(st). Die Reise nach Frankfurt hat sich für die Hockey-Oberligateams des Wiesbadener THC nicht gelohnt. Die Männer kassierten bei Vorwärts Frankfurt mit 0:3 ihre erste Niederlage. Die Frauen nahmen immerhin einen Punkt mit - 1:1.
Männer, Oberliga
Vorwärts Frankfurt - WTHC 3:0 (1:0).- "Irgendwie war das heute nicht unser Tag." WTHC-Hockey-Chef Markus Schröder musste diese Niederlage erst verarbeiten. Auch wenn Leistungsträger fehlten, war in Frankfurt ein besseres Ergebnis möglich, "wenn einige nicht mit der falschen Einstellung ins Spiel gegangen wären", glaubt Schröder hier Defizite erkannt zu haben. Die Niederlage also als Schuss vor den Bug zur rechten Zeit?
Frauen, Oberliga
Vorwärts Frankfurt - WTHC 1:1 (0:1).- Es fing alles so gut an. Bereits nach fünf Minuten führten die Nerotalerinnen durch einen Treffer von Sarah-Maria Goerlitz 1:0. "Doch danach kam nichts mehr", bilanzierte ein enttäuschter WTHC-Coach Moritz Köhler. "Wir haben uns vom Gegner regelrecht einlullen lassen." Noch schlimmer: Die eigentlich harmlosen Frankfurterinnen erzielten in der zweiten Halbzeit noch den Ausgleich.
(st). Drei Spiele, drei Siege, die bisherige Saisonbilanz des Hockey-Oberligisten Wiesbadener TC ist makellos. Und damit wird das Saisonziel der Nerotaler immer realistischer. "Wir streben die direkte Rückkehr in die 2. Regionalliga an", bringt Hockey-Chef Markus Schröder die Ambitionen auf den Punkt. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin ist das Spiel bei Vorwärts Frankfurt (So., 10.30 Uhr). "Das wird eine Standortbestimmung", prophezeit Schröder. Schließlich waren die Männer aus der Mainmetropole in der letzten Saison Dritter und gehören auch jetzt zu den ärgsten Verfolgern. Am Sonntag um 12.30 Uhr müssen auch die Oberliga-Frauen des Wiesbadener THC bei Vorwärts Frankfurt antreten. "Dort müssen wir gewinnen", sieht WTHC-Coach Moritz Köhler sein Team eindeutig in der Favoritenrolle.

- Geht auch mal dorthin, wo es weh tut: WTHC-Spieler Matthias Trischler (rechts).rscp
HOCKEY Ehrke schießt WTHC an die Oberliga-Spitze
(st). Sieg und Niederlage für die Hockeyteams des Wiesbadener THC in der Oberliga. Die Männer aus dem Nerotal besiegten SaFo Frankfurt mit 4:2, die Frauen verloren gegen die zweite Garnitur des Bundesligisten SC 80 Frankfurt mit 0:4.
Männer, Oberliga
Wiesbadener THC - SaFo Frankfurt 4:2 (3:1).- Verdienter Sieg der Nerotaler. "Wir hätten durchaus noch höher gewinnen können", war WTHC-Coach Gregor Hübel nur mit der Torausbeute nicht so ganz zufrieden. Die Gastgeber überzeugten vor allem spielerisch, kombinierten sehr gut. Mit seinen drei Treffern avancierte Steffen Ehrke zum Matchwinner. Tor Nummer vier ging auf das Konto von Sebastian Roltsch.
Frauen, Oberliga
Wiesbadener THC - SC 80 Frankfurt II 0:4 (0:2).- Lehrstunde für die Nerotalerinnen gegen die Reserve des Bundesligisten. "Wir konnten nur direkt nach der Pause kurzzeitig mithalten", fiel die Bilanz von WTHC-Coach Moritz Köhler ernüchternd aus. Abgezockt und routiniert ergriffen die mit ehemaligen Bundesligaspielerinnen angetretenen Frankfurterinnen die Initiative und dominierten das Spiel.
HOCKEY WTHC-Herren übernehmen Tabellenspitze
(st). Doppelpack für die Hockey-Teams des Wiesbadener THC. Die Oberliga-Männer gewannen gegen den HC Kassel mit 3:1, die Oberliga-Frauen besiegten den Offenbacher RV mit 3:0.
Männer-Oberliga
WTHC - HC Kassel 3:1 (1:0).- Mit diesem Sieg sind die Nerotaler, die den sofortigen Wiederaufstieg anstreben, neuer Tabellenführer. Während die erste Halbzeit ausgeglichen verlief, ergriff der Gastgeber im zweiten Abschnitt von Beginn an die Initiative. Die Treffer durch Sebastian Roltsch (2) und Johannes Görlitz waren die logische Konsequenz aus dieser Überlegenheit. "Ein verdienter Sieg", freute sich denn auch WTHC-Hockey-Chef Markus Schröder.
Frauen-Oberliga
WTHC - Offenbacher RV 3:0 (2:0).- Mit diesem ersten Sieg im zweiten Saisonspiel haben sich die Nerotalerinnen zunächst im oberen Tabellendrittel festgesetzt. "Unser Sieg war hochverdient, lässt allerdings noch Luft nach oben", bilanzierte der neue WTHC-Coach Moritz Köhler. Mareike Erkenswick, Sofia Hünnebeck und Clara Grospietsch trugen sich in die Torschützenliste ein.

- Ausgetrickst: WTHC-Spieler Benny Rasch (links) hat den Ball am Marburger Kontrahenten Berthold Kaiser vorbeigelegt.rscp
HOCKEY WTHC-Herren starten mit 4:1 in die Oberliga
(sep). Durchwachsener Start für die Hockey-Teams des Wiesbadener THC: Während die Oberliga-Männer dem VfL Marburg beim 4:1 auf heimischem Feld keine Chance ließen, mühten sich die Frauen bei Eintracht Frankfurt zu einer dürftigen Nullnummer.
Männer, Oberliga
Wiesbadener THC - VfL Marburg 4:1 (1:0).- Gelungener Start des Regionalliga-Absteigers: "Vor dem gegnerischen Tor waren wir gut, hinten allerdings haben wir noch zu viele Chancen zugelassen", bilanzierte WTHC-Trainer Gregor Hübel. Sebastian Roltsch (2), Maurice Brauckmann und Martin Hannus sorgten für einen Einstand nach Maß. "Trotzdem wird es für uns ein langer Weg bis zum Aufstieg", sagte Hübel.
Frauen, Oberliga
Eintracht Frankfurt - Wiesbadener THC 0:0.- Trotz personellem Engpasses lieferten die Gäste eine ordentliche Vorstellung ab. Die wenigen Torchancen der Nerotalerinnen blieben jedoch ungenutzt, im eigenen Gehäuse glänzte Torfrau Nina Ankenbrand mit einigen starken Paraden. Kein glänzender Abschied für Trainer Christian Kösling, der das Oberliga-Ensemble aus beruflichen Gründen nicht weiter führen wird: Moritz Köhler sitzt künftig auf der WTHC-Trainerbank.
HOCKEY Saisonstart für Nerotaler Oberligisten
(st). Mit dem Duell gegen den VfL Marburg starten am Sonntag (11 Uhr) die WTHC-Männer in die Feldhockey-Saison. Nach dem Abstieg aus der 2. Regionalliga ist nun der direkte Wiederaufstieg das Ziel. Neuer Coach ist Gregor Hübel, der einst beim DHC Wiesbaden als Spielertrainer fungierte. Routiniers wie Markus Schröder zogen sich zurück, dafür stießen viel versprechende Talente neu zum Team. Namen wie Marius Brauckmann, Felix Schneider (beide Limburg) und Alexander Mazura (Rüsselsheim) wird man sich merken müssen. "Die Mischung stimmt", sagt Hübel.
Die Nerotaler Oberliga-Damen müssen unterdessen zum Saisonstart am Sonntag (10.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt II antreten. Auch für Christian Kösling, der weiterhin das Traineramt ausübt, heißt das Saisonziel Wiederaufstieg in die Regionalliga. Neu zum Kader gehören Clara Grospietsch (Braunschweig), die Holländerin Fiona Ringeling sowie Nike Michel-Soth und Saia Winkler aus der eigenen Jugend.