Maskottchen
Chronik der Hallensaison 2002/2003
Liebe Mädchen und Jungen,
die Hallensaison dauerte ´mal gerade schlappe 4 Monate, sie war also kurz und, nein, nicht schmerzlos. Wir gingen völlig leer aus, noch nicht einmal einen Pokalsieger! Da sind schon 2 herbe Enttäuschungen dabei.
Doch lassen wir das, schauen wir voran, irgendwie müssen wir aus dem Formtief heraus und schließlich sind unsere „Kleinen“ echt gut.
Mit viel Mut starten wir mit 2 Mannschaften in der Meisterschaft: Knaben B und Männliche Jugend B. Hoffen wir, dass die Trainer Gerrit und Christian es schaffen, die Herren Knaben in Schwung zu bringen. Nur, wenn man bereit ist, sich im Training bis zur Schmerzgrenze zu quälen, kann sich Erfolg einstellen, es sei, man ist ein Genie.
Wir wagen noch ein weiteres Experiment: wir haben eine B-Mädchen Großfeld-Mannschaft gemeldet, um dem guten und zahlenmäßig starken Jahrgängen 92 und 93 ein Betätigungsfeld zu bieten, dass sie fordert und fördert. Mein Traum ist es, 2004 eine B-Mädchen-Mannschaft in der Meisterschaft zu melden.
Also ´mal wieder mein Appell:
Zieht einfach mit!
Gute Zeiten - Schlechte Zeiten
Aus dem Maskottchen Nr. 10 vom April 1989.
Weil mein Lei(d)artikel von damals so einen unglaublich aktuellen Bezug hat, habe ich mich dafür entschieden, ihn an dieser Stelle zu veröffentlichen.
Aktuell: Spätestens 2004 braucht die damals so sehnlich herbei gewünschte „Gummiwiese“ einen neuen Belag. Seit 2002 „verkaufen“ wir den Quadratmeter für 15,- Euro. Bislang haben wir „Eigentümer“ für 500 qm. Der ganze Platz misst ca. 4500 qm.
Also nun zu 1989:
Liebe Mädchen und Jungen,
„Die“ Mannschaft dieser Hallensaison waren zweifelsohne die A-Knaben: Hessenmeister – Süddeutscher Meister – Deutscher Vizemeister. Fast wäre es ein Triumph ohne Ende geworden und sie wären die beste WTHC-Jugendmannschaft aller Zeiten geworden. Aber wenn’s auch mit dem Deutschen Meister, „dank“ Frankfurt 80 in Worms nicht geklappt hat, sind wir ganz schön stolz auf diese, unsere Mannschaft. Die B-Knaben haben es ihren „großen Brüdern“ nachgemacht und sind auch Hessenmeister geworden. Mehr können sie nicht werden. Noch nicht!
Doch das ist ja schon wieder Schnee von gestern. Gerade haben wir die ersten Trainings auf den durchweichten Plätzen hinter uns und die Träume vom Kunstrasen werden immer lebhafter. Aber so eine Gummiwiese kostet leider sehr viel Geld und das müssen wir auftreiben, auch Ihr solltet uns dabei helfen.
Auf der nächsten Seite findet Ihr den Hockeyplatz in viele kleine Wertmarken aufgeteilt. Jede Hockeyfamilie bekommt in den nächsten Tagen diesen Hockeyplatz, größer, grün und perforiert. Und dann geht es los! Wer hat zuerst 2000 DM zusammen? Verkaufen könnt Ihr an Oma, Opa, Onkel, Tante, Freunde,Lehrer und und und...
Chronik der Hallensaison
26./27.10.02
Die B-Jugend eröffnet die Hallensaison mit dem Turnier in Höchst, auf eine Übernachtung wurde bewusst verzichtet. Moritz berichtet:
Wichtig war für mich, dass wir ein Vorbereitungsturnier mit guten Mannschaften bestreiten. Da wir auch in der Hallensaison im Pokal spielen, wollte ich mich nun mit Mannschaften aus der Meisterschaft messen. Deswegen ist der 7. Platz für mich nicht so schlimm, da wir gegen alle „Meisterschaft-Mannschaften“ gut mitgehalten haben. Doch die B-Jugend will selbst berichten:
„Heute ging es los nach Höchst! Jaaa, wie haben wir uns schon auf dieses Turnier gefreut! Voller Elan warteten wir 5 Minuten auf Marc, der noch einige Termine hatte (Mafiageschäfte). Leider waren Sebastian und Bene nicht dabei: Bene musste Dancing Queen spielen und Sebastian D. hatte einen „Termin“, wir nehmen an, dass er mit ........ beim ........ war (Gerüchte werden hier nicht verbreitet). Halb schlafend (9.45 Uhr Treffpunkt!) fuhren wir nun Richtung Frankfurt. Wie schon gesagt, halb schlafend, standen wir dann auf dem Platz und spielten (ebenfalls halb schlafend; Anmerkung des Autors) gegen den Gastgeber. So sah dann auch das Ergebnis aus: Wir gingen durch Alex in Führung, die Höchst 3 Minuten vor Schluss ausglich. Endstand 1:1.
Gegen Böblingen verloren wir zwar, aber das lag nur am Schiri, dem schlechten Boden, ...!!!
Trotzdem motivierte uns der Trainier, so dass wir gegen SaFo nur unglücklich verloren: 2:4. Neven und Alex (die erste verwandelte Ecke) schossen unsere Tore. Gefrustet fuhren wir am Abend nach Hause. Am 2. Tag lief es besser, doch leider gelang gegen Bad Nauheim kein Sieg. Wir verloren mit 3:5. Tore: Sebastian (1) und Alex (2).
Doch gegen Hamburg explodierte die Mannschaft und gewann mit 4:3. Ein traumhaftes Tor von Matthias brachte uns in Führung. Alex (2) und Marc legten nach.
Dafür, dass es nur ein Vorbereitungsturnier war, sind wir zufrieden. Vor allem unser Mannschaftsoptimist Moritz. „Der Einsatz und die Stimmung waren sehr gut.“
Die B-Jugend
27.10.02 - Turnier in Wiesbaden
Wir veranstalten ein eigenes Turnier in der Dilthey Halle für Knaben C und B.
Die Mannschaft: es waren 21 C-Knaben da, ich habe den Überblick verloren, eine kleine Auswahl: Miles, Felix K., Felix C., Leonard und Bennet M., Peter, Frerk, Lukas, Luka, Sunny, Dennis, Luis, Marlon usw.
1. Spiel: WTHC-Schott Mainz
Das Ergebnis lautet 4:1 für WTHC, die Tore schossen Bennet, Leonard, Peter traf 2 mal. Das Ergebnis spricht für sich, der Trainer war zufrieden, die Eltern waren begeistert.
2. Spiel : WTHC-Alzey
Hier lautete das Ergebnis 1:1, Bennet schoß das Tor, der Jubel hielt sich in Grenzen.
3. Spiel WTHC-Bad Neuenahr
Wieder gelang den Jungen ein überzeugender Sieg mit 4:0. Die Torschützen hießen: Leonard, 2 mal Felix Claus, Bennet. Die Mannschaft war begeistert von sich und die Eltern platzten fast vor Stolz. Auch der Trainer war zufrieden.
4. Spiel: WTHC-Schott Mainz
Die erste Mannschaft von Schott wurde ebenfalls in Grund und Boden geschossen, das Endergebnis hieß 4:0. Und auch diesmal hießen die Torschützen Felix Claus, Felix Klug, Bennet Mai und Peter John.
Zur Krönung des erfolgreichen Tages wurden erstmals Medaillen an die siegreiche Mannschaft verteilt, also an die WTHC-ler. Die Jungs waren strahlende Sieger und präsentierten sich dem jubelndem Publikum in Kettenformation wie die Nationalmannschaft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft.
Barbara John
Abschlusstabelle: 1. WTHC I, 2. Mainz, 3. WTHC II, 4. Alzey, 5. Nauheim.
Parallel zu unserem Turnier lief ein Schiedsrichterlehrgang für Nachwuchstalente und man sah teiweise ansprechende Leistungen. So z. B. von Julius und Max R., Johannes G., Michael N., Lennart J., Sören A., Philipp M. und Max S.
Nachmittags traten die B-Knaben an, doch sie konnten die begehrte Medaille nicht erringen, die nahmen die unbesiegten Alzeyer Knaben mit.
1. Alzey | 12 Punkte | 18:5 Tore |
2. Mainz | 7 Punkte | 11:6 Tore |
3. WTHC | 6 Punkte | 5:8 Tore |
4. Bad Nauheim | 4 Punkte | 4:7 Tore |
5. Usingen | 0 Punkte | 3:15 Tore |
Für alle gab es Gummibärchen satt.
02.11.02
Und schon wurde es ernst: die Hessischen Rundenspiele begannen!
Zuerst fuhren die B-Knaben mit Moritz nach Frankfurt und kamen enttäuscht zurück: 2 Gegner waren nicht angetreten: SC 1880 Frankfurt und DHC Wiesbaden. So blieb in der Vierergruppe nur ein Spiel gegen Limburg, das man locker 4:0 gewann. Da wir mit 10 Spielern angereist waren, waren die Jungens überhaupt nicht ausgelastet.
Besser trafen es die 1. und 2. D-Mädchen in Königstein (da fehlte nur eine Mannschaft), immerhin hatte jede Mannschaft 2 Spiele. Da wir erst 2 Trainingseinheiten in der Halle absolviert hatten, kamen die Mädchen erst langsam in Schwung. Die 1. Mannschaft verlor 1:2 gegen Kronberg, Megan schoss das 1. Tor der Saison. Die 2. Garnitur verlor gegen den selben Gegner 0:3. Doch dann wurde es besser: 1.1 gegen Bad Homburg, wobei Kristina und Annika eine stabile Abwehr stellten und dann gab´s noch einen Sieg: 2:0 gegen Höchst, Kathrin und Nike schossen die Tore. Da es für viele das 1. Hallenturnier überhaupt war, haben wir uns wacker geschlagen.
03.11.02 - Vorbereitungsturnier Nr. 2 der B-Jugend in Wiesbaden
Diesmal vor heimischen Publikum spielten wir mit Bad Neuenahr und Kronberg um den Gruppensieg. Kronberg überraschte mit einer starken Mannschaft nicht nur mich. Aber auch individuelle Fehler und mangelnde Konzentration in der Anfangsphase machten es dem MTV möglich rasch in Führung zu gehen. Unsere Angriffe scheiterten am guten MTV-Torwart. Sogar 2 Siebenmeter blieben ungenutzt!!!!! In der 2. Halbzeit ging es genauso weiter und wir verloren sehr hoch (Das Ergebnis habe ich schon verdrängt). (Erbarmungslose Chronistin: 2:9)
Bad Neuenahr war der nächste Gegner. Dieses Spiel wurde souverän gewonnen. Sven, der wieder das Tor der Jugend B hütet brauchte kein einziges Mal hinter sich zu greifen. (Spitze)
Nun hatte man mehrere Spiele Pause und es kam so, wie ich es mir schon vorher gedacht habe: Rüsselsheim gewann klar in der anderen Gruppe (mit Bad Kreuznach und Bad Nauheim). Also hieß es im Halbfinale RRK – WTHC. Ich entschloss mich für eine defensive Aufstellung um dem RRK das „Toreschießen“ zu erschweren. In der ersten Halbzeit ging unser Konzept auf. Bis zur 5. Minuten stand es 0:0. Rüsselsheim drückte, wir konterten, was das Zeug hielt. Doch dann gelang den „Roten“ der Führungstreffer und meine Abwehr wurde immer schwächer (Da war ein Brett nicht unten, dort war ein Mann frei). Doch Pfosten und ein gutes Gespann aus Libero und TW hielt stand. Wieder ein Konter von uns, wunderschön schnell gespielt und dann .............. ein Pfiff (Siebenmeter). Was für eine Chance: (Rüsselsheim hatte in diesem Turnier noch kein Tor kassiert). Doch wer soll den 7er schießen? Immerhin hatten wir eine Ausbeute von 0%. Matthias wurde zum Punkt geschickt und schlenzte den Ball wunderschön in den linken Winkel. 1:1 gegen den RRK.
Doch nun werde ich das Spiel nicht mehr soooo genau kommentieren: Rüsselsheim spielte weiter und weiter. Wir wurden langsamer, machten mehr Fehler und verloren mit 9:1. (Schade, aber leider wahr).
Im Spiel um den 3. Platz sollte es eigentlich spannend werden. Bad Nauheim hatte uns in Höchst knapp mit 5:3 in einem spannenden Spiel geschlagen. Doch wir hatten gegen Rüsselsheim gelernt, wie man kämpft und drückt. Wir gaben Bad Nauheim nicht den Hauch einer Chance und sicherten uns mit einem 8:1 den 3. Platz (Auch Herr Trischler genoss den Sieg, da er sich nun endlich bei dem Bad Nauheimer TW revanchieren konnte).
Fazit: 2x klar verloren + 2x klar gewonnen = keine Ahnung wo man steht.
Endspiel: RRK-MTV 4:3
Der Kader: Sebastian, Neven, Alex, Matthias, Dominic, Sven, Lukas, Tobias, Marc Benedict und viele Eltern die geholfen haben. DANKE!
Moritz Köhler
A-Knaben-Turnier in Wiesbaden
Für die A-Knaben gab es leider keinen Chronisten. Durch Absagen traten nur 5 Mannschaften an. Nachdem wir gegen Limburg, Kreuznach und Nauheim gewonnen hatten, verloren wir 0:4 gegen Rüsselsheim und mussten ihnen den Turniersieg überlassen. Trotzdem waren Eltern und Trainer mit der Leistung zufrieden.
03.11.02 - Knaben D in Frankfurt
Bei strömenden Regen trafen sich die D-Knaben in der Früh (9.15 Uhr) am Viadukt, um sich auf den Weg nach Frankfurt zum ersten Turnier der diesjährigen Hallensaison zu machen. Wie schon in der Feldsaison waren auch heute wieder ausreichend Eltern zum Treffpunkt gekommen und erklärten sich bereit, mit ihren Vehikeln die jungen Sportler zu transportieren. Dies hatte zur Folge, dass Rosi sich den Luxus erlauben konnte, ohne „knäblichen “ Beistand alleine mit ihrem Auto zum Turnier zu fahren. Liebe Eltern - vorbildliches Engagement, weiter so!
In der antiquierten Winterhalle (es gibt in Frankfurt sicherlich modernere Sporthallen ) hinter dem bekannten Waldstadion der Frankfurter Eintracht angekommen, blieb nicht viel Zeit um sich auf die neue Umgebung einzustellen. Für die D1-Knaben ( in der Folge konnte - und sicherlich auch wollte - Rosi die Trennung zwischen D1- und D2-Knaben nicht immer akribisch aufrecht halten ) begann das Turnier gleich mit einem Donnerschlag. Gegen die erste Mannschaft von Frankfurt 1880 musste eine 1:3 Niederlage weggesteckt werden! Dies mag sicherlich an der neuen und für viele ungewohnten „Spielwiese Halle“ sowie natürlich auch an der starken Mannschaft der 80er gelegen haben. Aber auch das erste Mal ein Turnier ohne Bennet, der in der Feldsaison zweifelsohne der Mannschaft als starke Spielerpersönlichkeit seinen Stempel aufgedrückt hatte, war zu Turnierbeginn für die meisten Spieler ungewohnt, denn jetzt lag die Verantwortung bei mehreren Spielern. Aber wie man an den folgenden Ergebnissen sehen kann, kamen die Spieler im Laufe des Turniers immer besser damit zurecht. Der Vollständigkeit halber sei noch der Torschütze des Ehrentreffers erwähnt. Es war Tim, der heute insgesamt 4 Treffer erzielen konnte.
Die D2-Mannschaft unterlag ihr erstes Spiel gegen Rembrücken ebenfalls. Auch hier konnte sich Tim nach mehrfachem Versuch in hektischer Teamarbeit mit Alexander (Anmerkung der Mama Silke von Nando und Oskar, beim Spielbericht müsste doch unbedingt die Dramaturgie des Treffers erwähnt werden – ist hiermit passiert!!) mit seinem Treffer beim 1:2 als Torschütze eintragen. Aber jetzt sollte sich langsam alles zum Besseren wenden. Das zweite Spiel konnte die D1-Mannschaft nun gegen die Zweite von 1880 ziemlich klar für sich entscheiden. Die Phase der Gewöhnung sollte jetzt offensichtlich ein Ende haben. Tim ( klaro !! ), Alexander ( der im Laufe des Turniers auch für insgesamt 4 Tore verantwortlich zeichnete ) und Nikias markierten die drei Treffer zum überlegenen 3:0 Sieg.
Das zweite Spiel der D2-Mannschaft war aber noch einmal ein winzig kleiner Rückschritt. Die erste Auswahl von Frankfurt 1880 wollte auch die zweite Garnitur aus Wiesbaden mit einer Niederlage nach Hause schicken. Und es sollte ihr, wenn auch sehr knapp mit 0:1gelingen. Aber jetzt hatten sich unsere Knaben warm gespielt. Die D1-Knaben gewannen ihr letztes Turnierspiel deutlich mit 3:1 gegen die Mannschaft aus Rembrücken. Als Torschützen betätigten sich zweimal Alexander und einmal Sebastian. Und wer jetzt glaubte das sei es gewesen, der sah sich getäuscht. Im letzten Turnierspiel gewann dann auch überglücklich das D2-Team ihr letztes Turnierspiel. Die Zweite von Frankfurt 1880 bekam nun die völlige Überlegenheit zu spüren. Mit einem nie gefährdeten 4:1 Sieg konnte das für alle Aktiven doch anstrengende erste Hallenturnier überlegen beendet werden. Als Torschützen trugen sich noch einmal Tim, Alexander, Sebastian und auch Nikolaj ein. Ich denke, als Auftaktturnier für die bevorstehende Hallensaison 2002/2003, haben sich unsere Jungs wacker geschlagen. Für das einzige eigene stattfindende Hallenturnier in Wiesbaden (Sporthalle der Diltheyschule) am kommenden Sonntag dürften unsere Recken gerüstet sein und sie würden sich sehr über lautstarke Unterstützung freuen !!
Stefan Götz
09.11.02 - Mädchen A in Frankfurt
Das 1. Vorrunden Turnier fand bei Eintracht Frankfurt statt. Drei Spiele hatten die Mädchen zu bestreiten: Frankfurt, Königstein und Marburg waren mit von der Partie. Wir hatten gleich das 1. Spiel gegen die Eintracht und ich war gespannt, wie sie sich schlagen würden! Immerhin übten wir seit Beginn der Hallensaison ein für die Mädchen neuartiges System mit Raumdeckung. In 2 Testspielen gegen den TSV Schott Mainz wurde das System erprobt und auch erlernt und von einem Schützenfest in der ersten Halbzeit des ersten Spiels bis zu einem Sieg in der letzten Halbzeit des zweiten Spiels, ohne Gegentor, war alles dabei. So kassierten wir im ersten Spiel gegen Frankfurt auch nur zwei Gegentreffer, an denen die starke Teresa im Tor allerdings machtlos war. Kurios ist, dass die Mädchen auch nur 2 Treffer zustande brachten, obwohl wir, ungelogen, in einer Tour aufs gegnerische Tor ballerten!?? So gelang uns dann in buchstäblich der letzten Minute noch der Ausgleich zum 2:2. Im 2. Spiel mussten wir gegen Kronberg ran! Für die Mädchen eine bedeutungsschwangere Begegnung, kam es bei früheren Treffen doch oft zu unfairen Szenen und Fouls. Aus diesem Grund und, weil die Kronberger von Marburg förmlich aus der Halle gefegt wurden, hofften wir 3 Punkte einzufahren. Nichts da! Eine durch die Bank schwache Leistung führte zu einer 2:3 Niederlage. MIST!!!!
Im letzten Spiel zeigten die Mädchen dann wieder, was sie können! Ein gutes Spiel gegen den späteren Turniersieger Marburg! Unsere Torfrau hielt, was zu halten war und Gerry räumte auf der linken Seite reihenweise die Bälle ab. Auch vorne und im Mittelfeld gab es zahlreiche gute Szenen. Dennoch reichte es nicht. Die 3 von Marburg geschossenen Tore konnten nicht kompensiert werden und obwohl sich die Mannschaft aufbäumte, das Spiel spannend hielt und in der Schlussphase das 3:3 auf der Keule hatte, mussten wir auch hier eine Niederlage hinnehmen. Schade, dass uns an diesem Tag auch ein wenig das Glück fehlte, um erfolgreich zu sein. Ein Punkt aus 3 Spielen ist meilenweit von der eigenen Erwartungen der Spielerinnen und meiner Zielvorgabe entfernt. Dennoch brauchen wir die Köpfe nicht hängen zu lassen, schließlich zählt nur, wer am ENDE die Nase vorne hat.
Arne Möller
Die 1. C-Mädchen starten in dieser Hallensaison in der Leistungsklasse A und haben es nun mit nur guten Gegnern zu tun. Sie haben gegen Hanau und SC 1880 Frankfurt 1:2 verloren, gegen Darmstadt 2:0 gewonnen. Kein Grund zum Jammern.
Mädchen D-Turnier in Wiesbaden mit 2 Mannschaften von Schott Mainz, 2 vom WTHC und einer aus Alzey. Wir eröffneten mit dem aufregenden Spiel WTHC I gegen WTHC II, das 4:3 für WTHC I endete und unglaublich spannend war, weil ich mir Mühe gegeben hatte, die Mannschaften ausgeglichen aufzustellen. Die Tribüne in der Diltheyhalle war gefüllt mit begeistert mitgehenden Eltern. Es war mehr Lärm in der Halle als bei einem Spiel unserer 1. Damen. Die beste Mannschaft war Mainz I, die alle Spiele gewann.
Ergebnisse WTHC I: WTHC II 4:3, Alzey 0:0, Mainz I, 2:4, Mainz II 1:0, WTHC II : Mainz I 0:5, Alzey 1:0, Mainz II 1:0, WTHC I, 3:4.
10.11.02
Unsere A-Jugend betritt die Szene, unser über viele Jahre mühsam gezüchteter Nachwuchs für die 1. Herren. Einst hatten wir in den Jahrgängen 84 und 85, 60 Jungen (!). Übrig geblieben sind 10 (!). Nun, viel hatten wir nicht erwartet, aber dass sie jedes Spiel verloren war doch sehr enttäuschend.
Die B-Knaben hatte ich nach Alzey geschickt, mein etwa 20. Versuch den Uli Leoff Pokal einmal nach Wiesbaden zu holen. Doch hier ist der schonungslose Bericht von Frau John:
Alle wären besser im Bett geblieben, anstatt um 8.30 nach Alzey zu fahren. Das 1. Spiel ging 3:0 gegen Hanau verloren, das 2. Spiel verloren sie 7:0 gegen Gau-Algesheim, lediglich im 3. Spiel zeigten sie ein wenig ihrer Fähigkeiten und gewannen 1:0 gegen Alzey, Torschütze war Julius. Weit und breit kein Jubel, betretene Gesichter bei den Spielern, nackte Verzweiflung beim Trainer und klammheimliche Freude bei den Eltern, konnten wir doch schon um 13 Uhr nach Hause fahren anstatt um 17.30.
Barbara John
Früher haben wir wenigstens erst im Endspiel verloren!
Der Verband meinte es besonders gut mit uns, beide A-Knaben Mannschaften am gleichen Tag ins Rennen zu schicken. Da Trainer Christian in München spielte, Moritz auch noch die A-Jugend am Hals hatte, ich in Wiesbaden beim eigenen Turnier angebunden war, hatten wir ein massives Betreuer Problem. Mit Moritz, der auf 2 Hochzeiten tanzte, Martin als Chauffeur und Statthalter und dem in letzter Minute aktivierten B-Jugendlichen Sven als Betreuer der A2 schafften wir es dann doch. Immerhin holten die 1. A-Knaben 5 Punkte (Sieg gegen 80 II, unentschieden gegen Hanau und Limburg) und die 2. A-Knaben 7 Punkte (Sieg gegen Höchst II, kampflos gegen Safo und unentschieden gegen Vorwärts II).
Knaben D-Turnier in Wiesbaden
Das war schon eine etwas traurige Veranstaltung. Es gab nur 2 WTHC Mannschaften und 2 Mannschaften von Schott Mainz. Wir spielten 2. gegen 1., 1. gegen 2., 1. gegen 1., 2. gegen 2. usw. bis keiner mehr durchblickte. Ich bekam dann noch großen Ärger, weil ich Constantins Torwartausrüstung den Mainzern auslieh, Constantin im entscheidenden Spiel nicht ins Tor konnte, sondern Johannes im Tor stand und wir den Sieg Mainz I überlassen mussten. Kein Mensch kann sagen, ob wir mit Constantin gewonnen hätten. Das alles wäre nicht so dramatisch gewesen, wenn es nicht die verflixten Medaillen gegeben hätte. So konnte ich sie nur mit dem Versprechen besänftigen, dass sie auch noch Medaillen bekommen.
Um 08.15 Uhr (und z.T. noch früher), an einem schattigen und regnerischen Sonntagmorgen, treffen sich eine Meute Knaben samt Coach Rosi und die dazugehörigen Eltern am Treffpunkt ’Sporthalle der Diltheyschule’. Es gilt, das leider einzige „eigene“ Hallenturnier vorzubereiten, durchzuführen und mit den beiden eigenen Mannschaften daran teilzunehmen.
Als Turnierbeginn ist 09.00 Uhr mit der Partie der beiden gastgebenden Teams D1 und D2 vorgesehen. Pünktlich nehmen die beiden Mannschaften den sportlichen Wettkampf auf. Es folgt ein klarer 5:0 Sieg für die D1-Knaben. Als Torschützen präsentieren sich hierbei in bester Torlaune Sebastian (3 Treffer) und Tim (2 Treffer).
Jetzt kann das Kräftemessen mit den anderen Teams beginnen. Äähh, welche anderen Teams? Doch, da erscheint ein kleines Häufchen aus dem benachbarten Mainz. Und der Rest – Fehlanzeige. Ja, richtig gelesen, nur eine Mannschaft, nämlich TSV Schott Mainz, erscheint zum Turnier. Die anderen Mannschaften fehlen zwar entschuldigt und eine Mannschaft sogar unentschuldigt, aber dies ist trotzdem unerfreulich für alle beteiligten Akteure?! Doch die Verantwortlichen wissen sich sofort zu behelfen. Die beiden eigenen Mannschaften und auch die Mainzer können ein D1 und D2-Team stellen, so dass aus dem Turnier ein Stelldichein der Knaben-Nachwuchsmannschaften zweier Landeshauptstädte wird. Und wer hat am Ende die Nase vorn?
Um das Ergebnis vorwegzunehmen. Die Nachbarn aus Mainz können bis auf eine Partie alle anderen Begegnungen für sich entscheiden. Teilweise sogar sehr deutlich! Liebe Rosi, ich glaube da ist doch noch einige Arbeit nötig, auch wenn sich der Verdacht aufdrängt, dass bei den ’von drüben’ ziemlich große Buben mitgespielt haben.
Aber der Vollständigkeit halber sind hier noch die vermeintlichen Endergebnisse inklusive der Torschützen. Das Kräftemessen der beiden zweiten Teams endet noch mit einem klaren 2:0 Sieg für unsere Recken, durch die Tore von Paul und Nikias. Danach folgt der sportliche Untergang. Unsere erste Garnitur verliert deutlich mit einer 1:6 Packung gegen die Erste von Schott Mainz. Den Ehrentreffer kan Sebastian markieren. Das nächste Spiel endet mit einem 2:5 ebenfalls zu Gunsten der ’Dribbdebacher’. Für die Ergebniskosmetik sorgt zweimal Paul. Und das letzte Spiel endet mit einem knappen 0:1 für die Mainzer.
Zum Schluss hat dieses Turnier aber auch sehr positive Impulse. Es bestätigte einmal mehr, dass auf die Elternschaft bei den D-Knaben Verlass ist. Ein gut sortiertes Buffet ist Zeuge dieser Aussage, auch wenn wir hierbei unsere besten Kunden waren. Darüber hinaus hatten unsere Jungs die Gelegenheit, ausgiebig in einer grossen Halle mit viel Platz für jeden einzelnen Spieler ihre Hallenhockeypraxis zu verbessern.
Stefan Götz
Mädchen B-Turnier in Wiesbaden
Glücklicherweise ging es bei den B-Mädchen friedlicher zu. Alle 6 Mannschaften kamen, Bad Neuenahr allerdings mit ziemlich „alten“ Mädchen. Wir belegten den 4. Platz, nachdem wir im Spiel um Platz 3 gegen SC 1880 mit einer guten Leistung 0:2 verloren. In den Gruppenspielen hatten wir Mainz 2:0 besiegt und gegen Nauheim 1:3 verloren.
Das war der schlimmste Sonntag der Hallensaison! Mit 6 Mannschaften im Einsatz, darunter 2 eigene Turniere!
16.11.02 - Jugend A in Offenbach
Unsere A-Jugend bekommt in dieser Hallensaison kein Bein auf den Boden, Moritz hat erhebliche Probleme überhaupt eine Mannschaft zu stellen. Nachdem sich Mario noch in der Hallenvorbereitung verletzt hat und Jochen für die 1. Herren Mannschaft abgestellt werden muss, ist die Mannschaft ihrer stärksten Spieler beraubt. Nun fiel heute auch noch Torwart Michael wegen einer Schulveranstaltung aus und musste durch den ungeübten Leon ersetzt werden. Nach den beiden Vorrundenturnieren stehen sie auf dem letzten Platz (7) mit 8:32 Toren. Nun haben sie erst mal lange Pause, Ende Februar geht es weiter. Wir greifen Platz 5 an!
Knaben A in Hadamar
Die 1. A-Knaben fahren zu ihrem 2. Vorrundenturnier nach Hadamar. Noch ist alles drin! Heute ist auch Trainer Christian Domke dabei. Doch die ersten beiden Spiele sind so grausam, dass das Wiesbadener Publikum aus dem Stöhnen nicht herauskommt, obwohl auch ein Sieg dabei ist: ein mühsames 1:2 gegen die schwache Mannschaft von 80 II. Dann ein richtig gutes Spiel gegen Hanau (5:2), gegen die Rüsselsheimer wurde in der 1. Halbzeit gut mitgehalten und ich hoffte schon auf ein erträgliches Ergebnis, doch gelangen den Rüsselsheimern noch 2 Tore zum 5:1. Wir belegen weiterhin den 3. Platz und haben damit Heimrecht in der Zwischenrunde.
Die Mehrheit der 2. C-Mädchen beschloss „soziale Kontakte“ zu pflegen, sprich: Kindergeburtstage zu besuchen. Dann wurden 2 krank, es blieben 2 übrig. Also fuhren wir nicht nach Königstein und zahlten dafür Strafe.
Nicht mit der stärksten Mannschaft fuhren die 1. C-Knaben nach Höchst, auch hier ging die „soziale Kontaktpflege“ (diese elegante Umschreibung habe ich auf einem Elternabend gelernt) vor.
Die Mannschaft: Felix K., Felix C., Luca, Dennis, Frerk, Tillmann, Miles, Peter.
1.Spiel: WTHC-1880 I
Um es kurz zu machen, die Jungs verloren unglücklich 1:2. Felix Claus gelang das 1:0, die 80-er brauchten lange für den Ausgleich, und leider gelang ihnen kurz vor Schluss auch noch das 2:1.
2. Spiel: WTHC-1880 II
2:4 verloren die WTHC-ler dieses Spiel, die Tore schoss Peter.
3. Spiel: WTHC-Kronberg
Gegen Kronberg gelang den Jungen immerhin ein Unentschieden, was nach den 1. beiden Spielen niemand mehr erwartet hatte, da nun auch die vermeintlich besten Spieler, nämlich Peter und Miles, zu einem mega-attraktivem Geburtstag fuhren. Aber die anderen spielten ohne sie besser zusammen und hielten ihre Positionen ein. Dennis gelang der eine Treffer. Bester Spieler in meinen Augen war Dennis Pütz, ohne ihn hätte die Mannschaft alt ausgesehen.
Wenn die Mannschaft einen erfahrenen Coach dabei gehabt hätte, hätten sie auch die anderen Spiele gewinnen können. Aber mein Latein ist mit „Schläger unten halten“, „decken“ und „dran bleiben“ sehr, sehr eingeschränkt. Nun, am 17.11. gab es auch noch ein Turnier.
Barbara John
17.11.02 - 2. C-Knaben in Frankfurt-Goldstein
Heute profitierte die 2. Mannschaft von den Spielern der 1. Mannschaft, die gestern verhindert waren.
1. Spiel: WTHC-Eintracht Frankfurt - 3:1
Ein schönes Spiel wurde uns da geboten, Bennet schoss 3 Tore, die anderen versorgten ihn mit Pässen, Peter hielt hinten alles ab, sodass Otmane nicht viel zu tun hatte. 3:1 war der Endstand.
Über eine Stunde Pause, was tun? Die Eltern zogen in den überaus geschmackvollen Beton-Vorraum, in dem wunderschöne Rundbänke das Ambiente zu einer gemütlichen und lustigen Plauderstunde bildeten. Das Catering war diesmal professionell organisiert. Der Hallenwart saß in einem 60-er Jahre Glassteinkasten und verkaufte sein breites Angebot, bestehend aus Kaffee, Softdrinks, Süßigkeiten und Würstchen, zu sehr moderaten Preisen.
2. Spiel: WTHC- Bad Nauheim - 4:1
In diesem Spiel schossen neben den bewährten Spielern Peter und Bennet auch erstmalig Kai und Marlon ein Tor.
Nun war wieder Plaudern und Abhängen angesagt, geübte Hockey-Eltern beherrschen das ja in Perfektion, den Neuen und Unerfahrenen stehen die „Alten" hilfreich zur Seite. Es gab auch noch köstliche Sushi, die ein Vater dankenswerter Weise mitgebracht hatte.
3. Spiel: WTHC-Marburg - 6:0
In diesem Spiel gelang Hauke sein 1. Tor und auch David konnte zum 1.mal einen Treffer für sich verbuchen. Macht schon mal 2 Tore. Die anderen Tore gelangen Kai, Bennet und Peter (2). Wenn Ihr also richtig gerechnet habt, kommt Ihr auf 6 Tore. Und der Gegner? Keins, also Endstand 6:0.
4. Spiel: WTHC-TEC Darmstadt I - 3:2
In diesem Spiel fiel das schnellste Tor des Turniers. Die Gegner hatten Anstoß, Bennet schnappte sich den Ball, und er platzierte ihn im Tor. 1:0 nach 30 Sekunden. Doch Darmstadt glich aus. In der Halbzeit stand es 1:1. Nach der Halbzeit fiel ein Tor für Darmstadt, ich dachte, kaum ist Moritz Köhler weg, der die Jungen in den ersten 3 Spielen hervorragend betreut hatte, geht die Misere von gestern weiter und sie verlieren. Aber Leonard schoss den Ausgleich zum 2:2, und lag anschließend vor Glück flach auf den Boden. Der Siegtreffer war David vergönnt, der kurz vor Schluss das 3:2 erzielte.
Für die Spieler Hauke, David, Kai und Marlon war es ein ganz tolles Turnier, da sie ihre ersten Tore erzielten, für Peter, Leonard und Bennet ein Genuss, da sie nach den letzten Spielen doch ein wenig Frust schoben. Die Eltern schritten mit stolz geschwellter Brust aus der Halle, wissend, dass sie tolle Kinder haben.
Barbara John
Mädchen B, ein Ereignis, zwei Sichtweisen, meint der Webmaster der WTHC-Internetseiten:
Leider kamen nur 3 B-Mädchen mit nach Frankfurt, die restlichen 4 waren noch im zarten C-Mädchen Alter. Nachdem eine fürsorgliche Mutter Bäcker Budecker zu unerwartetem Wohlstand verholfen hatte, kamen wir etwas spät in der Halle an und fanden, wider Erwarten, ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken vor. Der Spielplan gab es her, dass nicht wir das 1. Spiel bestritten, sondern Eintracht Frankfurt II gegen Eintracht Frankfurt III. Unser 1. Gegner hieß dann Hanau, wir verloren 0:1, gegen Eintracht Frankfurt II gab es ein 1:3 und im letzten Spiel ein 0:0 gegen Eintracht III. Unser einziges Tor schoss Saia. Sehr stabil standen Conni und Theresa in der Abwehr, sie sorgten dafür, dass Anna im Tor nicht übermäßig gefordert wurde. Leider war der Sturm unser Schwachpunkt, es wurden viel zu viele simple Fehler gemacht. Trotzdem gibt es keinen Grund wegen der Ergebnisse in Panik zu geraten.
Rosi Blöcher
Um 9 Uhr trafen sich 5 B- und C-Mädchen am Viadukt, zwei weitere kamen direkt. Gewarnt von den A-Knaben, die letzten Samstag in dieser Halle spielten, deckten wir uns unterwegs erst mal mit Brezeln und Croissants ein. Natürlich erwartete uns in der Halle ein nettes Büffet mit Brötchen, Kuchen, Kaffee etc. Freundlicherweise wurde unser erstes Spiel um eine halbe Stunde verlegt und so konnten unsere Mädels in Ruhe frühstücken, sich umziehen und einspielen. Die Spiele verliefen unspektakulär. Gegen Hanau verloren sie 0:1, gegen Eintracht II 1:3. Eintracht III und WTHC trennten sich unentschieden. Gleichmütig nahmen unsere Mädels die Spielergebnisse hin und so fuhren wir mit 5 albernen Weibsen wieder zurück.
Gisela Trischler
23.11.02 - B-Jugend in Darmstadt
Als Moritz Samstag Vormittag herumrannte und verkündete, er suche die B-Jugend-Mannschaft zusammen und einen Torwart habe er auch nicht, wurde ich ziemlich sauer. Dafür, dass Lukas und Sebastian krank wurden, Tobias irgendwelchen Orchesterproben den Vorzug gab, konnte er nichts. Aber das Fehlen von Sven und Alexander war ein selbstgemachtes Problem. Doch jetzt half nichts mehr: 4 B-Jugendliche und 2 A-Knaben fuhren nach Darmstadt. Es erwarteten sie 4 Spiele à 2x15 Minuten. Nachdem ein „Opfer“ fürs Tor gefunden wurde (Max Sch. Sch.), machten sich Marc, Dominik, Neven, Bene und Matthias auf mehr oder weniger nachlässige Weise bereit fürs 1. Spiel. Glücklicherweise hieß der Gegner DHC, der dann auch locker 10:0 besiegt wurde und wir damit die inoffizielle „Stadtmeisterschaft“ gewonnen hatten. In der Folge gab es zwei deutliche, unvermeidbare Niederlagen gegen Darmstadt und Offenbach/Rembrücken. Sehr angenehm wurde empfunden, dass noch ein Sieg gegen Limburg heraussprang. So war der Nachmittag nicht ganz so trostlos. Die Jungen haben konditionell gut durchgehalten und ihr Möglichstes getan, mit einem blauen Auge davonzukommen. Max im Tor wurde, entgegen seinem Wunsch nicht abgelöst, weil er die beste aller Notlösungen war. Den tapferen 6 wurde ein Besuch bei Mäckes versprochen.
Und wieder tritt unsere Weibliche Jugend B an, den Pokal zu gewinnen, aber sie strapazieren ganz schön die Geduld ihrer Trainerin. Einige ziehen mit und quälen sich, andere fahren lieber die lasche Tour. Leider reicht’s, um im Pokal vorne mitzuspielen. Höchst und Safo wurden besiegt, der 3. Gegner, DHC, trat nicht an. Aber eines können sie: sich über Schiedsrichter aufregen, Kathi ließ sich sogar hinreißen bei der Verabschiedung, den Schiedsrichter „parteiisch“ zu nennen. Woraufhin dieser eine gelbe Karte zückte, dies wiederum ist nach Spielende völlig wirkungslos.
Auch die Eintragung in den Spielberichtsbogen hatte keine Konsequenzen.
Trotzdem, Kathis Verhalten ist keineswegs in Ordnung. Dem Schiedsrichter gebührt eine höfliche Verabschiedung. Doch leider sind generell Begrüßung und Verabschiedung, ganz normale sportliche Rituale, bei den Früh-, Spät- und sonstigen Pubertierenden unter „uncool“ abgelegt und werden entsprechend praktiziert.
24.11.02 - Knaben B1 in Frankfurt
Mit den B-Knaben nach Frankfurt. Kein glückliches Händchen hatte der Hessische Hockeyverband mit der Zusammenstellung dieser B-Knaben Gruppe. Vier Mannschaften sind eingeteilt. Beim 1. Turnier, am 2.11. kamen nur 2 Mannschaften. Heute waren wir immerhin 3 Mannschaften, aber wieder ohne Ausrichter (Das ist der Verein, der die Turnierleitung macht und die Hallenorganisation). Heute hatten wir also 2 Spiele, dafür waren meine 11(!) Knaben am Sonntagmorgen unnormal früh aufgestanden, eine Stunde gefahren (die Halle liegt in Bergen-Enkheim, ganz im Osten von Frankfurt) für insgesamt 40 Minuten Hockey. Das Gleiche gilt für die Limburger, deren Anreise noch weiter ist, da fragen sich die Eltern und Betreuer schon, was das soll. Vielleicht hat der eine oder andere Knabe sogar nur 15 Minuten gespielt, denn wir mussten uns ganz schön anstrengen, um zu gewinnen. Ich musste höllisch aufpassen, dass die Mannschaft leistungsstark blieb. 2:1 gegen Limburg II und 3:2 gegen 80 III, das war kein Ruhmesblatt für meine 10 Einzelkönner, Yannick im Tor ausgenommen.
30. 11.02 - Mädchen A in Frankfurt
12.00 Uhr Viadukt, Arne und ich erwarten A-Mädchen. 12.05 Uhr, wir haben uns immerhin um Antonia vermehrt, 12.10 Uhr, nun ist auch Verena angekommen, 12.15 Uhr werden wir langsam unruhig (haben wir die Zettel richtig verteilt?), Katharina und Tessi kommen den Berg heruntergerannt, Valerie kommt und weiß, Geraldine kommt auch. Aber wann? Der nächste Bus bringt sie mit! Fast 12.30 Uhr, es fehlen immer noch Ceci, Marie, Barbara, Kim. Cecis Mutter kommt, sie wird Ceci nachbringen, Ceci sitzt noch in der Schule, ist per Handy nicht zu erreichen. Ihre Eltern haben gerade erst entdeckt, dass das Treffen um 12.00 Uhr ist. Nun endlich fährt der Bus mit Arne los, wenn Isabell, wie verabredet, in Frankfurt ist, sind wir spielfähig.
Da abends keine Rückmeldung erfolgt (Siege werden immer gerne gemeldet), ahne ich, dass es nicht gut gelaufen ist. 2 Punkte von 9 möglichen wurden geholt, erfuhr ich durch Nachfragen.
Eintracht Frankfurt II - THC Wiesbaden 2:2, MTV Kronberg - VfL Marburg 1:0, Eintracht Frankfurt II - VfL Marburg 0:2, MTV Kronberg - THC Wiesbaden 1:0, VfL Marburg - THC Wiesbaden 0:0, Eintracht Frankfurt II - MTV Kronberg 0:2.
Hatten die A-Mädchen schon einen Großteil meines Humors aufgebraucht, sollte es noch besser kommen: eine Stunde später am Viadukt: 13.00 Uhr Treffpunkt Mädchen C1 und C2.
Zwanzig sind fast regelmäßig im Training, doch wenn ein Turnierwochenende naht, greift die Schwindsucht um sich. Für die 1. Mannschaft waren immerhin 8 übrig geblieben, für die 2. sah es am Freitagabend im Training mit 7 Zusagen auch noch gut aus. Doch dann kamen 2 Krankmeldungen, da waren’s nur noch 5. Am Viadukt musste ich dann Juliane von der 1. Mannschaft abziehen, damit die 2. spielfähig war. Allerdings erfuhr ich, dass sie nur für ein Spiel Zeit hat. Die 1. Mannschaft fuhr ab, ich wartete mit Juliane auf Anna und Talina. Von der Mobilbox erfuhr ich, dass Anna mit Leonie und Luisa direkt zur Halle kommt. Ein Anruf bei Talinas Eltern belehrte mich, dass Talina im Auto von Connies Vater sitzt. Na, prima! Der fährt die 1. Mannschaft! Also jagte ich hinterher zur Halle in Griesheim und besorgte mir Talina. Glücklicherweise spielt die 2. Mannschaft in einer Halle ganz in der Nähe. Wir waren trotz allem pünktlich, doch unser Gegner Darmstadt kam nicht.
Wir spielten dann ohne Auswechselspielerin gegen Rembrücken, die „nicht ganz altersgerecht“ antraten 0:2. Juliane wurde danach abgeholt. Auf unser 2. und letztes Spiel mussten wir 2½ Stunden warten. Wir liehen uns eine Spielerin von Nauheim und siegten 4:0 gegen Marburg.
Alle sind voll des Lobes über Klara, die beide Male das Tor der 1. C-Mädchen hütete und mit ihrer couragierten Art der Mannschaft Rückhalt verlieh. Anna, bislang Torhüterin Nr. 1, hatte beim 1. Turnier gepasst und Klara war eingesprungen. Nun habe ich das Problem mit 2 guten Torhüterinnen, die sich nun in 1. und 2. Mannschaft abwechseln werden.
Die 1. C-Mädchen machten etwas lange Gesichter, heute fielen die Niederlagen zu hoch aus: 2:5 gegen Rüsselsheim und 1:7 gegen die Eintracht, dafür war auch der Sieg mit 4:0 gegen Darmstadt deutlicher.
01.12.02 - Knaben D in Frankfurt
Endlich wieder ein Turnier, bei dem ausgiebig Hockey gespielt werden konnte. Und Rosi konnte sogar, trotz 1. Advent und damit einhergehend frühzeitig angekündigter Abwesenheit einiger Spieler, zwei Mannschaften (verstärkt durch Bennet und Leonard) stellen. Neben unseren beiden D-Mannschaften (D1 und D2) waren die Teams von der Frankfurter Eintracht, dem Höchster THC und der SSG Bensheim anwesend.
Das zweite Turnierspiel war dann ein Kräftemessen der beiden WTHC-Teams . Es war ein überraschenderweise nahezu ausgeglichenes Spiel, das letztlich die erste Garnitur knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Rosi verstand es vorzüglich, durch die gut durchmischten Mannschaften, zwei weitgehend gleichstarke Teams aufzustellen. Als Torschützen zeichneten sich Bennet (2), Henry, Leonard und Sebastian aus.
Im Spiel WTHC I gegen Höchst spiegelte sich die starke Überlegenheit unsere Recken deutlich im Ergebnis wieder. Durch Tore von Leonard (3), Bennet (2) und Henry wurden die Höchster mit 6:0 niedergekämpft. Aber auch die 2. Mannschaft ließ sich nicht lumpen. Die Spieler der „Ersten“ scharten am Spielfeldrand und wollten auch gerne antreten. Rosi setzte aber nur Leonard ein, der auch gleich die beiden Treffer beim 2:1 Sieg gegen die SSG Bensheim markierte. Die Ungeduld der anderen Spieler (1. Auswahl) bekam dafür in der nächsten Begegnung die Frankfurter Eintracht zu spüren. Mit sage und schreibe 7:2 zeigte sich die Überlegenheit unseres Teams. Torschützen? Na, ratet mal. Es war mal wieder ein familieninterner Wettstreit. Diesmal konnte Bennet (4) den Vergleich mit Leonard (2) für sich entscheiden. Aber auch Tim konnte einen Treffer erzielen. Doch dann kam eine kleine Abkühlung für die aufgeregten Knappen. Rosi, Dein Nervenkostüm ist wirklich ‚nicht von schlechten Eltern’ –„Rooosiiii , darf ich jetzt spielen? Ich würde auch in die Abwehr gehen! Ich bin jetzt schon seit längerem draußen, etc….“. Rosi entschied sich, dieses Spiel der D2 gegen die Eintracht ausschließlich mit Spielern „aus der zweiten Reihe“ zu bestreiten. Und da zeigte sich, dass die Eintracht nach unserer D1 die zweitstärkste Mannschaft des Turniers war. Ziemlich chancenlos musste man sich mit 1:4 geschlagen geben. Den Ehrentreffer markierte Leonard, der sicherlich auch wegen der Ergebniskosmetik zum Schluss noch einmal kurz zum Einsatz kam.
Dann durften noch einmal die Jungs der 1. Mannschaft ran. Gegner waren die „grünen Trikots“ aus Bensheim. Und bei dieser Begegnung schossen sich unsere Recken den gesamten ‚Ersatzspielerfrust’ von der Seele. Nach meiner Statistik gewannen wir mit 7:0, die offizielle Zählung wollte 8 Treffer für uns registriert haben. Wie dem auch sei, Nikias (4) war der erfolgreichste Schütze dieses Spiels, gefolgt von Bennet (2) und Henry. Zum imaginären 8. Tor haben vermutlich alle beigetragen. Blieb jetzt nur noch das letzte Spiel der 2. Garnitur, die sich auch hier nicht die Butter vom Brot nehmen ließen. Mit einem ebenfalls deutlichen 5:0 Sieg gegen die Höchster durch Tore von Sebastian (2), Tim (2) und Alexander konnte dieses Hallenturnier für unsere beiden Teams äußerst erfolgreich beendet werden.
Das ist die durch mich erstellte inoffizielle Abschlusstabelle des Turniers:
Mannschaft | Tore | Punkte |
1. WTHC | 24:4 | 12 |
2. Eintracht Frankfurt | 11:12 | 7 |
3. WTHC II | 10:8 | 6 |
4. SSG Bensheim | 5:14 | 2 |
5. Höchster THC | 2:14 | 1 |
Aber bei aller Ungeduld unserer Jungs, es ist schön anzusehen, mit welchem Enthusiasmus und Spieltrieb sie „ihren Sport“ ausüben. Jetzt ist erst mal wieder Weihnachts- und Neujahrspause, bis zum nächsten Spiel am 26. Januar 2003 in Darmstadt. Der ‚D-Knaben-Berichterstatter’ wünscht allen Sprösslingen, deren Eltern und natürlich auch unserer Rosi schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins nächste Jahr.
Stefan Götz
Knaben A in Wiesbaden
Noch voller Hoffnung fuhr ich zur Dilthey Halle. Dort hatten es die 1. A-Knaben in der Hand, die Endrunde zu erreichen. Sie mussten im 1. Spiel Nauheim besiegen, das war das Schlüsselspiel um den 2. Platz.
Doch große Enttäuschung, sie waren 0:6 untergegangen. Es folgte ein Pflichtsieg gegen 80 II, mit 3:0 etwas dürftig. Allgemein wurde der Mangel an durchsetzungsfähigen Stürmern beklagt, leider war Simon, verletzungsbedingt nicht dabei. Danach nahm Matthias seine Erkältung und sein schmerzendes Knie ernst und verschwand von der Bildfläche. Es folgte das 1:7 Frustspiel gegen Rüsselsheim.
Im letzten Spiel gegen Höchst (5. der anderen Gruppe), Philipp war mittlerweile zu Omas Geburtstag entschwunden, schaute ich immer wieder ungläubig zur Anzeigetafel und dann war das Spiel zu Ende, da stand immer noch: 1:1.
Doch wir bekamen noch eine Ecke zugesprochen, die Robert per Nach-Schuss verwandelte. Da darf er sich beim Schiri bedanken, der die Regelwidrigkeit nicht erkannte (Der Ball wurde geschlagen).
Christian (Trainer) war’s zufrieden, dass sie nun in der Trostrunde auf adäquate Gegner treffen und nicht nur Frustspiele haben.
Nikolaus-Turnier in Böblingen
07. und 08.12.02
Abfahrt: 7.30 Uhr Viadukt. 7.25 Uhr: kalt, dunkel, leer.
Busfahrer denkt: „Bin ich hier, heute richtig?“
Doch schlagartig belebt sich die Szene: 10 C-Mädchen, 9 C-Knaben und 13 B-Knaben samt Mehrfach-Gepäck wollen verstaut sein. Sehr hilfreich ist da immer, wenn einer aus dem Bus gestürzt kommt und unbedingt noch etwas aus dem Gepäck braucht, das aber schon ganz hinten liegt. So gesehen war ich dann zufrieden, dass wir 7.50 Uhr ablegten.
Nachdem ich mehrfach versichert hatte, dass ich den Bus nicht fahre, sank man entspannt in die Polster. Noch waren wir keine 100 Meter gefahren, als ich hörte: „Rosi, ich hab’ Heimweh!“ Leider legte ich mich mit 2 Stunden Fahrzeit fest, Julius meinte. „Warum fahren wir dann nicht nach Düsseldorf?“ Ja, warum eigentlich nicht? Die 2 Stunden vergingen schnell, weil wir etwa 10-mal den „Steuersong“, original und mit verschiedenen Interpreten hörten.
Hier ist bereits festzuhalten, dass wir den besten Busfahrer, den man haben kann, hatten. Die 2 Stunden reichten leider nicht und ich hörte mehrfach vorwurfsvoll: „Aber du hast das doch gesagt!“
Das Finden der Halle war mit dem Plan, den wir hatten, etwas problematisch, kurzum, wir kamen zum 1. Spiel, dem der C-Knaben, zu spät. Da Gegner Hanau auch noch nicht da war, war das überhaupt kein Drama. Also gab es erst einmal eine lange Wartezeit für die C-Knaben, die entsprechend herumquengelten.
Tatsächlich spielten sie erst um 12.56 Uhr , da hatten die B-Mädchen schon zweimal gespielt und auch die B-Knaben hatten schon einen Sieg errungen. Alle 3 Mannschaften hatten je 5 Spiele über 2 Tage und 2 Hallen verteilt. (Die Hallen waren unter einem Dach). Insgesamt quirlten 28 Mannschaften stets von A nach B oder umgekehrt. Unsere TOP-Mannschaft waren die C-Knaben, die kein Spiel verloren, manche Siege waren hauchdünn und wimpernschlagknapp: Penalty mal für, mal gegen in den letzten Sekunden oder so.
Hier die Ergebnisse:
Knaben C |
|
WTHC - HC Kreuznach 4:4 | 4:4 |
WTHC - HTHC Hanau 4:3 | 4:3 |
WTHC - SV Böblingen 2:1 | 2:1 |
WTHC - HC Villingen 3:2 | 3:2 |
WTHC - Nürnberger HTC 1:0 | 1:0 |
Knaben B |
|
WTHC - SV Böblingen I | 2:1 |
WTHC - Bietigheimer HTC | 1:6 |
WTHC - SV Böblingen I | 0:9 |
WTHC - Mannheimer HC | 1:3 |
WTHC - HC Tübingen | 5:1 |
Mädchen B |
|
WTHC - Nürnberger HTC | 2:1 |
WTHC - Mannheimer HC | 0:0 |
WTHC - SB Rosenheim | 1:3 |
WTHC - Mannheimer HC | 0:11 |
WTHC - SV Böblingen | 1:1 |
Die beiden hohen Niederlagen von Mädchen und Knaben B waren die ersten Spiele am Sonntagmorgen – in manchen Zimmern lief sehr lange der Fernseh-Apparat!
Überhaupt würde ich jederzeit die Übernachtung mit Kindern in der Sporthalle mit dem, was uns in Böblingen geboten wurde, vorziehen. Im Novotel war alles vom Feinsten: 4-Bett-Zimmer mit Dusche und WC, Swimming-Pool, sehr gutes, reichhaltiges Büffet abends und morgens. Doch man hat einfach zu wenig Kontrolle über die Kinder, wenn sie ihre Zimmertür zugemacht haben.
Bis auf 2 Ausnahmen hatte ich nur pflegeleichte Kinder mit, die Stimmung war gut, es gab keine nennenswerten Blessuren, keine(r) musste hungern und frieren, Mutter Schneider und Vater Trischler unterstützten mich nach besten Kräften, nur hockey-mäßig war ich alleine und musste mal wieder meine Stimme ziemlich strapazieren. Beim Schiedsrichtern ist guter Nachwuchs in Sicht.
Am Samstag kam der Nikolaus in die Halle und verteilte Süßigkeiten und kleine Stoff-Delphine. Sag’ alles ich in allem, war’s ein schönes Turnier und die weite Reise wert. Indiz dafür, das es gefallen hat, ist, wenn die Frage kommt: “Fahren wir nächstes Jahr wieder hin?“ Auch die Heimreise verlief unproblematisch, überpünktlich waren wir vor 18.00 Uhr am Viadukt.
Zu Hause griff das Elend um sich: Die Männl. Jugend B leistete sich 3 Niederlagen. ORV/Rem 4:7, Darmstadt 0:6, Limburg 2:4.
Die Weibliche Jugend B kam auch nicht als strahlender Sieger nach Hause, das 0:1 gegen Vorwärts/Höchst wurmte. Doch, die Endrunde ist erreicht.
14.12.02
Es gibt leider keinen Bericht von den 2. C-Knaben in Hadamar, dafür sensationelle Ergebnisse: Limburg 6:1, DHC 5:2, Kronberg 3:1.
Mädchen D1 und D2 in Frankfurt
Das war einmal ein richtig netter Hockeynachmittag mit den D-Mädchen. Für zwei Mannschaften hüpften 19 Mädchen um mich herum, in ihrem Spieleifer kaum zu bremsen. Leider war bei Hope Plätzchen backen angesagt, so musste noch eine 2. Torfrau gefunden werden. Ich erfüllte Megan einen langgehegten Wunsch, doch sie ist zu sehr Feldspielerin, sie machte viel zu viel mit dem Schläger statt mit den Kickern. Dieses Spiel war das einzige, das verloren ging. Charlotte, die ebenso wie Hope trainiert hatte, macht ihre Sache im Tor von Mal zu Mal besser. Wir haben 3 Spiele gewonnen und 2 endeten unentschieden, eine gute Bilanz. Ein Großteil der Mannschaft hat mittlerweile begriffen, dass man nicht blind hinter dem Ball herrennt, sondern seine Position hält und wartet bis man den Ball zugespielt bekommt. So sah man mitunter schon richtige Spielzüge.
15.12.02 - Mädchen B in Frankfurt
Da ich schon Anfang der Woche Absagen für die B-Mädchen Spiele am Sonntag erhielt, fing ich früh an mir eine Truppe „zusammenzuflicken“ Schade war, dass Constanze ausfiel, hatte sie doch im Böblingen zusammen mit Theresa eine stabile Abwehr gebildet. Freitagabend nach dem Training hatte ich dann immerhin 8 Spielerinnen, nicht ganz mein Dreamteam, zusammen. Doch im Laufe des Samstag kamen 2 Absagen, ich nominierte Madi nach, hatte nun noch 7 plus Lara, die vielleicht wieder gesund sein würde. Samstagabend galt dann meine Hauptsorge dem angekündigten Glatteis, doch das fand nicht statt. Aber:
lange stand ich alleine am Viadukt mit Laura und Louiza, schließlich, ich hatte schon das Handy in der Hand kam Theresa, leider brachte sie die Nachricht mit, dass Madi krank geworden sei. Es fehlten immer noch Anna und Saia, jetzt kam der Hammer: ich rief an, Anna verkündete: wir sind krank, wir kommen nicht!
Mit Rebecca, die direkt zur Halle fuhr, waren wir nun nur noch 4! Nicht spielfähig! Ich schickte Laura, Louiza und Theresa nach Hause und brachte meinen Spielberichtsbogen zur Schadensbegrenzung nach Frankfurt und fuhr weiter zu den 2. A-Knaben.
Knaben A2 in Frankfurt
Da ich die Knaben schon am Viadukt gesehen hatte, blieb der Schock aus, als Moritz mit seiner „Elitetruppe“ einmarschierte. Von zehn 2. A-Knaben waren 4 übriggeblieben: David, Michael, Maxi Sch., Maxi K., ergänzt wurden sie durch B-Knaben Marius und Johannes von der 1. Mannschaft. Also keine Auswechselspieler für 5 Spiele über 25 Minuten, 1. Spiel: 10.25 Uhr, letztes Spiel: 17.35 Uhr. (Eigentlich unzumutbar für Spieler, Betreuer, Eltern, Turnierleitung). Doch unsere wackeren 6 haben sich recht passabel geschlagen, zumindest haben sie das heutige Turnier als beste 2. Mannschaft beendet. Sie besiegten die 2. Garnitur von Höchst und Vorwärts, die deutlichste Niederlage gab es im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt: 0:7.Als Highlights sollten vermerkt werden: der gut verwandelte 7-Meter von Michael, die 3 schönen Tore von Maxi Sch. gegen Höchst und natürlich die glanzvollen Paraden von David, der teilweise unter Dauerbeschuss stand.
Die 1. C-Knaben traten in Rüsselsheim an. Für Trainer Gerrit ein Heimspiel. Mit viel Engagement führte er die Jungen zu 3 Siegen. Safo 6:1, Rüsselsheim 4:1, Homburg 1:0
Skifreizeit – Tagebuch
Samstag, 4. Januar 2003, 8.30 Uhr Viadukt: 25 Kinder, 7 Betreuer, Koffer, Taschen, Säcke, etliche Paletten Getränke, H-Milch, Nudeln, Marmelade, Müsliriegel, Pulver für Klöße, Kartoffelbrei, Pudding, Klopapier, Spielkisten und totes Tier werden in den Bus gequetscht. Hektik herrscht, wer weiß warum. Zu-Spät-Kommer geraten kurz in Panik: kein Platz mehr für ihr Gepäck. Im Bus ist noch etwas Platz. Fast pünktlich geht’s los, draußen stehen die Eltern mit einem weinenden und einem lachendem Auge, drinnen sinken Betreuer und Kids ermattet in die Polster, eingestellt auf 8 Stunden Busfahrt. Wir haben unseren Wunsch-Busfahrer, den netten Willi von Böblingen. Über 3 Stunden ist es unnatürlich still im Bus, keine(r) muss Pippi. Es ist unheimlich, mit einem Blick nach hinten vergewissern wir uns, dass wir Kinder dabei haben.
Wir kommen pünktlich an, die Zimmerverteilung war schon gemacht, doch die Realität erforderte Nachbesserungen: 3 der 4 8-Bettzimmer sind sehr klein. David zog mit Matratze in den unteren Aufenthaltsraum, ich zog zu den 3 kleinen Mädchen ins 6-Bettzimmer. Marius wird aus St. Moritz angeliefert, nun sind wir komplett. Als die Meute abgefüttert war, war Schneeballschlacht angesagt, denn pünktlich mit unserer Ankunft hatte heftiger Flockenwirbel begonnen. Es gab Zoff, der sich in Zimmer 4 (Jungen) fortsetzte, dort hatten wir eine hochexplosive Mischung hergestellt. Schließlich wurden 2 ausquartiert in die untere Küche und langsam kehrte Ruhe ein.
Sonntag, 5. Januar: Mindestens 10 cm Neuschnee, alle begeben sich mit Skibus nach Fadail. Dort ist es für die beiden Anfänger Theresa und Peter nicht optimal. Wir üben an einem relativ steilen Hügel: hochkraxeln, einen Bogen abfahren, das ist mühsam. Theresa wird vor Aufregung und Anstrengung übel. Als der Leidensdruck zu groß wird, Peter immer verlangender nach dem Lift schielt, entschließe ich mich zum Abenteuer Ankerlift. Das habe ich am 1. Tag mit Anfängern noch nie gewagt. Doch irgendwie klappt es, Peter fällt zwar öfter mal aus dem Lift oder sein Rucksack bleibt im Anker hängen und dreht eine Ehrenrunde, aber nun machen die beiden rasante Fortschritte. Die Snowboard Anfänger sind bei Lukas, einem einheimischen Snowboard-Lehrer in besten Händen und schmachten ihn an (es sind 5 Girls: Nina, Jill, Kim, Emily, Ceci). Antonia, Tessi, Katharina und Leonard, die fortgeschrittenen Anfänger schwingen mit Connie über die Pisten, wobei Leonard die Schussfahrten bevorzugt. David erkundet mit Michael, Fabian, Clemens schwarze und ultrarote Pisten, während die schnellen „Einbeiner“ Marius, Constantin, Thilo und Jan mit Matthias über Ziehwege fluchen, hinfallen üben und den Noseride und Backflip beherrschen wollen. Auch am 2. Abend wird übers Essen nicht gemeckert, eine ganz neue Erfahrung. Doch das Küchenpersonal streikt: NIE WIEDER BRATWURST! Wir stinken wie die 3 Mädels vom Grill (war mal ´ne Fernseh-Serie). Im Zimmer 4 brennt wieder die Luft, Tränen fließen, Sachen fliegen aus dem Fenster, Aggression pur. Erst die Drohung, das Zimmer aufzulösen und über das Haus zu verteilen, schafft endlich Einsicht und etwas wie Waffenstillstand.
Montag, 6. Januar: Ich stehe um 6.30 Uhr auf, begebe mich auf die Toilette – und sitze fest! Eine endlos lange Stunde musste ich warten, alles Rütteln half nichts, bis David vor der Tür stand, doch erst Claudia gelang es, mich zu befreien (Frauen sind nun mal geschickter). Zur Mittagspause treffen sich alle an der Talstation von Falail, auch die Fußgänger Claudia und Martin. David hat einen Hals auf Fabian, den er eine Stunde suchte, dann fuhr Fabian in Michael hinein, verbog ihm beide Skistöcke – zum Glück nur die – Fabian bekommt Skiverbot für den Rest des Tages und wandert mit Claudia. David übernimmt für eine Stunde Connies und meine Gruppe für den „Feinschliff“. Danach nimmt David alle mit zur roten Piste. Na, das war eine Nummer zu groß für Theresa und Peter. Es wurde ein tränenreicher Abstieg, mit blauen Flecken, mal auf dem Hosenboden, mal zu Fuß. Ich trug die Ski hinterher. Als wir drei dann endlich unten standen waren alle heilfroh.
Abends wartete eine schwere Prüfung auf mich, noch nie hatte ich Carbonara-Soße gekocht, ich wusste nur, wie sie aussieht und wie sie schmeckt und nun kochen für 33 Leute! Wahrscheinlich standen von Bocuse bis Lafer alle Pate und ich zauberte eine Traumsoße.
Beantrage 5 Kochlöffel vom Guide Michelin oder wer auch immer sie verteilt.-
Dienstag, 7. Januar: Stets sehen wir den alternativen Moritz auf der Suche nach neuen Wegen, wir taufen ihn Robert Stevenson Smyth Baden Powell-Köhler (Enkel des Begründers der Pfadfinder Bewegung). Seine bedauernswerte Gruppe: Matthias, Charlotte, Carolin, Marie-Stella, Lennart, Valerie, Geraldine und Carina hat aber irgendwie Spaß daran. Nun gehe ich wieder den Pedra Crossa Lift mit Peter und Theresa an, es soll die blaue Piste werden. Leonard hat sich uns angeschlossen und fährt voraus, ich bin Schlusslicht. Wir sind auf einem Ziehweg unterwegs. Als ich um die Ecke komme, liegen Peter und Leonard, Theresa zu Füßen, die Eisplatte wird auch mir zum Verhängnis, ich nehme Theresa mit nach unten. Nun liegen wir zu viert in einem Knäuel, leider kein Fotograf in der Nähe. Diese Abfahrt macht den beiden richtig Spaß, Theresa begeistert sich zusätzlich noch für die schöne Landschaft. Abends werden heiße Storys erzählt, es waren gefühlte –40 Grad, bei großen Menschen, wie David, kam die Spucke schon als Eisklümpchen auf dem Boden an (Münchhausen in der Schweiz). Ich sah –14 auf dem Thermometer.
Mit Putengeschnetzeltem an Reis bietet die Küche wieder Haute Cuisine fünfsternemäßig.
Abends bieten wir Tipp-Kick Turnier: Marius und Antonia sind unschlagbar und gewinnen eine Portion Pommes.
Trotz der Kälte (?) bauen Fabian, Clemens, Jan u.a. eine Eisbahn und entdecken das Kochtopf-Rodeln. Man rodelt bevorzugt auf Edelstahl. Indoor findet „Tisch-Basketball“ seine Liebhaber: Münzen müssen in eine Tasse hüpfen. Den Verlierer erwarten barbarische Strafen: er muss einen Teelöffel Senf essen. Peter ereilte es achtmal, danach war es senfsüchtig und nicht mehr vom Senfglas wegzukriegen.
Mittwoch, 8. Januar: SUPER Wetter, SUPER Schnee, SUPER Hütte. Nun sind auch Theresa und Peter ganz oben auf dem Lavoz (2330). Beim zweitenmal schaffen sie die lange blaue Piste mit steilen Abschnitten ohne Sturz in 20 Minuten. Alle treffen sich in der schönen Hütte Alp Lavoz, auch Claudia, unsere Küchenfee kommt mit Sessellift und zu Fuß.
Das berüchtigte Zimmer 4 hat Küchendienst. Sie verwandeln die Küche in ein Schlachtfeld, die Handtücher sind ihre Waffen, der Geräuschpegel entspricht einer mittelalterlichen Schlacht, als man noch mit Gebrüll aufeinander losstürmte. Claudia ist genervt, außerdem brauchen sie doppelt so lange wie die Mädchen gestern.
Das „Münze-in-die-Tasse-Spiel“ ist wieder in. Da der Senf aufgebraucht ist (Peter!), gibt es heute als kulinarischen Genuss, Kartoffelbreipulver in Essig angerührt. Igitt, mir wird schon beim Zuschauen schlecht.
Und dann nach Mitternacht: Es brennt! Rauch dringt aus der unteren Küche. Ein paar Mädchen haben die Herdplatte als Ablage benutzt, wieso beim Verlassen des Raums der Schalter auf „6“ gedreht wurde, blieb ein Rätsel. Eine Getränkepalette war angekokelt, noch tagelang roch es nach Rauch. Noch mal gut gegangen, manchmal reicht die Phantasie nicht aus, wenn man mit Kids unterwegs ist.-
Donnerstag, 9. Januar: Wieder ein Strahletag. Wir sind immer wieder verblüfft, wie unproblematisch der morgendliche Aufbruch von statten geht, alle pünktlich, alle komplett, nicht ein Skipass ging bis heute verloren! Theresa, Peter und ich fahren wieder zu unserem Lieblingsberg (Lavoz). Peter, der es immer sehr eilig hat, fällt kurz nach dem Einstieg aus dem Sessellift. Eine größere Katastrophe musste Matthias verhindern, als Kims Brett abhaute jagte er ihm den halben Berg hinterher. So ein herabsausendes Snowboard kann eine todbringende Waffe sein.
Ein strahlender Moritz betritt abends den Speisesaal, reißt die Arme in die Höhe: „Ich bin abgefahren!“ Endlich hat unser Baden-Powell-Enkel den Pfad gefunden!
Deo-Schwaden wabern aus den Jungenszimmern in den Speisesaal, ist auch angebracht, denn 3 Klos öffnen sich zu diesem.
Heute haben wir Martin teilweise die Küche überlassen, Schweinebraten ist sein Ressort. Auch davon blieb kaum etwas übrig, (Schweinebraten war sonst nie so der Bringer), Klöße waren sogar zu wenige, das lag an Claudias guter Soße.
Wir feiern in Carolins 15. Geburtstag hinein mit Flaschendrehen, Disco, Tanzversuchen.
Die Mädchen sind total aufgedreht, wo nehmen sie nur diese schrillen Töne her? Als um 2 Uhr immer noch die Luft von ihrem Geschrei vibriert, betritt der Hausverwalter die Bühne.
Dem Manne sei gedankt!
Freitag, 10. Januar: schon der letzte Tag! Traditionsgemäß veranstalten wir ein Skirennen. Die Favoriten fahren ihre Plätze ein: Ski: 1. Michael, 2. Clemens, 3. Fabian, Board: 1. Constantin, 2. Marius. Nach der Mittagspause für alle freies Fahren, nur Theresa und Peter bleiben an meinem Rockzipfel.
Ab 17.00 Uhr gibt es noch eine Stadt-Rallye mir 15 Aufgaben zu bewältigen, Gesamtsieger (Skirennen und Rallye) wird Clemens’ Mannschaft: Marie, Leonard, Nina und Jill. Prämiert wurden noch die witzigsten Postkarten an die Eltern (Aufgabe 15). Jill: Alles super, nur ich bin total eingegipst! Peter: Hoffentlich ging es Euch gut ohne mich! Clemens: Hier gab es öfter Lawinenalarm!
Claudia topt noch einmal alles mit ihren Nudelaufläufen für Vegetarier und „Normale“. Kontrastprogramm: der angebrannte Schokoladenpudding von Martin. Zum Trost gibt es Mitternachts-Vanillepudding. Die Open-End-Party wurde nicht angenommen, gegen 1 Uhr kehrte von alleine Ruhe ein. Sollten wir sie geschafft haben? Nur aus dem Kicher-Zwitscher-Quietsch-Zimmer (Katharina, Valerie, Tessi, Antonia, Kim, Valerie) dringen die üblichen Töne. Warum sie sich um 1 Uhr nachts die Haare waschen blieb ihr Geheimnis.
Samstag, 11. Januar: der Putzteufel sollte durchs Haus fegen, doch er ward nicht gesehen.
Zwischen Packen und Putzen vertrieb man sich die Zeit mit allerlei Blödsinn. Während die Operation Küche planmäßig ablief, zeigte sich, dass die künftigen Hausfrauen und –männer noch viel zu lernen haben. Die pünktliche Abreise war gefährdet, weil man generell vergessen hatte, auch unter den Betten zu kehren und die so liebevoll von den Mädchen gereinigten Waschbecken fanden nun gar nicht die Gnade der Hausbesitzerin. Es entspann sich eine ziemlich sinnlose Diskussion: „Wir haben geputzt!“ „Das ist nicht geputzt!“ Schließlich wurde noch einmal Scheuermilch ausgegeben und schlussendlich kauften wir und frei.
Die Heimreise, wieder mit Willi, verlief störungsfrei, die Mädchen erfreuten uns und Willi mit Life-Musik und pünktlich um 17.55 Uhr waren wir am Viadukt und da standen die Eltern mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Rosi Blöcher
Und übrigens: wir fahren auch 2004 nach Lenzerheide in das selbe Haus mit fast den gleichen Betreuern und fast den gleichen Kindern.
Weitere Infos findet Ihr hier.
19.01.03 - B-Knaben Turnier in Mainz
Die B-Knaben sollten sich auf dem Turnier in Mainz auf die in 8 Tagen beginnende Endrunde vorbereiten, doch das ging etwas daneben.
WTHC – Gau-Algesheim | 0:6 |
WTHC – Dürkheim | 0:6 |
WTHC – Vfl Bad Kreuznach | 0:2 |
Gegen Gau Algesheim lief überhaupt nichts. Wir kamen nicht richtig hinten heraus und wenn, dann nur durch die Mitte. Doch da wurden dann die Bälle verloren und somit gab es Chance um Chance für den Gegner. Eigentlich gab jeder sein Bestes, aber das reichte heute nicht. Es haperte im Zusammenspiel und somit wurden auch gute Konterchancen nicht genutzt.
Gegen Dürkheim spielten wir schon deutlich besser. Die DHCler waren sehr gut und wir hielten anfangs gut mit. Miles hatte vorne seine Chancen, die er leider nicht nutzte.
Im letzten Spiel ging es gegen Bad Kreuznach. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel und wir konnten mithalten. Die Taktik wurde jetzt deutlich besser umgesetzt und man spielte endlich miteinander. Leider wollte der Ball, trotz guter Chancen, nicht in das andere Tor.
Fazit: Man muss noch viel lernen, doch während des Turniers haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert.
Mit dabei waren: Vincent, David, Maxi, Miles, Markus, Robert, Tilmann, Frerk und Richard.
Moritz Köhler
D-Mädchen in Frankfurt
Die D-Mädchen haben 3 Wochen Hockeypause gut überstanden und zeigten sich in bester Spiellaune. Die Halle in Frankfurt war vom letzten Turnier noch vertraut. Zunächst besiegte WTHC I, WTHC II standesgemäß 1:0, allerdings spielte der 1. Sturm gegen die 1. Abwehr und der 2. Sturm gegen die 2. Abwehr. Leider gab es wieder ein Torwartproblem, Charlotte erschien nicht am Treffpunkt und so musste ein Opfer gesucht werden. Viktoria wollte, aber die Mama wollte nicht, dann sprang Kristina ein, aber nur für 2 Spiele. Die restlichen Spiele erledigte Hope, aber so souverän, dass sie überhaupt kein Tor zuließ. Mit ihr spielte die 2. Mannschaft 0:0 (Homburg) und die 1. siegte 3:0 (Homburg) und 4:0 (Kronberg). Die 2. erlaubte sich mit Kristina im Tor noch ein 1:1 (TGS Vorwärts). Worauf Eine befand: „Wir haben unentschieden gewonnen!“ Mit Elena und Lif hatten wir 2 Debütantinnen dabei, die immerhin versuchten, sich ins Spielgeschehen einzubringen und munter Spielanteile reklamierten. Laura, Megan, Cosima waren im wesentlichen fürs Torschießen zuständig.
Abgesehen von dem WTHC-internen Spiel blieben beide Mannschaften ungeschlagen, das sorgte für gute Laune bei Kindern und den zahlreichen Schlachtenbummlern.
25.01.03 - B-Knaben-Endrunde in Wiesbaden
In Wiesbaden überstanden die B-Knaben ihren 1. Endrundentag (es folgen noch 2) erfolgreich. Sie blieben ungeschlagen, lieferten aber 3 Zitterspiele und erwiesen sich als Minimalisten: 1:1 gegen Eintracht, 1:0 gegen Kronberg und 2:1 gegen Sachsenhausen 57. Nur im letzten Spiel gegen Limburg wurde ein klarer Sieg (5:1) erkämpft.
Sie wurden hervorragend von Moritz betreut, der abends allerdings sehr erholungsbedürftig wirkte.
Mädchen C in Frankfurt
In dieser Hallensaison hatte ich noch keine Gelegenheit, die 1. C-Mädchen bei einem Turnier in der Leistungsklasse A zu coachen. Jeweils ziemlich klare Niederlagen konnte ich mir nicht erklären.
Nach längerer Pause stand heute wieder Anna im Tor und mit Conny, Rebecca, Theresa hatte ich das Leistungsgerüst dabei, ergänzt durch Madi, Juliane, Paulina, Saia. Gegen die starken Eintracht-Mädchen hatten wir uns dank Rebecca (Tore) und Conny, Theresa (konzentrierte Abwehr) auf ein 3:3 herangekämpft; da verunglückte Conny, kurz vor dem Ende ein Abschlag, was die Eintrachtlerinnen noch zu einem Tor kommen ließ. Das nächste Spiel gegen Hanau dominierten wir klar mit 4:0, es hätte auch ein 6:0 sein können, wenn Juliane und Paulina nicht knapp am leeren Tor vorbeigeschossen hätten. Dann kam Rüsselsheim, ich hatte mir die Mannschaft angeschaut und wusste, dass das eine fast unlösbare Aufgabe ist: schnell, technisch sicher was Vorhand-Rückhandzieher anbelangt und aggressiv. Dagegen meine Unschuldslämmer für die Schlägerschlagen kein Mittel zum Zweck ist. Zunächst hielten wir uns recht gut und brachen erst gegen Ende, als der Druck zu groß wurde, zusammen. Als dann noch ein Pfostenschuss als Tor gegeben wurde, war die Moral dahin. Mit 2:5 ging man mit hängenden Köpfen und auch mit Wut vom Platz. Ich war mit den gezeigten Leistungen in allen 3 Spielen zufrieden, ich hatte nun Gewissheit, dass sie in dieser Klasse mitspielen können.
26.01.02
Unsere 1. A-Knaben spielen nun in der Meisterschaft um die Plätze 5 bis 10. Der 5. war anvisiert, aber, aber ..... wieder Enttäuschung:
WTHC – Höchst 3:0, Hanau 2:4, SC80 II 1:3, TGS Vorwärts 5:3.
So wurde es nur der 7. Platz.
Knaben D in Darmstadt
Erfolgreicher Ausflug nach Darmstadt! Die D-Knaben absolvierten einen erfolgreichen Spieltag am Böllenfalltor. Die Gegner waren TEC Darmstadt I und II und SSG Bensheim. Nach überzeugenden Leistungen gab es nur eine Niederlage beim Spiel WTHC II gegen TEC I.
Das schnellste Tor des Tages erzielte Henry im ersten Spiel nach 14 Sekunden. Das wichtigste Tor erzielte Nando beim 1:0 Sieg gegen TEC II.
Die Torschützen waren insgesamt: Henry 7 Tore, Tim 7 Tore, Alexander Z. 1 Tor, Alexander D. 1 Tor, Paul 1 Tor und Nando 1 Tor.
Zu loben sind auch die Torsteher Constantin, der an diesem Spieltag Geburtstag hatte, und Johannes. Sie ließen nur 6 Gegentreffer zu!
Michael Gohr
Auch die A-Mädchen spielen um die Plätze 5 – 8. Es kommen nur 2 Spiele in die Wertung, beide wurden verloren (1:2 und 0:1). Da sich kein(e) Chronist(in) fand, nur dieser lapidare Bericht.
Mädchen C2 in Heusenstamm
Die 2. C-Mädchen fuhren mit Sandra nach Heusenstamm in die Martinsee-Halle. Leider kein gutes Pflaster für Sandra. Kaum hatte das Turnier angefangen, vertrat sie sich an der Bande den Fuß und Vater Schuhmann übernahm die Betreuung. Die Mannschaft war in bester Besetzung, mit Klara im Tor, so war ich über die von Vater Schuhmann durchgegebenen Ergebnisse etwas enttäuscht: 2x verloren, 1x gewonnen. Doch wenn man nicht gesehen hat, wie die Ergebnisse zustande kamen, ist eine Analyse nicht möglich.
01./02.02.03
Ein Wochenende an dem ich kurzfristig ausfiel und auch nicht alle Probleme von Mallorca aus regeln konnte.
Die 1. C-Knaben blieben in Frankfurt ungeschlagen. Sie mausern sich zum Favoritenschreck.
Leider konnten die 2. C-Knaben mangels Masse nicht nach Hadamar fahren.
Die B-Mädchen haben ihren 1. Endrundentag um die Plätze 7-12 in Frankfurt und werden von Claudia, einer Damenspielerin, betreut. Sie schießen in 3 Spielen kein Tor, kassieren auch nur 2 und haben die minimale Ausbeute von einem Punkt.
Da auch noch Sandra als D-Mädchen Betreuerin ausfiel, übernahmen die Eltern Lorenz mit Freuden das Coaching. und die Ergebnisse der 1. Mannschaft lassen sich hören: WTHC I – Kronberg, 7:0, Höchst 3:0, WTHC II, 1:0. WTHC II hat alle Spiele verloren.
Die 2. A-Knaben fahren zur Endrunde um die Plätze 7 – 12 nach Frankfurt. Moritz gab sich alle Mühe, sie auf die Siegerstraße zu bringen, was ihnen immerhin zweimal gelang: gegen Safo und Kassel, Bensheim und Offenbach schossen jeweils ein Tor mehr als wir.
Eine richtig gute Nachricht kam in Mallorca an: die C-Mädchen haben in Mainz auf einem Turnier triumphale Ergebnisse erzielt. Den Müttern taten die Gegner schon leid.
08.02.03 - Knaben D in Königstein
Nach Wochen der Abstinenz – beim letzten Turnier in Darmstadt habe ich mal eine Woche Auszeit von Familie etc. in den Bergen genommen – ist hier wieder ein kleiner Spielbericht von unseren m. E . genialen Nachwuchsknaben!!
VENI, VIDI, VICI - die berühmten Worte von Julius Cäsar müssen heute von mir bemüht werden!
Heute hieß es aber „Wir kamen… und siegten“ – aber wie!! Was wir mitgereisten Eltern und sonstigen Anhänger von unseren Knaben heute in Königstein geboten bekamen war schon allererste Sahne. Um den Nachwuchs für den WTHC ist mir nicht bange, wenn alle anderen Jugendmannschaften nur annähernd so begeistert, diszipliniert und torhungrig dem Hockeyspiel frönen, wie unsere D1- und D2-Sprösslinge. Es hat einfach Spaß bereitet den 13 jungen Hockeyspielern bei ihrem Sport zuzusehen. Aber jetzt mal im Detail.
Insgesamt sieben Spiele durften unsere Jungs bestreiten. Für die 2. Garnitur begann das Turnier mit einem nie gefährdeten 3:0 Sieg gegen die Gastgeber MTV Kronberg. In diesem Spiel konnten zwei neue Spieler auf sich aufmerksam machen - es waren die Torschützen dieser Partie. Philipp - der bereits beim letzten Turnier dabei war - brachte mit zwei schönen Treffern das eigene Team auf die Siegerstraße, bevor der erstmals in den Reihen des WTHC stehende Julian bei seinem Turnierdebüt mit seinem ersten Tor den Endstand markierte. Bei diesem Spiel wurde uns bereits bewusst– es wird mal wieder ein großer WTHC-D-Knaben-Tag werden.
Im nächsten Spiel standen sich die D1-Knaben und die Truppe aus Rüsselsheim (2. Mannschaft), dem Nachwuchs des 1. Bundesligisten RRK 08 Hockey, gegenüber. Aber unser Nachwuchs lernte den Rüsselsheimern geradezu das Fürchten. Mit einem deutlichen 7:1 Sieg wurde der Bundesliga-Nachwuchs vom Feld gefegt. Ohne Respekt vor dem großen Namen, einfach nur mit Spielfreude, -witz und Esprit sorgten die „Mannen“ um Rosi für das deutliche Resultat. Dreimal Henry, der übrigens vor Sebastian (insg. 7 Treffer) und Nikias (insg. 5 Treffer) mit 8 Toren bester WTHC-Schütze des Turniers wurde, und jeweils zweimal Nikias und Sebastian sorgten für die nötigen Treffer. Sebastian sorgte auch für das einzige Gegentor der Rüsselsheimer, ob er Mitleid mit den Rüsselsheimern hatte?
Dann standen sich unsere beiden Teams gegenüber. Ein weitgehend ausgeglichenes Spiel bekamen die Zuschauer zu sehen. Rosi hatte wieder zwei nahezu gleichstarke Mannschaften aufstellen können, was sich im Endergebnis widerspiegelt. Die erste Garnitur konnte durch Treffer von Henry (2) und Nikias mit 3:2 gegen die Mannschaft um den zweifachen Torschützen Sebastian gewinnen.
Die D2-Truppe gewann anschließend denkbar knapp, aber auch weitgehend ungefährdet durch das Tor von Nando mit 1:0 gegen den Rüsselsheimer RK 08. Als nächstes bekam die Mannschaft aus Ffm-Höchst die spielerische Überlegenheit der D1-Jungs zu spüren. Mit einem glatten 5:0 Sieg waren auch die Höchster an diesem Nachmittag chancenlos. Die Tore erzielten Nikias, Henry, Sebastian, Nando und Alexander. Die zweite Mannschaft tat sich da gegen Höchst schon etwas schwerer und kam über ein gerechtes 0:0 nicht hinaus. Im letzten Spiel des Turniers stand unserer D1- Mannschaft der MTV Kronberg gegenüber. Aber was soll ich noch anderes schreiben. Wieder die gleichen Schützen Henry, Sebastian und Nikias sorgten für ein wiederum überlegenes 5:1.
Am Ende wurden unsere D1-Knaben (inoffizieller) Turniersieger und die zweite Garnitur erspielte sich den zweiten Platz – Spitze!!
Doch zum Abschluss möchte ich noch einmal erwähnen, dass der Spaß beim Zuschauen nicht ausschließlich durch die Siege entstand. Das sind wir ja zwischenzeitlich von unseren Jungs gewohnt!! Nein, es war eine Wonne zu sehen, mit welch geschlossener Mannschaftsleistung (der Ball wurde angenommen, nach einem Mitspieler gesucht und dieser auch gleich durch einen Pass angespielt) - gespickt durch die eine oder andere spielerische Einzelleistung – diese Siege herausgespielt wurden. Einfach Klasse, so macht Mannschaftssport, auch für die Zuschauer, Spaß!!
Bis zum 23. Februar 2003 in Frankfurt,
Stefan Götz
Die Weibl. Jugend B greift in Marburg nach den Sternen – aber leider daneben. Es ist die Endrunde um die Plätze 1 – 4, sie kommen mit einem mageren Punkt zurück (3 Spiele). Eine Enttäuschung mehr.
09.02.03 - Knaben B in Wiesbaden
Nachdem die B-Knaben ihren 1. Endrunden-Spieltag ungeschlagen überstanden hatten, träumten wir vom Pokalsieg. Doch heute sah alles ganz anders aus: konnte man das 1:1 im 1. Spiel gegen die starken Marburger noch als Erfolg ansehen, brachte das 2. Spiel gegen die Eintracht-Buben mit einem 1:3 die Ernüchterung, die sich dann bei dem 1:5 gegen Kronberg noch steigerte. Außer Torwart Yannick nahmen heute alle ihr Formtief. Ein Nachteil war ganz sicher auch, dass 7 Spieler (einer mehr als erlaubt) auf der Auswechselbank saßen, von denen einige bei einem solch wichtigen Turnier besser nicht eingesetzt worden wären.
Mädchen B in Usingen
Treffpunkt 9.15 Uhr Viadukt, dass passt einer Langschläferin gar nicht und sie versetzt ihre Mannschaft, eine andere hat logistische Probleme, die ich aber auch erst um 9.10 Uhr erfahre. Warum nur haben die Mädchen null Mannschaftsgeist? Also fahren wir mit 8 Spielerinnen zur B-Mädchen Trostrunde nach Usingen, was sich dann schließlich als Glücksfall herausstellte. Denn: Anna im Tor, Conny und Theresa in der Abwehr, Rebecca als Mittelspielerin und Madi, Saia, Laura und Gianna im Sturm gingen äußerst konzentriert zur Sache. Sie haben das Aufbau-Konzept kapiert und es funktioniert, wenn im Sturm noch etwas flüssiger kombiniert würde, könnten noch mehr Tore geschossen werden, auch das Abwehrverhalten ist sehr verbessert. Nun, heute ließen wir nichts anbrennen: gegen die a.K. Mannschaft von Usingen ein 2:2, gegen Limburg 3:1 und Bad Homburg 4:2. Die meisten Tore sind auf Rebeccas Konto zu verbuchen. Die Mädchen waren sehr stolz, endlich auch einmal gegen B-Mädchen Mannschaften gewonnen zu haben, zumal heute in unserer Mannschaft 5 C-Mädchen spielten, da 3 B-Mädchen abgesagt hatten.
15.02.03 - Knaben C1 in Hanau
Die 1. C-Knaben fuhren zum Turnier nach Hanau. Da Trainer Gerrit gerne Senioren-Hessenmeister werden wollte (er wurde aber nur 3.!) sprang Vater Pütz für die Betreuung ein. Trotz der Erkrankung von Miles und Torwart Frerk und Nichterscheinen von Felix hatte die Mannschaft keine Probleme mit Hanau I (4:0) und Hanau II (5:0), gegen Höchst sprang „nur“ ein 1:1 heraus. Für die 1. C-Knaben war diese Hallensaison durchaus erfolgreich.
2. Knaben C in Darmstadt
Heute ging es nach Darmstadt, wo uns mal „neue“ Gegner erwarteten. In den anderen Turnieren haben wir immer gegen die nördlicheren Mannschaften gespielt.
Im ersten Spiel standen wir TEC Darmstadt I gegenüber. Leider sagten Luis und Tilmann kurzfristig ab und Hauke und Kai mussten sie ersetzten. Die Abwehr um David und Tilmann K. stand sehr gut, doch Dennis im rechten Sturm war überall, nur nie an seiner Position und Martin im Sturm fehlte heute das Quäntchen Glück um ein Tor zu schießen. Otmane im Tor hat super gehalten. Das wir das Spiel schließlich doch noch mit 0:1 verloren ist nicht so schlimm, einzig die Harmlosigkeit unserer linken Stürmer muss dringend geändert werden.
Nach einer kurzen Pause und einem 3:0 Sieg über den DHC Wiesbaden (kampflos) ging es nun gegen Darmstadt 46. Wir spielten besser als im ersten Spiel und der Gegner hatte eigentlich keine Chance. 80% des Spieles war der Ball in der anderen Hälfte, doch leider konterten uns die „Roten“ geschickt aus (eine Qualität aller Darmstädter Mannschaften). So schossen sie das 1:0 worauf wir noch mehr nach vorne rannten. Kurz vor Schluss verwandelte der Gegner einen weiteren Konter zum 2:0. Doch die Jungs gaben nicht auf und kamen nach eine schöner Kombination zu ihrem verdienten Torerfolg. Leider reichte die Zeit nicht mehr, um das Spiel zu „drehen“. Entstand: 1:2. Fazit: Es gibt noch was zu tun!!!!
Mit dabei waren: Otmane, David, Tilmann K., Dennis K., Martin, Kai und Hauke.
Moritz Köhler
15.02.03
Die A-Mädchen kämpften ein letztes Mal um die Plätze 5 – 8, hier in Wiesbaden. Trainer Arne musste von Claudia vertreten werden. Die Zuschauer waren recht angetan vom engagierten Spiel der Mädchen. Da Hanau nicht angetreten war, waren nur 2 Spiele zu absolvieren, die jeweils unentschieden endeten. (Limburg und Eintracht Frankfurt II). Es ergab in der Endabrechnung den 7. (=vorletzten Platz). Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mehr erwartet.
Zum letzten Mal in dieser Hallensaison durften die D-Mädchen zum Turnier nach Frankfurt. Da Annika und Jule lieber zur Geburtstags-Party gingen, fehlte der 1. Mannschaft die Abwehr. Die 2. Garnitur: Viktoria und Kristina mussten hier einspringen und waren an den beiden Siegen der 1. Mannschaft beteiligt. Der 2. Mannschaft mangelte es dann an erfahrenen Verteidigerinnen und sie haben beide Spiele verloren. Hope war in allen 4 Spielen im Tor und hat ihr möglichstes getan, aber wenn die Gegnerinnen den Ball direkt vor dem Tor auf den Schläger gelegt bekommen, ist auch sie machtlos. Sehr schön kombinieren mittlerweile die Stürmerinnen Laura, Cosima, Megan, Franzi, Kathrin und Klein-Nike, die ein sehr schönes Tor zusammen mit Laura schoss.
16.02.03
Die 2. A-Knaben bestritten ebenfalls ihre Endrunde um die Plätze 7 – 12 in Wiesbaden. Nachdem sie am 1. Endrundentag recht gut abgeschnitten hatten und Hoffnung gekeimt war, waren sie nun heute völlig von der Rolle. Absoluter Tiefpunkt war das mühsame 4:4 gegen die A-Knaben von Safo, die nur mit 4 Spielern antraten. Man könnte die Mannschaft auch HC Kindermann nennen, denn es spielte nur einer und der hieß Kindermann, Hessenauswahlspieler und von erstaunlicher Körpergröße. So schlossen wir denn mit dem 9. Platz ab. Da insgesamt 18 Mannschaften zu diesem Wettbewerb angetreten waren, können wir uns mit einem guten Mittelplatz trösten.
Für die 1. A-Knaben war noch ein FUN-Turnier in Rüsselsheim angesagt, mit den 2. Mannschaften von Rüsselsheim und Frankfurt 80, Worms und Bad Homburg. Mit nur einem Auswechselspieler konnten sie sich ein letztes Mal in der Halle ohne Druck austoben. Im 1. Spiel gegen Worms waren sie noch trainerlos, konfus und lauffaul und verloren. Die anderen Spiele sollen gut gewesen sein, besonders spannend das gegen Rüsselsheim, das unentschieden geendet haben soll.
Die anderen Spiele waren gut! Das letzte Spiel endete definitiv unentschieden, Frau Blöcher!
(Webmaster des WTHC, Augenzeuge, überzeugter Vater)
22./23.02.03
Der hessische Hockeyverband hatte uns am letzten Hallenwochenende noch einmal freundlich bedacht: wir reisten 2mal nach Marburg, 2mal nach Hadamar, 1mal nach Usingen, 1mal nach Fulda und dann noch „Peanuts“ wie Frankfurt und Rüsselsheim. Also 9 Mannschaften waren hessenweit im Einsatz. Und alle sind tatsächlich gefahren!
Am Samstag:
Die B-Mädchen „durften“ noch einmal nach Usingen. In einer knappen Stunde ist man dort, hat mindestens 200 Kurven gefahren und manchen ist erst einmal schlecht, wenn sie ankommen.
Leider knüpften wir heute nicht an die guten Leistungen vom letzten Mal an, wir hatten wieder eher mit dem Hühnerhaufen Syndrom zu tun. Da 2 von den 3 Spielen a.K. Spiele waren, war es zumindest nicht tragisch diese Spiele zu verlieren. Gegen den Mitkonkurrenten Höchst/Vorwärts hätte ich gerne gepunktet, aber leider mussten wir ein 0:2 kassieren. Gegen die starken Eintrachtlerinnen hielten wir uns ganz wacker mit 1:3, auf die Abwehr mit Connie und Theresa kann man sich ganz gut verlassen, aber wenn sie nicht ausgewechselt werden können, unterlaufen ihnen auch mal Fehler. Auch Anna in ihrem ungeliebten Tor ist ein Rückhalt für die Mannschaft. Im letzten Spiel gegen die Mannschaft von Usingen musste ich die auf 2 Positionen umbauen, weil unsere Vollblut-Stürmerin Rebecca zu einer Geburtstagsfete entschwand. Theresa gelang recht gut die Umstellung auf den Mittelsturm und sie wunderte sich, als sie ein Tor geschossen hatte. Carina, nun in der rechten Abwehr, machte haarsträubende Dinge, die aber doch nicht zur Katastrophe führten. Völlig unerwartet gewannen wir dieses Spiel 2:0.
Die A-Jugend reiste mit Moritz nach Hadamar. Nach einer gut dreimonatigen Wettspielpause zeigten sie sich nicht ganz eingerostet und erkämpften ein Unentschieden gegen Höchst (1:1), nachdem sie gegen Kassel verloren hatten (2:4). Immerhin gelang es, die „Rote Laterne“ ; Höchst zu überlassen.
Die B-Knaben fuhren zum 3. und letzten Endrunden Turnier nach Marburg, betreut von Trainer Gerrit. Nach dem Pflichtsieg über Limburg II (Tabellenletzter) gab es eine umstrittene Niederlage gegen Marburg und einen kampflosen Sieg gegen Sachsenhausen 57. „Die Sachsen sind nicht gekommen.“ (O-Ton Miles).
Am Sonntag:
Spannend war´s am Viadukt. Werden’s überhaupt genug 2. C-Mädchen? Schließlich kamen wir mit 6 Mädchen in Hadamar an. Da keine die Torwartausrüstung anziehen wollte, spielten wir das 1. Spiel gegen Limburg mit 6 Feldspielerinnen, was im Jugendbereich, im Gegensatz zum Erwachsenenbereich nicht erlaubt ist. Doch Limburg war einverstanden. Es gelang uns nur ein 1:0, obwohl Vicki und Leonie Chancen für mindestens weitere 5 Tore hatten. Für mich ist es allerdings wichtiger, dass der Spielaufbau klappte und die Chancen erspielt wurden. Hannah agierte sehr umsichtig in der Abwehr und brachte gute Bälle nach vorne.
Auch die Neulinge Teresa und Laura hielten gut mit. Gegen die starken Mädchen von Safo, sie hatten Darmstadt 15:0 besiegt, liehen wir uns die Torfrau von Rembrücken aus, was ein guter Griff war. Wir verloren 0:2, hatten aber auch wieder so viele Chancen, dass wir hätten unentschieden spielen können. Beim letzten Spiel gegen Kronberg hütete die Keeperin von Bad Nauheim unser Tor. Als ich zur Halbzeit weg musste stand es 1:1 (Tor Talina). Leider gelangen den Kronbergern noch 3 Tore.
Meine nächste Station war Frankfurt, wo mich die D1 und D2 Knaben mit „endlich“ empfingen. Die 2. Mannschaft hatte gerade 2:1 gegen Vorwärts gewonnen, aber der Trend hielt nicht an. Wir spielten heute mit einer hohen Fehlerquote, ausgenommen die Torleute Constantin und Johannes und Julius und Nikolaus in der Abwehr. Es gab allerdings mit den Eintracht-Buben auch einen starken Gegner inclusive nervender Eltern. Gegen die Eintracht konnten wir in der heutigen Form nicht gewinnen, wir spielten 1:2 und 0:0. Von den 6 Spielen haben wir 3 gewonnen, 1 unentschieden und 2 verloren.
Zwei Tage d’rüber geschlafen und schon sieht alles gar nicht mehr so aus, wie noch direkt während bzw. nach dem Turnier. Habe ich unsere Jungs nach dem letzten Turnier in Königstein noch in den Himmel gelobt, muss ich dieses Mal leider etwas kleinere Brötchen backen, zumindest hinsichtlich der Lobeshymnen.
Halten wir es daher diesmal etwas kürzer.
Das erste Spiel unserer D2-Knaben (zumindest auf dem Papier stand die 2. Garnitur auf dem Feld ) konnte knapp mit 2:1 nach Toren von Alexander und Nicolai gegen die TGS Vorwärts aus Frankfurt gewonnen werden. Aber bei dieser Partie konnte man schon erkennen, das unsere Jungs dieses Mal leichte Orientierungsschwierigkeiten auf dem Spielfeld haben. Bestätigt wurde diese Vermutung bereits beim 1:2 der D1-Mannschaft gegen die Knaben von Eintracht Frankfurt. Den Ehrentreffer erzielte Ferdinand. Bei der nächsten Begegnung standen unsere Jungs wieder der Eintracht gegenüber. Wenigstens ein 0:0 konnte dieses Mal durch die 2. Mannschaft erreicht werden. Im folgenden Spiel unterlag unsere D1-Mannschaft zwar knapp, aber trotzdem mit 3:4 gegen das Team aus Bensheim. Torschützen waren Nando, Nicolai und ein weiter nicht bekannter Spieler. Da hat meine Statistik versagt! Ich glaubte Nikias gesehen zu haben, aber er sagte mir später, dass er und Henry ( die erfolgreichsten Torschützen zusammen mit Sebastian beim letzten Turnier ) diesmal nicht getroffen hätten. Halt Ladehemmung, oder so ähnlich.
Nachdem Rosi etwas später zum Turnier kam – Verpflichtungen bei einer anderen Mannschaft, ließen die Anwesenheit unseres D-Knaben- Coaches von Anbeginn nicht zu – und sich Michael Gohr freundlicherweise vorübergehend um unsere Knaben kümmerte, haben sich die offensichtlich „Rosi-gewöhnten-Spieler-Knaben“ nach Ihrer Präsenz in der Halle wieder etwas gefangen. Es war zwar noch immer kein Augenschmaus – genauso wenig wie die Halle und die ganz vorzügliche Verpflegung durch die Elternschaft der veranstaltenden Eintracht – aber jetzt kam doch wieder der Erfolg.
Der nächste Gegner, ebenfalls wieder die Bensheimer, wurden endlich wieder in die Realität zurückgeholt. Schließlich sind unsere D-Knaben eigentlich seit mehreren Turnieren bekannt für ihre eindeutigen Ergebnisse. Mit 5:2, nach Toren von Sebastian (3), Nicolai und Alexander, wurde das Spiel mal wieder standesgemäß beendet. Aber schon das nächste - Verzeihung: und Gottseidank das letzte Hallenturnierspiel diese Turniers aber auch dieser Saison - wurde wieder nur mit einem knappen 1:0 Sieg durch ein Tor von Nikolaus gewonnen. Nikolaus, der eine sehr solide Abwehrarbeit leistete, und den beiden super aufgelegten Torhütern Johannes und Constantin war es zu verdanken, dass die Ergebnisse trotz der Spielweise unserer Kids so knapp ausfielen.
Sicherlich, es waren keine hohen Niederlagen, und auch die Niederlagen an sich waren an diesem Nachmittag nicht das Problem. Unseren Jungs fehlte offensichtlich die richtige Einstellung zum letzten Hallenturnier. Aber sind wir endlich, auch wir Erwachsenen nehmen uns gerne gelegentlich eine Auszeit. Und unsere Kids haben sich diese eben am Sonntag in Frankfurt genommen. Schwamm drüber...
Wie ich vernehmen musste, wird diese kleine zusammen geschworene Spielgemeinschaft in der nach Ostern beginnenden Feldsaison nicht mehr gemeinsam in einem Team spielen. Einige – ein Großteil – wird altersbedingt zu den C-Knaben wechseln. Schade, aber so ist eben der Lauf der Zeit.
Sicherlich wird man sich aber immer wieder auf dem Gelände des WTHC treffen, spätestens aber zur Saisoneröffnung am 1. Mai diesen Jahres. Diese, im letzten Jahr so gut organisierte und durchgeführte Veranstaltung, wird doch hoffentlich auch in diesem Jahr wieder stattfinden?
Stefan Götz
Die Weibliche Jugend B kennt sich mittlerweile in Marburg gut aus, aber es scheint kein gutes Pflaster für sie zu sein. Aus dem angepeilten Pokalsieg wurde wieder nichts. Es erreichte mich folgender Liebesbrief, mit mindestens 100 Herzchen geschmückt:
Hallo Rosi,
wir sind Dritter geworden! Haben ein Spiel gewonnen, eins versaut und das letzte Spiel mit ’ner 2:1 Führung, 2:4 verloren. (Marburg: 4:3, Safo (offiziell) 0:2). 1. ist (leider Marburg). Bitte keine Standpauke wegen zu schlechtem Training (sie meinen Trainingsbeteiligung), schließlich trainieren die A-Mädchen mehr, aber mehr kommt auch nicht bei rum! Wir mussten Möhjam (Trainerin Miriam) aber versprechen, dass es auf dem Feld wieder besser wird, wir werden ja sehen. M f G WJB.
PS: Natürlich sind WIR am Donnerstag nochmal in der Halle – Konditionstraining.
Viele Grüße von: Anka, Anka, Jill Kathi, Luisa, Line, Lena.
WE LOVE
Den Letzten beißen die Hunde oder er muss nach Fulda. So erging es der bedauernswerten B-Jugend. Statt der erwarteten 4 Gegner fand man nur 2 vor, die deutlich besiegt wurden. Fulda 10:3 und Marburg 8:1. So waren wir der Einäugige unter den Blinden und führen die Tabelle ab Platz 5 an.
Die 1. C-Mädchen hatten fast ein Heimspiel: in Rüsselsheim. Auch hier gab es wegen Fernbleibens der Eintracht nur 2 Spiele: ein 1:1 gegen 80, wobei die Mannschaft sehnsüchtig auf Rebecca wartete, die zu spät kam. Gegen Hanau kam dann die Tormaschine richtig in Schwung und es wurde das höchste Ergebnis dieser Saison erzielt: 7:0
Spiel 1: WTHC - SC 80 1:1
Die ausgezeichnet spielenden 1. C-Damen des SC 80 dominierten das Spiel von Anfang an. Schwerstarbeit für unsere Torfrau Anna und die Abwehrspielerinnen Constanze, Juliane und Theresa.
Anna verhinderte durch brillante Arbeit das Schlimmste. Aber, wenn der Druck zu hoch wird und die Abwehr erschöpft ist, kommt es wie es kommen muss. Das längst fällige Tor zum 1:0 gegen den WTHC "passierte" kurz vor dem Halbzeitpfiff. Der Sturm des WTHC war in dieser Phase des Spiels praktisch arbeitslos.
Trost und aufmunternde Worte durch Betreuerin Sandra in der Halbzeitpause (oder hat Sandra ihrer Verärgerung mal eben Luft gemacht?).
In der 2. Halbzeit war das Spiel zur großen Überraschung ziemlich ausgeglichen und das zeigte sich denn auch am Spielstand nach 4. Minuten.
Wie der Anschlusstreffer gefallen ist, ließ sich auch durch Befragung aller anwesenden Eltern nicht klären. Fest aber steht, dass Rebecca (in der 1. Halbzeit durch eine Sightseeing-Tour durch das Mainzer Umland verhindert) im dringenden Tatverdacht steht, den Ausgleichstreffer erzielt zu haben. Vater Schneider bestätigt: "Sie stand in der Nähe!"
Spiel 2: WTHC - Hanau 7:0
Das genaue Gegenteil des 1. Spiels: Der gesamte Sturm in Aktion: hervorragende Leistungen von Tandi (mindestens ein geniales Tor), Juliane (hervorragendes Zuspiel), Paulina (2 mal abgestaubt), Rebecca (2 Wuseltore) und Madi (trocken eingelocht). Gelangweilt: Anna, Theresa und Constanze.
1:0 Paulina, 2:0 Paulina, 3:0 Rebecca, 4:0 Tandi, 5:0 Madi, 6:0 Tandi, 7:0 Rebecca.
SCHACHMATT ...
... neuerdings ein Reizwort für mich – seit es gerne von C,- D,- und B-Mannschaften als Verabschiedung benutzt wird, wenn man gewonnen hat und damit dem Verlierer „noch eins drauf“ gibt. Ich halte das einfach für schlechten Stil und habe meinen Mannschaften untersagt, den Gegner auf diese Weise zu verabschieden. Ich habe es dann immer sehr schwer, meine Position zu verteidigen, wenn sie so unsportlich verabschiedet werden. Ich habe auch nicht jeden anderen Betreuer von meinem Standpunkt überzeugen können. So bleibt mir nur die Hoffnung, dass sich mit der Zeit wieder sportliches, faires Benehmen durchsetzen wird.-

