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30.06.03 - Sportplakette der Stadt Wiesbaden für Rosi | | Auf der Rhenus lässt's sich leben und ehren (WT vom 01. 07.03) | Stadt Wiesbaden zeichnet erfolgreiche Sportler während einer Schiffstour auf dem Rhein aus
V.E. - Eine Schiffstour auf dem Rhein haben viele schon hinter sich, doch Wiesbadens Sportler hatten die erste vor sich. Zumindest, was die Ehrung für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr betrifft, stand eine Premiere ins Haus, hatte sich doch die Stadt Wiesbaden entschlossen, damit erstmals aufs Wasser zu gehen. Und es hat sich gelohnt, herrschte doch gestern Abend auf dem Galerieschiff Rhenus der Bingen-Rüdesheimer Schifffahrts-Gesellschaft gute Laune vor. Und das, obwohl der Wetterdienst kräftige Gewitter mit Sturmböen vorhergesagt hatte. Einigen war's angesichts der Unwetter-Warnung doch recht mulmig in der Magengegend.
In den vergangenen Jahren hatte die Landeshauptstadt ihre erfolgreichsten Sportler ins Euro-Palace geladen. Dort ging insbesondere für die jüngeren Leistungssportler die Post ab. Als jedoch die Kasteler Disco ins Gerede kam, eine Schließungs-Verfügung drohte, war's mit dem Werbeeffekt für den Betreiber und mit der Begeisterung auf Seiten der Stadt-Oberen vorbei. Man suchte nach Alternativen und kam aufs Schiff. Selbst diejenigen, die mittlerweile wieder eine Rolle rückwärts gemacht hatten und lieber ins Euro-Palace gegangen wären, mussten anerkennen, dass es sich auf dem Galerieschiff Rhenus leben lässt. Um 19.15 Uhr legte der Dampfer vom Biebricher Rheinufer ab, nachdem Henkell-Söhnlein einen noblen Sektempfang möglich gemacht hatte. Die 400 Gäste auf dem 600 Passagiere fassenden Schiff brauchten sich hinter Glaswänden auf der Fahrt nach Rüdesheim und zurück nicht mal den Wind um die Nase wehen zu lassen, wenn sie nicht ausdrücklich Wert darauf legten. Oberbürgermeister Hildebrand Diehl begrüßte die Gäste, ehe die Sportler aller Kategorien geehrt wurden, die Budo-Schule Wiesbaden unter der Regie von Kai Müller Kampfsport-Darbietungen zum Besten gab, und SWR1-Moderator Frank Jenschar als DJ die Fest-Gesellschaft in Schwung brachte. Verhungert war bis dahin keiner, wurde doch nach gut zweistündiger Fahrt das Büffet eröffnet. Gegrillter Hinterschinken mit Rotwein-Sauce, Puten-Geschnetzeltes, Hackbällchen in Safransauce gab's neben Nudeln und Salaten, ehe zum guten Schluss das Pudding-Dessert heranwackelte. Bezahlt hat die Stadtkasse, doch Rainer Erat von der Protokoll-Abteilung des Hauptamtes beruhigte: "Der ganze Abend kostete nicht mehr als im Euro-Palace. Wir haben die gesetzten Vorgaben nicht überschritten." Für hervorragende Verdienste um den Sport zeichnete Oberbürgermeister Hildebrand Diehl fünf Vereinsfunktionäre mit der Sportplakette der Landeshauptstadt aus. Rosi Blöcher ist die personifizierte Hockey-Jugendarbeit des WTHC. Seit 1967 hatte sie ganze Generationen unter ihren Fittichen. Im Mai vergangenen Jahres wurde die unverzichtbare Stütze der Nerotaler mit dem Georg-von-Opel-Preis für ihre 35-jährige Tätigkeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin ausgezeichnet. Ihr Sohn Stefan Blöcher zählte zu den besten Hockey-Spielern der Welt. Hans-Jürgen Otter ist nicht nur ein unermüdlicher Schaffer in seinem TV Amöneburg, sondern auch Vorsitzender der Wiesbadener Turnerschaft und langjähriges Vorstandsmitglied des Turngaues Süd-Nassau. Er war stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Wiesbaden und ist Mitglied der Wiesbadener Freizeit- und Sport-Kommission, einem beratenden Gremium der Stadt-Regierung. Else Spengler betreut schon seit "ewigen Zeiten" die Gymastikgruppen und das Mutter-Kind-Turnen beim TV Kostheim. Adelbert Hachenberger fungiert seit über 30 Jahren beim TuS Heßloch als Übungsleiter, ist Oberturnwart und Leichtathletikwart im Gau. Kurzum: er hat sich ganz und gar der Turnerei verschrieben. Helmut Weygandt ist ein gestandener Fußballer, engagierte sich aber seit 1977 in seinem VfR nicht nur für diese Branche, sondern war von 1992 an 2. Vorsitzender des Gesamtvereins, dessen Leitung er 1998 übernahm. Die fünf ausgezeichneten Sportfunktionäre wurden auf dem Galerieschiff Rhenus mit viel Beifall bedacht, hat ihr Wirken doch über den Verein hinaus Vorbild-Charakter für alle Sporler, die nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn der Gemeinschaft zurückgeben wollen, was sie zuvor von ihr empfangen haben.
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| | 06.12.02 - Bürgermedaille in Silber der Stadt Wiesbaden | 
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„Demokratie lebt vom Ehrenamt“
Stadt dankt Bürgern für ihr Engagement / Bürgermedaille in Gold für Schwester Philomena vom Josefshospital.
Von Kurier-Mitarbeiter Sebastian Herold
Sie engagieren sich für die Umwelt, den Sport oder für ihre Mitbürger: 26 Bürgerinnen und Bürger ehrte die Stadt Wiesbaden jetzt für ihren unermüdlichen Einsatz.

Durch die hohen Fenster des großen Festsaals im Rathaus drang gedämpft der Lärm des Weihnachtsmarkts, während ein Klarinettentrio zwischen Kerzen und Kronleuchtern für feierliche Stimmung sorgte. Festlich ging es zu bei der diesjährigen Verleihung der Bürgermedaillen der Landeshauptstadt Wiesbaden, und Kellner umsorgten die, die sich sonst für andere einsetzen.
Oberbürgermeister Hildebrand Diehl und Stadtverordnetenvorsteherin Angelika Thiels ehrten 26 Bürgerinnen und Bürger, die sich um die Stadt verdient gemacht haben. In seiner Begrüßungsrede hob Diehl hervor, dass die ehrenamtliche Arbeit nichthoch genug bewertet werden könnte, und eine Stadt ohne dieses Engagement von Bürgern nicht funktionieren würde. Der Oberbürgermeister hofft, dass das Beispiel der Geehrten Schule macht und mehr Menschen vom Nutzen des eigenen Engagements für die Gesellschaft überzeugt. Thiels zitierte Theodor Heuss mit den Worten: Demokratie lebt vom Ehrenamt. Mit Geld sei nicht zu bezahlen, was die Bürger geleistet hätten, und es sei Zeit, mit diesem Festakt und einem Drei-Gänge-Menü Danke zu sagen. 
Die einzige Bürgermedaille in Gold bekam Schwester Philomena, die mit bürgerlichem Namen Brigitte Lüttig heißt. Die 75-jährige Ordensfrau der Armen Dienstmägde Jesu Christi gilt als der gute Geist des Sankt Josefs-Hospitals. 1964 eröffnete sie dort eine Krankenpflegeschule, die sie bis 1970 leitete. Sie gründete einen Verein zur Förderung des Krankenhauses und ist seit 1995 Patientenfürsprecherin. Immer hatte sie ein Ohr für die Sorgen und Nöte der Kranken, denen sie Mut und Zuversicht zu geben verstand. Von der Auszeichnung zeigte sich die fidele Ordensfrau überrascht und freute sich sehr darüber. Sie versprach weiter zu machen, "solange ihr Gott die Kraft dazu gebe". In ihrer Ansprache zeigte sich Schwester Philomena begeistert von der Bandbreite der mit der Bürgermedaille ausgezeichneten Personen und sagte: "Worte beleben, aber Beispiele reißen mit". In der Tat reichte das Tun der Ausgezeichneten vom Einsatz für die Jugend in einem Sportverein über langjähriges Engagement für den Umweltschutz bei den Naturfreunden bis zur Nachwuchsförderung in einem Karnevalsverein. Auch die Leiterin der Helene-Lange-Schule, Enja Riegel, wurde mit einer Silbermedaille bedacht. Wegen der anhaltenden Auseinandersetzungen um die Zukunft der Schule hatte Enja Riegel im Vorfeld mit dem Gedanken gespielt, die Ehrung auszuschlagen. Zu groß war für sie der Widerspruch, von der Stadt auf der einen Seite Steine in den Weg gelegt zu bekommen und auf der anderen geehrt zu werden.


| | 25.4.2002 - Georg-von-Opel-Preis 2001 - Pressemitteilung Opel |
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Preisverleihung am 14. Mai in Berlin - Anerkennung für die "Stillen Sieger" des Sports
Rüsselsheim. Der "Georg von Opel-Preis 2001" für die "Stillen Sieger" des Sports wird am Dienstag, 14. Mai 2002, im neuen Marken- und Kommunikationszentrum der Adam Opel AG, "Opel in Berlin", an neun Preisträger vergeben. Die Preise für Athleten und ehrenamtliche Helfer, die sich in besonderer Weise um Sport und die Gesellschaft verdient gemacht haben, sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Auszeichnungen werden durch eine Jury unter Vorsitz von Franz Beckenbauer vergeben. Sie erinnern an den Sportler und Humanisten Georg von Opel, einen Enkel des Firmengründers Adam Opel.
Alle Preisträger auf einen Blick:
Kategorie "Sportler in sozialer Verantwortung" Henry Maske (Köln), Boxweltmeister Halbschwergewicht 1993-1996 Jürgen Klinsmann (Los Angeles), Fußball-Weltmeister 1990
Kategorie "Unvergessene Meister" Ursel Wirth-Brunner (Heidelberg), 44-fache Deutsche Meisterin im Schwimmen Heinz Fütterer (Illingen), Europameister 100- und 200-m-Sprint 1954
Kategorie "Besondere Kämpfer" Gerd Bonk (Limbach), Olympia-Zweiter Gewichtheben 1976, 2-facher Europameister Carsten Fischer (Mühlheim), Olympiasieger Hockey 1992
Kategorie "Ehrenamtliche Helfer" Rosemarie Blöcher (Wiesbaden), Wiesbadener Tennis- und Hockey-Club Erich Gloël (Erlangen), Christliche Sport-Gemeinschaft Erlangen Padith Phongpachith (Ruppichteroth), SV Ruppichteroth/Taekwondo Schule Lyon Ho
| 13.06.2002 - Frankfurter Rundschau Rosi Blöchers Hockeykindergarten bleibt offen
Die "stille Siegerin" des Sports denkt nach 34 Jahren als Trainerin noch nicht ans Aufhören
Von Annette Seitz
Als sie 50 Jahre alt geworden ist, da hat sich Rosi Blöcher so ihre Gedanken gemacht. Wie man das an solchen Tagen schon mal tut. Und so hat sie die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren lassen, einen Blick in die Zukunft gewagt - und eine Entscheidung getroffen. "Da habe ich mir gedacht: So langsam müsstest Du ja mal aufhören." Schluss sein sollte es mit dem Hockeysport, den sie als Spielerin und Trainerin beim Wiesbadener Tennis- und Hockey-Club (WTHC) betrieben hatte. Allein - sie durfte nicht. "Das kannst du nicht machen", sei ihr damals von allen Seiten entgegengeschallt - und so hat es Rosi Blöcher eben sein lassen und weitergemacht.
Heute ist sie 68 Jahre alt, und ans Aufhören denkt sie schon lange nicht mehr. Seit 1967 ist Rosi Blöcher beim WTHC als Jugendtrainerin und -leiterin tätig, für dieses unermüdliche ehrenamtliche Engagement hat die gebürtige Wiesbadenerin unlängst in der Hauptstadt Berlin den "Georg-von-Opel-Preis 2001" für die "stillen Sieger" des Sports verliehen bekommen. Dass sie die Auszeichnung, wie im Übrigen auch Henry Maske und Jürgen Klinsmann, und dazu noch einen Scheck über 5000 Euro erhalten hat, war ihr fast peinlich. "Das ist schon eine Anerkennung, aber gleich so viel Geld. Naja", fügt sie hinzu, "das kann ich ja wirklich gut in die Jugendarbeit stecken." So ist sie eben, die Rosemarie, die von allen nur Rosi genannt wird, "und so soll es auch in der Zeitung stehen".
Mit 20 Jahren hat sie angefangen Hockey zu spielen, zunächst im Sturm, dann sei sie mit zunehmendem Alter immer weiter nach hinten, bis in die Abwehr, durchgereicht worden. Beendet hat Rosi Blöcher ihre Karriere, in der sie es immerhin bis in die Regionalliga gebracht hat, dann mit 56. Schon während ihrer aktiven Zeit, im Jahre 1968, begann sie, Kindern das Spiel mit dem Krummstock beizubringen. Schuld daran war eigentlich ihr Sohn. Der heißt mit Vornamen nämlich Stefan und wurde Jahre später Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen. Weil der Filius Hockey spielen wollte, sein Trainer allerdings nie da gewesen sei, sei sie schließlich eingesprungen, erzählt Rosi Blöcher. Mittlerweile hat sie etliche Übungsleiterscheine gemacht und trainiert heute noch sechs verschiedene Jugendmannschaften, im Alter von vier bis 14 Jahren.
"Insgesamt 100 Kinder betreue ich zurzeit", sagt Rosi Blöcher, dafür steht sie jeden Tag auf dem Hockeyplatz im Wiesbadener Nerotal, an den Wochenenden geht es zusätzlich zu den Spielen. "Das hält mich jung", sagt sie, "ich habe noch nicht die typischen Alterserscheinungen, eine robuste Gesundheit und ein robustes Nervensystem."
Auch als ihr Sohn damals von Wiesbaden zum Limburger HC wechselte, ist sie für den WTHC am Ball geblieben. Normalerweise würden ja auch die Eltern aufhören, wenn es die Kinder tun, erzählt Rosi Blöcher. Das sei aber bei ihr nicht der Fall gewesen. "Ich habe vielmehr entdeckt, dass ich eine gute Pädagogin bin und gut mit Kindern umgehen kann", sagt die Preisträgerin. Also hat sie weitergemacht und bis heute 1000 Kinder für den Hockeysport begeistert. "Großen Spaß" mache ihr das Arbeiten mit den Kleinen, schön sei es zu beobachten, wie sie sich entwickeln würden. Mittlerweile trainiert Rosi Blöcher schon die Kinder jener Kinder, die sie zu Beginn ihrer Trainerzeit betreut hatte. Und einige ganz kleine, die unbedingt in "Rosis Hockeykindergarten", wie die Bambini-Gruppe beim WTHC auch genannt wird, antreten sollen, stehen noch auf der Warteliste.
Die sind allerdings noch gar nicht geboren. "Aber die werdenden Mütter verlangen von mir, dass ich so lange weitermache, bis die Kleinen dann mal so weit sind", erzählt Rosi Blöcher. Und so wird sie auch in Zukunft das tun, was sie schon seit 34 Jahren macht, nämlich ihren geliebten Hockeysport vermitteln. Denn schon längst ist Aufhören für Rosi Blöcher kein Thema mehr. | | 14.05.02 - DHB | "Stille Sieger": Carsten Fischer und Rosemarie Blöcher
14. Mai 2002 (dha) - Zwei Hockeyisten erhalten in Berlin den "Georg von Opel-Preis 2001"
Dieser Preis, der an die "Stillen Sieger" des Sports vergeben wird und mit jeweils 5.000 Euro dotiert ist, geht erstmals auch an zwei Hockeyspieler. In diesem Jahr werden insgesamt neun Preisträger in vier Kategorien ausgezeichnet. 
In der Kategorie Ehren-amtliche Helfer ist Rosemarie Blöcher unter den Preisträgern. Die Mutter des Nationalspielers Stefan Blöcher engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich für den Wiesbadener Tennis- und Hockey-Club. Auf der Hompage des Clubs finden Sie nicht nur "Rosis Ecke" sondern zahlreiche Ergebnisse Ihres unermüdlichen Wirkens. In der Kategorie Besondere Kämpfer hat die Jury unter Vorsitz von Franz Beckenbauer hat den Mülheimer Ex-Nationalspieler und Olympiasieger von 1992 Carsten "Calle" Fischer unter den vorgeschlagenen Sportlern ausgewählt. DHB-Präsident Dr. Christoph Wüterich hatte Fischer für diese Auszeichnung vorgeschlagen. Der 259-fache Auswahlspieler war schon während seiner aktiven Laufbahn an Diabetes erkrankt und hatte sich seitdem sehr intensiv für die Aufklärungsarbeit über diese Volkskrankheit eingesetzt. Heute ist der 40-Jährige Oberarzt der Orthopädischen Klinik des St. Marienhospitals in Oberhausen und Arzt für Spezielle orthopädische Chirurgie und Chirotherapie. Allen Preisträgern auch von dieser Stelle aus herzliche Glückwünsche! | | 15.05.02 - HHV | | GESCHMACKLOS: In der Ausgabe des „HESSENSPLITTERS“ vom 5.5. berichteten wir, dass Rosi Blöcher vom Wiesbadener THC den „Georg von Opel-Preis“, der an die „Stillen Sieger“ des Sports vergeben wird, in der Kategorie „Ehrenamtliche Helfer“ in diesen Tagen erhält. Und, dass auch Carsten Fischer in der Kategorie „Besondere Kämpfer“ die gleiche Auszeichnung bekommt. - Jetzt hat auch die Medien-Agentur des Deutschen Hockey-Bundes (dha) dieses Thema aufgegriffen. Im Vorwort zu ihrem Hockey-Newsletter Nr.5/2002 vom 12.Mai ist zu lesen, dass zwei Ehrungen zu vermelden seien und die Agentur gratuliert „herzlich“ neben Carsten Fischer auch dem Ehrenpräsidenten des Deutschen Hockey-Bundes Wolfgang Rommel, dem für seine überragenden Verdienste um den deutschen Hockey-Sport eben so in dieser Woche das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Leider jedoch hier kein Wort zu Rosemarie Blöcher. - Auf der Seite zwei dieses Newsletters eine fette Überschrift für Carsten Fischer mit sich anschließendem würdigenden Text. Und erst am Schluss wird in zwei Sätzen auch einmal auf die in ganz Hockey-Deutschland bestens bekannte Rosi Blöcher hingewiesen und dabei noch der wesentliche Teil ihrer ehrenamtlichen Arbeit (die für die Jugend) überhaupt nicht erwähnt. Geschmacklos oder „nur“ Machos? Jedenfalls keine gute Öffentlichkeitsarbeit der für den Spitzenverband tätigen Agentur! | | 05.05.02 - HHV | | AUSZEICHNUNG I Rosi Blöcher, die langjährige Hockey-Jugendleiterin des THC Wiesbaden erhält am 14.Mai in Berlin den „Georg von Opel-Preis 2001“ in der Kategorie „Ehrenamtliche Helfer“, der mit 5000 Euro dotiert ist. Neben ihr wird auch der ehemalige Nationalspieler und Olympia-Sieger von 1992 Carsten Fischer (HTC Uhlenhorst Mülheim) in der Kategorie „Besondere Kämpfer“ ausgezeichnet. Blöcher und Fischer sind die ersten beiden Hockey-Leute, denen diese Ehre zu kommt. Der „Georg von Opel-Preis“ wird alljährlich an neun verschiedene Personen in vier Kategorien verliehen und ist für die „Stillen Sieger“ des Sports gedacht. Die Auswahl trifft eine hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Franz Beckenbauer. | | 16.05.02 | 
| Ehrenpreis für Hockey-Legende: „Die lassen mich ja nicht aufhören“ | Rosi Blöcher für 35 Jahre als Jugendtrainerin im WTHC ausgezeichnet Von Kurier-Redaktionsmitglied Matthias Langrock
Sie ist 68 Jahre alt, seit 1951 Mitglied des Wiesbadener Tennis- und Hockey-Clubs (WTHC), seit 1967 dessen Jugendtrainerin und -wartin. Wie viele Kinder und Jugendliche durch ihre Hockeyschule gegangen sind, ist kaum zu zählen. Am Dienstag ist Rosi Blöcher in Berlin für 35-jährige Tätigkeit mit dem Georg-von-Opel-Preis in der Kategorie „Ehrenamtliche Helfer“ belohnt worden. Als zweite Wiesbadenerin überhaupt.
Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert, Urkunde und Pokal gab's aus den Händen von Sportbund-Präsident Manfred von Richthofen dazu. Ehrenvorsitzender der Jury war Franz Beckenbauer, unter den weiteren Preisträgern Berühmtheiten wie Henry Maske oder Jürgen Klinsmann, neben weiteren Ehrenamtlichen. „Das war wirklich sehr schön“, lobte die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, die in ihrem Verein natürlich längst Ehrenmitglied ist. Auch die „Großkopferten“ seien „sehr nett“ gewesen, die Übernachtung und das Dinner im noblen „Adlon“-Hotel werden ihr in Erinnerung bleiben.
Dennch – noch am Dienstag, kurz nach der Ehrung, flog Rosi Blöcher, Mutter des ehemaligen deutschen Hockey- Stars Stefan Blöcher, nach Frankfurt zurück. Warum sie nicht länger geblieben ist? „Ich hatte keine Zeit“, meint sie lächelnd und deutet auf die acht- bis elfjährigen Mädchen, die gerade auf dem WTHC-Kunstrasen unter ihrer Anleitung trainieren. Schon am Montag und Dienstag hatte sie der Ehrung wegen die Übungseinheiten ausfallen lassen müssen. Die Jugendabteilung hat 200 Mitglieder, Blöcher betreut nicht weniger als sieben der 15 Kinder- und Jugendmannschaften ihres Clubs. Knaben A und D, Mädchen B bis D, dazu zwei Bambino-Truppen. Vier Stunden verbringt sie täglich auf dem Platz oder – im Winter – in der Halle.
Und mit dem Training hat sich ihr Engagement für den WTHC längst nicht ausgeschöpft. In der Saison, die im April beginnt und mit den Herbstferien endet, fährt sie die Kinder am Wochenende durch die Gegend - per Kleinbus. Sie lädt Gegner ein, organisiert Termine und „den Schreibkram“. In den Weihnachtsferien, wenn der Hockeyball ruht, packt sie 25 Kinder ein und veranstaltet eine Ski-Freizeit. „Man gönnt sich ja sonst nichts.“ Teilnahme an Turnieren? „Von Himmelfahrt bis vergangenen Sonntag war ich mit den Mädchen in Bad Kreuznach, von Fronleichnam bis Sonntag fahre ich mit den Jungen.“ Früher reiste sie mit Mannschaften nach Düsseldorf, hat einen Hockey-Austausch mit einem Verein in der Normandie veranstaltet, eine Reise nach England sei angedacht. „Man muss den Kindern nebenbei was bieten.“ Wie beliebt Rosi Blöcher denn auch im Verein ist, bestätigt Horst Trischler, der seiner Tochter beim Training zuschaut: „Wir geben unsere Kinder wahnsinnig gerne hier ab.“
Dass sie zu ihrem 60. Geburtstag im November 1993 mal von Ende ihrer Jugendwart-Tätigkeit gesprochen hat, kommentiert Rosi Blöcher heute nur mit einem Grinsen. „Das habe ich zu meinem Fünfzigsten auch schon gesagt. Die lassen mich ja nicht aufhören.“ Und wenn sie es denn doch mal irgendwann täte – „das könnte ein Problem werden“, meint sie nachdenklich. „Es gibt niemanden, der das in dem Umfang machen könnte.“
Aktiv schlägt Blöcher den Ball nicht mehr. Bis vor drei Jahren spielte sie mit der Wiesbadener Traditionsmannschaft „Die Lilien“, hat bei Freundschaftsturnieren für Senioren mitgewirkt. Sie würde es immer noch tun, „aber die Damen sind immer so schwer zusammen zu holen.“
Mehr als 30 Minuten Zeit hat Rosi Blöcher nicht für das Pressegespräch. Das Training muss ja weitergehen. |
| | 14.05.02 - Georg-von-Opel-Preis 2001 | | 
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Beckenbauer ehrt Blöcher Vom 26.04.2002 möx. – Hohe Auszeichnung für Rosi Blöcher vom Wiesbadener Tennis- und Hockey-Club. Die 68-Jährige erhält am 14. Mai in Berlin den Georg von Opel-Preis 2001 in der Kategorie „Ehrenamtliche Helfer.“ Die Jury unter Vorsitz von Franz Beckenbauer würdigt damit die herausragenden Verdienste Blöchers, die sich seit mehr als 30 Jahren in der Nachwuchsarbeit engagiert. Dotiert ist die Auszeichnung für Athleten und ehrenamtliche Helfer, die sich in besonderer Weise um Sport und die Gesellschaft verdient gemacht haben, mit 5000 Euro. In der Hauptstadt werden auch Größen wie Box-Weltmeister Henry Maske und Jürgen Klinsmann, Fußball-Weltmeister von 1990, geehrt. |
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Besondere Ehrung Rosi Blöcher Vom 25.04.2002 Das Bundesverdienstkreuz hat sie schon, jetzt wird Rosi Blöcher eine weitere hochrangige Ehrung zu teil: Am 14. Mai erhält die „Seele des Wiesbadener Tennis- und Hockey-Clubs“ in Berlin den „Georg-von-Opel-Preis 2001“ in der Kategorie „Ehrenamtliche Helfer“.
Die Jury unter dem Vorsitz von Fußball-„Kaiser“ Franz Beckenbauer würdigt damit die herausragenden Verdienste der 68-Jährigen, die seit mehr als 30 Jahren in der Nachwuchsarbeit engagiert ist. Neben Rosi Blöcher werden in der Hauptstadt unter anderem auch Ex-Box-Weltmeister Henry Maske und Jürgen Klinsmann, Fußball-Weltmeister 1990, ausgezeichnet. Die Preise für Athleten und ehrenamtliche Helfer, die sich in besonderer Weise um Sport und Gesellschaft verdient gemacht haben, sind mit jeweils 5000 Euro dotiert. bn |
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UnternehmenOpel ehrt „Stille Sieger“ Vom 25.04.2002 red. – Der „Georg von Opel-Preis 2001“ für die „Stillen Sieger“ des Sports wird am Dienstag, 14. Mai im neuen Marken- und Kommunikationszentrum der Adam Opel AG in Berlin an neun Preisträger vergeben. Die Preise für Athleten und ehrenamtliche Helfer, die sich in besonderer Weise um Sport und die Gesellschaft verdient gemacht haben, sind mit jeweils 5000 Euro dotiert. Die Auszeichnungen werden durch eine Jury unter Vorsitz von Franz Beckenbauer vergeben. Sie erinnern an den Sportler und Humanisten Georg von Opel, einen Enkel des Firmengründers Adam Opel.
Alle Preisträger auf einen Blick:
Kategorie „Sportler in sozialer Verantwortung“: Henry Maske (Köln), Boxweltmeister Halbschwergewicht 1993-1996, Jürgen Klinsmann (Los Angeles), Fußball-Weltmeister 1990
Kategorie „Unvergessene Meister“: Ursel Wirth-Brunner (Heidelberg), 44-fache Deutsche Meisterin im Schwimmen, Heinz Fütterer (Illingen), Europameister 100- und 200-m-Sprint 1954
Kategorie „Besondere Kämpfer“: Gerd Bonk (Limbach), Olympia-Zweiter Gewichtheben 1976, zweifacher Europameister, Carsten Fischer (Mühlheim), Olympiasieger Hockey 1992
Kategorie „Ehrenamtliche Helfer“: Rosemarie Blöcher (Wiesbaden), Wiesbadener Tennis- und Hockey-Club, Erich Gloël (Erlangen), Christliche Sport-Gemeinschaft Erlangen, Padith Phongpachith (Ruppichteroth), SV Ruppichteroth/Taekwondo Schule Lyon Ho |
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