTHC hatte einiges Pech bei den Torschüssen, dafür war die Abwehr auf der Höhe des Geschehens. Das 1:0 für Schott Mainz war völlig überflüssig, aber gefallen.

 

 

2. Spiel: WTHC-Worms

 

 

Gegen Worms waren die Nerotal-Damen warm gespielt. Sie spielten dynamisch nach vorne und standen kompakt in der Abwehr. Die Tore vielen in regelmäßigen Abständen. Antonia traf zum 1:0, Cesi versenkte den Ball 2mal im Wormser Tor. Der Endstand lautete 3:0 für WTHC.

 

 

Nun gab es 3 Spiele Pause. Rosi machte ein paar Fotos, diverse Mädchen-Hefte machten die Runde, nebenher wurde Darmstadt lautstark unerstützt, die ihr Spiel gewannen. Kaum vom schnellen Aldi-Einkauf zurück, begann das 

 

 

3. Spiel: WTHC-KHC

 

 

Beide Mannschaften begannen ein wenig lahm. Aber die WTHC-Mädchen überwanden ihre mentale Blockade schneller, und Tessi schoss das 1:0. Dem KHC gelang der Ausgleich, doch die lautstarke Unterstützung der Darmstädterinnen spornte Antonia zum 2:1. Cesi gelang diesmal kein Tor, aber sie versorgte Antonia mit einer tollen Vorlage. Endstand 2:1 für den WTHC.

 

 

4. Spiel: WTHC-Ludwigshafen

 

 

Im letzten Spiel kam Cesi wieder zu einem Torerfolg, sie schoss das 1:0. Die Gegnerinnen hatten leider auch Erfolg zum 1:1, was auch der Endstand war. Nun rächt es sich, diesen Bericht so spät geschrieben zu haben, denn mehr weiß ich nicht mehr von diesem Spiel.

 

 

Barbara John

 

 

Am Sonntag fuhr ich denn mit den D-Mädchen zum Turnier nach Mainz. Im vergangenen Jahr waren wir auf diesem Turnier noch total untergegangen, jetzt trumpften wir auf und fuhren ungeschlagen, mit Urkunde nach Hause. Wir siegten gegen Angstgegner Frankfurt 80, 5.2, gegen TV Alzey, 9:1 und gegen Schott Mainz, 5:1. Um weitere Tore zu verhindern, holte ich immer mal wieder Rebecca aus dem Spiel, denn sie schoss Tore am Fließband. Ich mag nicht, wenn Kindermannschaften zu sehr frustriert werden.

In Mainz erreichte mich der Anruf von Moritz, der in Frankfurt mit der B-Jugend vor verschlossener Halle stand und nun Hilfe erwartete. Natürlich erreichte ich niemand vom Hess. Hockeyverband. Auch irgendwelche „Exoten“ konnten mir nicht weiterhelfen. Schließlich gelang es, den Betreuer von Eintracht Frankfurt zu erreichen, die hatten auch die Erfahrung mit der geschlossenen Halle gemacht und waren schon wieder zu Hause. (Wir hätten erst das 3. Spiel gehabt). Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Stadt Frankfurt (Sport- und Bäderamt) niemanden informiert hatte. Das Turnier, es ist die Endrunde wird nachgeholt.

 

 

23./24.02.02

 

 

Die 2. A-Knaben hatten auf Grund ihrer „großartigen“ Leistung die A......karte gezogen und mussten zu ihrem letzten Pokalturnier (um die Plätze 11-15) nach Fulda. Die Begeisterung war beeindruckend, so griff ich sofort zu, als Matthias und Michael anboten, mitzufahren. Das bedeutete zwar, dass wir außer Konkurrenz in Fulda antreten würden, aber das war allemal besser als gar nicht hinfahren. Der 14. Platz war uns jedenfalls sicher, da Fulda immer a.K. gespielt hatte. Ich versprach mir auch etwas ansehnlicheres Hockey als die 2. Mannschaft, eh unmotiviert, abzuliefern pflegt. Mit zwei B-Knaben (David und Conni), vier 2. A-Knaben (Max, Sebastian, Marius und Christopher) und den beiden 1. A-Knaben (Matthias und Michael) waren wir dann doch ziemlich gut besetzt. Das zahlte sich auch im 1. Spiel gegen die unbedarften Fuldaer in einem glatten Sieg aus. Diese Mannschaft hat einen Altersschnitt von ca. 16 Jahren, sie können am Stock wenig, dafür setzen sie ihre Körperkraft und –größe ziemlich unkoordiniert ein.

 

 

Doch dann kam die Stunde der Wahrheit: Rüsselsheim 2 war ebenfalls a.K. angereist, mit Spielern aus der 1. Mannschaft verstärkt und spielte uns schwindelig. Mit 0:8 verließen wir mit hängenden Köpfen das Spielfeld. Nie sah man deutlicher den Unterschied: Rüsselsheim spielte gradlinig, schnörkellos, wir übten uns in Umständlichkeit, besonders Matthias und Michael vernachlässigten die „schmutzige“ Deckungsarbeit und verzichteten auf schnelles Abspiel. Von Kassel trennten wir uns dann mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Die 5. Mannschaft (Sachsenhausen 57) war nicht angetreten, so hatten wir etwas mehr Zeit für den für Fulda obligatorischen McDonalds Besuch.

 

 

Die Mädchen C haben vor heimischer Kulisse nur ein Spiel von dreien gewonnen. Der Bericht von Moritz blieb aus. Frust?

 

 

Am Sonntag kämpft die Jugend B auf einem Freundschaftsturnier in Alzey um den Landrats-Pokal. Auf meine Frage: „Na, wo ist der Pokal?“ Moritz ganz cool: „War nicht schön genug, haben ihn den anderen überlassen!“ Doch seinem Bericht können wir entnehmen, warum man so großzügig war.

 

 

Die letzten beiden Hockeywochenenden standen für die B-Jugend auf dem Plan. Am Sonntag den 24.02.02 ging es nach Alzey, wo um den Landrat-Pokal gespielt wurde. Ich kam um 11.30Uhr am Hbf an (musste selbst in Fechenheim spielen). Leider sind während des Herrenspiels Michaels Kicker kaputt gegangen (Riemen gerissen) und so mussten wir erst einmal Tape organisieren, doch Vater Kramer stellte seinen Verbandskasten zur Verfügung und wir konnten loslegen.

 

 

WTHC – WORMS

 

 

Schon nach 20 Sekunden konnte André den Ball per Stecher ins Wormser Tor befördern und somit gingen wir mit 1:0 in Führung, doch leider mussten wir noch vor der Halbzeit den Ausgleich kassieren. In der 2. Hälfte gelang uns die erneute Führung, doch auch diese wurde in den Schlussminuten verloren. Endstand 2:2.

 

 

WTHC – ALZEY I

 

 

Ein spannendes Spiel das Alzey mit 2:1 für sich entschied. Wir waren im Abschluss nicht clever genug. Dazu kommen noch eine Reihe von Fehlpässen ( geh Marc??). Im Endeffekt war in dieser Partie nichts für uns zu holen.

 

 

WTHC – SPEYER

 

 

Speyer legte von Anfang an richtig los und ließ unser Abwehr keine Chance. Doch Michael war nun richtig warmgelaufen und hielt, was er konnte. Leider wollte der Ball mal wieder nicht ins andere Tor und somit verloren wir 0:2.

 

 

WTHC – ALZEY II

 

 

Gegen diese Mannschaft wurde offensive gespielt und es gelang uns den Gegner in seiner Hälfte einzuschnüren. Jetzt klappte alles und sogar Carlludwig und Henning durften sich endlich mal wieder in die Torschützenliste eintragen.

 

 

Im Endeffekt kam ein 4. Platz raus, was bestimmt keine tolle Leistung war. Aber wir hatten jede Menge Spaß und eine coole Busfahrt mit dem neuen Bus.

Moritz Köhler

 

 

Für die Mädchen B standen die letzten beiden Spiele der Endrunde an, mit den Gegnern Marburg und Limburg. Leider kam eine Absage von Geraldine wegen eines verknaxten Fußes (beim Herumhopsen in der Wohnung). Ohne sie würde es schwierig werden, diese beiden Spiele zu gewinnen. Geraldine zeigte tollen Mannschaftsgeist, in dem sie uns auf Krücken nach Frankfurt begleitete. Auf ihrer Position, hinten links, wurde sie durch Tessi ersetzt, die ihre Sache prima machte und vor allen Dingen dafür sorgte, dass sich Lisa, die beste Limburgerin, nicht entfalten konnte. Beide Spiele ließen an Spannung nichts zu wünschen übrig, besonders als Katharina den Limburgern die Steilvorlage zum Anschlusstreffer lieferte. Doch Ceci erlöste uns immer wieder mit ihren Flitzer-Toren. Beide Spiele wurden gewonnen, 4:2 und 4:3. Mit welcher Platzierung wir nun abgeschlossen haben, wissen wir noch nicht, da es heute einige kuriose Ergebnisse gab, dadurch dass Rüsselsheim schwächelte.

 

 

2./3.03.02

 

 

Das letzte Hallen-Wochenende ist gekommen! Aber das haut noch einmal voll rein! Vorübergehend dachte ich, es bricht alles über mir zusammen, aber dann, wie immer, lief’s doch. Schuld an dem Schlamassel war die für dieses Wochenende nicht geplante B-Jugend Endrunde, die vor 14 Tagen wegen geschlossener Halle ausgefallen war. Dadurch fiel Robert für die B-Knaben Betreuung aus und ich konnte nicht, wie geplant, das D-Knaben Turnier in Wiesbaden mit dem gesamten organisatorischen Aufwand zumindest anleiern.

 

 

Freitagabend fiel dann noch der einzige Hockey-Experte für die Turnierleitung aus. So geht ein dickes Lob an die Eltern, sie haben alles hervorragend gemeistert, auch die Turbulenzen, die die Betreuerin der Eintracht Knaben verursachte. Da fehlte halt ein Regelkundiger. Der sportliche Teil ist sowieso bei den Vätern Pütz und Ely in den besten Händen. Die 1. Mannschaft war wieder dreimal siegreich, die 2. Mannschaft nur einmal.

 

 

Ich fuhr also mit den B-Knaben zur Endrunde nach Frankfurt. Die 6 besten von 20 Mannschaften hatten sich dafür qualifiziert, wir als Erster der Gruppe 3. Auf uns warteten u.a. auch die Darmstädter, die uns in der Feldsaison den Pokalsieg weggeschnappt hatten. Wir reisten in bestmöglicher Besetzung an, ich rechnete mit dem 3. Platz und mehr (nach oben natürlich) Die 1. Hürde war Eintracht Frankfurt und die wurde 3:2 genommen. Im nächsten Spiel gab es ebenfalls einen Zittersieg gegen Darmstadt (2:1). Dann kam Limburg, von mir als stark eingestuft, hatten sie doch unserem stärksten Konkurrenten (Frankfurt 80) ein Unentschieden abgetrotzt. Doch unsere Jungen waren in diesem Spiel wirklich toll, die Kombinationen liefen wie Schnürchen und belohnt wurden sie mit einem 5:1 Sieg. Der nächste Gegner, Hanau, war der schwächste und es gab ein unangefochtenes 6:1. Das letzte Spiel gegen 80 wurde somit zu einem echten Endspiel .80 musste auf Sieg spielen, wir unseren 2-Punkte Vorsprung verteidigen. Ich konnte mich auf mein Abwehr-Trio: Philipp; Constantin, David voll verlassen und auch Sören als Mittelmann erfüllte heute seine Aufgabe in der Abwehr zufriedenstellend. Riesigen Jubel gab es, als Samia, von dem man nie weiß, was er macht, da er sich einfach nicht an Anweisungen hält, „sein“ Tor schoss. Nun mussten die 80er schon 2 Tore gegen uns schießen, nicht gegen diese Abwehr! Es blieb bei dem 1:0 und wir waren

 

Pokalsieger!

 

Die meisten Tore schossen Johannes und Michael, Maxi, Maxi und Clemens waren tapfere Auswechselspieler und Dennis war wegen Verletzung nicht dabei.

 

 

02.03.02 - Endrunde in Frankfurt (der 2. Anlauf)

 

 

An der Halle angekommen, gab es die ersten langen Gesichter. Es handelte sich nämlich um eine alte Halle mit Parkettboden, die dazu noch ziemlich heruntergekommen war. Man machte sich optimal für das erste Spiel bereit, das man als Titelverteidiger natürlich gewinnen wollte.

 

 

WTHC – Offenbach/Rembrücken

 

 

Die Jungs waren sichtlich nervös und die relativ großen Gegner konnten mit 2:0 in Führung gehen, doch eine bis zu diesem Zeitpunkt noch disziplinierte Spielweise brachte uns den Anschlusstreffer (Sven). Doch irgendwie lief dann nichts mehr: Der Block stand nicht, die Abschläge wurden, obwohl trainiert, immer in den Gegner gespielt und zu guter letzt wollte jeder mal sehen, wie gut man doch zocken könne, was meist mit Ballverlust endete. Das Spiel endete mit einem 1: 13, was aber auf die fehlende Motivation zurückzuführen ist und nicht auf spielerische Schwächen!

 

 

WTHC – DARMSTADT

 

 

Wieder gab es für uns nichts zu holen. Es herrschte zuviel Unruhe in der Mannschaft. Der eine meckerte mit dem Schiri, der andere wollte nicht mehr spielen und wieder ein andere motzte seinen Mitspieler an. Doch wir hielten trotzdem dagegen, da mehrere Einzelaktionen erfolgreich verliefen: André, Sven, Robert, und noch ein unbekannter trafen für uns, doch leider trafen die sehr guten Darmstädter 9 mal, so ging das Spiel mit 4:9 verloren.

 

 

WTHC – EINTRACHT FRANKFURT

 

 

Die Titelverteidigung war nun nicht mehr möglich und wir konnten ganz relaxt in die letzten Begegnungen gehen. Gegen EF wurde bisher immer gewonnen und zum Glück hielt unsere Serie. Matthias machte den Anfang, dann wurde Henning für Trainingsfleiß und Kampf im Spiel belohnt. Unser drittes Tor erzielte David, bevor der eingewechselte Neven traf. Den Sieg machte Alexander mit zwei weiteren Treffen perfekt. Die Eintracht konnte uns trotz dreier Tore nicht mehr gefährlich werden. Entstand: 6:3.

 

 

WTHC – HOMBURG

 

 

Das Spiel um Platz 3. Beim letzten Aufeinandertreffen gab es für uns eine 2:7 Pleite, doch jetzt waren wir besser drauf und gewannen das letzte Hallenspiel der Saison 2001/02 deutlich und ungefährdet. Ich bin mir nicht sicher, doch es müsste 4:2 für uns geendet haben.

Moritz Köhler

 

 

Und dann gab es noch die D-Mädchen, die mit Sandra nach Frankfurt fuhren. Da sah es zunächst trübe aus, weil Theresa und Rebecca ihre Krankmeldung abgegeben hatten. Doch Theresa, die eigentlich nur als Schlachtenbummler mitgefahren war, wurde in der Halle ganz schnell wieder gesund und die Mädchen bewiesen, dass sie auch ohne Rebecca Tore schießen können und gewannen einmal wieder alle Spiele. Es fehlte der Turnier-Ausrichter, Frankfurt 80, aber das bekam man auch geregelt. Die komplette 1. Mannschaft wird nun altersbedingt zu den C-Mädchen aufsteigen, ich hoffe, dass sich dort die Erfolge fortsetzen.

 

 

Am Sonntag schaute ich mal um 8.45 Uhr am Viadukt vorbei, ob die A-Mädchen mit Fahrzeugen versehen seien. Auch sie fuhren zur Endrunde, leider ohne die erkrankte Geraldine. Schade, dass sie wegen Unkonzentriertheit den Sieg gegen Kronberg verbockten. Auch gegen Rüsselsheim wurde nur knapp verloren. So blieb auch hier in der Endabrechnung der 3. Platz. Schade in ihren Köpfen ist wahrscheinlich zu wenig Platz für Hockey. das passt zu der Aussage: „Hockey ist nicht alles, es gibt auch noch anderes“. In diesem Fall zuviel davon.

 

 

Wenig später stand ich am Viadukt und wartete auf die 2. C-Knaben. David brachte die Absage von Julian mit, da waren’s nur noch 8. Zwei Anrufe ergaben, dass Philipp und Johannes nicht kommen würden, da waren’s nur noch 6. Felix war nur auf dem Anrufbeantworter zu erreichen, da waren’s nur noch 5 (er hatte es vergessen). Vincent war ein Wackelkandidat gewesen, da waren’s nur noch 4. Max kam nicht, da waren’s nur noch DREI: David, Felix C. und Max P. Mit denen fuhr ich nach Bensheim! Ich wollte einmal, die Bensheimer, die sich so bemühen, ein Hockeypflänzchen wachsen zu lassen, nicht im Stich lassen, zum anderen wollte ich Image-Verlust für den WTHC vermeiden – wir waren ja auch schon nicht in Kassel angetreten und drittens wollte ich der Geldstrafe entgehen.

 

 

Im 1. Spiel gegen Bensheim liehen wir uns Spieler von Vorwärts Frankfurt und gewannen 1:0 (Tor: Felix C.). Für die beiden anderen Spiele „verstärkten“, besser „vermehrten“ wir uns mit Bensheimern und verloren deutlich gegen Eintracht Frankfurt und Darmstadt. Unser David im Tor kam mächtig ins Schwitzen, er wenigstens hatte einen Profit: gutes Training. –

 

 

9./10.03.02

 

 

Rosiiiii, wir woll’n nach Bonn, etwa ähnlich fordernd wie. Theooooo, ich will nach Lodz – so tönte die Weibliche Jugend im Dezember. Also gut, ich meldete sie zu dem Turnier in Bonn im März an und gab mich einem gedämpften Optimismus hin, es würde einmal keine Probleme geben. Die fingen auch erst 10 Tage vorher an, als die Schar der Bonn-Interessierten auf 5 geschrumpft war. Ich stinksauer und verkündete, dass sie nur über meine Leiche nicht nach Bonn fahren würden. Es wurde noch die 6. Spielerin gefunden, doch dann kam der Anruf von Trainerin Myriam, dass sie nicht mitfahren kann, wegen eines erkrankten Kollegen.. Also war ich wieder in der Pflicht und fuhr mit Nina, Kathi, Kyra, Theresa, Annkathrin und Jana nach Bonn.

 

 

Außer Kathi hatte ich nur Späteinsteigerinnen dabei, dementsprechend wenig Hoffnung auf gute Spiele. Kathi und Kyra in der Abwehr taten ihr Möglichstes und auch Nina im Tor hielt, was zu halten war, trotzdem waren Ergebnisse wie 0:7 und 0:11 nicht zu verhindern. Unser Sturm fand praktisch nicht statt, die 4 Tore, die wir in 6 Spielen schossen, machte Kathi. Am 2. Tag spielten wir gegen das untere Tabellenende der anderen Gruppe, da gab es sogar im letzten Spiel ein 2:3 gegen Uhlenhorst Mülheim. Ich saß zusammen mit der Betreuerin von Mülheim auf der Bank, da auch sie keine Auswechselspielerinnen hatte. Wir sahen gequält auf die Spielerei, sie stöhnte: “So grausam kann Mädchenhockey sein!“

 

 

Sonst gab es nichts zu mäkeln über das Turnier. Das Frühlingswetter ließ den Spaziergang zur 2. Halle zum Genuss werden. Dank meiner guten Beziehung zu Bonn bekamen wir zum Übernachten ein „chambre separée“, den Fitnessraum. Während andere mit Massenquartieren (Halle) vorlieb nehmen mussten, gruppierten wir unsere Isomatten malerisch um die Foltergeräte.

 

 

Die Disco war lang und laut, streng wurde auf die Einhaltung des Alkoholverbots (Hochprozentiges) geachtet. So stand es in der Turnier-Info:

 

 

 

Tagsüber wird grundsätzlich kein Alkohol ausgegeben, abends nur Bier und Kamu an 16-jährige und älter. Mitgebrachte härtere Getränke werden von unserer Security konfisziert und vor den             Augen des Eigentümers entsorgt.

 

 

Wobei ich erst einmal aufgeklärt werden musste, was sich unter „Kamu“ verbirgt: Cola mit Rotwein. Igittigitt.

 

 

Da ich Hendrik von der „Security“ persönlich kannte (er hat früher im WTHC gespielt) erfuhr ich dass sie tatsächlich eine Flasche Wodka und eine Flasche Martini auf diese Weise „entsorgt“ hatten. -

 

 

Gegen 13 Uhr traten wir die Heimreise an, nachdem man sich von den netten Mannheimer Jungen verabschiedet hatte und ich traute meinen Ohren nicht, als ich hörte: „Rosiiiii, Pfingsten woll’n wir nach Mannheim!“ -

 

 

Die Maskottchen-Seite für die Eltern

Mitmachen erwünscht

 

 

Nicht nur aus biologischen Gründen gehören Eltern zum Kinder- und Jugendhockey einfach dazu. Das Hockey kommt nicht ohne Eltern als Fahrer, Fans, Trainer und Tröster aus. Aber noch viel zu viele Eltern kommen ohne eigenes aktives Hockeyspielen aus. Um diesen Zustand zu ändern, haben sich schon vor 16 Jahren auch im WTHC Eltern hockeyspielender Kinder zusammengefunden und beschlossen, selbst Hockey zu spielen. Unsere Mannschaft, die Neroberger Rebläuse, hat seither Bestand.

 

 

EIternhockey - das ist nicht Leistungssport, sondern Spaß am Hockey mit ein wenig eigener Bewegung. Elternhockey - das ist Freizeit-Hockey und Hockey-Freizeit. Elternhockey verschafft nicht nur sportliche Betätigung, man lernt auch, den Hockeysport besser zu verstehen. Die guten Eltern-Ratschläge von der Seitenlinie gewinnen so ein ganz anderes Gewicht.

 

 

Wer wir sind? Etwa 15 Mütter und Väter hockeyspielender Kinder, die der Ruf des Rasensports mit der hölzernen Krücke in der eigenen Jugend nicht erreicht hat, die sich aber als Spätberufene (zwischen etwa 35 und 65 Jahren) fühlen. Einmal wöchentlich treffen wir uns zum Training bzw. Trainingsspiel im Nerotal. Höhepunkte unserer mannschaftlichen Aktivitäten sind Spiele gegen andere Elternhockeyteams aus der Region und die Teilnahme an Wochenend- Turnieren.

 

 

Nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen, auch bei den Eltern muss immer wieder Nachwuchs her. Wir freuen uns deshalb über weitere Mütter und Väter, die die möglicherweise vorhandene (allerdings völlig unberechtigte) Scheu überwinden und zum Schnuppern bei unserem Training hereinschauen.

 

 

Mitspieler sind herzlich willkommen

 

 

Unsere Trainingszeit im Nerotal ab 08.04.2002: Montags 19:00 Uhr

 

 

Unsere Ansprechpartner:

 

Katharina Trautmann

Tel.: 0611-59 87 75

Peter Poerting

Tel.: 0611-52 51 69

 

 

Weitere Infos auch hier auf der WTHC-Homepage

 

 

Wann kommen Sie zum Schnupper- Training?

Hockey-Eltern spielen Eltern hockey

Sommersaison-Highlights

 

27. und 28 April

 

 

Youngster-Cup in Ludwigsburg für C-Mädchen und C-Knaben, Übernachtung in Turnhalle und Schwimmbadparty.

 

 

1.Mai

 

 

Saison-Eröffnungs-Turnier im Nerotal und Tag der Offenen Tür  für Clubkinder und Gäste mit vielen Überraschungen, Mixed Turnier für A-, B-, C-Mannschaften , Weltmeisterschafts-Parcours auf dem Naturrasen.

 

 

10. bis 12. Mai

 

 

Turnier in Bad Kreuznach mit Zelten für A-, B- und C-Mädchen

 

 

30. Mai

 

 

Turnier in Bad Kreuznach mit Zelten für C-Knaben

 

 

31. Mai bis 2. Juni

 

 

Turnier in Bad Kreuznach mit Zelten für Jugend B, Knaben A und Knaben B

 

 

19. , 20. und 21. Juni

 

 

Gummibärchen-Pokal-Tage für Mädchen und Knaben C und D

 

 

7. und 8. September

 

 

Borzel-Turnier in Mainz für Mädchen und Knaben B und C

 

 

7. September

 

 

Flohmarkt auf dem Mauritius-Platz

 

 

Und das kommt davon, wenn man 2 Stunden Pause zwischen den Spielen hat!

Die C-Mädchen stellen sich vor:

 

Tandi

unser Stürmerlein, macht die schwersten Bälle rein.

Laura  

spielt erst kurze Zeit, doch sie schießt die Bälle weit.

Line

hält fast alle Bälle, rennen tut sie nicht so schnelle.

Franziska

die Stille, mögen alle, denn sie spielt super in der Halle.

Karina

unser Wunderkind, rennt chaotisch, doch geschwind.

Constanze

spielt jetzt schon famos, wo endet das, wenn sie ist groß?

Lara

ist der stille Star, und bei Turnieren immer da!

Theresa

ist noch nicht so alt, macht aber alle Gegner „kalt“.

Louiza

ist im Sturm ganz flott, doch im Tor macht sie nur Schrott.

Saia

hat immer noch ´ne Frage, doch an Turnieren auch mal stille Tage

Luisa

ist am größten und schlägt den Ball am höchsten.

Anna

unsere Blondine, ärgert sich oft mit Line.

Chiara

die hat Mut, spielen tut sie „super gut“.

 

Moritz

unser Trainerlein, wenn er pfeift soll´s stille sein.

 

 

Die C-Mädchen

 

Zeugnis für Moritz

 

(erstellt von Theresa und Antonia, an dem Tag, als es Zeugnisse gab)

 

Arbeitsverhalten

3+

Sozialverhalten

1-

Schreikraft

1+

Hockeytechnik

2

Ballführung

2

Pünktlichkeit

2-3

Trinkpausenvergebung

6+

Kondition 

1-2

Aggression

1+

Kommandieren

1

  

Versäumnisse:

keine

Absagen:

keine

Turniermenge:

mittel

 

Moritz hat mit großem Erfolg teilgenommen.

Die Versetzung ist nicht gefährdet.